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Thema: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

  1. #8361
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    ..
    Dem SPIEGEL in den Sechzigern zu unterstellen, er sei bereits damals ein Lügenblättchen gewesen, zeugt von einer unglaublich bornierten Ignoranz und von krasser geschichtlicher Unkenntnis.
    Trotzdem gehörte er damals zur BRD-Lizenz-Presse, war also ein CIA-Blättchen.
    Eine neutrale Berichterstattung, investigativer Journalismus gegen die West-Meinung war in Zeiten des Kalten Krieges gar nicht erlaubt.
    Dass sie damals etwas konservativer waren, auch mal gegen linke Studentenrevolten schrieben, war einfach dem Umstand geschuldet, dass der Westen damals Bollwerk gegen den Kommunismus sein musste.
    Daher hat die CIA natürlich ein Auge drauf gehabt.
    Heute kann der Westen durchaus linksversifft sein, da es keine äußere Bedrohung mehr gibt.

    ---
    „Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41

  2. #8362
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

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    Zeitzeugen widersprechen Historikern


    Genau dieser Umstand wurde jedoch von der städtischerseits einberufenen Historikerkommission unter der Leitung von Rolf-Dieter Müller vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr in Zweifel gezogen. In dem Teil des Abschlußberichtes des Gremiums, in dem es um die Flüchtlingsfrage ging, urteilte Rüdiger Overmans auf der Basis äußerst kleiner Stichproben aus den verfügbaren zeitgenössischen Auflistungen, „daß nur in ganz geringfügigem Umfang – allenfalls in der Dimension einer niedrigen vierstelligen Zahl – Flüchtlinge vermißt werden“, welche sich zum Zeitpunkt der Angriffe in Dresden aufgehalten haben könnten.
    Historiker, die wie Overmans von extrem wenigen Opfern aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten ausgehen, argumentieren meist so: Zum einen habe es in Dresden eine Zuzugssperre gegeben, seit die Stadt am 1. Januar 1945 zum „Festungsbereich“ erklärt worden war, zum anderen seien die Evakuierungszüge immer sehr schnell durch die Elbmetropole geschleust worden. Und von denjenigen, die zumindest die Existenz von größeren Flüchtlingskontingenten in Dresden zugestehen wollen, gehen viele davon aus, daß sich die Aufnahmelager an der nicht bombardierten Peripherie der Stadt befunden hätten. Allerdings sprechen die Tatsachen und zahlreiche Berichte von Augenzeugen eine ganz andere Sprache.

    In der nicht enden wollenden Debatte über die tatsächliche Zahl der Opfer infolge der anglo-amerikanischen Luftangriffe auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 spielt die Zahl der Flüchtlinge, welche damals in der Elbestadt weilten, eine entscheidende Rolle. Seit Beginn der sowjetischen Offensiven an der Ostfront hatten Hunderttausende von Zivilisten aus Schlesien, Pommern und Ostpreußen versucht, sich vor der Roten Armee in Sicherheit zu bringen.
    Der FC Bayern München halten sich nicht für etwas besseres, sie sind es!

  3. #8363
    Mitglied Benutzerbild von Dr Mittendrin
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Dummes Gelaber.

    Der SPIEGEL war in den Sechzigern das europaweit am sorgfältigsten recherchierende Print-Medium mit einem ebenso einzigartigen Archiv, um das ihn alle anderen Verlage beneideten.

    Erst nach dem Tod von Rudolf Augstein Anfang der 2000er kippte der Laden und wurde zu dem Relotius-Schwindelunternehmen, wie wir es heute kennen.

    Dem SPIEGEL in den Sechzigern zu unterstellen, er sei bereits damals ein Lügenblättchen gewesen, zeugt von einer unglaublich bornierten Ignoranz und von krasser geschichtlicher Unkenntnis.


    Editierter Nachtrag:

    Übrigens schreibt man nicht "Coleur", sondern "Couleur". Dies nur als kleiner Hinweis.
    Von jemandem, der angeblich derart viel Quellenstudium treibt, sollte man wohl erwarten können, dass er die Orthografie - auch von Fremdwörtern - besser im Griff hat.....
    Exakt, um die Jahrtausendwende, so habe ich es auch im Kopf. Da schrieb man damals noch von Islamisierung der BRD uva.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  4. #8364
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Dummes Gelaber.

