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Thema: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

  1. #4141
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Bei den US-Cops kommt es i.d.R. darauf an, dass sie die Situation kontrollieren wollen, was eben der Gewaltbereitschaft der Gesellschaft geschuldet ist. Also erst einmal Fenster auf, Hände ans Lenkrad, und den Anweisungen folge leisten. (Er will wahrscheinlich die Papiere sehen.) Danach kommt dann eine kurze Diskussion darüber, warum er/sie einen aus dem Verkehr gezogen hat. Generell hat man von dieser Diskussion wenig, ausser dass man sein Bedauern ausdrücken kann. Die ist ein schlichter Verwaltungsakt, und keine Diskussion darüber, wer sich hier im Recht befindet. (Polizisten sind keine Rechtsexperten, und Tickets in den USA ist eine Einladung zu einem Gerichtstermin, dem man durch die Zahlung der Strafe entgehen kann.)

    Wenn all das geklärt ist, kann man sich u.U. mit dem Polizisten unterhalten. Manchmal bekommt man von dem Polizisten sogar seine Telefonnummer, falls man noch irgendwelche Fragen hätte. Manchmal gibt es hilfreiche Hinweise, wie man z.B. verhindert, dass die Versicherung von dem Ticket erfährt.

    Die meisten Tickets bekommt man m.E. nach schlicht für zu schnelles Fahren, oder das nicht vollständige Anhalten bei einem Stoppschild ist auch sehr beliebt. Ich habe auch zweimal schlicht eine Verwarnung bekommen. Einmal hätte ich beinahe einen Teil eines SWAT Teams angefahren. Die waren darüber eher amüsiert.

    Laut eigenen Angaben sind Polizisten stark damit beschäftigt, Besoffene und Drogenabhängige aus der Öffentlichkeit zu entfernen. Starke Trunkenheit wird hier nicht so gerne gesehen.
    Ist man zu Fuss unterwegs, kann es auch vorkommen, dass man einfach von einem Polizisten angesprochen wird. (Dies ist eine ganz andere Situation als wenn man mit dem Auto angehalten wird.) Es ist keine Festnahme, und man kann es jederzeit beenden, wenn man konkrekt nachfragt. ("Ist dies eine Festnahme, ansonsten gehe ich jetzt.") In meinen Fällen wollten die Polizistinnen wirklich nur reden. Eine schwarze Polizistin in Chicago hat sich 15 Minuten lang über den Vogelschlag an Wolkenkratzern ausgelassen.

    Aus meiner Sicht wird man dann angehalten, wenn etwas nicht so recht ins Bild passt, oder wie in meinen Fällen nachts allein unterwegs war, da der Polizist sonst niemanden hatte, den er anhalten konnte. Werden Schwarze häufiger angehalten? Wahrscheinlich ja, prozentual zu ihrem Bevölkerungsanteil. Aber auch das ist eine komplizierte Frage.
    Witzig, das sind genau die beiden Gründe warum ich angehalten wurde: zu schnell und nicht vollständig angehalten.

    Wobei zweimal gar kein Ticket wegen Geschwindigkeitsüberschreitung (geringfügig) ausgestellt wurde. Nachdem klar war, daß ich Deutscher bin. Allerdings führte das immer zu langen, und entspannten Unterhaltungen.

  2. #4142
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von autochthon Beitrag anzeigen
    Okay.
    Waffen töten nicht. Es sind Menschen die töten.

    Dann ist es gut, daß wir in der BRD so rigorose Waffengesetze haben. Bei diesen Menschen.

    Gut für den illegalen Waffenhandel ist es auf jeden Fall. Zählt man die geschätzten illegalen Waffen
    in der BRD mit den legal angemeldeten zusammen, unterscheidet sich die BRD gar nicht nennenswert
    von liberalen Staaten wie der Schweiz oder den USA.
    MfG
    H.Maier
    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann,
    wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen,dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt.
    Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang." - Carl Jacob Burckhardt (Schweizer Historiker) -

  3. #4143
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Witzig, das sind genau die beiden Gründe warum ich angehalten wurde: zu schnell und nicht vollständig angehalten.

    Wobei zweimal gar kein Ticket wegen Geschwindigkeitsüberschreitung (geringfügig) ausgestellt wurde. Nachdem klar war, daß ich Deutscher bin. Allerdings führte das immer zu langen, und entspannten Unterhaltungen.
    Ich hatte als Beifahrer schon eine unangenehme Begegnung. Das war ein schwarzer Polizist, der anfing zu schreiben, und dann über Porsche-Fahrer schimpfte. Ich dachte, der bekäme einen Herzanfall. Dann wurde er plötzlich ruhig, mumelte irgendwas von “Verwarnung”, und ging weg. Das war sehr merkwürdig.

    Aber letztendlich reden wir hier von etwas, dass nicht unbedingt etwas mit den Erfahrungen eines Schwarzen in dieser Hinsicht zu tun haben muss.

