Vor einem Monat schrieb einer noch auf X oder Instagram: Protect this man at all costs. Er hat den Durchbruch bei Fusionsenergie erzielt. Jetzt wurde er „rein zufällig“ erschossen.
Zitat:
Nuno Loureiro, Professor für Nuklearwissenschaft und -technik sowie für Physik am MIT, ist gestorben. Er wurde 47 Jahre alt. In einem Brief an die MIT-Gemeinschaft schrieb Präsidentin Sally Kornbluth: „Mit tiefer Trauer teile ich Ihnen die tragische Nachricht mit, dass Professor Nuno Loureiro, Direktor des Plasma Science and Fusion Center (PSFC), heute Morgen früh an den Folgen einer Schussverletzung gestorben ist, die er sich wenige Stunden zuvor zugezogen hatte. Angesichts dieses schockierenden Verlustes gilt unser tiefstes Mitgefühl seiner Frau und seiner Familie sowie seinen vielen engagierten Studenten, Freunden und Kollegen.“ Der hochgelobte theoretische Physiker und Fusionsforscher Loureiro trat 2016 der Fakultät des MIT bei. Seine Forschung befasste sich mit komplexen Problemen, die im Zentrum von Fusionsvakuumkammern und an den Rändern des Universums lauern. Loureiros Forschung am MIT erweiterte das Verständnis der Wissenschaftler für das Verhalten von Plasma, einschließlich Turbulenzen, und enthüllte die physikalischen Grundlagen astronomischer Phänomene wie Sonneneruptionen. Er war Inhaber des Herman-Feshbach-Lehrstuhls (1942) für Physik am MIT und wurde 2024 zum Direktor des Plasma Science and Fusion Center ernannt, obwohl seine Beiträge zur Fusionsforschung und -technik schon lange zuvor begannen. Seine Forschungen zur Dynamik magnetisierter Plasmen, zur Magnetfeldverstärkung sowie zum Einschluss und Transport in Fusionsplasmen trugen dazu bei, die Entwicklung von Fusionsanlagen zu unterstützen, die die Energie fusionierender Plasmen nutzen können, und brachten den Traum von sauberer, nahezu unbegrenzter Fusionsenergie der Realität näher. „Nuno war nicht nur ein brillanter Wissenschaftler, sondern auch ein außergewöhnlicher Mensch“, sagt Dennis Whyte, Hitachi America Professor für Ingenieurwissenschaften, der zuvor Leiter des Fachbereichs Nuklearwissenschaft und -technik sowie Direktor des Plasma Science and Fusion Center war. „Er war ein leuchtendes Vorbild als Mentor, Freund, Lehrer, Kollege und Führungskraft und wurde allseits für seine eloquente und mitfühlende Art bewundert. Sein Verlust ist für unsere Gemeinschaft am PSFC, NSE und MIT sowie für die gesamte Fusions- und Plasmaforschung unermesslich.“ „Nuno war ein Verfechter der Plasmaphysik innerhalb des Fachbereichs Physik, ein wunderbarer und engagierter Kollege und ein inspirierender und fürsorglicher Mentor für Doktoranden in der Plasmaforschung. Seine jüngsten Arbeiten zu Quantencomputer-Algorithmen für Plasmaphysik-Simulationen stellten eine besonders spannende neue wissenschaftliche Richtung dar“, sagt Deepto Chakrabarty, William A. M. Burden Professor für Astrophysik und Leiter des Fachbereichs Physik. Ob Fusionsforschung oder Astrophysik – Loureiro verband die Grundlagenphysik mit Technologie und Ingenieurwesen, um die Wirkung zu maximieren. „Es gibt Menschen, die von Technologie und Ingenieurwesen angetrieben werden, und andere, die von fundamentaler Mathematik und Physik angetrieben werden. Wir brauchen beides“, sagte Loureiro 2019. „Wenn wir theoretisch orientierte Köpfe anregen, indem wir die Herausforderungen der Plasmaphysik und Fusion als schöne theoretische Physikprobleme darstellen, gewinnen wir unglaublich brillante Studenten für uns – Menschen, die wir für die Fusionsforschung begeistern wollen.“ Loureiro studierte Physik am Instituto Superior Técnico (IST) in Portugal und promovierte 2005 am Imperial College London. Anschließend forschte er zwei Jahre als Postdoktorand am Princeton Plasma Physics Laboratory, bevor er 2007 zum UKAEA Culham Center for Fusion Energy wechselte. 2009 kehrte Loureiro ans IST zurück, wo er bis zu seinem Wechsel ans MIT im Jahr 2016 als Forscher am Institut für Plasma und Kernfusion tätig war. Er trug umgehend zum intellektuellen Klima am MIT bei und widmete einen Teil seiner ersten beiden Jahre am Institut der Erforschung des komplexen Problems der Plasmaturbulenz. Plasma ist der extrem heiße Materiezustand, der als Brennstoff für Fusionsreaktoren dient. Loureiros Labor am PSFC (Physical Science Center for Fusion) trug maßgeblich dazu bei, das Verhalten von Plasma in Fusionsreaktoren zu verstehen. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Materialausfälle zu verhindern und das Plasma besser einzudämmen, um so Strom zu gewinnen. „Nuno war nicht nur ein außergewöhnlicher Wissenschaftler und Pädagoge, sondern auch ein großartiger Kollege, Mentor und Freund, dem seine Studierenden und seine Gemeinschaft sehr am Herzen lagen. Sein Fehlen wird an der NSE und weit darüber hinaus schmerzlich zu spüren sein“, schrieb Benoit Forget, KEPCO-Professor und Leiter des Fachbereichs Nuklearwissenschaft und -technik, heute in einer E-Mail an den Fachbereich. Auch in anderen Bereichen der Astrophysik trug Loureiros Arbeit dazu bei, grundlegende Mechanismen des Universums zu entschlüsseln. Er entwickelte die erste Theorie der Turbulenz in Paarplasmen, die sich von regulären Plasmen unterscheiden und im Weltraum möglicherweise häufig vorkommen. Diese Arbeit wurde unter anderem durch beispiellose Beobachtungen der Verschmelzung zweier Neutronensterne im Jahr 2018 angestoßen. Als Assistenzprofessor und später als ordentlicher Professor am MIT unterrichtete Loureiro den Kurs 22.612 (Einführung in die Plasmaphysik) und den Kurs 22.615 (MHD-Theorie von Fusionssystemen), für den er zweimal mit dem PAI Outstanding Professor Award des Fachbereichs Nuklearwissenschaft und -technik ausgezeichnet wurde. Loureiros Forschung brachte ihm im Laufe seiner erfolgreichen Karriere zahlreiche bedeutende Auszeichnungen ein, darunter den Career Award der National Science Foundation und den Thomas H. Stix Award der American Physical Society für herausragende Beiträge zur Plasmaphysikforschung in der frühen Karrierephase. Er war zudem Mitglied der APS. Anfang dieses Jahres wurde ihm der Presidential Early Career Award für Wissenschaftler und Ingenieure verliehen.
