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Vollständige Version anzeigen : Aschkenasische Juden/Turkvolk der Khasaren



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mabac
18.02.2008, 13:25
Das haste bestimmt auch irgendwo gelesen?

Mein Opa, der besagte "Feind des Volkes", Verhaftungsjahr 1939, wurde in den späten achtzigern "rehabilitiert", post mortem versteht sich.


Nun, die meisten (fast alle) schliesst natürlich einige aus. :D

Jeschow wurde übrigens nie rehabiltiert, nicht einmal post mortem! :D
1939 ging es denen an den Kragen, die unter Jeschows Aufsicht gemordet haben.

Unter Jeschow wurden neben Juden auch Chinesen diskrimniert:


In der zweiten Jahreshälfte 1937 und Anfang 1938 gab das ZK der WKP(b) diverse Anordnungen und Zirkulare heraus, die die jeweils zu verfolgenden Gruppen konkret benannte. Dies waren „Zionisten“ (so der verklausulierte Sprachgebrauch als es um Juden ging), Griechen, Chinesen, ukrainische Nationalisten, Iraner, Afghanen u.a.
http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Winnyzja_(1937/1938)

Ünrigens waren zu dieser Zeit Kaganowitsch und Litwinow noch im Amt. :D

mabac
18.02.2008, 13:44
Ach ja? Also schon wieder Parteipropaganda über "jüdische Bolschewismus", die Sie als selbstverständlich ansehen.

Sie haben mich endlich überzeugt, Sie sind ein Antisemit, oder wenn Sie es so wollen ein Judenhasser.

Sie sind, glaube ich, ein wenig verwirrt! :D

Die Anhänger der Chasarentheorie behaupten ja gerade, der Bolschewismus wäre eine antijüdische Ideologie, weil er neben dem Christentum und Islam auch das Judentum verfolgte.
Ein gottloser Mensch kann nicht Christ, Muslim oder Jude sein, was jeder vernünftige Mensch weiss! :D
Die Anhänger des Abstammungsfimmels und der Rassenidiotie behaupten bolschewistisches Judentum wäre möglich.

Da nun viele Chasarenabkömmlinge, also ethnische Aschkenasen, ihre Identität leugnen, müssen sie sich leider den Schuh des jüdischen Bolschewismus anziehen. :D

Selbst Schuld! :D :D :D

forkosigan
18.02.2008, 14:13
Sie sind, glaube ich, ein wenig verwirrt! :D

Die Anhänger der Chasarentheorie behaupten ja gerade, der Bolschewismus wäre eine antijüdische Ideologie, weil er neben dem Christentum und Islam auch das Judentum verfolgte.
Ein gottloser Mensch kann nicht Christ, Muslim oder Jude sein, was jeder vernünftige Mensch weiss! :D
Die Anhänger des Abstammungsfimmels und der Rassenidiotie behaupten bolschewistisches Judentum wäre möglich.

Da nun viele Chasarenabkömmlinge, also ethnische Aschkenasen, ihre Identität leugnen, müssen sie sich leider den Schuh des jüdischen Bolschewismus anziehen. :D

Selbst Schuld! :D :D :D

Sie zeigen es hier gerade überdeutlich, das für Sie bei der ganze Chasaren gequtsche nur darum geht, alte antisemitische Klischee propagandieren, ohne dabei als Antisemit bezeichnet zu werden, weil die Juden angeblich keine Semiten sind. Sie wie die Nazis sprechen über "jüdischen Bolschewismus", "Einfluß der Juden", machen Wortverdrehungen, und leugnen Staatsantisemitismus in der SU, da in Ihren Augen:
1)Juden nicht Semiten sind.
2) Atheistische Juden nicht Juden sind.
Sie erwähnen gern einige bekannte jüdische Parteifunktionäre, und leugnen die Tatsachen, wie die Situation mit Millionen "einfachen Juden" in der SU wirklich aussah.

mabac
18.02.2008, 14:49
Sie zeigen es hier gerade überdeutlich, das für Sie bei der ganze Chasaren gequtsche nur darum geht, alte antisemitische Klischee propagandieren, ohne dabei als Antisemit bezeichnet zu werden, weil die Juden angeblich keine Semiten sind. Sie wie die Nazis sprechen über "jüdischen Bolschewismus", "Einfluß der Juden", machen Wortverdrehungen, und leugnen Staatsantisemitismus in der SU, da in Ihren Augen:
1)Juden nicht Semiten sind.
2) Atheistische Juden nicht Juden sind.
Sie erwähnen gern einige bekannte jüdische Parteifunktionäre, und leugnen die Tatsachen, wie die Situation mit Millionen "einfachen Juden" in der SU wirklich aussah.

Sie sind sehr witzig! Nicht nur Trotzki, auch viele andere Bolschewisten haben sich als Russen und Internationalisten gesehen. Trotzki war an der jüdischen Frage überhaupt nicht interessiert. Für die Bolschewisten war Judentum, wie die anderen Religionen, abgeschmackter Blödsinn, man setzte auf Assimilation.
Die leninistische Nationaltätenpolitik wurde von den Juden schon 1918 ausgehebelt, als sich die ukrainischen Juden als nationale Minderheit in der Ukraine ausriefen.
Dass sich gottlose Nachfahren der Chasaren (und der von ihnen zum Judentum konvertierten slawischen und germanischen Stammesreste) als Nachfahren der Hebräer, also als ethnische Hebräer, sahen, ist ein Treppenwitz der Geschichte.
Den säkularen Juden (ein Widerspruch, ich weiss :D ) in der Sowjetunion ging es besser als anderen nationalen Minderheiten, wie der der schon erwähnten Russlanddeutschen, Krimtataren, Tschetschenen usw.. Nennen Sie mir nur ein russlanddeutsches Mitglied des ZK der KPdSU!
Wurden die sowjetische Juden als Volk deportiert, wie die erwähnten nationalen Minderheiten?

Ausserdem geht es momentan den Juden in Russland besser als je zuvor, was auch die Rückwanderung vieler Juden aus Israel beweist.
Vielleicht kontaktieren Sie einmal Rabbi Itzhak Kogan von der Chabad-Synagoge in Moskau! :D :D :D
http://lubavitch.com/centers/result.html?mid=760

mabac
18.02.2008, 18:24
Nun, wie ist der Judenschwund zu erklären, wenn in Deutschland von 1990 bis 2006 über 200.000 Juden eingewandert sind, aber das Statistische Bundesamt nur 108.000 Juden zählt?
Sind etwa schon wieder Juden von den bösen Nazis vernichtet worden, oder war der überwiegende Teil der Einwanderer chasarischer Herkunft und ist im Türkentum aufgegangen?
Fragen über Fragen! :D

Oder ist es in Deutschland wie in Israel, sind die nichtjüdischen Chasaren gar im rechtsextremen Untergund verschwunden?


Im November 1990 veröffentlicht die russischsprachige Tageszeitung "Novosti Nedeli" einen Brief von Bewohnern eines Aufnahmelagers in Herzliya: "Zehn 18 bis 40 Jahre alte Männer kamen in unser Lager. Sie bekundeten freiheraus, daß sie keine Juden wären, und daß sie Geburtsurkunden mit jüdischen Familiennamen gekauft hätten, um so aus der Sowjetunion zu fliehen. Unser Leben im Aufnahmelager hat sich seit ihrer Ankunft ins absolute Elend gewendet. Die Neuankömmlinge sind ständig betrunken, sie schlagen sich, sie nennen uns offen 'Zhids' und verkünden, daß sie Israel und die Juden hassen."
http://www.nahost-politik.de/israel/gesellschaft/neonazis.htm

Wer weiss?!

Rikimer
18.02.2008, 18:47
Nun, wie ist der Judenschwund zu erklären, wenn in Deutschland von 1990 bis 2006 über 200.000 Juden eingewandert sind, aber das Statistische Bundesamt nur 108.000 Juden zählt?
Sind etwa schon wieder Juden von den bösen Nazis vernichtet worden, oder war der überwiegende Teil der Einwanderer chasarischer Herkunft und ist im Türkentum aufgegangen?
Fragen über Fragen! :D

Oder ist es in Deutschland wie in Israel, sind die nichtjüdischen Chasaren gar im rechtsextremen Untergund verschwunden?


http://www.nahost-politik.de/israel/gesellschaft/neonazis.htm

Wer weiss?!

Deine kognitiven Fähigkeiten sind nicht gerade berauschend, mabac. Kugelfisch hat diese Frage schon beantwortet, aber vielleicht nicht für alle Menschen klar genug.

Mehr als 200 000 Juden sind aus dem Osten hierher gewandert, in den jüdischen Gemeinden jedoch sind nur ca. 120 000 als Juden gemeldet. Das bedeutet konkret: Der Rest hält nichts vom Judentum und achtet die Religion ihrer Ahnen nicht. Insgesamt dürften zwischen 250 000 bis 300 000 Menschen mit jüdischem Hintergrund in Deutschland leben. Das andere ist: Wie auch in Israel, so dürfte es auch in Deutschland Mißbrauchfälle gegeben haben, wo Menschen sich als Juden ausgaben, durch gefälschte oder gekaufte Papiere, dies aber nicht sind, nur um in dieses Land (Deutschland, Israel) einwandern zu können.

Ich wiederhole aber nochmals: Was weißt du über die Chasaren? Deine Gleichsetzung von Türkeitürken mit Chasaren läßt schlimmes erahnen, nämlich das du wenig bis gar nichts zum Thema weißt.

MfG

Rikimer

mabac
18.02.2008, 19:16
Deine kognitiven Fähigkeiten sind nicht gerade berauschend, mabac. Kugelfisch hat diese Frage schon beantwortet, aber vielleicht nicht für alle Menschen klar genug.

