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Pommes
Wenn du deine Quelle verlinkst werde ich mich damit befassen.
Grundsätzlich ist Inflation schon mit dem Verhältnis von exponentiellem Geldmengenwachstum zu nur linear wachsender Wirtschaftsleistung begründet, dazu kommt der Geldcrash 2008/09 und die Corona Plandemie.
Ich brauche dafür keine Quelle, da ich studierter Ökonom bin.
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Differentialgeometer
Unsinn. Die Kaufkraft ist unter dem Niveau von 2000
das begreifen die aber nicht
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Aquifolium
Ändern denn Lohnsteigerungen etwas am Verlust der Kaufkraft?
Vielleicht meint ihr zwei unterschiedliche Kenngrössen. Einer scheint von der Kaufkraft pro Geldeinheit und der andere vom inflationsbereinigten Vermögen pro Person (oder Haushalt ?) zu schreiben.
Flossbach beschreibt anhand von Beispielen, wie Preissteigerungen die Kaufkraft senken. Lohnsteigerungen in gleicher Höhe gleichen dies aber aus. Höhere Lohnsteigerungen als die Inflationsrate erhöhen die Kaufkraft. Man nennt das Reallohnsteigerungen.
Die persönliche Kaufkraftentwicklung hängt natürlich von der persönlichen Gehalts- und Vermögensentwicklung ab. Diese fällt bei einen normalen Lebensweg deutlich besser aus.
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phantomias
Flossbach beschreibt anhand von Beispielen, wie Preissteigerungen die Kaufkraft senken. Lohnsteigerungen in gleicher Höhe gleichen dies aber aus. Höhere Lohnsteigerungen als die Inflationsrate erhöhen die Kaufkraft. Man nennt das Reallohnsteigerungen.
Ihr müsst klarer sein, ob Ihr die Kaufkraft von einem Euro oder die Kaufkraft einer Person meint.
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Nüchtern betrachtet
*muahahahahaha*
Früher (TM) zahlte man mal eben 8% Zinsen und mehr, und hatte hinterher eine zugige Bude.
>>
Lesehilfe zur Veränderung der Erschwinglichkeit am Beispiel von Deutschland:
Die gute Nachricht: Die Menschen können sich von ihrem Einkommen im Vergleich zu 1975 immer mehr Immobilie leisten – zumindest bei langfristiger Betrachtung der Entwicklung.
...
Die nominalen Immobilienpreise lagen im 2. Quartal 2024 bei 163,15 Prozent der Preise von 1995, sind also seitdem um 63,15 Prozent gestiegen. Die Nettoeinkommen lagen im 2. Quartal 2024 bei 302,03 Prozent der Einkommen von 1995, sind also um 202,03 Prozent gestiegen. Die Veränderung der Erschwinglichkeit errechnet sich nach der Formel:
(Entwicklung der Nettoeinkommen / Entwicklung der nominalen Immobilienpreise) - 1
In unserem Beispiel also: (302,03 Prozent / 163,15 Prozent) - 1 = 85,14 Prozent.
In Deutschland kann man sich also heutzutage deutlich mehr Immobilie fürs Geld leisten als 1995.
<<
https://politikforen-hpf.net/fotos/u...nglichkeit.jpg
Ne Bude ist also gemessen am Durchschnittseinkommen preiswerter geworden als mindestens 1975.
Konntest einfach wohnen. Fertig. Ohne Miete.
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phantomias
Ich brauche dafür keine Quelle, da ich studierter Ökonom bin.
Auch ich bin studierter Klufgscheißer.
Können wir nich etwas moderater miteinander umgehen?
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Aquifolium
Ihr müsst klarer sein, ob Ihr die Kaufkraft von einem Euro oder die Kaufkraft einer Person meint.
In der Flossbach-Quelle wird beides erwähnt. Abgesehen davon ist eine kumulierte Inflation von lediglich 39% in 24 Jahren eine stolze Leistung des Euro, die zu DM-Zeiten nicht annäherungsweise erreicht wurde.
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luggi69
Auch ich bin studierter Klufgscheißer.
Können wir nich etwas moderater miteinander umgehen?
Dann fang doch mal damit an.
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Solange mir Staatsgelder in den Rachen geschmissen werden - keine Änderung!