Vor einem Monat schrieb einer noch auf X oder Instagram: Protect this man at all costs. Er hat den Durchbruch bei Fusionsenergie erzielt. Jetzt wurde er „rein zufällig“ erschossen.
solche Leute braucht die Welt und nicht Soziologen, Politologen Professoren die nur dumm quaken können
17.12.2025, 22:51
Schneider
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Von Durchbruch kann man nicht reden.
Ein Durchbrüchlein könnte man sagen.
Es dauert wie immer noch ca. 50 Jahre bis evtl.
etwas auf der Wiese steht.
Man weiß nicht einmal, ob es wirtschaftlich sein wird.
Wieviel Stillstand pro Jahr, die Kosten, die Bauzeit......
17.12.2025, 23:21
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Schneider
... Man weiß nicht einmal, ob es wirtschaftlich sein wird. ...
Jenau!!! Die Materie (Wasserstoff) muss auf mehrere Millionen Grad aufgeheizt werden, um zu fusionieren. Dann strahlt sie aber närrischer als jeder Clown im Fasching. Somit würden die Drähte der Magnetspulen, die das Plasma halten, binnen Sekunden durch Strahlung in
Metalldampf verwandelt werden. Albert Einstein hatte also recht, als er sagte: „Wenn Sie einem Menschen Schmerzen zufügen wollen, bringen Sie ihn zum Denken.“
18.12.2025, 04:56
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Jenau!!!
Die Materie (Wasserstoff) muss auf mehrere Millionen Grad aufgeheizt werden, um zu fusionieren.
Dann strahlt sie aber närrischer als jeder Clown im Fasching.
Somit würden die Drähte der Magnetspulen, die das Plasma halten, binnen Sekunden durch Strahlung in
Metalldampf verwandelt werden.
Albert Einstein hatte also recht, als er sagte:
„Wenn Sie einem Menschen Schmerzen zufügen wollen, bringen Sie ihn zum Denken.“
Und wenn man hmpf wehtun will, erklärt man ihm richtige Physik:
1. Ja: Für Kernfusion (z. B. Deuterium–Tritium) braucht man sehr hohe Teilchenenergien, entsprechend
≈ 100–200 Millionen Kelvin im Plasma. Aber: Temperatur ≠ Wärmemenge.
Das Plasma ist extrem dünn (weniger Teilchen als in einem Hochvakuum). Ein Fusionplasma ist heiß, aber enthält sehr wenig Gesamtenergie.
2. Ein Plasma strahlt tatsächlich
- Bremsstrahlung (Bremsstrahlung
- Zyklotron-/Synchrotronstrahlun
- Linienstrahlung (bei Verunreinigungen) ab
Aber: Die Strahlungsleistung skaliert mit der Teilchendichte, nicht nur mit der Temperatur. In Tokamaks gilt grob
- Strahlungsverluste ≪ Heizleistung (sonst gäbe es kein Plasma)
Moderne Reaktoren sind so ausgelegt, dass Strahlung hauptsächlich nach innen geht und sie an speziell gekühlten Bauteilen absorbiert wird (Divertor, First Wall)
3. Warum verdampfen die Spulen eben nicht?!
(a) Magnetspulen sind nicht im Plasma!
- Plasma ist im Vakuum
- Spulen sind meterweit entfernt
- dazwischen: Vakuumkammer, Abschirmungen, Kühlung
(b) Magnetfelder koppeln nicht thermisch
Magnetfelder üben Kräfte, aber übertragen keine Wärme
Das Plasma „berührt“ die Spulen nicht – weder mechanisch noch thermisch.
4. Der wahre Killer ist nicht die Strahlung, sondern Neutronen!
Bei D–T-Fusion:
Diese Neutronen sind ungeladen → nicht magnetisch lenkbar, schlagen in die Wand ein und verursachen
- Materialversprödun
- Aktivierung
- Wärmebelastung
Deshalb sind dicke Blanket-Strukturen nötig, massive Kühlung und häufiger Materialtausch.
Tja, hirnloser Sonderschulabbrecher hmpf, wieder mal in‘s Mehl jesickt, ne?! :D
18.12.2025, 07:46
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
... Das Plasma „berührt“ die Spulen nicht – weder mechanisch noch thermisch. ...
Von Physik haben Sie offensichtlich nach wie vor nicht den Hauch von einem Schimmer! Vakuum kann die thermische Strahlung nicht abschirmen! Wenn man wirtschaftlich Strom erzeugen will, müssten da Megawatt an thermischer Energie entstehen. Mit Wärmeleitung geht da gar nichts und die Strahlung lässt jedes Abschirmmaterial binnen Sekunden verdampfen. Die Sonne hat Kilometer an Materie zur Abschirmung. So etwas lässt sich nicht einfach „herunterskalieren“. Wie lächerlich wollen Sie sich noch machen? Als Hochstapler haben Sie sich ja schon durch Demonstration Ihrer kindlichen Vorstellungen über die
Physik des Treibhauseffekts bewiesen.
18.12.2025, 08:26
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Von Physik haben Sie offensichtlich nach wie vor nicht den Hauch von einem Schimmer! Vakuum kann die thermische Strahlung nicht abschirmen! Wenn man wirtschaftlich Strom erzeugen will, müssten da Megawatt an thermischer Energie entstehen. Mit Wärmeleitung geht da gar nichts und die Strahlung lässt jedes Abschirmmaterial binnen Sekunden verdampfen. Die Sonne hat Kilometer an Materie zur Abschirmung. So etwas lässt sich nicht einfach „herunterskalieren“. Wie lächerlich wollen Sie sich noch machen? Als Hochstapler haben Sie sich ja schon durch Demonstration Ihrer kindlichen Vorstellungen über die
Physik des Treibhauseffekts bewiesen.