Mehr als 200 000 Juden sind aus dem Osten hierher gewandert, in den jüdischen Gemeinden jedoch sind nur ca. 120 000 als Juden gemeldet.
Falsch, in den jüdischen Gemeinden sind nur 108.000 gemeldet.


Das bedeutet konkret: Der Rest hält nichts vom Judentum und achtet die Religion ihrer Ahnen nicht.
Nun, wenn sie die Religion der Ahnen nicht achten, sind sie zweifellos keine Juden.
Was sind sie dann?



Insgesamt dürften zwischen 250 000 bis 300 000 Menschen mit jüdischem Hintergrund in Deutschland leben.
Ich wage zu behaupten, fast alle Deutschen haben einen jüdischen Hintergrund, weil sie selbst oder ihre Ahnen eine Juden verehren/verehrten.


Das andere ist: Wie auch in Israel, so dürfte es auch in Deutschland Mißbrauchfälle gegeben haben, wo Menschen sich als Juden ausgaben, durch gefälschte oder gekaufte Papiere, dies aber nicht sind, nur um in dieses Land (Deutschland, Israel) einwandern zu können.

Da nicht einmal die Hälfte der Eingewanderten in den jüdischen Gemeinden angekommen ist, liegt die Missbrauchs - Quote bei über 50 %. :D


Ich wiederhole aber nochmals: Was weißt du über die Chasaren? Deine Gleichsetzung von Türkeitürken mit Chasaren läßt schlimmes erahnen, nämlich das du wenig bis gar nichts zum Thema weißt.

Schlimmes erahnen? Nun, ich habe Umgang mit dem nichtislamischen integrierten Türkentum, ebenso wie ich Umgang mit dem nichtjüdischen Aschkenasentum habe.
Warum erahnen Sie "schlimmes"? :D

MfG

mabac, Erzrappi

forkosigan
18.02.2008, 19:47
Falsch, in den jüdischen Gemeinden sind nur 108.000 gemeldet.


Nun, wenn sie die Religion der Ahnen nicht achten, sind sie zweifellos keine Juden.
Was sind sie dann?



Ich wage zu behaupten, fast alle haben einen Hindergrund, weil sie selbst oder ihre Ahnen eine Juden verehren/verehrten.



Da nicht einmal die Hälfte der Eingewanderten in den jüdischen Gemeinden angekommen ist, dürfte die Missbrauchs - Quote bei über 50 liegen. :D



Schlimmes erahnen? Nun, ich habe Umgang mit dem nichtislamischen intergireten Türkentum, ebenso wie ich Umgang mit dem nichtjüdischen Aschkenasentum habe.
Warum erahnen Sie "schlimmes"? :D

MfG

mabac, Erzrappi

Stellen Sie sich absichtlich dumm, oder halten anderen für Idioten? Auf Ihre billige tricks fällt niemand ein.

Erstens, erklären Sie Juden zu einen reinen Religionsgemeinschaft, und alle die nicht zum jüdischen Gemeinde angehört zu nicht Juden.

Noch mal: Juden sind Volks und Religionsgemeinschaft!
Es ist eine Tatsache, die Sie das ganze Zeit zu leugnen versuchen.

Und es spielt dabei keine Rolle, von wem die Aschkenasische Juden abstammen. Die Deutschen stammen auch von verschiedenen Völkern ab, aber niemand zweifelt das die Deutschen ein Volk sind.
Jemand der deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, wird juristisch zu einen Deutschen, bei Juden geht geht es über Religion.

Jetzt zu den Ihren Zahlen Spielereien. Es sind ca. 200000 Juden (laut Definition in der Einwanderungsgesetz) nach Deutschland eingereist.
Nur 108000 sind bei der jüdischen Gemeinden gemeldet, weil nur die Juden nach Halacha,also wenn die Mutter Jüdin ist, werden in der Gemeinden aufgenommen.
Also wenn jemand in der Familie in der Gemeinde aufgenommen wird, bedeutet es noch lange nicht, dass seine Frau und Kinder auch aufgenommen werden.

Deswegen auch ohne Berücksichtigung von Atheisten, ist es absolut nachvollziehbar, warum so wenige KW in der jüdischen Gemeinden gemeldet. Ich persönlich finde solche Festhalten an veraltete Tradition nicht gut, weshalb wäre ich lieber bei eine liberale Gemeinde gemeldet, gibt es in Deutschland aber nicht (oder so selten, dass ich nie davon gehört habe.)

mabac
18.02.2008, 20:26
Noch mal: Juden sind Volks und Religionsgemeinschaft!
Es ist eine Tatsache, die Sie das ganze Zeit zu leugnen versuchen.



Ganz für Sie allein: Deutschland ist und war, bis auf die Jahre von 1933 - 1945, ein kultiviertes Land. Der normale Deutsche weiss, dass das Judentum eine Religionsgemeinschaft war und ist, weil in der Geschichte hin und her konvertiert wurde, deshalb kann das Judentum gar keine "Volksgemeinschaft" sein. :D
Nichtjuden geht die halacha nichts an, wer dem Judentum entronnen ist, ist nach den Gesetzen zivilisierter Staaten kein Jude mehr.
Z.B. Jean-Marie Kardinal Lustiger ist zwar als Jude geboren worden, aber in einem römisch-katholischen Geistlichen sieht niemand, der seine sieben Sinne hat, eine Juden oder gar einen Rabbi. :D
Wissen Sie was ein Kardinal ist? :D


Beispiel Werner Goldberg:

Den Begriff "Rasse" gab's vor Hitler nicht
"Ich bin christlich getauft, eingesegnet und erzogen worden. Ich wusste vom Judentum gar nichts. Mein Vater hat sich 1902 in Königsberg taufen lassen; auch meine ganze Verwandtschaft war getauft. Nicht einmal in meiner Geburtsurkunde steht was drin, dass sie jüdischer Abkunft sind".

Goldberg erinnerte sich zwar, dass es in jenerZeit schon den Begriff 'Mischehen' gegeben hatte: "Das waren Ehen, die zwischen Katholiken und Protestanten geschlossen wurden. Aber 'Rasse’? Das ist doch erst nachher eine Erfindung von Hitler gewesen. Das hat es vorher noch gar nicht gegeben. Und nun wurden wir plötzlich zu Juden gemacht. Wir waren auf einmal Nichtarier. Wir wussten damals ja nicht einmal, was 'Arier’ sind“, so Goldberg.

Bis zu Hitlers Machtergreifung galten die Juden in Deutschland als eine Religionsgemeinschaft. Mit dem Übertritt zum Christentum war man daher kein Jude mehr. Hitler erklärte das Judentum offiziell zur "Rasse", der er den "totalen Kampf" ansagte.
http://oe1.orf.at/highlights/43897.html

Ein Foto von Werner Goldberg:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/3/30/WernerGoldberg.jpg/175px-WernerGoldberg.jpg

Nun kommen einige Herrschaften aus den osteuropäischen Steppen angebraust und meinen, wie einige Nazis, dass Judentum wäre schon wieder eine Volksgemeinschaft!

Selbst hochrangigen SS Kreisen war klar, dass das Judentum eben durch Konversion nicht einfach so eine Volksgemeinschaft ist:


Das Bekenntnis zum mosaischen oder israelitischen Glauben ist
wieder kein vollgültiges Beweismittel, weil es infolge der
einstigen jüdischen Missionsbewegung mit ihrer Aufnahme von
Massen von Heiden und Christen, auch durch die Übertritte
zum Judentum in neuer Zeit durch Mischehen und "Bekehrung"
nicht wenige Glaubensjuden nichtjüdischer Rasse gibt, wäh-
rend umgekehrt das Zwangschristentum und die im letzten
Jahrhundert wieder stark angestiegene Zahl der getauften
Juden und daneben der Gemeinschaftslosen mit jüdischer
Rasse die Judenzahl drückten.
http://www.ns-archiv.de/verfolgung/korherr/korherr-lang.php

Sie können ihren Humbug gern fett und gross schreiben, wahr wird er deshalb trotzdem nicht! :D :D :D

Rikimer
18.02.2008, 23:07
Falsch, in den jüdischen Gemeinden sind nur 108.000 gemeldet.
Korinthenkackerei, das Wörtchen ca. meint: ungefähr und nicht genau.



Nun, wenn sie die Religion der Ahnen nicht achten, sind sie zweifellos keine Juden.
Was sind sie dann?

Was ist ein Mensch welcher die Kultur und Sprache seiner Ahnen nicht achtet, sie vergißt bzw. etwas anderes annimmt? Was ist ein Mensch mit deutscher Abstammung, welcher die deutsche Sprache nicht spricht und dessen Kultur nicht mehr kennt? ?(


Ich wage zu behaupten, fast alle Deutschen haben einen jüdischen Hintergrund, weil sie selbst oder ihre Ahnen eine Juden verehren/verehrten.
Das ist deine Definition von jüdischem Hintergrund? Die meine ist es nicht. Ein Deutscher hat bedeutend mehr Hintergrund, insbesondere kulturellen Hintergrund bzw. Substrat, z. b. aus griechisch, römischen, jüdischen, christlichen, germanischen, keltischen, slawischen usw. Elementen.



Da nicht einmal die Hälfte der Eingewanderten in den jüdischen Gemeinden angekommen ist, liegt die Missbrauchs - Quote bei über 50 %. :D
Falsch. Das läßt sich schwer nachweisen, da nicht jeder mit jüdischen Hintergrund aufgrund seiner Abstammung bzw. Kultur- und Religionszugehörigkeit seiner Ahnen sich dem Judentum verpflichtet fühlt in all seinen Komponenten. Kugelfisch ist ein Beispiel hierfür. Obwohl Kugelfisch sich vermutlich nie bei einer jüdischen Gemeinde hat registrieren lassen.

