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Thema: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

  1. #8481
    Mitglied Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Die Massen der Flüchtlinge aus den Ostgebieten wollten sicherlich nicht in Dresden bleiben, für sie gab es wohl keine Erfassunge bei einer Behörde.
    Wie konnte sie dann von den Historikern berücksichtigt werden?
    Es gibt heute noch diverse Behörden, die sich mit um Vermissten des WK II kümmern. Laut Angaben diverser Behörden und Vereinen beläuft sich diese Zahl auf 1,2 Millionen Vermisste, wovon nur 200.000 Zivilisten sind.
    Abgesehen davon verstehe ich nicht, wie gerade Patrioten Deutschland in den letzten Kriegsmonaten als Hottentottenkral darstellen wollen.
    Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
    Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952

  2. #8482
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang



    Kleber verharmlost Dresden natürlich wieder und vergleicht es mit Coventry...

    Steinmeier: AfD instrumentalisiert wieder nur und fälscht Zahlen, "Demokraten" müssen dagegen halten...
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  3. #8483
    Erfinder von USrael Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Es gab nie eine statistische Erfassung wie viele Suchmeldungen sich auf Dresden beziehen, weil es für die praktische Arbeit keinen Nutzen hätte und nur für Historiker interessant wäre, an so etwas damals unwichtigem hat natürlich niemand gedacht.
    Zitat von tosh [Links nur für registrierte Nutzer] Wenn die Flüchtlinge aus den Ostgebieten in Dresden bei keiner behörde erfasst wurden, hätte eine Suche nach ihnen in Dresden auch keinen Sinn gehabt.
    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Dümmliche Logik. Man sucht ja nach Menschen die eben nicht zu finden sind, weil nicht erfasst...
    Falsch. Bei der Suche nach Vermissten durch das DRK wurden alle möglichen Quellen herangezogen um Spuren zu finden. Für die Suche nach geholocausteten Einwohnern Dresdens wurde natürlich mit den Melderegistern abgeglichen, sofern sie nicht mit verbrannt waren. Nichtgemeldete Flüchtlinge im zerstörten Dresden zu suchen macht dagegen kaum Sinn.
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  4. #8484
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    Standard AW: Vor 75 Jahren wurde Dresden zerstört

    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Solange kein wissenschaftlich korrektes Gegengutachten erscheint, bin ich bereit, dem Gutachten der Kommission zu vertrauen. Wer jedoch hartnäckig der wohl gelungensten Propagandalüge Goebbels Glauben schenkt, der sollte den Beweis für diese erbringen.
    Du denkst nach dem Prinzip des tertium non datur.

    Die Kommission hat sehr schlagkräftige Argumente gegen die Nazi-Propaganda-Zahlen, da arbeitet sie wunderbar, aber andererseits fälscht sie die reale Zahl nach unten.
    backward never.

    ignore: Lichtblau

  5. #8485
    Erfinder von USrael Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Es gibt heute noch diverse Behörden, die sich mit um Vermissten des WK II kümmern. Laut Angaben diverser Behörden und Vereinen beläuft sich diese Zahl auf 1,2 Millionen Vermisste, wovon nur 200.000 Zivilisten sind.
    Hast du eine Quelle für die noch vermissten 200.000 Zivilisten?
    Sind das womöglich die toten Flüchtlinge aus den Ostgebieten die sich bei den Angriffen in Dresden aufhielten?