:isgut: Geh noch ein paar Dildos lutschen, Du Spinner. Wenn Du nicht lesen kannst: dein Problem :))
18.12.2025, 08:43
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
Geh noch ein paar Dildos lutschen, Du Spinner. Wenn Du nicht lesen kannst: dein Problem
Wenn hier jemand nicht lesen kann, dann nachweislich Sie. Also, wie soll das funktionieren, die thermische Energie aufs Wasser zu übertragen? Bei Kernspaltungskraftwerken ist das kein Problem. Da bleiben die Temperaturen unter 1000 Grad. Das halten übliche Werkstoffe aus. Nur, Wärmetauscher für Millionen Grad sind bisher noch nicht einmal angedacht.
18.12.2025, 09:09
Minimalphilosoph
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
Vor einem Monat schrieb einer noch auf X oder Instagram: Protect this man at all costs. Er hat den Durchbruch bei Fusionsenergie erzielt. Jetzt wurde er „rein zufällig“ erschossen.
Fachlich bin ich in deinen meisten Themen nicht bewandert. Da sind deine Erwartungen an die Nutzer auch viel zu hoch. Mit deiner Antwort an den Vollidioten hmpf duerfte der Strang auch "im Arsch" sein.
Zum Thema: Schwierig nachzuweisen, aber das unterdruecken von technischen Innovationen durch Interessenten, welche an etablierten "Erfindungen" festhalten ist doch in der Geschichte ganz normal. Oft werden solche Dinge nicht nur "weggeschlossen" sondern deren Erfinder beseitigt.
18.12.2025, 09:33
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Minimalphilosoph
Fachlich bin ich in deinen meisten Themen nicht bewandert. Da sind deine Erwartungen an die Nutzer auch viel zu hoch. Mit deiner Antwort an den Vollidioten hmpf duerfte der Strang auch "im Arsch" sein.
Zum Thema: Schwierig nachzuweisen, aber das unterdruecken von technischen Innovationen durch Interessenten, welche an etablierten "Erfindungen" festhalten ist doch in der Geschichte ganz normal. Oft werden solche Dinge nicht nur "weggeschlossen" sondern deren Erfinder beseitigt.
Dann zitieren Sie Leeridiot doch einfach einen Vorschlag für einen Wärmetauscher, der Millionen Grad abkann.
18.12.2025, 09:41
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Wer bis 3 zählen kann, sollte sich vorstellen können, dass man weder die Sonne noch Wasserstoff-Bomben
einfach herunterskalieren könnte. Unterhalb einer Minimalgröße funktionieren beide einfach nicht.
18.12.2025, 11:15
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Wenn hier jemand nicht lesen kann, dann nachweislich Sie.
Also, wie soll das funktionieren, die thermische Energie aufs Wasser zu übertragen?
Bei Kernspaltungskraftwerken ist das kein Problem. Da bleiben die Temperaturen unter 1000 Grad.
Das halten übliche Werkstoffe aus.
Nur, Wärmetauscher für Millionen Grad sind bisher noch nicht einmal angedacht.
Warum musst Du Dich eigentlich dauernd blamieren, Dildolutscher?! Wir wissen mittlerweile alle, dass dein IQ einstellig ist.
Der entscheidende Punkt ist, dass in einem Fusionsreaktor die extrem hohe Temperatur des Plasmas niemals direkt mit einem technischen Bauteil in Kontakt kommt. Die Millionen Grad existieren ausschließlich als Maß für die mittlere kinetische Energie einzelner Teilchen in einem extrem dünnen Plasma, das magnetisch im Vakuum schwebt. Diese Temperatur ist kein „heiße Oberfläche“, sondern eine statistische Größe. Sie sagt fast nichts darüber aus, wie viel Wärme tatsächlich übertragen werden kann.
Die nutzbare Wärme entsteht an einem völlig anderen Ort. Bei der gebräuchlichsten Fusionsreaktion, der Deuterium-Tritium-Fusion, wird der größte Teil der Energie von schnellen Neutronen getragen. Diese Neutronen sind elektrisch neutral und verlassen das Magnetfeld ungehindert. Erst wenn sie in der mehrere Dezimeter dicken Wand um das Plasma – dem sogenannten Blanket – abgebremst werden, geben sie ihre Energie ab. Dort verwandelt sich die Fusionsenergie in ganz gewöhnliche Wärme, so wie man sie aus anderen Hochleistungsreaktoren kennt.
Entscheidend ist: Diese Wärme entsteht nicht bei Millionen Grad, sondern bei Temperaturen im Bereich einiger hundert Grad Celsius. Genau dort, wo heutige Werkstoffe, Kühlkreisläufe und Wärmetauscher problemlos arbeiten können. Das Blanket wird aktiv gekühlt, meist mit Wasser, Helium oder flüssigen Metallen, und diese Kühlung transportiert die Wärme aus dem Reaktor heraus. Erst außerhalb des Plasmas, fern von Magnetspulen und Vakuumkammer, wird die thermische Energie über einen konventionellen Wärmetauscher an Wasser oder einen anderen Arbeitsstoff abgegeben und schließlich zur Stromerzeugung genutzt.
Der Unterschied zur Kernspaltung liegt also nicht darin, dass man plötzlich Wärmetauscher für Millionen Grad bräuchte, sondern darin, wo die Energie entsteht. Bei der Spaltung wird der Brennstoff selbst heiß und gibt seine Wärme direkt an Hüllrohre ab. Bei der Fusion bleibt der Brennstoff berührungslos, und die Energie wird durch Neutronen in massive Strukturen getragen, die bewusst so ausgelegt sind, dass sie bei technisch beherrschbaren Temperaturen arbeiten. Das eigentliche Problem der Fusion ist daher nicht die Wärmeübertragung, sondern die Materialbelastung durch Neutronen, Strahlenschäden und die Langzeitstabilität der Bauteile – nicht die Existenz von „Millionen-Grad-Wärmetauschern“, die es schlicht nicht gibt.
18.12.2025, 11:16
Minimalphilosoph
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Dann zitieren Sie Leeridiot doch einfach einen Vorschlag für einen Wärmetauscher, der Millionen Grad abkann.
Geh mir vom Bein. Geisteskranker Drecksmoeter.
18.12.2025, 11:34
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
... Bei der Fusion bleibt der Brennstoff berührungslos, und die Energie wird durch Neutronen in massive Strukturen getragen, die bewusst so ausgelegt sind, dass sie bei technisch beherrschbaren Temperaturen arbeiten. Das eigentliche Problem der Fusion ist daher nicht die Wärmeübertragung, sondern die Materialbelastung durch Neutronen, Strahlenschäden und die Langzeitstabilität der Bauteile – nicht die Existenz von „Millionen-Grad-Wärmetauschern“, die es schlicht nicht gibt.