Bitte lese also genauer.

Ähnlich ist es doch auch mit anderen Ethnien bzw. Religionsgemeinschaften. Wieviele Christen gibt es, wieviele Angehörige anderer Religionen? Viele sind registriert als Katholiken oder Protestanten, sind es aber nicht, andere sind Christen und nirgends verzeichnet. Ich kenne z. b. Aramäer, welche offiziell als Türken niedergeschrieben sind in den Blättern des Staats, mit dem Türkentum und dem Islam aber nichts zu tun haben wollen.

Wiederholung: Der Mißbrauch bezieht sich im Falle der Einwanderung mancher Juden auf das Fälschen von Papieren bzw. den Kauf von Papieren. Der Mißbrauch ist nicht abzulesen an der Anzahl der in jüdischen Gemeinden gemeldeten Personen.



Schlimmes erahnen? Nun, ich habe Umgang mit dem nichtislamischen integrierten Türkentum, ebenso wie ich Umgang mit dem nichtjüdischen Aschkenasentum habe.
Warum erahnen Sie "schlimmes"? :D

MfG

mabac, Erzrappi
Sollte dies als eine Bestätigung meiner schlimmen Befürchtungen in Bezug auf deine Kenntnisse um die Chasaren aufzufassen sein, Schwätzer?

MfG

Rikimer

ArtAllm
18.02.2008, 23:30
Hoch eine ihre typische Halbwahrheit. Sie haben vergessen zu erwähnen, dass weniger als 1% von Juden aus der SU, in "jüdischen Autonomie" gelebt haben.


Das spricht dafür, dass die meisten Juden nicht interessiert waren, die jüdische Sprache und Kultur zu erhalten. Es war viel angenehmer, in Moskau, Kiev oder Leningrad als Russe an einer Uni zu studieren.
Übrigens, die Wolgaregion war auch eine wilde Gegend, wo keine Deutschen lebten. Die Russlanddeutschen haben mit ihrem Fleiß diese Region zu einer blühenden Gegend gemacht.



Auch haben Sie "vergessen", dass nirgendwo sonst in der SU Jüdische Schulen vorhanden/erlaubt waren.


Deutsche Schulen waren in der UdSSR auch nur in der Wolgarepublik erlaubt, kasachische Schulen - nur in Kasachstan und ukrainische Schulen - nur in der Ukraine.
Wieso sollte es plötzlich außerhalb der jüdischen Autonomie jüdische Schulen geben?

Der springende Punkt ist, dass es nach dem zweiten Weltkrieg in der UdSSR keine deutsche Autonomie und keine deutschen Schulen gab, aber die Russlanddeutschen müssen bei der Einreise nach Deutschland Deutschkenntnisse (in Wort und Schrift) vorweisen.

Anderseits gab es in der UdSSR eine jüdische Autonomie, jüdische Schulen und sogar Hochschulen, aber die nach Deutschland und Israel kommenden Russen jüdischer Abstammung müssen keine Jüdischkenntnisse vorweisen. Die Abstammung reicht aus, um in Deutschland oder Israel als Jude anerkannt zu werden.

Das nennt man Doppelmoral!




Außerdem haben Sie "vergessen" zu sagen, das so genannte "Jüdische Autonomie" von Stalin erstellt wurde, in einem Gebiet wo fast keine Juden jemals lebten, und wohin er alle Juden aus SU zwangsumsiedeln wollte.


Das ist eine Erfindung der Zionisten, die daran interessiert waren, die Russen jüdischer Herkunft nach Israel zu locken.



Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Bei ausländischen jüdischen Kommunisten löste das Projekt anfangs Begeisterung aus. Otto Heller schrieb, „Die Juden sind in die sibirischen Wälder gezogen, wenn man sie nach Palästina fragt, lachen sie nur. (...) Diese Siedler begründen in der sibrischen Taiga nicht nur eine Heimstätte für sich selbst, sondern für Millionen Angehörige ihres Volkes.“ Selbst jüdische Antikommunisten wie Chaim Schitlowsky zeigten sich beeindruckt. Man glaubte, Birobidschan würde zu einer Republik und zu einem Zentrum einer jüdisch-sozialistischen Kultur. Trotz des rauen Klimas zogen zunächst tausende Juden in das Gebiet.[1] Von den späten 1920 bis in die Mitte der 1930er-Jahre kamen auch ausländische Siedler in die Region. Viele von ihnen hatten russische Wurzeln und hatten sich in Europa oder Amerika nicht eingewöhnen können. Neben Einwanderern aus Litauen kamen auch welche aus den USA und Argentinien. Die meisten Neusiedler kehrten allerdings oft nur nach wenigen Monaten wieder enttäuscht von den miserablen Lebensbedingungen in ihre Heimat zurück.

Die Besiedlung stoppte bereits Mitte der 1930er-Jahre, als im Zuge der Stalinschen Säuberungen viele Juden getötet und jiddische Schulen geschlossen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam die Idee eines jüdischen Territoriums frischen Aufwind, und der Anteil der Juden erreichte mit rund einem Drittel seinen Höhepunkt. Danach wurde die jüdische Ansiedlung hier nie mehr forciert.

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdisches_Autonomes_Gebiet


Kein Wort über eine Zwangsumsiedlung.
Die jüdische Autonomie war bis zur Errichtung von Israel ein Magnet für Juden aus der ganzen Welt. Sogar aus Palästina kamen Juden nach Birobidschan.

Übrigens, in der Wolgarepublik war das Klima viel harscher, als in Birobidschan (Stichwörter Stalingrad, Russischer Winter). In Birobidschan macht sich schon der Einfluss des pazifischen Ozeans bemerkbar.




Some scholars such as Louis Rapoport, Jonathan Brent and Vladimir Naumov assert that Stalin had devised a plan to deport all of the Jews of the Soviet Union to Birobidzhan much as he had internally deported other national minorities such as the Crimean Tatars and Volga Germans, forcing them to move thousands of miles from their homes. The Doctors' Plot may have been the first element of this plan. If so, the plan was aborted by Stalin's death on March 5, 1953.)

http://en.wikipedia.org/wiki/Jewish_Autonomous_Oblast


Wie Sie sehen, gibt es nur Vermutungen über Stalins Pläne, und nach Stalins Tod war es so wie so irrelevant, ob es solche Pläne je gab.

Eines steht sicher: seit 1953 bis heute gab eis keine Pläne für Zwangumsiedlung der Juden in der UdSSR, und es gab eine jüdische Autonomie mit jüdischen Schulen und sogar einer jüdischen Universität, wo sich Juden ansiedeln könnten, wenn sie wollten.

Die meisten Juden haben Assimilation bevorzugt, und sind heute Russen.

Die Deutschen in der UdSSR hatten keine Wahl, sie wurden zwangsassimiliert.

Dabei tun mache in diesem Forum so, als ob die Juden in der UdSSR von den Sowjets mehr diskriminiert wären, als die Russlanddeutschen, und aus diesem Grund von den Russen nach Deutschland flüchten mussten.

:D

Zum Glück haben wir heute Internet und jeder kann sich überzeugen, dass das nicht stimmt.



The Birobidzhan Jewish National University works in cooperation with the local Jewish community of Birobidzhan. The university is unique in the Russian Far East. The basis of the training course is study of the Hebrew language, history and classic Jewish texts. [11]

In recent years, the Jewish Autonomous Oblast has grown interested in its Jewish roots. Students study Hebrew and Yiddish at a Jewish school and Birobidzhan Jewish National University. In 1989, the Jewish center founded its Sunday school, where children study Yiddish, learn Jewish folk dances, and memorize dates from the history of Israel.

The Israeli government helps fund the program. [12]

Within Birobidzhan, there are several state-run schools that teach Yiddish, a Yiddish school for religious instruction and a kindergarten. The five to seven year-olds spend two lessons a week learning to speak Yiddish, as well as being taught Jewish songs, dance and traditions. [13]

Today, the city’s 14 public schools must teach Yiddish and Jewish tradition. The school Menora was created in 1991. It is a public school that offers a half-day Yiddish and Jewish curriculum for those parents who choose it. About half the school’s 120 pupils are enrolled in the Yiddish course. Many of them continue on to Public School No. 2, which offers the same half-day Yiddish/Jewish curriculum from first through 12th grade. Yiddish also is offered at Birobidzhan’s Pedagogical Institute, one of the only university-level Yiddish courses in the country. [14]

In 2007, "The First Birobidzhan International Summer Program for Yiddish Language and Culture" was launched by Yiddish studies professor Boris Kotlerman of Bar-Ilan University. [15] Yiddish is still the region’s second official language after Russian, although it is spoken only by a handful of the 4,000 remaining Jews. [16]

http://en.wikipedia.org/wiki/Jewish_Autonomous_Oblast

blues
18.02.2008, 23:30
I

Nun, Israel hat die A - Bombe übrigens u.a. auch der Illoyaltität nichtisraelischer Juden zu verdanken. In dieser Hinsicht waren Stalins Zweifel an der Loyalität gar nicht einmal so abwegig.

Mit chasarischen Grüssen

mabac


weil an der loyalität von jüdischen leuten genrell zu zweifeln war ?


.

ArtAllm
18.02.2008, 23:43
Schon wieder, Sie sehen nur das, was Sie sehen wollen.

Das Gesetz für die einreise von jüdischer Zuwanderer wurde deutlich verschärft. Wird von der Russlanddeutschen gefordert zu beweisen, dass Sie gute Chansen bei der Jobsuche haben, also Jung, gesund und mit guten Ausbildung sind, wie es von der jüdischer Zuwanderer verlangt wird?