    Abgesehen davon verstehe ich nicht, wie gerade Patrioten Deutschland in den letzten Kriegsmonaten als Hottentottenkral darstellen wollen.
    Ein Hottentottenkral sieht besser aus als so etwas:

    #

    Bomben-Holocaust
    Brand- und Atombomben im Zweiten Weltkrieg
    Im angelsächsischen Sprachraum wurde der Begriff Holocaust, der dort seit dem 16. Jahrhundert existiert, lange Zeit nicht ausschließlich für den Mord an den europäischen Juden verwendet, sondern auch als Bezeichnung für Grossbrände und Massenmorde. So fand er durch amerikanische Offiziere in Japan Anwendung auf die Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, aber auch auf die Folgen durch "gewöhnliche" Brandbomben, z.B. auf Tokio. Obwohl es durch die amerikanische Militärzensur verboten war, den Begriff in diesem Sinn zu verwenden, wurde er vereinzelt noch bis in die 1960er Jahre entsprechend benutzt, so beispielsweise noch im Jahr 1965 durch den ehemaligen US-amerikanischen Brigadegeneral Powers in seiner Autobiografie.
    [Links nur für registrierte Nutzer]


    Die Bezeichnung Holocaust passt hier sogar besonders gut, da hier nicht Tote feuerbestattet wurden sondern Menschen bei lebendigem Leib völlig verbrannt (geholocausted) wurden.

    ...[Links nur für registrierte Nutzer]
    Geändert von tosh (13.02.2020 um 23:12 Uhr)
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  6. #8486
    Erfinder von USrael Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Foristen mit schwachen Nerven sollten dieses Posting nicht lesen.

    Luftangriff auf Dresden.

    Um den wilden Gerüchten entgegentreten zu können, folgt nachstehender kurzer Auszug der Schlußaufstellung des Polizeipräsidenten von Dresden über die 4 Angriffe am 13., 14. und 15. Februar 1945 auf Dresden.

    1. Angriff am 13.2.45 v. 22.09 – 22.35 etwa 3000 Spreng- u. 400 000 Stabbrandbomben

    2. Angriff am 14.2.45 v. 01.22 – 01.54 etwa 4500 Spreng- u. 170 000 Stabbrandbomben

    3. Angriff am 14.2.45 v. 12.15 – 12.25 etwa 1500 Spreng- u. 50 000 Stabbrandbomben

    4. Angriff am 15.2.45 v. 12.10 – 12.50 etwa 900 Spreng- u. 50 000 Stabbrandbomben

    Total vernichtet bzw. schwer beschädigt wurden 13 441 Wohngebäude, das sind 36% aller Wohngebäude in Dresden.

    Weiter wurden total vernichtet bzw. so schwer beschädigt, daß sie nicht mehr benutzt werden können:

    30 Banken

    647 Geschäftshäuser

    36 Versicherungsgebäude

    31 Waren- und Kaufhäuser

    32 größere Hotels

    25 größere Gaststätten

    19 Kirchen

    6 Kapellen

    22 Krankenanstalten

    75 Verwaltungsgebäude

    72 Schulen

    6 Theater

    18 Lichtspielhäuser

    2 Museen

    5 Konsulate, darunter das Spanische und Schweizer Konsulat

    Im Kühlhaus wurden nur 180 Faß (zu je 50 kg) vernichtet, alle anderen Bestände wurden gerettet.

    Bis zum 20.3.45 abends wurden 202 040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen. Es ist damit zu rechnen, daß die Zahl auf 250 000 Tote ansteigen wird. Von den Toten konnten nur annähernd 30% identifiziert werden.
    __________________________________________________

    Überall in Deutschland waren Trecks, mit Flüchtlingen aus den Ostgebieten unterwegs.

    Ein erster Anlaufpunkt für viele Flüchtlinge war Dresden, da die Kunst- und Kulturstadt bis jetzt von den Angriffen der Alliierten verschont worden war, wiegte man sich hier in Sicherheit. Dresden galt als der Luftschutzbunker Deutschlands. So strömten täglich Tausende von Flüchtlingen in die Stadt, um bei Bekannten oder Verwanden Unterschlupf zu finden, medizinische Versorgung zu empfangen bzw. Kraft zu tanken, für den weiteren Weg in Richtung Westen. Anfang Februar beherbergte die Stadt ca.600.000 Einwohner und 600.000 Flüchtlinge, also 1.200.000 Menschen befanden sich in der Stadt. Schulen, Dachkammern, Turnhallen - ja alles was ein Dach besaß wurde zu provisorischen Unterkünften und Notlazaretten umfunktioniert, die Stadt platzte aus ihren Nähten.