    Zitat Zitat von HansMaier. Beitrag anzeigen
    Gut für den illegalen Waffenhandel ist es auf jeden Fall. Zählt man die geschätzten illegalen Waffen
    in der BRD mit den legal angemeldeten zusammen, unterscheidet sich die BRD gar nicht nennenswert
    von liberalen Staaten wie der Schweiz oder den USA.
    MfG
    H.Maier
    Wenn man von UN-Schätzungen ausgeht, so ist die Zahl von illegalen Schusswaffen in Deutschland tatsächlich hoch. Obwohl selbst das erst einmal wenig aussagt. Wenn Opa Hinze im Keller seinen Wehrmachtskarabiner streichelt, so ist das für die Kriminalstatistik nicht sonderlich relevant, ebenso wie die Waffe im Nachtisch, die noch zu “besseren Zeiten” besorgt wurde. Es kommt aus meiner Sicht wirklich darauf an, warum es diesen Waffenbesitz gibt.

  4. #4144
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Ich hatte als Beifahrer schon eine unangenehme Begegnung. Das war ein schwarzer Polizist, der anfing zu schreiben, und dann über Porsche-Fahrer schimpfte. Ich dachte, der bekäme einen Herzanfall. Dann wurde er plötzlich ruhig, mumelte irgendwas von “Verwarnung”, und ging weg. Das war sehr merkwürdig.

    Aber letztendlich reden wir hier von etwas, dass nicht unbedingt etwas mit den Erfahrungen eines Schwarzen in dieser Hinsicht zu tun haben muss.



    Wenn man von UN-Schätzungen ausgeht, so ist die Zahl von illegalen Schusswaffen in Deutschland tatsächlich hoch. Obwohl selbst das erst einmal wenig aussagt. Wenn Opa Hinze im Keller seinen Wehrmachtskarabiner streichelt, so ist das für die Kriminalstatistik nicht sonderlich relevant, ebenso wie die Waffe im Nachtisch, die noch zu “besseren Zeiten” besorgt wurde. Es kommt aus meiner Sicht wirklich darauf an, warum es diesen Waffenbesitz gibt.
    Insbesondere nicht eines kriminellen Schwarzen.

    Ich denke aber dennoch, daß die nicht gleich erschossen werden, wenn sie sich an die o. g. Regeln halten. Schon gar nicht, wenn es gefilmt wird

  5. #4145
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Insbesondere nicht eines kriminellen Schwarzen.

    Ich denke aber dennoch, daß die nicht gleich erschossen werden, wenn sie sich an die o. g. Regeln halten. Schon gar nicht, wenn es gefilmt wird
    Das Problem ist jedoch, dass es wesentlich leichter ist ruhig zu bleiben, wenn man von einem positiven Ergebnis dieses Kontakts mit der Polizei ausgeht. Ich habe schon Aufnahmen gesehen, bei denen eine schwarze Frau ihr Leben verlor, nur weil sie in Panik geriet, und der Polizist die Nerven verlor. Damit will ich gar nicht mal sagen, dass er oder sie Schuld hatte, sondern dass die Situation einfach völlig anders wahrgenommen wird. Weisse haben umgekehrt vielleicht zu wenig Angst vor der Polizei.

  6. #4146
    Mitglied Benutzerbild von NEOM
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Hm....

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  7. #4147
    GESPERRT
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von NEOM Beitrag anzeigen
    Hm....

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    Ist weitgehend konsistent mit dem, was ich zu dem Thema gesehen habe. Man hat Mitgefühl wenn es um Polizeigewalt geht, aber weniger bei Plünderungen, Reparationsforderungen, und dem ganzen anderen Kram, der zu BLM hinzukam. (Und diese Umfragen umfassen letztendlich nur Leute, die sich wirklich trauen BLM zu kritisieren.)

  8. #4148
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Das Problem ist jedoch, dass es wesentlich leichter ist ruhig zu bleiben, wenn man von einem positiven Ergebnis dieses Kontakts mit der Polizei ausgeht. Ich habe schon Aufnahmen gesehen, bei denen eine schwarze Frau ihr Leben verlor, nur weil sie in Panik geriet, und der Polizist die Nerven verlor. Damit will ich gar nicht mal sagen, dass er oder sie Schuld hatte, sondern dass die Situation einfach völlig anders wahrgenommen wird. Weisse haben umgekehrt vielleicht zu wenig Angst vor der Polizei.
    Durchaus möglich. Das ist dann einfach Pech

  9. #4149
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

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    White live not matter.

  10. #4150
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    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Ist man zu Fuss unterwegs, kann es auch vorkommen, dass man einfach von einem Polizisten angesprochen wird.
    Ja, ist mir in Houston so passiert. Weil ich die 200 m vom Hotel zu Blondies Bar immer zu Fuß absolvierte.
    Da geht sonst keiner zu Fuß, das fällt schwer aus dem Rahmen.

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