Das müssen sie nicht beweisen, weil ihre Altersstruktur dafür spricht, und aus den Erfahrungen weiß man, dass die Russlanddeutschen bereit sind, auch unqualifizierte Arbeit zu akzeptieren, deshalb liegt die Arbeitslosigkeit der Russlanddeutschen unter dem Bundesdurchschnitt.

Da die meisten Russen jüdischer Herkunft Akademiker waren und bestimmte Ansprüche haben, sind 80% der in Deutschland lebenden Kontingentflüchtlinge arbeitslos. Deshalb auch verschiedene Anforderungen.

Übrigens, seit 1990 bis 2005 sind viele jüdische Rentner (ohne Deutschkenntnisse) nach Deutschland gekommen.




Muss ein Russlanddeutsche irgendwelche Nachweise über mögliche Aufnahme in eine Kirchengemeinde vorlegen? Da in eine jüdische Gemeinde nur die Juden nach Halaha aufgenommen werden können, bekommt jemand, deren Mutter nicht Jüdin ist keine entsprechende Nachweis, und darf deshalb nicht einwandern, obwohl sein Vater Jude ist.

Die Härtefälle sind Ausnahmen, kein Regel.

Nun, Deutsche sind ein Volk, keine Religion.

Juden sind eine Religion. Wenn ein Russe Jude werden möchte, dann muss er halt zum Judaismus stehen. Das sind halt jüdische Gesetze, alle Fragen an die jüdische Gemeinde.

BTW, wieso müssen Russen, die Juden sein möchten und mit deutschen Gesetzen nicht einverstanden sind, unbedingt nach Deutschland einreisen?

Wieso nicht nach Israel?

Die Russlanddeutschen haben keine andere Wahl...

.

.

forkosigan
19.02.2008, 00:20
Dabei tun mache in diesem Forum so, als ob die Juden in der UdSSR von den Sowjets mehr diskriminiert wären, als die Russlanddeutschen, und aus diesem Grund von den Russen nach Deutschland flüchten mussten.


Das hat niemand außer ihnen behauptet. Niemand außer ihnen hat der Grad der Diskriminierung ausmessen versuchte. Es wurden sowohl Juden, als auch die Russland deutsche in der SU diskriminiert. Niemand hat die Diskriminierung der Russlanddeutschen geleugnet, die Diskriminierung der Juden haben Sie und mabac geleugnet.

Ihre Behauptungen über "jüdische Autonomie" und mangelnde Interesse der Juden an jüdische Kultur sind genau so lächerlich. Wenn es irgendwo in Sibirien eine "deutsche Autonome" erstellt wurde, hätten sich Russlanddeutsche auch dorthin nicht umsiedeln wollte.

tabasco
19.02.2008, 00:26
Das spricht dafür, dass die meisten Juden nicht interessiert waren, die jüdische Sprache und Kultur zu erhalten. Es war viel angenehmer, in Moskau, Kiev oder Leningrad als Russe an einer Uni zu studieren.(...)

... als in Briribidzhan auf dem Plumpsklo bei -30 Grad zu hocken. Jepp.

:lach:


(...) Die Russlanddeutschen haben mit ihrem Fleiß diese Region zu einer blühenden Gegend gemacht. .
Oh ne, hören Sie bloß auf. Waren sie da? Wolgaregion ist so ein Loch, das sich sogar viele russische Sprichworte der Gegend bedienen. Dort ist es lediglich ein wenig wärmer, als im Sibirien.

mabac
19.02.2008, 00:35
weil an der loyalität von jüdischen leuten genrell zu zweifeln war ?


"jüdische leute" - was ist denn das schon wieder?

Die Deutschen mosaischen Glaubens und zum Christentum Konvertierte mit jüdischen Eltern waren im WK I selbstverständlich loyal, wie es sich für Deutsche gehört. :D

Im WK II waren auch viele der nach der Halacha als Volljuden geltenden, aber nach der NS Rassengesetzgebung "nur" als Mischling geltenden, loyal.
In der Wehrmacht dienten ca. 150.000 "jüdische leute", wie Sie es nennen. :D

forkosigan
19.02.2008, 00:40
"jüdische leute" - was ist denn das schon wieder?

Die Deutschen mosaischen Glaubens und zum Christentum Konvertierte mit jüdischen Eltern waren im WK I selbstverständlich loyal, wie es sich für Deutsche gehört. :D

Im WK II waren auch viele der nach der Halacha als Volljuden geltenden, aber nach der NS Rassengesetzgebung "nur" als Mischling geltenden, loyal.
In der Wehrmacht dienten ca. 150.000 "jüdische leute", wie Sie es nennen. :D

Es nervt wirklich ihre ständige Wortverdrehungen und lügen.




Wenn Spekulationen zu Tatsachen werden.

.....
Rigg hingegen schätzt die Zahl der „jüdischen Soldaten“ auf 150000 und hat damit ein weltweites Medienecho hervorgerufen. Das Rechenkunststück basiert auf einer fantasierten „Nettofortpflanzungsrate“ von zwei bis drei Kindern pro Mischehe, aus deren Ergebnis dann die 150000 Wehrmachtsangehörigen gezaubert werden. Rigg ignoriert, was in der von ihm zitierten Literatur nachzulesen ist: Circa 42 Prozent der Mischehen waren kinderlos, circa 26 Prozent hatten ein Kind, 17 Prozent zwei und nur 15 Prozent drei oder mehr Kinder.
http://www.zeit.de/2003/46/P-Rigg-neu?page=1

blues
19.02.2008, 00:49
Ach ja? Also schon wieder Parteipropaganda über "jüdische Bolschewismus", die Sie als selbstverständlich ansehen.

Sie haben mich endlich überzeugt, Sie sind ein Antisemit, oder wenn Sie es so wollen ein Judenhasser.


treffend erkannt !

.

ArtAllm
19.02.2008, 01:00
Zitat von ArtAllm:
die Einreise nach Deutschland verweigert, weil sie kein Dialekt sprechen konnten. Hochdeutschkenntnisse reichen nicht aus, um in Deutschland als Vertriebener anerkannt zu werden.
----
Zitat von Kugelfisch:
Das finde ich auch richtig.


Das würde ich richtig finden, wenn man auch von den Russen, die Juden sein möchten, Jüdisch- oder Deutschkenntnisse verlagen würde.



Zitat von ArtAllm:
Woher sollen die Russlanddeutschen denn Deutsch können, wenn ihre autonome Republik und ihre Schulen 1941 eliminiert wurden?
------------
Zitat von Kugelfisch:
Ganz einfach - aus der Familie. Wie die Juden das halt auch so gemacht haben, die - Stalins Tod sei dank - das Glück hatten, nicht nach Biribidzhan zwangsumgesiedelt zu werden.


Sie tun so, als ob alle Russen, die gerne Juden sein möchten, über Jüdisch- oder Deutschkenntnisse verfügen würden. Es mag sein, dass sie aus einer exotischen Familie stammen, aber die Realität sieht so aus:




3. Generationsspezifische Probleme bei der Integration der jüdischen Kontingentflüchtlingen

Die Altersstruktur dieser ethnischen Gruppe ist durch Überalterung und geringe Geburtenraten gekennzeichnet.

Die Mehrheit der MigrantInnen hat unrealistische Erwartungen an das neue Leben in Deutschland. Bittstellerposition, Arbeitslosigkeit und das enge Wohnen in einem Wohnheim wird als plötzlicher sozialer Abstieg gesehen (z. B. vom Chefarzt mit Wohnung im Zentrum Moskaus zum arbeitslosen Bewohner einer Massenunterkunft am Stadtrand). ...

3.1. Ältere Generation

Die über 60-jährigen jüdischen MigrantInnen folgen in der Regel ihren jüngeren Familienmitgliedern. Häufig sind die Älteren ausgereist, um nicht allein zu bleiben, was sie hier nun unter Umständen mehr als in der Heimat sind. Familiäre Bindungen beginnen in kleine Stücke zu zerfallen. Die Solidarität scheint verloren zu gehen. Sie hat anscheinend nur innerhalb der sozialistischen Notgemeinschaften funktioniert. Die Kinder, die schnell die hiesigen „Normen“ übernehmen, geben ihre Eltern in Altersheime ab und vermitteln ihnen das Gefühl, auch in der Familie nicht mehr gebraucht oder lediglich als Kinderbetreuer benutzt zu werden.5 Betagte jüdische MigrantInnen, die oft schon krank einreisen, berichten oft über Handlungsunfähigkeit bis zur plötzlichen Entwertung gesamter Lebensläufe. Zum Sozialamt zu müssen wird nach einem arbeitsreichen Leben als demütigend empfunden. Zuhause war ihr Rat gefragt, als Kriegsteilnehmer oder vorbildliche Arbeiter waren sie geehrt und privilegiert. Sie bringen ihre Orden und berichten stolz Geschichten über ihre zum Teil idealisierte Vergangenheit und stoßen auf Unverständnis der einheimischen Bevölkerung.

Das kulturell-religiöse Wissen über das Judentum und entsprechende Bindungen sind gering. Nur ein Teil der Älteren spricht Jiddisch, meist ohne es lesen und schreiben zu können. Über Deutschkenntnisse verfügt auch nur eine geringe Zahl von Senioren. ...

3.2. Mittlere Generation

Einer Studie des Moses-Menselssohn-Zentrums (Universität Potsdam) zufolge haben 70%6 dieser insgesamt auf 126 000 geschätzten Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion einen Universitäts- oder Fachoberschulabschluss“7....
...Auch die mangelhaften Sprachkenntnisse sind oft die Ursache für die geringe Beschäftigungsquote... Außerdem haben viele jüdische MigrantInnen ein zum Teil unrealistisches Anspruchsniveau an ihre Arbeit und Ausbildung. [b]Im Gegensatz zu (Spät-) AussiedlerInnen nehmen die jüdischen MigrantInnen eine unterqualifizierte und schlecht bezahlte Arbeitsstellen eher selten an....