    Die Reichsregierung war sich relativ sicher, daß Dresden von den Vernichtenden Luftangriffen der Alliierten verschont würde. Dresden war bisher nur einmal Ziel feindlicher Bomber geworden. Am 7.Oktober 1944 wurden einige Vororte von Dresden als Ausweichziel für das Hydrierwerk Ruhland angegriffen So sah die Reichsregierung keine Veranlassung mehr, die Dresdner Flakstellungen zu halten. Diese wurden abkommandiert um andere alliierte Ziele im Reichsgebiet zu verteidigen bzw. an der Ostfront eingesetzt, wo die schweren 88mm Flakgeschütze als panzerbrechende Waffen ihren Dienst taten. Doch die Verlegung der Luftabwehr sollte sich als Fehler erweisen, denn schon im Januar erfolgte der zweite Angriff.

    Dresden war praktisch ohne jeglichen Luftschutz !

    Dresden hatte keine Luftschutzbunker !

    Dresden hatte keine Kriegsindustrie !

    Dresden war nur überfüllt von hunderttausenden unschuldiger Menschen, die schon viel schlimmes erlebt hatten !

    Dies wußten auch die Alliierten, so stellte die alliierte Luftaufklärung im Januar 1945 fest:

    1. Dresden hat keine Flakabwehr

    2. Die deutschen Nachtjäger treten nicht in Aktion

    3. Alle Krankenhäuser, Standort- und Hilfslazarette sind überfüllt.

    In England wurde seit Dezember 1944 darüber diskutiert, die Flächenbombardements gegen deutsche Städte wieder zu verstärken, da die Angriffe auf Hydrierwerke nicht den gewünschten Erfolg brachten, und die militärischen Erfolge der Alliierten an der Westfront weit hinter denen der Russen standen, deren Vormarsch kaum noch zu stoppen schien. Es folgte eine riesige Debatte in den einzelnen Ebenen der Alliierten Führung, wie man nun weiter vorzugehen gedenke. Auf einzelne Punkte dieser Diskussion hier näher einzugehen erscheint mir nicht notwendig, da keiner der daran Beteiligten sich jemals klar gegen diese unmenschliche Kriegführung aussprach. So liefen nun die Angriffsvorbereitungen für weitere Großangriffe gegen deutsche Städte auf vollen Touren. Weitere Ziele des totalen Vernichtungswillens der Alliierten waren: 16./17.1. Magdeburg (2/3 zerstört), 3.2. Berlin (einschließlich der Kämpfe zur Hälfte zerstört), 14.2. Chemnitz, 23.2. Pforzheim (über 3/4 zerstört), 11.3. Essen (zur reichlichen Hälfte zerstört), 12.3. Dortmund (2/3 zerstört), 16.3. Nürnberg und Würzburg (über die Hälfte bzw. 4/5 zerstört), 10.4. Leipzig (über 1/4 zerstört), 25.4. Kiel und München (2/3 bzw. knapp zur Hälfte zerstört) und es folgen noch Paderborn, Münster, Potsdam und andere.

    Mit diesen maßlosen Angriffen wollte man nicht zuletzt den Russen, mit denen man zu dem Zeitpunkt die Jaltakonferenz abhielt, Stärke beweisen.

    Mit den Angriffen auf Dresden sollte schon Anfang Februar begonnen werden. Dies wurde jedoch durch ungünstige Witterungsbedingungen verhindert und bis etwa 10. Februar war auch keine Wetterbesserung in Aussicht. Erst für den 12. Februar meldeten die Meteorologen aufreißende Wolkendecken über dem Kontinent. So sollte der Angriff am 13. vormittags mit dem Start amerikanischer Bomber beginnen, um dann mit einem doppelten Nachtbombardement der Briten abgeschlossen zu werden. Doch auch am Morgen des 13. 2. spielten die Witterungsverhältnisse noch nicht mit, die Meteorologen konnten erst für den späten Abend aufreißende Wolkendecken über Mitteldeutschland in Aussicht stellen.

