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War denn der größte Führer aller Zeiten "moralischer" als der blutige Georgier? Der Gröfaz, der ebenso wie Väterchen Stalin zu den größten Schlächtern in der Geschichte der Menschheit zählt.
Schon die Wahrheit sagen schreibst du? Deutsche Wehrmachtsverbände besetzten einfach so Dänemark, Holland und Belgien, und wenn man meint, das sei strategisch notwendig gewesen, dann waren auch die Rheinlager sonnig frühlingshafte Erholungsorte zur Verwendung für störenden Kriegsabfall, jedenfalls im heutigen systemimmanenten Moralverständnis sich anschmiegender Geschichtsschreibung. Hatten die Nazis nicht selbst Übung darin, ganz Völker und Ethnien vernichten zu wollen? Auschwitz ist und bleibt ein Symbol des menschenverachtenden Nationalsozialismus, für die unmenschliche Barbarei des Nationalsozialismus schlechthin.
Der 8. Mai nähert sich nun mit Riesenschritten, in Erinnerung an den 8. Mai 1945, an dem die Völker Eurpoas und alle freiheitliche gesinnten Menschen endlich wieder aufatmen konnten, der 8. Mai, der Tag an dem die Juden endlich wieder Menschen sein durften, der 8. Mai, der Tag als endlich das perverse System des Nationalsozialismus samt seinen größten Schurken und Gewohnheitsverbrechern die diese Welt jemals gesehen hat zerschmettert wurde, der 8.Mai, das wohlverdiente Ende einer der dunkelsten Epochen der menschlichen Geschichte.
Und wenn man eines in diesem Forum lernt, das wäre, das jedes, aber auch jedes Klischee vom primitiven und geistesschwachen Neonazi mit der flachen Affenstirn, jedes Klischee vom blöde geborenen Neofaschisten auf der Stufe primitivster Lebensformen, und jedes Klischee von den Neuen Rechten, die man folgerichtig immer unter die geistig Bresthaften zählen kann, all diese Klischees haben ihre Berechtigung und auch Notwendigkeit, diese werden von den armseligen, völlig entmenschten und moralisch verkommenen, fanatischen Neonazis hier jeden Tag immer wieder eindrucksvoll bestätigt.
Es ist einfach so, in diesem Forum sind intellektuelle Landmarken neofaschistischer Tendenz ebenso selten, wie ein weißer Rabe im Garten der politischen Lüste.
(Das wohl unauflösbare Phänomen dabei, alle diese gesellschaftlichen und politischen Klischees treffen auf die Parteigänger der fanatisch dogmatischen Antifaschisten und Neo-Stalinisten ebenfalls zu.
Und in den Bloodlands im Reich des roten Sterns hausten die Vertreter einer neuen sowjetischen Henker-Ära ebenso, wie gewisse Sonderkommandos im Zeichen des Hakenkreuzes in einigen besetzten Ländern.)
Werter Daggu, es ging nur spezifisch darum, klarzustellen, dass Stalin nicht der liebe Onkel von nebenan war, als den Lichtblau ihn präsentieren wollte. Und es ging noch spezifischer darum, dass Stalin damit die mit dem Deutschen Reich geschlossenen Vereinbarungen missachtete. Dänemark, Holland, Belgien... davon war in keinem deutsch-sowjetischen Vertragswerk die Rede. Soll heißen: wie immer man dies auch beurteilen mag - wir hatten in einem anderen Strang bereits darüber gesprochen - es hatte keine direkte Relevanz für das deutsch-sowjetische Verhältnis. Das heißt, während sich das Deutsche Reich in territorialer Hinsicht peinlichst genau an die Übereinkunft mit der Sowjetunion hielt, sah man das in Moskau weitaus legerer.


Ja, schreiben kann er, der Daggu. Wenn sein Niveau hier allgemein auch nur zur Hälfte erreicht werden würde, dann wären wir vermutlich zumindest in dieser Hinsicht eines der anspruchsvollsten Internetforen. Und allein schon deswegen schätze ich ihn, auch wenn wir niemals "einer Meinung" sein werden. Aber wozu auch? Wir sind hier um zu diskutieren, nicht um uns gegenseitig die Bäuchlein zu pinseln.
Es stellt sich die Frage, ob ein Angriff Stalins anno 1940 hätte erfolgreich sein können. Das kommt sehr auf den genauen Zeitpunkt an. Ich denke er hatte sehr gute Gründe, so etwas gerade nicht zu tun. Herberger wies bereits darauf hin, das der für alle Kriegsparteien völlig unerwartete, rapide Sieg der deutschen Wehrmacht an der Westfront alle diesbezüglichen Planspiele fürs Erste zumindest über den Haufen geworfen haben dürfte.
Der Generalstabsoffizier Bernhard v. Lossberg, der im Wehrmachtungsführungsstab die Lossberg-Studie ausarbeitete, aus der der Operationsplan Barbarossa hervorging, ist der Meinung das ein Angriff Stalins nur den Westmächten genützt hätte, die dann den Sieg geholt hätten.
Er schreibt in seinen Erinnerungen:
“Die Frage, ob und wann Sowjetrußland uns angegriffen hätte, mag eine spätere Geschichtsschreibung beantworten. Schlüssige Beweise dafür, daß ein solcher Angriff schon 1941 bevorstand, haben sich beim Rußlandkrieg nicht ergeben. Die Russen haben uns bis zum Tage unseres Grenzübertritts Getreide und für die Kriegführung gegen den Westen wichtige Güter geliefert. Meiner Auffassung nach hatte Sowjetrussland bei Verständigungsbereitschaft Deutschlands kein Interesse daran, uns in diesem Abschnitt des Krieges in den Rücken zu fallen, so den Westmächten aus einer sehr schwierigen Lage heraus helfen und ihnen den späteren Sieg zu ermöglichen.”
Lossberg, Im Wehrmachtsführungsstab, Hamburg 1949, S. 104.
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