Kontakte zur einheimischen Bevölkerung nehmen auch bei längerer Aufenthaltsdauer kaum zu... Die Mehrzahl der MigrantInnen, sozialisiert in der Sowjetgesellschaft, ist der jüdischen Kultur und Religion entfremdet....

http://werkstatt-treff.de/russischemi.htm

Die Arbeitslosenzahlen bei den jüdischen Emigranten belaufen sich, im Land Brandenburg, auf etwa 80 % (nach Aussagen des Sozialamtes Potsdam).

http://forge.fh-potsdam.de/~Sozwes/werkstatt/adf/integration/integrationkontingent.html






Zitat von ArtAllm:
Wenn ein Russlanddeutscher ein Parteifunktionär war, dann war er kein Vertriebener mehr, da er ein Teil des Systems war.
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Zitat von Kugelfisch:
Wenn ein KF ein Parteifunktionär war, dann war er kein Flüchtling sein, da er ein Teil des Systems war und konnte die Diskriminierung gegenüber der deutschen Botschaft nicht glaubhaft machen und konnte daher nach Deutschland als KF nicht ausreisen.


Wie Sie gemerkt haben, belege ich meine Aussagen mit Zitaten aus der deutschen Gesetzgebung. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen.




Zitat von ArtAllm:
Wo steht da, dass ein Kontingentflüchtling im Sowjejtpass den Eintrag "Jude" haben musste, und kein Parteifunktionär sein durfte?
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Zitat von Kugelfisch:
Fragen Sie doch in Karlsruhe nach (die Zentrale Stelle für die Aufnahme von den KFs), welche Auflagen einer erfüllen muss, der als KF aus den ehm. Sowjetrepubliken einreisen möchte. Welchen Sinn hat es, die Gesetzestexte herum zu interpretieren? Ich kann sie lesen, kann mir aber keinen Urteil darüber bilden, da ich weder Jurist bin noch einen Überblick über die restlichen Texte habe. Ich habe hingegen das ganze Prozedere über mich persönlich ergehen lassen. Das prägt mehr, als das, was Sie da rausgelesen haben, glauben sie mir.


Wir haben Internet, alle Gesetze sind im Internet verfügbar.
In der Wirklichkeit sieht es so aus:



Das Aufnahmeverfahren der jüdischen MigrantInnen aus der ehemaligen Sowjetunion ist einfach und übersichtlich. Der Aufnahmeantrag selbst umfasst nur vier Seiten und wird in deutscher Sprache ausgefüllt.1

Vor der Einreise findet eine Einzelfallprüfung statt. Nach einem Erlass des Auswärtigen Amtes an die Auslandsvertretungen vom 25. März 1997 sind alle Personen zuwanderungsberechtigt, die nach staatlichen Personenurkunden selbst jüdischer Nationalität sind oder von mindestens einem jüdischen Elternteil abstammen. Der Antragsteller muss das durch Vorlage des Passes und der Geburtsurkunde nachweisen.2
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1Zum Vergleich: das Antragsformular für deutschstämmige (Spät-) AussiedlerInnen ist viel komplizierter und detaillierter und umfasst 48 Seiten.

2 In den Staaten der ehemaligen Sowjetunion gilt anders als in Deutschland Jüdisch als Nationalität

http://werkstatt-treff.de/russischemi.htm


Also, die Kontingentflüchtlinge müssen beweisen, dass ihre Mutter jüdischer Abstammung war. Wenn der Vater Russe war, dann waren nach den sowjetischen Gesetzen auch die Kinder Russen, und so stand es auch in ihren Sowjetpässen. Wenn diese Kinder nach Deutschland kommen möchten, dann sind sie plötzlich wieder Juden, die von den Russen flüchten mussten.

Um nach Deutschland einzureisen, muss ein Russlanddeutscher eine Deutschprüfung bestehen, den Sowjetpass mit dem Eintrag „Deutscher“ vorlegen und nachweisen, dass er nicht Teil des Sowjetsystems war.

Die älteren Kontingentflüchtlinge zeigen den deutschen Beamten ihre sowjetischen Auszeichnungen und fühlen sich als Teil des Sowjetsystems...



Zitat von ArtAllm:
Ein Kontingentflüchtling darf keiner anderen Religion angehören und mindestens einen jüdischen Vorfahren haben.
Auch die Sprachkenntnisse sind nicht obligatorisch!
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Zitat von Kugelfisch:
Korrekt. Wieder mal und nur für kurze Zeit.


Umgekehrt. Erst seit kurzer Zeit (seit 2005) müssen die Kontingentflüchtlinge deutsche Grundkenntnisse vorweisen. Seit 1990 bis 2005 durften sie ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland einreisen.



Zitat von ArtAllm Beitrag anzeigen
Die nichtdeutschen Familienangehörigen sind keine Russlanddeutschen. Sie dürfen nur zusammen mit den Russlanddeutschen nach Deutschland kommen.
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Zitat von Kugelfisch:
Sie bekommen Aussiedlerstatus und alle hiermit verbundenen Vorteile - Wahlrecht, Begrüßungsgeld (ich glaube, vor kurzem abgeschafft), Staatsbürgerschaft, können sich an der UNI über die Zentrale bewerben, obwohl keine Bildungsinländer etc. Der feine Unterscheid ist daher spannend aber für unsere Diskussion nicht relevant.


Das ist eine Schweinerei, aber dennoch sind Aussiedler und Russlanddeutsche verschiedene Begriffe. Bitte in Zukunft nicht verwechseln!



Zitat von Kugelfisch:
Ich selbst, um studieren zu können, was ich will, musste eine "Bescheinigung über den Verlust des Personalausweises" beantragen und mich mit ihr bewerben, drin stand meine Volkszugehörigkeit nicht und wir sprechen hier nicht über die Stalinszeiten, sondern über die 90er Jahre!


Also, Sie geben zu, dass in Ihrem Sowjetpass kein Eintrag „Jude“ vorhanden war?

Und Sie sind für einen deutschen Beamten trotzdem ein jüdischer Flüchtling der von den Russen flüchten musste??

:rolleyes:

Und ein „schlauer“ Russlanddetuscher, der im Sowjetpass keinen Eintrag „Deutscher“ hatte, ist für den deutschen Beamten kein Vertriebener und darf nicht nach Deutschland kommen. Merken Sie den Unterschied und die Doppelmoral?



Zitat von ArtAllm Beitrag anzeigen
Apropos Aussiedler: Wer kein Deutsch spricht, ist kein Deutscher, sondern ein Familienzugehöriger der Deutschen.
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Zitat von Kugelfisch:
E-g-a-l. Staatsbürger der BRD. Sofort. Warum denn?


Weil der deutsche Gesetzgeber, Politiker und Beamte „Schiss“ haben, und nicht „rassistisch“ sein möchten. In den deutschen Gesetzen steht nicht drin, dass die nichtdeutschen Familienangehörigen der Russlanddeutschen sofort und ohne Sprachkenntnisse eingebürgert werden müssen. Aber ich kann mir vorstellen, was los wäre, wenn man die Aussiedler nach Herkunft „sortiert“ hätte. Das wäre dann „Rassismus“.



Zitat von ArtAllm:
Aber bei den Kontingentflüchtlingen spielen Jüdischkenntnisse gar keine Rolle, nur die Abstammung und Religion.
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Zitat von Kugelfisch:
Korrekt. Wobei erwiesen sich die Jiddischkentnisse für meine Familie in Stuttgart als sehr praktisch. Meine Tante und Mutter haben sich viele Bekannte ans Land gezogen, die nicht mal ich verstehe, so stark sie schwäbeln.


So was kommt sehr selten vor. Siehe meinen Beitrag oben.




Zitat von ArtAllm:

Sie finden keinen älteren Russlanddeutschen, der kein Deutsch spricht (manche sprechen nur gebrochen Russisch).
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Zitat von Kugelfisch:
Ehrlich? Dann muss ich in einem meiner Sprachkurse so richtig schlecht geträumt haben. Ah hören sie bitte auf. Der Prozentsatz derjeniger, die Deutsch zumindest in Broken sprechen ist untzer älteren höher, als unter jüngeren, es sind aber nicht annähernd "alle", wie sie hier das so darzustellen versuchen.


Das war Ihre Erfahrung ende der 90ger.

In Wirklichkeit sieht es so aus:



Die ersten Heimkehrer waren meist Familienangehörige der nach dem Krieg in Deutschland verbliebenen Russlanddeutschen, die viel Energie aufwanden, um ihre Angehörigen zu finden. Erst in den 1980er-Jahren und vor allem nach der Selbstauflösung der Sowjetunion 1991 wuchs auch die Zahl der nach Deutschland zurückreisenden Aussiedler an und betrug jahrelang um 200.000 pro Jahr, wobei seit

Mitte der 1990er-Jahre mehr und mehr auch nichtdeutsche Familienangehörige mit nach Deutschland kamen, die noch Deutschstämmigkeit zweiten Grades nachweisen können und dadurch als Aussiedler galten. Dieser Strom ist nicht auf die Aktivitäten der schon zuvor in Deutschland lebenden Russlanddeutschen zurückzuführen. Die Gründe hierfür liegen sicherlich meist in der wirtschaftlichen und politischen Irritation, der starken Armut und den immer mehr wachsenden innerrussischen Konflikten nach Zerfall der UdSSR.

http://de.wikipedia.org/wiki/Russlanddeutsche


Also, Sie waren in Ihrem Sprachkurs mit Leuten, die Ende der 90er nach Deutschland kamen. Das waren meistens Wirtschaftsflüchtlinge, die die deutschen Gesetze missbraucht haben, um sich hier in Deutschland in Russengettos abzuschotten.