Sie haben einen Neutronenwärmetauscher aus Ihrer Traumwelt beschrieben.
Das Millionen Grad heiße Plasma muss elektromagnetische Wellen im Megawattbereich abstrahlen.
Diese zerstören jede Materie innerhalb von Sekunden.
Dass bei der Deuterium-Tritium-Fusion zugleich noch Unmengen schneller und energiereicher Neutronen
entstehen, verschlimmert die Sache nur noch zusätzlich, denn diese zerstören alle bekannte Materie
ebenfalls in sehr kurzer Zeit und machen die meisten Metalle radioaktiv.
Wie gesagt, die Sonne hat tausende Kilometer Materie um die elektromagnetische Strahlungsenergie abzuschirmen.
So etwas kann man auf der Erde nicht wirtschaftlich nachbauen.
18.12.2025, 11:37
Minimalphilosoph
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Sie haben einen Neutronenwärmetauscher aus Ihrer Traumwelt beschrieben.
Das Millionen Grad heiße Plasma muss elektromagnetische Wellen im Megawattbereich abstrahlen.
Diese zerstören jede Materie innerhalb von Sekunden.
Dass bei der Deuterium-Tritium-Fusion zugleich noch Unmengen schneller und energiereicher Neutronen
entstehen, verschlimmert die Sache nur noch zusätzlich, denn diese zerstören alle bekannte Materie
ebenfalls in sehr kurzer Zeit und machen die meisten Metalle radioaktiv.
Wie gesagt, die Sonne hat tausende Kilometer Materie um die elektromagnetische Strahlungsenergie abzuschirmen.
So etwas kann man auf der Erde nicht wirtschaftlich nachbauen.
Das Strangthema ist der ploetzlich erschossene Forscher. Du Drecksmoeter.
18.12.2025, 11:43
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Minimalphilosoph
Das Strangthema ist der ploetzlich erschossene Forscher. Du Drecksmoeter.
Gott sind Sie geistig gestört!
Es geht hier um den angeblichen Durchbruch, den dieser Mann bewirkt hätte.
Diesen „Durchbruch“ kann es physikalisch von der Größe her auf einem Planeten gar nicht geben.
18.12.2025, 11:46
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Sie haben einen Neutronenwärmetauscher aus Ihrer Traumwelt beschrieben.
Das Millionen Grad heiße Plasma muss elektromagnetische Wellen im Megawattbereich abstrahlen.
Diese zerstören jede Materie innerhalb von Sekunden.
Dass bei der Deuterium-Tritium-Fusion zugleich noch Unmengen schneller und energiereicher Neutronen
entstehen, verschlimmert die Sache nur noch zusätzlich, denn diese zerstören alle bekannte Materie
ebenfalls in sehr kurzer Zeit und machen die meisten Metalle radioaktiv.
Wie gesagt, die Sonne hat tausende Kilometer Materie um die elektromagnetische Strahlungsenergie abzuschirmen.
So etwas kann man auf der Erde nicht wirtschaftlich nachbauen.
Lern Physik, und stör hier nicht die Erwachsenen. :D Du bist so dumm, mit deinem Unwissen könnten 10 Andere durchfallen.
18.12.2025, 11:49
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
Lern Physik, und stör hier nicht die Erwachsenen. Du bist so dumm, mit deinem Unwissen könnten 10 Andere durchfallen.
Gott sind Sie geistig gestört!
Nennen Sie Ihren letzten Beitrag etwa sachlich?
Somit beweisen Sie erneut, dass Sie nur ein jämmerlicher Hochstapler sind.
18.12.2025, 11:49
navy
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
Lern Physik, und stör hier nicht die Erwachsenen. :D Du bist so dumm, mit deinem Unwissen könnten 10 Andere durchfallen.
:gp:
18.12.2025, 18:16
-jmw-
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Wer bis 3 zählen kann, sollte sich vorstellen können, dass man weder die Sonne noch Wasserstoff-Bomben
einfach herunterskalieren könnte. Unterhalb einer Minimalgröße funktionieren beide einfach nicht.
Ich habe gestern bei einem Vortrag zum aktuellen Chemiennobelpreis gelernt, dass ein 1 m³-Würfel aus MOFs eine gesamt Ober- (d.h. = inkl. Innen-) Fläche von 1.500 Hektar(!) habe, d.h. ungefähr 18 schleswig-holsteinische Bauernhöfe gross (bzw. ausgedehnt) sei.
Will sagen: Nur weil's man sich erstmal nicht gut vorstellen kann, heisst ja nicht, dass es nicht ginge! Allerdings auch umgekehrt...
18.12.2025, 18:26
MABF
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
Lern Physik, und stör hier nicht die Erwachsenen. :D Du bist so dumm, mit deinem Unwissen könnten 10 Andere durchfallen.
Tja, beim Wendelstein lief die Fusion kürzlich für 8 Minuten, hmpf zufolge ist der Reaktor jetzt weg ;)
18.12.2025, 18:29
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von -jmw-
... Will sagen: Nur weil's man sich erstmal nicht gut vorstellen kann, heisst ja nicht, dass es nicht ginge! Allerdings auch umgekehrt...
Dann zitieren Sie doch einfach mal einen Vorschlag, wie man die bei der Fusion auf engstem Raum entstehende
hochenergetische Strahlung auf Wasser übertragen könnte, ohne dass die Behälter bzw. Rohre dabei sofort
zerstrahlt würden.
18.12.2025, 18:32
MABF
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Dann zitieren Sie doch einfach mal einen Vorschlag, wie man die bei der Fusion auf engstem Raum entstehende
hochenergetische Strahlung auf Wasser übertragen könnte, ohne dass die Behälter bzw. Rohre dabei sofort
zerstrahlt würden.
Fahr zum Wendelstein und gucke es Dir an. Ganz einfach. Googeln geht aber auch, falls Du Diffes Erklärung nicht kapiert hast.
Google findet auch kindgerecht aufbereitete Seiten.
18.12.2025, 18:34
arnd
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Dann zitieren Sie doch einfach mal einen Vorschlag, wie man die bei der Fusion auf engstem Raum entstehende
hochenergetische Strahlung auf Wasser übertragen könnte, ohne dass die Behälter bzw. Rohre dabei sofort
zerstrahlt würden.
Bin kein Physiker ,aber ich gehe davon aus ,dass die Franzosen gute Physiker haben.
Ansonsten würden sie wohl keinen Fusionsreaktor bauen ,wenn sie nicht überzeugt wären ,dass dieser auch in Betrieb gehen kann.