    Daraufhin gab General Harris die Befehle raus, Maschinen und Mannschaften startklar zu machen, um am Abend des 13. nun endlich den vernichtenden Schlag gegen Dresden zu führen. Die amerikanischen Maschinen sollten erst am Morgen des 14. starten.

    Gegen 17.30 starteten die ersten Maschinen, 18.00 Uhr war die gesamte für diesen Einsatz zur Verfügung gestellte britische Bomberarmada in der Luft, mit dem Ziel, Dresden in eine Schuttwüste zu verwandeln.

    Keiner der Beteiligten kann heute sagen "man wollte nur militärische Ziele, Versorgungswege und Rüstungsbetriebe angreifen", denn im vorausbestimmten Zielgebiet gab es außer den Zeiss-Ikon Werken in Dresden Striesen und den Elbbrücken (die jedoch nicht bombardiert wurden) keine der oben genannten Ziele.

    In Dresden tobte um diese Uhrzeit noch das Leben, die einen waren auf der Flucht vor den Russen und versuchten ihre derzeitige Lage irgendwie zu verbessern, und ein Großteil der Dresdner, aber auch der Flüchtlinge besuchte den Zirkus, Kinos, Theater, Tanzsäle. Es war ja Fasnachtsdienstag und in Dresden lebte man noch völlig unbekümmert, als wäre der Krieg Ewigkeiten weg und würde Dresden nie erreichen.

    Doch dies trog, um 21.40 Uhr heulten die Sirenen, es gab Luftalarm. Viele der Flüchtlinge aus den ländlichen Ostgebieten des Reiches hatten nie zuvor in ihrem Leben eine Sirene gehört.

    Auf den Bahnhöfen wurden die Zugführer angewiesen, die Züge nach außerhalb der Stadt zu fahren.

    Um 22.00 Uhr fielen die ersten Leuchtmarkierungen, die das Zielgebiet um die Altstadt markieren sollten.

    22.09 Uhr waren alle Leuchtmarkierungen gesetzt. Während dieser Minuten herrschte in der Stadt Panik. Alle versuchten sich in Sicherheit zu bringen, sie hatten das ständige Brummen und Grollen der über der Stadt hin und her kreuzenden Mosquitos sowie der anfliegenden schweren Lancasterbomber im Ohr.

    22.10 Uhr flogen die Bomber über Dresden ein, zu diesem Zeitpunkt wurde dem Masterbomber (Einsatzführer) Oberstleutnant M.A. Smith klar, da er kein Flakfeuer bemerkte, das Dresden ohne jeglichen Flakschutz ist. Daraufhin befahl er den Bestzungen mit Ihren Maschinen bis unter die Wolkendecke zu gehen, so daß ein gleichmäßiger Bombenteppich über dem Zielgebiet der Altstadt verteilt werden konnte. 22.13 Uhr begannen die Besatzungen der 244 Lancasterbomber ihre mörderische Fracht über dem Zielgebiet zu entladen. Zuerst fielen die riesigen Viertausend- und Achttausendpfund- Sprengbomben. Durch die Wucht ihrer Explosion wurden Dächer abgedeckt und Fenster eingedrückt, so daß die Flammen der Brandbomben schnell Nährboden fanden und sich ungehindert ausbreiten konnten. Um 22.20 Uhr hatten alle 244 Bomber sich ihrer Fracht entledigt und gingen auf Heimatkurs. Unter Ihnen eine brennende zerstörte Stadt.