Die meisten Russlanddeutschen sind bis mitte 1990 nach Deutschland gekommen, sprechen gut Deutsch und sind gut integriert.



Für einen großen Teil der älteren Russlanddeutschen war die Ausreise nach Deutschland das für sie wichtigste Ereignis in ihrem Leben. Während einige Jugendliche nur widerwillig mit ihren Eltern mitkamen, war die Übersiedlung für viele Ältere die Verwirklichung eines Lebenstraumes, nach langer Heimatsuche, ständiger Vertreibung und völkischer Entwurzelung. Sie haben sich bis ins hohe Alter traditionell überlieferte deutsche Sitten und Bräuche bewahrt und zeigen eine meist gesunde und friedliche Einstellung zur eigenen Nationalität, ohne das Trauma des 2. Weltkrieges und Hitlers Diktatur als emotionale Barriere zum Selbstverständnis eines deutschstämmigen Volksgutes zu betrachten. Da sie sich oft als die unschuldigen Prügelknaben von Stalins Hass auf die Deutschen verstehen mussten, in jeder Hinsicht diskriminiert wurden, ohne am Nationalsozialismus beteiligt gewesen zu sein, haben sie keine Form der ethnischen und gemeinschaftlichen Schuldgefühle und sind in unbedarfter Weise stolz auf ihr Deutschtum. Viele der älteren Russlanddeutschen hatten zudem wegen ihrer Herkunft schreckliche Misshandlungen und Diskriminierungen in der UdSSR überlebt und viele Familienmitglieder in den Straflagern Sibiriens verloren - bis sie sich in Deutschland sicher fühlen durften.

http://de.wikipedia.org/wiki/Russlanddeutsche


Also, der Unterschied zwischen älteren Russlanddeutschen und Kontingentflüchtlingen ist gewaltig. Die älteren Kontingentflüchtlinge sprechen kein Deutsch, fühlen sich in Deutschland fremd, fühlen sich als Teil des Sowjetsystems und sind auf ihre sowjetischen Auszeichnungen stolz (siehe Zitat oben).

Die älteren Russlanddeutschen fühlen sich als Opfer des Sowjetregimes, haben keine Schuldgefühle, fühlen sich in Deutschland mehr zuhause, als in der UdSSR, und sind auf ihr Deutschtum stolz.



Zitat von ArtAllm:
Aber die meisten Kontingentflüchtlinge sprechen nur Russisch, und sie brauchen einen Dolmetscher beim Besuch eines deutschen Amtes.
-------
Zitat von Kugelfisch:
Korrekt. Nur sie bekommen keinen vom Amt gestellt. Im Unterscheid zu den Aussiedlern, die genau so kein Deutsch sprechen, eine Amtshilfe aber zu Seite haben.


In Wirklichkeit haben die Kontingentflüchtlinge einen Anspruch auf einen Dolmetscher, aber es gibt in Deutschland kaum Leute, die Russisch gelernt haben.
Da 80% der Kontingentflüchtlinge arbeitslos sind, brauchen sie viel öfters einen Dolmetscher in deutschen Ämtern, als die Aussiedler, deren Arbeitslosenquote unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Außerdem helfen die deutschen Verwandten beim Papierkrieg und ersetzen bei Bedarf den Dolmetscher.



Die Bundesrepublik Deutschland bietet den Zuwanderern alle Möglichkeiten, die auch deutsche Staatsbürger haben.

Theoretisch können die Flüchtlinge bei jedem Sozialamt damit rechnen, einen Dolmetscher gestellt zu bekommen.

Leider gibt es solche Hilfen bei den Arbeitsämtern, Jugendämtern etc. nicht.

Die Arbeitsämter bieten jedem, für den Arbeitsmarkt zu gebrauchenden Flüchtling einen Sprachkurs an...

Die Arbeitslosenzahlen bei den jüdischen Emigranten belaufen sich, im Land Brandenburg, auf etwa80 % (nach Aussagen des Sozialamtes Potsdam).

http://forge.fh-potsdam.de/~Sozwes/werkstatt/adf/integration/integrationkontingent.html

ArtAllm
19.02.2008, 01:06
Ihre Behauptungen über "jüdische Autonomie" und mangelnde Interesse der Juden an jüdische Kultur sind genau so lächerlich. Wenn es irgendwo in Sibirien eine "deutsche Autonome" erstellt wurde, hätten sich Russlanddeutsche auch dorthin nicht umsiedeln wollte.

Natürlich!

Birobidschan ist nicht Sibirien, das ist schon fast die pazifische Küste, mit wunderschöner Natur!

Manche Russlanddeutschen wollten in der kasachischen Wüste, in den Deportationszonen, eine deutsche Autonomie gründen, aber man hat ihnen nicht einmal ein Stückchen Steppe gegönnt!

Bitte lernen Sie zumindest die Geschichte des Landes, aus dem Sie stammen!

.

Reno911
19.02.2008, 01:19
Koestler ist sehr gut zu lesen. Aber das Argument die Ostjuden seien Turken ist absurd. Als Turkologe kann ich nur sagen, die Paar Chasaren die Juden wurden, die duenne Oberschicht, wurde hinweggefegt.
Mag sein, dass es im Kaukasus spater noch welche gab, aber dass war's auch.

Die einizgen turksprachigen Juden sind die Karaim, die im Baltikum. Im WWII wurden die aber nicht von den Deutschen verfolgt, die Gruende koennt ihr euch ja erlycosen.

mabac
19.02.2008, 03:06
Koestler ist sehr gut zu lesen. Aber das Argument die Ostjuden seien Turken ist absurd. Als Turkologe kann ich nur sagen, die Paar Chasaren die Juden wurden, die duenne Oberschicht, wurde hinweggefegt.
Mag sein, dass es im Kaukasus spater noch welche gab, aber dass war's auch.

Die einizgen turksprachigen Juden sind die Karaim, die im Baltikum. Im WWII wurden die aber nicht von den Deutschen verfolgt, die Gruende koennt ihr euch ja erlycosen.

Nun, da Sie Experte sind, fällt es Ihnen sicherlich leicht, die entsprechenden Textstellen zu zitieren, die Ihnen missfallen! :D
Ihre Aussage über die Karäer möchte ich noch ergänzen, da sie als Turkologe scheinbar auf dem Gebiet der jüdischen Türken nicht ganz so fit zu sein scheinen. :D
Die turksprachigen Karäer siedelten nicht nur Baltikum, in Litauen, sondern auch auf der Krim. Ebenfalls auf der Krim siedelten die turksprachigen Krimtschaken. Kennen Sie den Unterschied zwischen Karäern und Krimtschaken?


Halten Sie sich nicht an Koestler fest, es gibt noch andere Forscher, die die Chasarentheorie beackern.
Aus der Rezension von Kevin Alan Brook zu Wexlers "The Ashkenazic Jews: A Slavo-Turkic people in search of a Jewish identity":
"His hypothesis essentially is that Sorbians and Polabians were owned by Jews as slaves and that they converted to Judaism ..."
Da sie ein Experte sind, können Sie mir sicher sagen, zu welchen Volk die jüdischen Sklavenhalter (slavers) gehörten, deren slawische Sklaven zum Judentum konvertierten! :D

forkosigan
19.02.2008, 03:18
Koestler ist sehr gut zu lesen. Aber das Argument die Ostjuden seien Turken ist absurd. Als Turkologe kann ich nur sagen, die Paar Chasaren die Juden wurden, die duenne Oberschicht, wurde hinweggefegt.
Mag sein, dass es im Kaukasus spater noch welche gab, aber dass war's auch.

Die einizgen turksprachigen Juden sind die Karaim, die im Baltikum. Im WWII wurden die aber nicht von den Deutschen verfolgt, die Gruende koennt ihr euch ja erlycosen.

Sagen Sie bloß nicht,dass Sie Turkologe sind, und Chasaren Theorie für absurd halten, sonst werden Sie sofort von mabac und ArtAllm für einen Zionistendiener erklärt.

tabasco
19.02.2008, 08:01
(...)
Also, Sie geben zu, dass in Ihrem Sowjetpass kein Eintrag „Jude“ vorhanden war?

Und Sie sind für einen deutschen Beamten trotzdem ein jüdischer Flüchtling der von den Russen flüchten musste??

:rolleyes:

Und ein „schlauer“ Russlanddetuscher, der im Sowjetpass keinen Eintrag „Deutscher“ hatte, ist für den deutschen Beamten kein Vertriebener und darf nicht nach Deutschland kommen. Merken Sie den Unterschied und die Doppelmoral?
(...).

Bitte noch mal lesen, ich habe das Gegenteil geschrieben.

:]

tabasco
19.02.2008, 10:15
Das würde ich richtig finden, wenn man auch von den Russen, die Juden sein möchten, Jüdisch- oder Deutschkenntnisse verlagen würde. . ArtAllm, ich fände es auch doch richtig. Deutschkenntnisse zu verlangen, meine ich natürlich. Bei der olenlangen Wartezeit auf die Einreiseerlaubnis (bei uns waren es wie gesagt 7 Jahren) kann man sich viel mehr, als 300 Wörter und ein Paar Sätze beibringen. Ich hatte mich gegen den Deutschkurs in meinem Heimatland entschieden, weil ich a) der Meinung war, eine Fremdsprache lernt man am besten dort, wo sie gesprochen wird und b) vor gleichzeitigem Studium und Berufsausbildung kaum Zeit zum Atmen hatte. Wären die Deutschkenntnisse verlangt gewesen, hätte ich aber sicherlich Zeit dafür gefunden und ggf. auf eine der Berufsausbildungen verzichtet. Ich glaube, so ging es vielen.