18.12.2025, 18:36
Minimalphilosoph
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Dann zitieren Sie doch einfach mal einen Vorschlag, wie man die bei der Fusion auf engstem Raum entstehende
hochenergetische Strahlung auf Wasser übertragen könnte, ohne dass die Behälter bzw. Rohre dabei sofort
zerstrahlt würden.
Als ich nach vier Wochen und vier Schießübungen später beim fünften Treffen mitgeteilt bekam, dat man keine eigenen Ziele aufhängen darf, aber sich dat doch im Kopf vorstellen könnte, musste ich Mitglied werden. Man solle seine Emotionen gerade durch diese Möglichkeit der Eskalationschance kontrollieren. Funzt gut. Nach dem Ballern bin ich immer ganz entspannt.
18.12.2025, 18:46
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von MABF
Tja, beim Wendelstein lief die Fusion kürzlich für 8 Minuten, hmpf zufolge ist der Reaktor jetzt weg ;)
Das habe ich dann auch in der Zeitung überlesen, dass alles abgeraucht ist. :D
18.12.2025, 18:50
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von MABF
Fahr zum Wendelstein und gucke es Dir an. Ganz einfach. Googeln geht aber auch, falls Du Diffes Erklärung nicht kapiert hast.
Google findet auch kindgerecht aufbereitete Seiten.
Sind Sie zu dämlich hier einen Link zu Ihrer Wendelsteingeschichte zu posten? Wieviel Megawatt wurden denn da in Strom gewandelt? Dass die Fusion prinzipiell funktioniert, ist durch die Sonne und jede Wasserstoffbombe bewiesen. Nur dadurch wirtschaftlich verwertbaren Strom zu erzeugen ist - meiner Meinung nach - ein reiner
Wunschtraum von Leuten, die seit über 60 Jahren dafür Steuergelder verpulvern.
18.12.2025, 18:54
Minimalphilosoph
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
Das habe ich dann auch in der Zeitung überlesen, dass alles abgeraucht ist. :D
Mir als Prozesstechniker ist eine Versuchsanordnung mit zu "wegen der T zu verdampfenden Wärmetauschern" total fremd...
Wolltest du hier den plötzlichen Tod des Wissenschaftlers ansprechen oder die Möglichkeit der "Fusion"?
18.12.2025, 19:31
-jmw-
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Dann zitieren Sie doch einfach mal einen Vorschlag, wie man die bei der Fusion auf engstem Raum entstehende hochenergetische Strahlung auf Wasser übertragen könnte, ohne dass die Behälter bzw. Rohre dabei sofort zerstrahlt würden.
Das funktioniert nicht, meint: #22 und #11 gehen nicht zusammen. #11 war ein common sense-Appell und also nicht aus den Bereichen Physik oder Nukleartechnik, sondern, wenn schon, aus den Bereichen Psychologie oder Philosophie. Entsprechend muss ich o.g. Vorschlag auch nicht haben, um die Aussage kritisieren zu können, sondern kann durchaus legitim ein erfahrungsweltliches Argument entgegensetzen, was ich dann auch tat.
19.12.2025, 01:00
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Minimalphilosoph
Mir als Prozesstechniker ist eine Versuchsanordnung mit zu "wegen der T zu verdampfenden Wärmetauschern" total fremd...
Wolltest du hier den plötzlichen Tod des Wissenschaftlers ansprechen oder die Möglichkeit der "Fusion"?
Für Fusion gibt es einen Strang. Es ging eigentlich um den Tod des Wissenschaftlers, bis dieser enthirnte Vollspasti aufgetaucht ist…..
19.12.2025, 01:24
Minimalphilosoph
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
Für Fusion gibt es einen Strang. Es ging eigentlich um den Tod des Wissenschaftlers, bis dieser enthirnte Vollspasti aufgetaucht ist…..
Ich habe nun zu dritten mal dieses Thema gegoogelt." Nuno Loureiro, Professor für Nuklearwissenschaft und -technik sowie für Physik am MIT" Alle erstplatzierten sind mittlerweile verschwunden. In einem war von einem iranischen Attentäter die Rede...
Ich habe nun zu dritten mal dieses Thema gegoogelt." Nuno Loureiro, Professor für Nuklearwissenschaft und -technik sowie für Physik am MIT" Alle erstplatzierten sind mittlerweile verschwunden. In einem war von einem iranischen Attentäter die Rede...
Wusste nicht, dass er pro-israel und jüdisch war; nichtsdestotrotz gibt es ja nun auch genügend westliche Energieunternehmen, denen einen solche Technologie ein Dorn im Auge wäre.
19.12.2025, 07:30
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
...
Der Unterschied zur Kernspaltung liegt also nicht darin, dass man plötzlich Wärmetauscher für Millionen Grad bräuchte, sondern darin, wo die Energie entsteht. Bei der Spaltung wird der Brennstoff selbst heiß und gibt seine Wärme direkt an Hüllrohre ab. Bei der Fusion bleibt der Brennstoff berührungslos, und die Energie wird durch Neutronen in massive Strukturen getragen, ...
So ein Blödsinn! Die Energie entsteht durch Fusion im Plasma. Das Millionen Grad heiße Plasma strahlt millionenfach stärker
(T^4-Gesetz) als die Heizdrähte eines Ceran-Kochfeldes. Beim Ceran-Kochfeld erfolgt die Wärmeübertragung im Wesentlichen auch nicht durch Wärmeleitung,
sondern durch Strahlung. Die ist aber millionenfach höher als in einem Ceran-Kochfeld oder Kernspaltungskraftwerk. Das wäre etwa so, als würde man versuchen den Kessel einer Dampflok mit einem Millionen Grad heißen
Schweißbrenner zu erwärmen. Der Kessel wäre sofort im Eimer.
Um eine Wasserstoff-Fusionsbombe-Bombe zünden zu können, braucht es eine Kernspaltungs-Atombombe als Zünder. Genau diese Energiedichte bräuchte man dauerhaft auch in einem Fusionsreaktor. In einem Kernspaltungsreaktor braucht man nur den natürlichen radioaktiven Zerfall zu beschleunigen. Aber selbst das ist ja auch schon einige Male schief gegangen und hat zur Zerstörung der Kraftwerke geführt
und die Umgebung unbewohnbar gemacht. Auch bei der Deuterium-Tritium-Fusion entstehen durch die erzeugten schnellen Neutronen Unmengen
an radioaktiven Materialien.
19.12.2025, 11:22
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
So ein Blödsinn!
