Den momentanen Rekord-Goldpreis merke ich auch im Depot. Die Newmont-Aktien stehen satt im Grün...![]()
Den momentanen Rekord-Goldpreis merke ich auch im Depot. Die Newmont-Aktien stehen satt im Grün...![]()
"Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)
Nasdaq 100 hält sich exakt an den unteren Trendkanal.
Crash kann vorerst abgeblasen werden.
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„Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41
ich habe heute die Hälfte meiner Pfizer verkauft und mir eine bunte Mischung von Minipositionen mit ins Depot gelegt:
Lufthansa
Wirecard
Amazon
Pfizer
TomTailor



Was abgesichert wird sind höchstens Währungsrisiken und ähnliche Risiken. Wenn ich dieses High-Yield Portfolio, was üblicherweise den HY-Index abbildet, mittels Total-Return-Swaps oder Optionen auf den Index absichere, habe ich einen Basis-Trade, der negative Rendite bringt. D.h. das Kreditrisiko wird nicht abgesichert; es ist der Grund, warum diese Produkte 5% Dividende bringen.
Ich sage auch nicht, dass diese Instrumente grundsätzlich schlecht sind. Allerdings sollte immer dazu gesagt werden, dass darin erhebliche Risiken existieren.
viele der heute noch Jugendlichen werden später sagen:
"hätte ich doch Amazon gekauft als sie noch bei 2.600,- Euro standen"![]()
ok Spaß beiseite
die Entwicklung des Amazon-Kurses ist natürlich geil,
ich beiss mich in den Arsch weil ich damals 100 Stück hatte,
genauso wie bei AMD von denen ich mal 2000 Stück hatte als sie noch bei 2 standen,
aber das ist halt die Würze des Lebens und hält den Adrenalienspiegel aufrecht
amazon
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amd
[Links nur für registrierte Nutzer]
kleiner Nachtrag:
amazon hat zwar eine riesige Online-Cloud-Landschaft,
aber das was er da in die Wüste baut, hat Zahnräder, dasssss, ist "Long Therm Thinking"![]()
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Daytrading als Beruf
Viele, die das Daytrading ausprobieren, träumen davon, ihren Beruf an den Nagel zu hängen und nur noch davon ihr Einkommen zu bestreiten. Das ist durchaus möglich.
Jedoch: es gibt sehr viele Hürden. Mehr, als der Außenstehende sich i.d.R. klarmacht.
Es ist lange Übung, Selbstbeherrschung und viel Erfahrung nötig. Die erste und wichtigste Hürde, die sich naheliegenderweise stellt, ist es, profitabel zu werden.
D.h.: die Gewinne müssen in Summe höher sein als die Verluste.
Hier gilt es, einiges zu beachten. Das erste ist die Trefferquote: wieviel % Gewinntrades stehen wieviel % Verlusttrades gegenüber?
Theoretisch ist es möglich, mit einer Trefferquote von nur 50% oder darunter profitabel zu sein. Praktisch wird das jedoch kaum funktionieren. Von der psychologischen Seite mal abgesehen, gibt es 2 Gründe, die dagegen sprechen:
- bei jedem Trade verlierst Du immer den Spread (Differenz zwischen Ask und Bidkurs). Dieser geht immer auf Kosten der Performance. Für Daytrader, wenn sie Aktien handeln, ist ein möglichst geringer Spread daher ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl. gerade bei Aktien sind die Spreads sehr unterschiedlich.
- jeder Trade kostet die Ordergebühr. Die sind bei heutigen Brokern zwar sehr niedrig. Nichtsdestoweniger muß sie erwirtschaftet werden.
Mit einer Trefferquote von 50/50 wird es ein Trader kaum schaffen, unter diesen Umständen profitabel zu werden. 60-70% sollten es schon sein.
Hierbei ist es ganz wichtig,zu beachten: nicht zu früh Bilanz ziehen. Sehr oft kommt es vor, daß ein Neuling z.B. eine Woche durchgehend im Plus bleibt. Er meint dann schnell, Trading sei einfach. In der nächsten Woche kann es dann ohne erkennbaren Grund umgekehrt laufen.
D.H. wer Trades länger laufen läßt, benötigt meiner Schätzung nach sicher 100 Trades, um überhaupt zu beurteilen, wo er steht. Also vielleicht einen Monat Tradingerfahrung oder mehr. Wer Skalping betreibt, braucht wahrscheinlich eher 1000 Trades.
Wer das aber schafft, alle Voraussetzungen mitbringt und die Selbstdisziplin hat oder lernt, der kann irgendwann profitabel werden.
Nur: auch damit ist es noch nicht getan. Als nächstes geht es ans Hochskalieren. Denn nur, wer mit entsprechend großen Beträgen handelt, kann soviel Geld verdienen, daß sich das Trading auch finanziell lohnt. Ein viel größeres Hindernis, als sich die meisten wohl vorstellen.
Es macht nämlich einen riesigen Unterschied, ob man mit 20 Dollar Risiko handelt oder mit 200.
Für mich immer noch ein Problem. Und das, obwohl es mich im mittelfristigen Aktienhandel nicht sonderlich ärgert, wenn ich mit einer Aktie mal 1000 Euro verliere. Da meine Gewinne meine Verluste übersteigen, stelle ich mir bei so einem Verlust nicht vor "wieviel Geld" 1000 Euro sind, und "was man alles damit machen kann", so wie man das als Kind gehört hat. Beim Anlegen gehört das einfach zum Spiel dazu und das habe ich akzeptiert. Beim trading dagegen gelingt mir das noch nicht. Vielleicht ist es die Erfahrung, die noch fehlt, obwohl ich mich jetzt schon fast ein Jahr mit dem Thema beschäftige.
Zusammenfassung: für mich persönlich wird Daytrading nie ein Beruf. Vielleicht ein Zusatzeinkommen, das wird sich zeigen.
Letzten Endes ist es auch eine relativ uninteressante und stupide Tätigkeit, die mehrere Stunden Computerarbeit täglich bedeutet. Einen gewissen Reiz hat die Sache schon, etwa so, wie wenn man ins Spielcasino geht. Aber dauerhaft nur noch Traden: das liegt nicht jedem, mir jedenfalls nicht.
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