AW: US-Präsidentschaftswahlen 2016
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Klopperhorst
Sehr interessante Entwicklungen hat Trump am Staatsanleihen-Markt ausgelöst.
http://www.handelsblatt.com/finanzen.../14832562.html
Der Gesamtverlust [bei Staatsanleihen] für diese Woche liegt erst zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahrzehnten über eine Billion Dollar, wie aus Daten von Bank of America Merrill Lynch hervorgeht. Die weltweiten Aktien gewannen dagegen im gleichen Zeitraum 1,3 Billionen Dollar an Wert. 30-jährige US-Anleihen, die sensibler als kürzere Laufzeiten auf den Inflationsausblick reagieren, verzeichneten in dieser Woche den größten Renditeanstieg seit Januar 2009.
10-jährige Bundesanleihen sind auf 0,32% hochgeschnellt, vor wenigen Wochen gab es noch Negativzinsen.
Ist mit Trump das Ende des Zins-Tiefs erreicht? Wenn ja, dann bedeutet das den unweigerlichen Staatsbankrott wichtiger westlicher Länder und der Euro-Zone.
Wird die EZB das Ankaufprogramm von 80 Mrd. / Monat ausweiten?
Erhöht die FED den Leitzins im Dezember, dürfte die Staatsanleihenblase endgültig platzen.
Dann ist das aktuelle Finanz-System in wenigen Monaten Geschichte.
---
Ob Trump die Folgen kennt ? Die Entwicklung kommt sowieso, mit oder ohne Trump. Nur ihm kann man dann was in die Schuhe schieben.
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cornjung
Ich bin bescheiden und genügsam. Mir reicht schon, dass Trump die desaströse und ruinöse refugee-Anlocke- Politik der Merkel als " geisteskrank " kritisiert. Und damit der AfD hilft....
Gesetzwidrig und damit für eine Kanzlerin geisteskrank. Trump hat Recht.
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Klopperhorst
Sehr interessante Entwicklungen hat Trump am Staatsanleihen-Markt ausgelöst.
http://www.handelsblatt.com/finanzen.../14832562.html
Der Gesamtverlust [bei Staatsanleihen] für diese Woche liegt erst zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahrzehnten über eine Billion Dollar, wie aus Daten von Bank of America Merrill Lynch hervorgeht. Die weltweiten Aktien gewannen dagegen im gleichen Zeitraum 1,3 Billionen Dollar an Wert. 30-jährige US-Anleihen, die sensibler als kürzere Laufzeiten auf den Inflationsausblick reagieren, verzeichneten in dieser Woche den größten Renditeanstieg seit Januar 2009.
10-jährige Bundesanleihen sind auf 0,32% hochgeschnellt, vor wenigen Wochen gab es noch Negativzinsen.
Ist mit Trump das Ende des Zins-Tiefs erreicht? Wenn ja, dann bedeutet das den unweigerlichen Staatsbankrott wichtiger westlicher Länder und der Euro-Zone.
Wird die EZB das Ankaufprogramm von 80 Mrd. / Monat ausweiten?
Erhöht die FED den Leitzins im Dezember, dürfte die Staatsanleihenblase endgültig platzen.
Dann ist das aktuelle Finanz-System in wenigen Monaten Geschichte.
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Nicht wird passieren was dieses Finanzsystem zerstören würde. Trump ist mit seinen Milliarden Teil des Finanzsystems.
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Dr Mittendrin
Ob Trump die Folgen kennt ? Die Entwicklung kommt sowieso, mit oder ohne Trump. Nur ihm kann man dann was in die Schuhe schieben.
Eben deshalb wurde schon die Vermutung geäußert, man habe Trump den Wahlsieg zugeschanzt, um ihm dann ein solches Desaster anlasten zu können.
Ist zwar nur eine Hypothese, scheint aber auch nicht gar so abwegig zu sein.
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http://cdn1.spiegel.de/images/image-...wi-1071600.jpg
Es reicht, sich die Chaoten anzusehen, um zu wissen, dass der Richtige gewonnen hat.
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Und nun, nachdem hierzulande seit Mittwoch von Claus Kleber bis zum letzten grünen Provinzpolitiker alle Menschen mit anständiger Gesinnung ihrem Entsetzen, Abscheu, Entrüstung und Trauer, was sage ich, ihrer Angst über eine in Übersee stattgehabte Wahl bekundet haben, sind im politisch-medialen Komplex bereits die ersten Absetzbewegungen und Frontbegradigungen zu besichtigen. Wahrscheinlich werden schon bald die ersten Preislieder und Lobeshymnen auf den künftigen Bewohner des Weißen Hauses aus denselben Federn zu lesen sein, die jüngst noch Verdammnis auf ihn herabbeschworen und ihr mannhaftes Pfui! über den Atlantik schleuderten.
Laut Karl Marx wiederholen sich geschichtliche Tatsachen und Personen, allerdings als Farce. Und tatsächlich findet die gegenwärtige Entwicklung ein Vorbild in den längst vergangenen Tagen der napoleonischen Herrschaft. Den zwischenzeitlich und niederlagehalber ins Exil nach Elba entsorgten Franzosenkaiser hielt es nicht lange auf dem Eiland, am 1. März 1815 landete er an der französischen Küste, drei Wochen später zog er in Paris ein. Der "Moniteur", offizielles Pariser Regierungsblatt, kommentierte Bonapartes Fortschritt in jenen Tagen mit deutlich wechselndem Tenor und schlagzeilte u.a.:
"Der Menschenfresser hat seine Höhle verlassen."
"Der Werwolf von Korsika ist soeben bei Cap Juan gelandet."
"Der Tyrann ist durch Lyon gekommen."
"Der Usurpator ist sechzig Meilen von der Hauptstadt gesehen worden."
"Napoleon wird morgen unter unseren Mauern sein."
"Der Kaiser ist zu Fontainebleau angelangt."
"Seine Kaiserliche und Königliche Majestät hielten gestern Abend Ihren Einzug in Ihr Tuilerien-Schloss, in der Mitte Ihrer getreuen Untertanen."
Wie gut, daß wir inzwischen in aufgeklärten Zeiten leben.
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Dr Mittendrin
Ob Trump die Folgen kennt ? Die Entwicklung kommt sowieso, mit oder ohne Trump. Nur ihm kann man dann was in die Schuhe schieben.
Ich lese hier seit meiner Anmeldung vom Finanzcrash und vom Bürgerkrieg. Das kommt alles nicht so schnell. Die Möglichkeit besteht natürlich, aber nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Abwarten.
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In Frankreich wird die Wahl derzeit sehr treffend mit Bildern der Revolutionszeit analysiert. Sanscoulotten gegen Bobos. Also Arbeiter, kleine Angestellte und Handwerker gegen die Bourgeois-Boheme, also die bürgerlich Lebenden und materiell abgesicherten Anhänger linken Gedankenguts in den wohlhabenden Gegenden der Großstädte.
Sehr treffend.
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Bergischer Löwe
In Frankreich wird die Wahl derzeit sehr treffend mit Bildern der Revolutionszeit analysiert. Sanscoulotten gegen Bobos. Also Arbeiter, kleine Angestellte und Handwerker gegen die Bourgeois-Boheme, also die bürgerlich Lebenden und materiell abgesicherten Anhänger linken Gedankenguts in den wohlhabenden Gegenden der Großstädte.
Sehr treffend.
Das gibt Zuversicht für die anstehende Präsidentenwahl.