    General Harris hatte den Ablauf des Lebens in den zuvor bombardierten Städten nach den Bombereinsätzen genauestes studiert. Und er wußte, daß es einer genauen Planungum bedarf, einen möglichst „effektiven“ Zweitschlag durchzuführen . Nach seinen Berechnungen wirkt der Zweitschlag am effektivsten, wenn er drei Stunden nach dem Erstschlag ausgeführt wird, da sich zu diesen Zeitpunkt die Lösch- und Bergungsarbeiten in vollen Gange befinden, jedoch kaum Erfolge in der Brandbekämpfung vorlagen. Auch wären dann die meisten Menschen in ihre Wohnung zurückgekehrt oder auf der Flucht.

    Die Bomber des ersten Angriffs befanden sich noch über dem Kontinent als die zweite Welle von 529 Lancaster Bombern in England startete. Die Besatzungen der Maschinen erkannten schon aus über 320 Kilometer Entfernung die brennende Stadt.

    Das Strom-, Telefon- und Funknetz in Dresden war durch den ersten Angriff unbrauchbar geworden, und so wurden die ahnungslosen Menschen, die sich in der Stadt aufhielten, völlig vom zweiten noch verheerenden Angriff total überrascht.

    Um 1.30 Uhr begann der zweite Angriff, in Dresden herrschte jetzt schon ein so großer Feuersturm, daß es dem Masterbomber, Major C.P.C. de Weselow, des zweiten Angriffes nicht möglich erschien, seine Zielmarkierungen zu setzen. Diese sollten im gleichen Bereich niedergehen wie die des ersten Verbandes. So entschied er sich, seine Besatzungen anzuweisen, den Angriff nach links und rechts des schon bombardierten Gebietes auszuweiten, sowie dieses nochmals zu bombardieren. Um 1.45 Uhr war auch dieser Angriff vorüber, und 650.000 Brandbomben sowie mehrere Hunderte Viertausend- und Achttausendpfundbomben waren auf die Stadt herniedergegangen. Insgesamt waren mit den Jägern und Markierern 1400 Maschinen der RAF in jener Nacht im Einsatz.

    Doch dies war noch lange nicht das Ende. Während die englischen Maschinen des zweiten Angriffs in England landeten, starteten 450 amerikanische Fliegende Festungen und Liberator – Bomber zum dritten Angriff auf Dresden. Innerhalb von 14 Stunden sollte die Stadt zum dritten Male Opfer dieser Mörderbande werden. Mit den 450 Bombern flogen auch 72 Jäger die in zwei Gruppen geteilt waren, die eine Gruppe davon sollte direkt nach dem Bombenabwurf im Sturzflug bis über die Häuser, oder was davon noch übrig war, heruntergehen und „Gelegenheitsziele“ bekämpfen.

    Um 12.12 Uhr erreichten die Verbände ihr Ziel, und warfen bis 12.22 Uhr ihre 783 Tonnen Bomben auf die Dresdner Neustadt. Danach fielen wie befohlen die 37 amerikanischen Jägerbesatzungen, im Tiefflug über die Stadt her, um „Gelegenheitsziele“ unter Beschuß zu nehmen, nur waren diese „Gelegenheitsziele“ keine militärischen oder kriegswichtigen Anlagen, wie der Flugplatz des Nachtjägergeschwaders in Dresden- Klotzsche, der gänzlich verschont blieb, nein es waren Menschen die sich auf den Elbwiesen aufhielten sowie Flüchtlingstrecks und Hilfskonvois auf den Ausfallstraßen, die in perversester Form mit den Bordkanonen niedergemetzelt wurden.