    Der SPIEGEL war in den Sechzigern das europaweit am sorgfältigsten recherchierende Print-Medium mit einem ebenso einzigartigen Archiv, um das ihn alle anderen Verlage beneideten.

    Erst nach dem Tod von Rudolf Augstein Anfang der 2000er kippte der Laden und wurde zu dem Relotius-Schwindelunternehmen, wie wir es heute kennen.

    Dem SPIEGEL in den Sechzigern zu unterstellen, er sei bereits damals ein Lügenblättchen gewesen, zeugt von einer unglaublich bornierten Ignoranz und von krasser geschichtlicher Unkenntnis.
    Richtig! Und das war auch der Zeitpunkt an dem ich mein Abo kündigte! Bis dahin war der SPIEGEL für jeden Politik-Interessierten Pflichtlektüre!

  5. #8365
    Mitglied
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Interessant ist jetzt das soch die Diskussion dreht on GB sieht man den Angriff als Greuelverbrechen und inseztiert das Bomber Harris wegen Kriegsverbrechen nach Nürnberggehört hätte und in BRD Buntland ist man jetzt soweit zu sahen es war alles berechtigt weil Dresden eine wichtige Kriegsproduktion und Nazistadt war
    Das einzige Problem ist das die Zerstörung von rechts instrumentalisiert werden kann
    Die Wiedergeburt des Abendlandes kann nur aus der Erneuerung der Familie erwachsen. Eugen Fischer
    Geschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind. Friedrich Nietzsche
    "Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft.“Henry Kissinger

  6. #8366
    Mitglied Benutzerbild von Dr Mittendrin
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Trotzdem gehörte er damals zur BRD-Lizenz-Presse, war also ein CIA-Blättchen.
    Eine neutrale Berichterstattung, investigativer Journalismus gegen die West-Meinung war in Zeiten des Kalten Krieges gar nicht erlaubt.
    Dass sie damals etwas konservativer waren, auch mal gegen linke Studentenrevolten schrieben, war einfach dem Umstand geschuldet, dass der Westen damals Bollwerk gegen den Kommunismus sein musste.
    Daher hat die CIA natürlich ein Auge drauf gehabt.
    Heute kann der Westen durchaus linksversifft sein, da es keine äußere Bedrohung mehr gibt.

    ---
    Stimmt und widerspricht dir keiner, die CIA-Agenda war Blockdenken ost-west, nicht Internationalismus
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  7. #8367
    Verschwörungspraktiker Benutzerbild von pixelschubser
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von autochthon Beitrag anzeigen
    Absolut!
    Allein das Foto ist bearbeitet. Das tut niemanden einen Gefallen.
    Das Foto ist eine Montage. Der Leichenberg im Hintergrund ist echt!

    __________________

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  8. #8368
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
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    Zeitzeugen widersprechen Historikern
    Götz Bergander schätzt die Anzahl der um und in Dresden verweilenden Flüchtlingen bei ca. 200 000. Primär bestand die Regelung, das sich Flüchtlinge maximal 3 Tage in Dresden aufhalten durften und bereits vor Dresden stehenden Flüchtlingen wurde angeraten, Richtung Süden (Erzgebirge, Sudetenland) auszuweichen.

  9. #8369
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Dr Mittendrin Beitrag anzeigen
    Stimmt und widerspricht dir keiner, die CIA-Agenda war Blockdenken ost-west, nicht Internationalismus
    In Zeiten des Kalten Krieges konnte man eigentlich nur der NZZ trauen.

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  10. #8370
    Mitglied Benutzerbild von Chronos
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    In der Tat interessant!



    Hmmmm
    Ach, sicher beschäftigte der SPIEGEL damals noch Nazis........
    Man muss sich auch mal die Dimensionen dieser Bombardements vorstellen:

    Das Sodom lag in Sachsen. Den Part des alttestamentlichen Jehova spielte die Royal Air Force (RAF). In der Nacht zum Aschermittwoch, am 14. Februar 1945, warf sie 2978 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf Dresden.
    Runde 3 Megatonnen TNT, Ekrasit, Phospor und ähnliche Explosiv- und Brandstoffe.

    Das ist die rund 1.000-fach Menge (!) an Sprengwirkung im Vergleich zur Hiroshima-Bombe der Amis (die hatte "nur" runde 30 kT).

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