Die Energie entsteht durch Fusion im Plasma. Das Millionen Grad heiße Plasma strahlt millionenfach stärker
(T^4-Gesetz) als die Heizdrähte eines Ceran-Kochfeldes.
Beim Ceran-Kochfeld erfolgt die Wärmeübertragung im Wesentlichen auch nicht durch Wärmeleitung,
sondern durch Strahlung.
Die ist aber millionenfach höher als in einem Ceran-Kochfeld oder Kernspaltungskraftwerk.
Das wäre etwa so, als würde man versuchen den Kessel einer Dampflok mit einem Millionen Grad heißen
Schweißbrenner zu erwärmen. Der Kessel wäre sofort im Eimer.
Um eine Wasserstoff-Fusionsbombe-Bombe zünden zu können, braucht es eine Kernspaltungs-Atombombe als Zünder.
Genau diese Energiedichte bräuchte man dauerhaft auch in einem Fusionsreaktor.
In einem Kernspaltungsreaktor braucht man nur den natürlichen radioaktiven Zerfall zu beschleunigen.
Aber selbst das ist ja auch schon einige Male schief gegangen und hat zur Zerstörung der Kraftwerke geführt
und die Umgebung unbewohnbar gemacht.
Auch bei der Deuterium-Tritium-Fusion entstehen durch die erzeugten schnellen Neutronen Unmengen
an radioaktiven Materialien.
Ach, Du armer Clown. Wann nehmen Dir die Pfleger endlich den Zugang weg, damit Du nicht mehr Unsinn verbeitest. :auro:
Der entscheidende Irrtum besteht darin, das Stefan-Boltzmann-Gesetz direkt auf ein Fusionsplasma anzuwenden.
Dieses Gesetz mit seiner T⁴-Abhängigkeit beschreibt die thermische Strahlung eines kompakten, optisch dicken Materials im lokalen thermodynamischen Gleichgewicht – also eines Systems, in dem die Teilchen intensiv miteinander kollidieren und die Strahlung von einer klar definierten Oberfläche ausgeht. Beispiele dafür sind ein glühendes Ceran-Kochfeld, ein Heizdraht oder die Wand eines Dampfkessels. Ein magnetisch eingeschlossenes Fusionsplasma erfüllt diese Bedingungen jedoch nicht. Ein Plasma in einem Tokamak ist optisch extrem dünn. Die Teilchendichte liegt um viele Größenordnungen unter der in Festkörpern oder sogar in einer offenen Flamme. Es existiert keine Oberfläche, die wie ein schwarzer Körper strahlt. Daher gilt das Stefan-Boltzmann-Gesetz hier einfach nicht. Würde es gelten, könnte man ein Plasma weder im Labor noch im Weltraum auch nur für Bruchteile einer Sekunde halten. Sterne wären unmöglich – und Tokamaks erst recht.
Die tatsächliche Strahlungsleistung eines Fusionsplasmas wird stattdessen durch atomare und mikroskopische Prozesse bestimmt: Bremsstrahlung, Zyklotron- und Synchrotronstrahlung sowie Linienstrahlung von Verunreinigungen. Diese Prozesse skalieren primär mit der Teilchendichte und nicht allein mit der Temperatur. Genau das ermöglicht es, dass ein Plasma mit 100 Millionen Kelvin dennoch nur einige Megawatt pro Quadratmeter abstrahlt – eine Leistungsdichte, die technisch gut handhabbar ist und gezielt über Divertoren abgeführt werden kann.
Die Vergleiche mit einem Schweißbrenner oder einem Kochfeld sind daher physikalisch irreführend.
Ein Schweißbrenner wirkt so intensiv, weil er dicht gepackt ist und Energie thermisch, konvektiv und radiativ direkt auf das Material überträgt. Ein Tokamak-Plasma ist dagegen berührungslos, hochverdünnt und magnetisch vollständig isoliert. Es gibt keinen direkten „Millionen-Grad-Wärmestrom“ auf die Wandungen. Der Vergleich hinkt genauso wie der Versuch, die Temperatur des interstellaren Mediums mit der eines Sternkerns gleichzusetzen.
Auch der Hinweis auf die Wasserstoffbombe ist missverständlich, allerdings aus einem anderen Grund.
Tatsächlich benötigt eine Fusionsbombe eine Spaltbombe als Zünder. Das liegt jedoch nicht an der hohen Temperatur allein, sondern an der extremen Dichte und Kompression, die für eine unkontrollierte Kettenreaktion erforderlich sind. Ein Fusionsreaktor verfolgt das genaue Gegenteil: niedrige Dichte, streng kontrollierte Reaktionsrate und stationären Betrieb. Die Energiedichte im Tokamak-Plasma ist um viele Größenordnungen geringer als in einer Bombe. Deshalb kann ein Fusionsreaktor nicht explodieren – im Worst-Case erlischt das Plasma einfach.
Das häufig gehörte Argument, man müsse diese enorme Energiedichte dauerhaft bändigen, ist daher falsch. Man braucht hohe Teilchenenergie (also Temperatur), aber keine hohe Energiedichte.
Völlig zutreffend – und hier hast du aus Versehen recht – ist dagegen der Einwand zu den Neutronen.
Die schnellen 14-MeV-Neutronen aktivieren tatsächlich die umgebenden Materialien, machen Stahl spröde und erzeugen kurz- bis mittellebige Radioaktivität. Das ist eines der größten noch offenen Probleme der Kernfusion.
Allerdings: Diese Radioaktivität ist keine vergleichbare Kettenreaktions-Radioaktivität wie bei der Spaltung. Sie ist zeitlich begrenzt und von anderer Art. Sie macht die Fusion technisch sehr anspruchsvoll, aber nicht physikalisch unmöglich.
Zusammengefasst ergibt sich ein folgendes Bild:
Kernfusion scheitert nicht daran, dass man „Millionen-Grad-Wärmetauscher“ oder unvermeidliche Verdampfung der Wände bräuchte.
Die wahren Herausforderungen sind:
- Materialien, die Neutronenbelastung dauerhaft aushalten
- lokal extrem hohe Wärmeflüsse (insbesondere im Divertorbereich),
- die Instabilität des Plasmas,
- das komplexe Handling von Tritium,
- die enorme Größe und der hohe Kostenaufwand eines wirtschaftlichen Reaktors.
Das sind alles Ingenieur- und Materialwissenschaftsprobleme – keine fundamentalen thermodynamischen Hindernisse.