Sie tun so, als ob alle Russen, die gerne Juden sein möchten, über Jüdisch- oder Deutschkenntnisse verfügen würden. Es mag sein, dass sie aus einer exotischen Familie stammen, aber die Realität sieht so aus Sie ahben wieder etwas gelesen und Ihre Haltung erinnert mich an einen ukrainischen "runnig gag" die Juden betreffend - "Juden sind zwar Arschlöcher, aber Du bist ok" (das ist nur als Beispiel da, diese Art von dem stumpfen Judenhass unterstelle ich Ihnen nicht). Es ist in der Tat so, dass die Jungeren kaum jiddisch können. Die Generation meiner Eltern hat es auch als zweite und vernachlässigte Muttersprache gelernt und kann kaum lesen und Schreiben. Die Generation meiner Großeltern hingegen (ok, die Frauen in meiner Familie bekommen traditionell sehr spät Kinder, daher müsste ich vielleicht "Generation meiner Ur-Großeltern schreiben, die vor der Oktoberrevolution ihre Jugend hatten) sprach Jiddisch muttersprachlich, besuchte eine jiddische Schule und meine Tante mütterlicherseits (die ich in einem früheren Beitrag ansprach) sogar - einen jiddisch sprachigen Unifakultät. Das gab es in dem zaristischen Moskau und nicht am Ende der Welt, in dem besagten Biribidzhan.



Wie Sie gemerkt haben, belege ich meine Aussagen mit Zitaten aus der deutschen Gesetzgebung. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen. Ich würde Ihnen gerne die Unterlagen zukommen lassen, die wir in der Ukraine auszufüllen hatten , leider ist aus zwei Gründen unmöglich - erstens gab es so etwas wie Kopierer nicht für die Normalsterblichen und vieles ist daher abgegeben und nicht kopiert worden und zweitens wohne ich in Hamburg und müsste nach den weniger vorhandenen Unterlagen erst in Stuttgart bei meiner Familie suchen. Seit dem ich die deutsche Staatsbürgerschaft erwarb, hüte ich die Unterlagen nicht mehr mit Argusauge. Warum glauben Sie, habe ich ein Interesse daran, Sie zu belügen?



Wir haben Internet, alle Gesetze sind im Internet verfügbar.
In der Wirklichkeit sieht es so aus: Bitte. Lassen Sie Gesetze Gesetze sein. ich habe bei meiner Ankunft in Deutschland ein schönes böses wort gelernt "Behördenermessensspielraum". Das Wort bedeutet, dass man sich bei der Entscheidungsfindung entweder nach den internen Richtlinien und Vorgaben orientiert oder freischnauze.


Also, die Kontingentflüchtlinge müssen beweisen, dass ihre Mutter jüdischer Abstammung war. Wenn der Vater Russe war, dann waren nach den sowjetischen Gesetzen auch die Kinder Russen, und so stand es auch in ihren Sowjetpässen. Wenn diese Kinder nach Deutschland kommen möchten, dann sind sie plötzlich wieder Juden, die von den Russen flüchten mussten.Das stimmt nicht. Waren in der UdSSR beide Eltern unterschiedlicher Volkszugehörigkeit, konnte das Kind bei der Volljährigkeit wählen, was es in dem Perso stehen haben will. Das viele sich für "Russe" entschieden, ist verständlich und - wenn man die Auswirkungen auf die Einreise nach BRD bedenkt - persönlicher Pech. Ein Mischling, dem Judesein wichtig war und der sich der Schicksalsgemeinschaft auch zugehörig fühlte, hatte "Jude" stehen. Aber ich kann wie gesagt die Menschen verstehen, die auf ein mal nicht mehr "Baruchovitsch" sondern "Borisovitsch" (auch nicht besonders russisch, aber besser als vorher) hießen und nicht mehr "Zuckermann" sondern "Saharov".


Um nach Deutschland einzureisen, muss ein Russlanddeutscher eine Deutschprüfung bestehen, den Sowjetpass mit dem Eintrag „Deutscher“ vorlegen und nachweisen, dass er nicht Teil des Sowjetsystems war. Genau das gleiche gilt für die KFs, siehe oben.


Die älteren Kontingentflüchtlinge zeigen den deutschen Beamten ihre sowjetischen Auszeichnungen und fühlen sich als Teil des Sowjetsystems...Das ist ein anderes Thema. Natürlich fühlten sie sich als Teil des Sowjetsystems. Sie haben sicherlich den Text von Ihnen zitierten Text auch gelesen und auch den Abschnitt über die "Entwertung der eigenen Biographie" sicherlich auch, stimm? Vielleicht können Sie das einfach nicht nachfühlen. Vereinfacht sieht es so aus - die Leute wurden ihr Leben lang für ihr Judesein schikaniert, herumgemobbt und ausgegrenzt, sie verbrachten Wunder an Anpassung und Zielstrebigkeit (wer mit der Erziehung aufwächst, wie ich sie auch genossen habe "Du muss für 1++ lernen um als Jüdin in der Schule 3-- zu bekommen, der kann das auch später mit dem Ehrgeiz nicht mehr lassen) um irgendetwas zu erreichen, was den Vettern der Parteibonzen und auch den Russen einfach und von sich selbst zuflog, der ist stolz auf sich, stolz auf die eigene Leistung und eigene Berufsbiographie. Die auf ein mal nicht mehr wert ist. Die "Orden" und "Medalien" an der Brust sind übrigens nicht unbedingt die Kriegsorden, darüber schweigt der Text verschämt - UDSSR vergab auch Orden nach z.B. 25 Berufsjahren, zu den Feiertagen an die Älteren, zu besonders großen "Wyrabotka" (Erfüllung des Planes) etc.

Die besagten "deutschen Beamten" staunen auch nicht schlecht, wieso die Menschen zum Sozialamt gehen und so schick aussehen, wo die Deutschen das Amt doch in den Lumpen aussuchen - keiner sagt einem Deutschen Beamten, dass das üblich für die Osteuropäer ist, sich bei "offiziellen Anlässen" herauszuputzen, die aller besten Kleider anzuziehen und sich mit allem zu behängen, was man in der Schatulle liegen hat.

Aber das ist ein anderes Thema. Vielleicht mal später, ich komme bei Ihrem viel Text schon sowieso nicht mehr mit den Antworten nach, verzeihen Sie mir bitte.


Umgekehrt. Erst seit kurzer Zeit (seit 2005) müssen die Kontingentflüchtlinge deutsche Grundkenntnisse vorweisen. Seit 1990 bis 2005 durften sie ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland einreisen.Ja, ich habe dem doch schon mal zugestimmt, oder ;) ?


Das ist eine Schweinerei, aber dennoch sind Aussiedler und Russlanddeutsche verschiedene Begriffe. Bitte in Zukunft nicht verwechseln!Das haben sie mir ja ausführlichst erklärt. Ich bleibe bei dem Begriff "Spätaussiedler", da die menschen, mit denen ich im Sprachkurs saß, auch keinen feinen Unterschied zwischen "Russlanddeutscher" und "Spätaussiedler" machten. Wahrscheinlich zum eigenen Vorteil, kann ich Ihnen nicht sagen.



Also, Sie geben zu, dass in Ihrem Sowjetpass kein Eintrag „Jude“ vorhanden war? Und Sie sind für einen deutschen Beamten trotzdem ein jüdischer Flüchtling der von den Russen flüchten musste??

:rolleyes: Wenn Sie von sich selbst behaupten, Gesetzestexte zu verstehen und interpretieren zu können, dann darf mein in simplen Ausländerdeutsch verfasster Beitrag Ihnen überhaupt keine Schwierigkeiten bereiten. Also noch mal : Ich hatte mein Perso in dem "Judin" stand in die hintere Hosentasche gesteckt, bin zum Amt und habe erzählt, ich hätte mein Perso verlosen. Daraufhin hatten sie mir eine "Bescheinigung über den Verlust des Passes" ausgestellt, zwei Wochen gültig. In welcher keine Volkszugehörigkeit stand. In den zwei Wochen bewarb ich mich an einer kleinen Elite-Kunstakademie, wo kein lebender Jude rein durfte bestand die Aufnahmeprüfung (als übriges drittbeste, die ertsbeste war die Tochter des Dekans) und wurde aufgenommen. Als ich nach Deutschland ausreiste, erzählte ich aus der Bosheit pur die Story dem Dekan, der mir immer zugetan war ... der Arme. Jetzt muss er mit der Schande wolh leben, eine Judin in seinem Fakultät gehabt zu haben. Tja. Aber ich neide zu Abschweifungen ...



Und ein „schlauer“ Russlanddetuscher, der im Sowjetpass keinen Eintrag „Deutscher“ hatte, ist für den deutschen Beamten kein Vertriebener und darf nicht nach Deutschland kommen. Merken Sie den Unterschied und die Doppelmoral?Nein, ich merke nur, dass Sie nur das gut lesen können, was Ihren Standpunkt bekräftigt ;). Siehe oben.



Weil der deutsche Gesetzgeber, Politiker und Beamte „Schiss“ haben, und nicht „rassistisch“ sein möchten. In den deutschen Gesetzen steht nicht drin, dass die nichtdeutschen Familienangehörigen der Russlanddeutschen sofort und ohne Sprachkenntnisse eingebürgert werden müssen. Aber ich kann mir vorstellen, was los wäre, wenn man die Aussiedler nach Herkunft „sortiert“ hätte. Das wäre dann „Rassismus“. Vielleicht sind auch im Falle der "nichtdeutschen Familienangehörigen der Russlanddeutschen" wieder die Handlunganweisungen und Richtlinien schuld, der Besagte "Behördenermessungsspielraum" ? Nur zugunsten der "nichtdeutschen Familienangehörigen der Russlanddeutschen"? Wäre das einer Überlegung wert?


