Ich für meinen Teil muss nicht für alles eine Erklärung haben. Ich habe mir sogar vor etwa zwei Jahrzehnten mal ein Buch über Virologie gekauft, und zu dessen Verständnis auch noch welche über Molekularbiologie und Biochemie. Bin aber kein Mediziner und Virologie ist auch nicht mein Hobby.
Ich bin jetzt Mitte Sechzig und beobachte einfach meinen Alltag. Drei meiner Freundinnen waren krank, lagen mit Fieber im Bett. Meine Novia hatte laut Test des Krankenhauses Corona. Als die Festplatte meines Laptops kaputt war, habe ich auch den Rechner von meinem Vermieter benutzt, ohne da die Tastatur abzuwaschen. Und mein Vermieter ist Corona-Muffel und läuft höchstens auf der Strasse mit Mundschutz. Ebenso seine Familie.
Ich halte mich in der Öffentlichkeit einfach an die Vorschriften, so wie ich zu einer Beerdigung auch nicht in der Badehose erscheine. Ich hinterfrage sogar noch nicht einmal etwas, wenn ich z.B. mit meiner Novia Hand in Hand ein Geschäft betrete, vor der Kasse die Verkäuferin aber dann meint, wir sollten untereinander Abstand halten ...

Aber wieso sollte ich mir jetzt auch noch etwas "erklären"? Genau das ist doch dieser kulturmarxistische Ansatz, dass irgendein Penner irgendwelchen Dreck erfindet und dann Parolen heraushaut. Ich soll dann noch zu jeder dieser Latrinenparolen Stellung beziehen.