19.12.2025, 12:17
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
... Der entscheidende Irrtum besteht darin, das Stefan-Boltzmann-Gesetz direkt auf ein Fusionsplasma anzuwenden. ...
So ein Blödsinn! Um eine Fusion in Gang zu setzen und dann aufrecht zu erhalten, muss die Dichte des Plasmas deutlich höher
sein als in jedem Festkörper. Was in den Kernen der Sterne ja auch der Fall ist. Das Stefan-Boltzmann-Gesetz gilt für jedes Plasma. Das beweist ja auch das ca. 5000 Kelvin heiße Plasma des
Heliums der Sonnenoberfläche: https://politikforen-hpf.net/fotos/u...ph%C3%A4re.PNG Wie man (hoffentlich) sieht, gehorcht das Plasma auch dem Wienschen Verschiebungsgesetz. Das Maximum der Sonnenstrahlung hat eine 20-fach kürzere Wellenlänge (ca. 0,5 µm) als das Maximum der
Erdstrahlung (ca. 10 µm). Also ist die Wellenlänge der maximalen Abstrahlung auch bei dem 5000 Kelvin heißen
Sonnenplasma umgekehrt proportional zur Temperatur.
Insgesamt entspricht das Sonnenspektrum einem schwarzen Strahler und beweist, dass Fusionsreaktoren nur
in Traumwelten so klein herstellbar wären, dass sie auf einen Planeten passen würden.
19.12.2025, 13:03
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
So ein Blödsinn!
Um eine Fusion in Gang zu setzen und dann aufrecht zu erhalten, muss die Dichte des Plasmas deutlich höher
sein als in jedem Festkörper. Was in den Kernen der Sterne ja auch der Fall ist.
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz gilt für jedes Plasma. Das beweist ja auch das ca. 5000 Kelvin heiße Plasma des
Heliums der Sonnenoberfläche: https://politikforen-hpf.net/fotos/u...ph%C3%A4re.PNG
Wie man (hoffentlich) sieht, gehorcht das Plasma auch dem Wienschen Verschiebungsgesetz.
Das Maximum der Sonnenstrahlung hat eine 20-fach kürzere Wellenlänge (ca. 0,5 µm) als das Maximum der
Erdstrahlung (ca. 10 µm). Also ist die Wellenlänge der maximalen Abstrahlung auch bei dem 5000 Kelvin heißen
Sonnenplasma umgekehrt proportional zur Temperatur.
Insgesamt entspricht das Sonnenspektrum einem schwarzen Strahler und beweist, dass Fusionsreaktoren nur
in Traumwelten so klein herstellbar wären, dass sie auf einen Planeten passen würden.
:schnatt:
Lern Physik, Du geistesgestörter Kretin.
Zunächst zur Dichte.
Die Behauptung, ein Fusionsplasma müsse eine „deutlich höhere Dichte als jeder Festkörper“ haben, ist objektiv falsch – und zwar um viele Größenordnungen.
Typische Größenordnungen:
- Festkörper:
- Tokamak-Plasma (ITER):
Das Plasma im Fusionsreaktor ist also etwa 100 Millionen Mal dünner als ein Festkörper.
Das ist keine Auslegungssache, sondern eine Messgröße.
Dass Fusion trotzdem möglich ist, liegt nicht an hoher Dichte, sondern am Lawson-Kriterium, das ausdrücklich drei äquivalente Wege kennt:
- hohe Dichte + kurze Zeit (Bombe),
- mittlere Dichte + mittlere Zeit (Trägheitsfusion),
- sehr niedrige Dichte + lange Zeit (magnetischer Einschluss).
Tokamaks realisieren die dritte Variante. Sie arbeiten explizit im Niedrigdichte-Regime. Genau deshalb explodieren sie nicht.
Nun zum Stefan–Boltzmann-Gesetz und zur Sonne. Hier liegt der Kern deines Missverständnisses.
Das Stefan–Boltzmann-Gesetz gilt nicht für „jedes Plasma“, sondern für optisch dicke Medien im lokalen thermodynamischen Gleichgewicht, bei denen Photonen viele Male absorbiert und reemittiert werden, bevor sie entweichen. Das ist entscheidend.
Die Photosphäre der Sonne – das von dir genannte ~5000-K-Heliumplasma – ist genau so ein Fall:
- extrem hohe Dichte verglichen mit Laborplasmen,
- große optische Tiefe,
- nahezu vollständige thermische Kopplung zwischen Materie und Strahlung.
Deshalb zeigt die Sonnenphotosphäre:
- ein nahezu perfektes Schwarzkörperspektrum,
- Wiensches Verschiebungsgesetz,
- Stefan–Boltzmann-Skalierung.
Das beweist nicht, dass jedes Plasma so strahlt – es beweist nur, dass die Sonnenoberfläche kein dünnes Plasma ist, sondern ein strahlungsdominierter, optisch dichter Übergangsbereich.
Der Sonnenkern, wo die Fusion tatsächlich stattfindet, strahlt übrigens nicht wie ein Schwarzkörper nach außen. Die dort erzeugte Energie braucht hunderttausende Jahre, um durch zufällige Photon-Streuung zur Oberfläche zu diffundieren. Das allein widerlegt schon die Gleichsetzung „Fusion → Schwarzkörperstrahlung“.
Ein Tokamak-Plasma ist das genaue Gegenteil der Sonnenphotosphäre: extrem niedrige Dichte,optisch dünn, Photonen verlassen das Plasma praktisch sofort, und keine thermische Kopplung zwischen Strahlung und Wand.
Deshalb gilt dort eben kein Stefan–Boltzmann-Gesetz, kein Wiensches Verschiebungsgesetz, und Strahlung entsteht durch mikroskopische Prozesse, nicht durch Gleichgewichtsthermodynamik.
Dass Sterne Schwarzkörper sind, liegt nicht an der Fusion, sondern an ihrer Größe, Dichte und optischen Dicke.
Zum letzten Punkt: „Fusionsreaktoren passen nur in Traumwelten auf einen Planeten“.
Hier wird erneut Ursache und Wirkung vertauscht. Sterne sind groß, weil Gravitation nötig ist, um hohe Dichte zu erzeugen, die Energie nur sehr langsam entweichen darf und Strahlung im Inneren gefangen ist.
Tokamaks sind groß, weil Magnetfelder endlich stark sind, Materialbelastungen begrenzen und man Neutronen abschirmen muss.
Das sind alles technische Gründe, keine thermodynamischen.