    Man kann aufgrund der Durchführung und Planung des gesamten Angriffes nur zu der einen Schlussfolgerung kommen: Es war Mord, es war geplanter Massenmord, eine Stadt ohne jegliche Luftschutzmaßnahmen und Verteidigung, die mit Flüchtlingen überfüllt war, in Schutt und Asche zu legen.
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  7. #8487
    DUNCAN
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen


    Man kann aufgrund der Durchführung und Planung des gesamten Angriffes nur zu der einen Schlussfolgerung kommen: Es war Mord, es war geplanter Massenmord, eine Stadt ohne jegliche Luftschutzmaßnahmen und Verteidigung, die mit Flüchtlingen überfüllt war, in Schutt und Asche zu legen.
    Ein Massenmord, der noch ungesühnt ist. Im Gegenteil, den Mördern werden Denkmäler gesetzt. Und die Rächer sind nicht aus dem ermordeten Volk sondern kommen aus Afrika, den islamischen Ländern und Pakistan. ALLAH ist groß. Er möge das deutsche Volk brutalst-grausam rächen.

  8. #8488
    lässt sich nicht impfen Benutzerbild von Freidenkerin
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Jetzt vor genau 75 Jahren standen meine Oma, ihr kleiner Bruder und deren Mutter (meine Uroma) weinend und schreiend in ihrem kleinen Dorf im Umland von Dresden und blickten aus 30 km Entfernung fassungslos in Richtung der Stadt, über der der gesamte Nachthimmel hell erleuchtet war und glutrot brannte - wissend, dass der ältere Bruder meiner Oma und seine Frau mitten in der Stadt waren, da sie dort wohnten.

    Ein Licht für meinen Großonkel und seine Frau sowie für alle anderen ca. 250.000 Menschen, die in diesem Höllenfeuer umkamen und Opfer dieses barbarischen, angloamerikanischen Kriegsverbrechens und Völkermordes am deutschen Volk geworden sind. Kein Vergeben und kein Vergessen.

    Kein Krieg ist beendet, solange noch irgendwo eine Wunde blutet, die er geschlagen hat.

  9. #8489
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Freidenkerin Beitrag anzeigen
    Jetzt vor genau 75 Jahren standen meine Oma, ihr kleiner Bruder und deren Mutter (meine Uroma) weinend und schreiend in ihrem kleinen Dorf im Umland von Dresden und blickten aus 30 km Entfernung fassungslos in Richtung der Stadt, über der der gesamte Nachthimmel hell erleuchtet war und glutrot brannte - wissend, dass der ältere Bruder meiner Oma und seine Frau mitten in der Stadt waren, da sie dort wohnten.

    Ein Licht für meinen Großonkel und seine Frau sowie für alle anderen ca. 250.000 Menschen, die in diesem Höllenfeuer umkamen und Opfer dieses barbarischen, angloamerikanischen Kriegsverbrechens und Völkermordes am deutschen Volk geworden sind. Kein Vergeben und kein Vergessen.

    Meine Oma sah von Zittau und aus dem Sudetengau den brennenden Himmel in dieser Nacht.

    ---
    „Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41

  10. #8490
    Erfinder von USrael Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Freidenkerin Beitrag anzeigen
    Jetzt vor genau 75 Jahren standen meine Oma, ihr kleiner Bruder und deren Mutter (meine Uroma) weinend und schreiend in ihrem kleinen Dorf im Umland von Dresden und blickten aus 30 km Entfernung fassungslos in Richtung der Stadt, über der der gesamte Nachthimmel hell erleuchtet war und glutrot brannte - wissend, dass der ältere Bruder meiner Oma und seine Frau mitten in der Stadt waren, da sie dort wohnten.

    Ein Licht für meinen Großonkel und seine Frau sowie für alle anderen ca. 250.000 Menschen, die in diesem Höllenfeuer umkamen und Opfer dieses barbarischen, angloamerikanischen Kriegsverbrechens und Völkermordes am deutschen Volk geworden sind. Kein Vergeben und kein Vergessen.

    Ich war zum Glück noch rechtzeitig aus meiner Geburtsstadt Dresden evakuiert nach Rochlitz, eine Kleinstadt in Sachsen.
    Es gab viele Höllenfeuer:
    Als wir eines Nachts aus dem Luftschutzkeller auf einen freien Platz kamen, wiesen die Erwachsenen auf den feurig leuchtenden Horizont und sagten:
    Da hinten brennt Leipzig...
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