Analyse
Analyse: Wie China die Biden-Familie mit Geld lockte und Einfluss auf Washington nahm
Von Lisa Lee / Gastautorin2. November 2020 Aktualisiert: 2. November 2020 8:23

Hunter Bidens Vater – Joe Biden – wusste sehr wohl von den Geschäften seines Sohnes, bezeugt ein ehemaliger Geschäftspartner. War dies der Grund, warum sich Joe Bidens Haltung dem kommunistischen China gegenüber um 180 Grad änderte?
Hunter Bidens E-Mail-Skandal hat hohe Wellen geschlagen. Auf seiner Festplatte wurden eine Menge Sex-Fotos und -Videos entdeckt. Und diese kursieren nun wie Lauffeuer durchs Internet. Twitter sperrte Tausende Accounts, die solche Materialien veröffentlicht oder weitergeleitet haben. Facebook hat auch Posts mit ähnlichen Inhalten automatisch gelöscht. Viele Nutzer haben deshalb Twitter verlassen und sind zu dessen Konkurrenten wie Gab oder Parler gewechselt.
Letzte Woche ist ein ehemaliger Geschäftspartner von Hunter Biden an die Öffentlichkeit gegangen. Er hat bezeugt, dass Hunters Vater, der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden, sehr wohl von den Geschäften seines Sohnes wusste. Nun haben auch einige Mainstream-Medien in den USA angefangen, über diesen Vorfall zu berichten. Und es geht immer wieder um die goldene Frage: Welche Rolle hat Joe Biden dabei gespielt? Denn bis jetzt dementiert Joe Biden den Vorwurf, jemals Geld von Peking bekommen zu haben.
Die geschäftlichen Verflechtungen der Biden-Familie mit Peking gehen etwa 10 Jahre zurück. Im heutigen Artikel werde ich der Klarheit halber zwei Zeitleisten gegenüberstellen. Eine von Hunter Bidens geschäftlichem Erfolg; die andere vom politischen Aufstieg seines Vaters Joe Biden sowie die Veränderung seiner Haltung gegenüber China……
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