Es gibt keinen physikalischen Satz, der verlangt, dass ein Fusionsreaktor Sternengröße haben muss. Was es gibt, sind harte Ingenieursgrenzen, die große Anlagen nötig machen – aber das ist etwas völlig anderes als ein prinzipieller Unmöglichkeitsbeweis.
19.12.2025, 13:15
hmpf
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von Differentialgeometer
... Das Plasma im Fusionsreaktor ist also etwa 100 Millionen Mal dünner als ein Festkörper. ...
Richtig! Und deshalb kriegt man damit auch keine Kaffeekanne erwärmt, sondern nur eine „theoretische“ Fusion von
wenigen Atomen realisiert. Einfach mal nach Tripelpunkt im Zusammenhang mit Kern-Fusion googlen.
19.12.2025, 13:20
Klopperhorst
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Solange mein Lieblings-Youtuber nicht erschossen wird, ist alles in Ordnung und die Entwicklung der Wissenschaft gesichert.
Update: man hat einen 48 jährigen Portugiesen erschossen aufgefunden. Der wird nicht nur mit dem MIT Physiker in Zusammenhang gebracht, sondern auch mit der Schiesserei an der Brown University.
19.12.2025, 13:42
Differentialgeometer
AW: MIT Physiker/Fusionsenergieexperte erschossen
Zitat:
Zitat von hmpf
Richtig!
Und deshalb kriegt man damit auch keine Kaffeekanne erwärmt, sondern nur eine „theoretische“ Fusion von
wenigen Atomen realisiert.
Einfach mal nach Tripelpunkt im Zusammenhang mit Kern-Fusion googlen.
Das Plasma ist um viele Größenordnungen dünner als jeder Festkörper. Genau das ist auch der Grund, warum man mit dem Plasma selbst tatsächlich keine Kaffeekanne erhitzen könnte. Aber daraus folgt nicht, dass im Reaktor nur eine „theoretische Fusion weniger Atome“ stattfindet oder dass keine nennenswerte Wärme erzeugt werden kann. Hier liegt der entscheidende Denkfehler: Du setzt implizit voraus, dass die nutzbare Wärme aus der direkten thermischen Kopplung zwischen Plasma und Umgebung stammen müsste. Genau das ist aber nicht der Fall – und auch nie das Ziel gewesen.
Das Plasma dient ausschließlich dazu, Fusionsreaktionen zu ermöglichen, nicht dazu, als Wärmeträger zu fungieren. Seine hohe Temperatur ist eine Bedingung für die Reaktion, nicht für die Energieabfuhr. Die eigentliche Energietransportarbeit leisten die bei der Fusion entstehenden schnellen Neutronen. Diese entstehen im Plasma, verlassen es sofort, weil sie elektrisch neutral sind, und tragen den größten Teil der Fusionsenergie nach außen. Erst außerhalb des Plasmas, in der umgebenden Reaktorstruktur, wird diese Energie in gewöhnliche Wärme umgewandelt. Dort, im Blanket, entsteht die thermische Leistung, die anschließend mit ganz normalen Kühlkreisläufen abgeführt wird.
Dass das Plasma so dünn ist, ist also kein Nachteil, sondern eine bewusste Designentscheidung. Würde man versuchen, die Fusionsenergie direkt über Strahlung oder Wärmeleitung aus dem Plasma zu gewinnen, wäre der Reaktor tatsächlich unbrauchbar. Genau deshalb tut man das nicht. Die niedrige Dichte sorgt dafür, dass das Plasma optisch dünn bleibt, nicht wie ein Schwarzkörper abstrahlt und die Wand nicht mit einer Stefan-Boltzmann-Leistung bombardiert. Das Stefan-Boltzmann-Gesetz ist hier nicht anwendbar, weil es ein optisch dichtes Medium im thermischen Gleichgewicht voraussetzt (s.o.). Ein Tokamak-Plasma erfüllt diese Voraussetzungen nicht. Es hat keine Oberfläche, keine hohe optische Tiefe und keine intensive Wechselwirkung zwischen Photonen und Materie. Photonen, die entstehen, verlassen das Plasma sofort; sie tragen nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Energie.
Der Vergleich mit der Sonnenoberfläche führt hier in die Irre. Die Photosphäre der Sonne ist ein extrem dichter, optisch dicker Übergangsbereich, in dem Materie und Strahlung stark gekoppelt sind. Deshalb zeigt sie ein nahezu perfektes Schwarzkörperspektrum und gehorcht dem Wienschen Verschiebungsgesetz. Der Sonnenkern, wo die Fusion tatsächlich stattfindet, strahlt hingegen nicht direkt nach außen. Die dort erzeugte Energie diffundiert über unzählige Streuprozesse über sehr lange Zeiträume zur Oberfläche. Die Schwarzkörperstrahlung der Sonne ist also kein Beweis dafür, dass Fusion zwangsläufig mit Schwarzkörperstrahlung einhergeht, sondern ein Beweis für die optische Dicke der Sonnenhülle.
Auch der Verweis auf den Tripelpunkt hilft hier nicht weiter. Der Tripelpunkt ist ein Konzept der Gleichgewichtsthermodynamik für kondensierte Materie. Ein magnetisch eingeschlossenes Plasma steht weder mit der Wand noch mit einem Arbeitsmedium im thermischen Gleichgewicht. Es gibt keine Phase, die zwischen fest, flüssig und gasförmig wechselt, und es gibt keinen kontinuierlichen Wärmeübergang vom Plasma in ein Fluid. Die Energie verlässt das Plasma primär in Form von Neutronen, nicht als Wärmefluss im klassischen Sinn.
Am Ende bleibt festzuhalten: Ja, das Plasma ist extrem dünn, und ja, man könnte damit keine Kaffeekanne direkt erhitzen. Aber genau das ist irrelevant. Die nutzbare Wärme entsteht nicht im Plasma selbst, sondern in der umgebenden Struktur, in der die Fusionsprodukte ihre Energie deponieren. Dass das technisch ungeheuer schwierig ist, insbesondere wegen der Neutronenschäden, der Aktivierung von Materialien und der mechanischen Belastung, steht außer Frage. Aber es ist etwas völlig anderes, als zu sagen, es finde nur eine „theoretische“ Fusion ohne energetische Relevanz statt. Die Energie ist real, sie ist groß, und sie wird physikalisch korrekt in Wärme umgewandelt – nur eben nicht dort, wo viele es intuitiv erwarten.
Gibst Du jetzt auf oder möchtest Du Dich weiter blamieren?! Darfst Du eigentlich wegen deiner Dummheit Behindertenparkplätze benutzen?! :? :D