So was kommt sehr selten vor. (...) Ah bitte :rolleyes: .


Das war Ihre Erfahrung ende der 90ger. Ja, natürlich. Ich weiß, dass die früheren Ankömmlinge in der Tat ein wenig mehr mit dem Deutschland gemeinsam hatten, als einen geliehenen Schäferhund-Welpen.


(...)
Also, Sie waren in Ihrem Sprachkurs mit Leuten, die Ende der 90er nach Deutschland kamen. Das waren meistens Wirtschaftsflüchtlinge, die die deutschen Gesetze missbraucht haben, um sich hier in Deutschland in Russengettos abzuschotten.Ich spreche doch genau von diesen Menschen.


Die meisten Russlanddeutschen sind bis mitte 1990 nach Deutschland gekommen, sprechen gut Deutsch und sind gut integriert.Das glaube ich Ihnen gern. Viele meiner Erfahrungen mir den "Russlanddeutschen " waren schlecht. Die besten aber waren in der tat mit den Menschen, die um 1975-1985 nach Deutschland kamen oder als Kinder mitgenommen wurden.


Also, der Unterschied zwischen älteren Russlanddeutschen und Kontingentflüchtlingen ist gewaltig. Die älteren Kontingentflüchtlinge sprechen kein Deutsch, fühlen sich in Deutschland fremd, fühlen sich als Teil des Sowjetsystems und sind auf ihre sowjetischen Auszeichnungen stolz (siehe Zitat oben). Den Unterschied zwischen den Russlanddeutschen, die ich in dem Abschnitt oben ansprach und den KFs ist natürlich gewaltig. Ich sprach aber nicht über diese Gruppe, man kann kaum vergleichen (Wobei ganz fair gehen sie auch nicht vor - die älteren KFs sprechen in der regel Jiddisch und sind viel näher an den Judentum dran, trotz UdSSR, als ihre Kinder) Ich nehme - um den Vergleich zu vereinfachen, die RDs, die mit mir zeitgleich nach Deutschland kamen - also 1997. Die mit mir wie gesagt, in einem Sprachkurs saßen. Die in der Mehrheit den Sprachkurs auch schwänzten. Die nach dem Sprachkurs ihr Studium auch nicht fortsetzten, sondern aufs schnelle Geld aus waren und über die Grenze zu Polen hüpften, um gebrauchte Autos hin und her zu schieben. Die ohne Deutsch zu sprechen, eingebürgert wurden. Zu denen Übergangswohnheimen (ein Kapitel für sich) jeden Tag die Polizei kam. Können Sie mir folgen?


Die älteren Russlanddeutschen fühlen sich als Opfer des Sowjetregimes, haben keine Schuldgefühle, fühlen sich in Deutschland mehr zuhause, als in der UdSSR, und sind auf ihr Deutschtum stolz. Die Kontingentflüchtlinge fühlen sich als Opfer des Sowjetregimes, haben keine Schuldzuweisungen, fühlen sich in Deutschland mehr zuhause, als in der UdSSR, und hüten sich davor, auf ihre bloße Volkszugehörigkeit stolz zu sein.


In Wirklichkeit haben die Kontingentflüchtlinge einen Anspruch auf einen Dolmetscher, aber es gibt in Deutschland kaum Leute, die Russisch gelernt haben. Entweder ist das brandneu oder stimmt schlicht und ergreifend nicht.


Da 80% der Kontingentflüchtlinge arbeitslos sind, brauchen sie viel öfters einen Dolmetscher in deutschen Ämtern, als die Aussiedler, deren Arbeitslosenquote unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Außerdem helfen die deutschen Verwandten beim Papierkrieg und ersetzen bei Bedarf den Dolmetscher.
Die KFs sind im Schnitt - leider - viel älter, als die RDs.

Was die "helfenden Deutschen Verwandten" angeht - klingt zu schön, um wahr zu sein. In meinem Dritt-Studium musste ich ein zwischenpraktikum im sozialen bereich absolvieren - in einem gemischten (welcher Idiot ließ sich so was einfallen) Übergangswohnheim.

:rolleyes:

forkosigan
19.02.2008, 14:26
Nein, ich merke nur, dass Sie nur das gut lesen können, was Ihren Standpunkt bekräftigt ;). Siehe oben.

:top:

So einseitig geschriebene Analyse habe ich noch nie gesehen. Außerdem ist es an manchen stellen einfach falsch, was drin steht.
Es ist besonders deutlich, wenn es um Verallgemeinerungen geht, ohne jeglichen Beweisen.



Die Eltern übertragen ihre Hoffnungen und Leistungsansprüche auf ihre Kinder. Angesichts der Tatsache, dass der größte Teil der jüdischen MigrantInnen ein hohes Bildungs- und berufliches Qualifikationsniveau haben, ist es offensichtlich, dass sie auch für Ihre Kinder ein hohes Bildungsniveau anstreben. Das erklärt auch, warum der Anteil der jüdischen Jugendlichen in den Gymnasien, Fachhochschulen und Unis viel höher ist als der der Spätaussiedlerjugendlichen ist. Genauso wie ihre Eltern verkehren die jüdischen Jugendlichen vorwiegend mit Jugendlichen aus gleicher Migrantengruppe. Freundschaften zwischen Spätaussiedler- und jüdischen Jugendlichen entstehen eher selten. Aber genauso wie einige Spätaussiedlerjugendliche haben auch Jugendliche von jüdischen Kontingentflüchtlingen Kontaktprobleme mit den einheimischen Jugendlichen und bleiben lieber unter sich selbst, um sich mögliche Enttäuschungen zu ersparen oder um sich nicht „unnötig“ anzustrengen.
http://werkstatt-treff.de/russischemi.htm


Es wird sogar höhen Anteil von Kinder der KF die in Deutschland hohes Bildungsniveau haben als nebensächlich und fast negativ angesehen.
Es wird Behautet, dass jüdische und Russlanddeutsche jugendliche nur selten befreundet sind. Es ist einfach eine Lüge. Es entsteht natürlich selten Freundschaft zwischen einen Hauptschüler, der im leben kein einziges Buch gelesen hat und sich ständig vollsauft und einen Gymnasiasten. Aber es gibt bei der Russlanddeutschen mindestens genau so viele Jugendliche mit hohen Bildungsniveau (nicht Prozentual, sondern in Absoluten zahlen ) und zwischen diesen Jüdischen und Russlanddeutschen Jugendlichen gibt es sehr oft Freundschaften, Liebesbeziehungen und Ehen, ich würde sogar sagen 7 von 10 Ehen in meinen Freundeskreis sind solchen Ehen.

P.S. Meine erste feste Freundin war Russlanddeutsche, und die zweite auch.:cool2:

mabac
19.02.2008, 16:50
Die Kontingentflüchtlinge fühlen sich als Opfer des Sowjetregimes, haben keine Schuldzuweisungen, fühlen sich in Deutschland mehr zuhause, als in der UdSSR, und hüten sich davor, auf ihre bloße Volkszugehörigkeit stolz zu sein.


Werter Kugelfisch!

Nun, ich habe in Ihrem Profil nachgeschaut, sie geben ihre Nationalität mit "jüdische" an.

Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie den Zusatz gemäß den Rechtsvorschriften der Sowjetunion vergessen haben, denn in Deutschland existiert rein rechtlich nur die jüdische Religion, deren Vertreter mit weitreichenden Rechten, ich möchte nicht sagen Sonderrechten, ausgestattet sind.
Seit über hundert Jahren (bis auf die bösen 12 Jahre) gilt in Deutschland Glaubensfreiheit, Staat und Religion sind mehr oder minder getrennt.
Dass Sie sich irrwitzigerweise zu einer Nationalität bekennen, die es in Deutschland und den anderen EU Staaten nicht gibt, aber eben in den Rechtsvorschriften der ehemaligen Sowjetunion, zeigt , dass Sie in Deutschland bzw. der EU noch nicht angekommen sind, denn mental sind sie doch noch mit der ehamaligen Sowjetunion verbunden, sonst würden Sie ihre Nationalität nicht mit "jüdisch" angeben.


Maßgeblich ist die jüdische Nationalität gemäß den Rechtsvorschriften der Sowjetunion. Zum Nachweis der damaligen Nationalitätseintragung werden auch nur Originaldokumente aus der sowjetischen Ära akzeptiert.
http://www.rechtsanwalt-puhe.de/konting.htm

Ich hätte mir nie vorstellen können, dass nach 1945 amtliche Stellen zu abstammungs - bzw. rassenanthropologischen Untesuchungen nicht nur aufgefordert, sonderen sogar gezwungen werden können!


Immer wieder kommt es vor, daß die Botschaften die Abstammung des Kindes eines Juden bezweifeln. In solchen Fällen muß eine Abstammungsuntersuchung von einem deutschen Institut durchgeführt werden. Hierzu kann die Botschaft auch gezwungen werden.

Das III. Reich lässt grüssen!

MfG

mabac

tabasco
19.02.2008, 17:07
Werter Kugelfisch!

Nun, ich habe in Ihrem Profil nachgeschaut, sie geben ihre Nationalität mit "jüdische" an.

Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie den Zusatz gemäß den Rechtsvorschriften der Sowjetunion vergessen haben, denn in Deutschland existiert rein rechtlich nur die jüdische Religion, deren Vertreter mit weitreichenden Rechten, ich möchte nicht sagen Sonderrechten, ausgestattet sind.
Seit über hundert Jahren (bis auf die bösen 12 Jahre) gilt in Deutschland Glaubensfreiheit, Staat und Religion sind mehr oder minder getrennt.
Dass Sie sich irrwitzigerweise zu einer Nationalität bekennen, die es in Deutschland und den anderen EU Staaten nicht gibt, aber eben in den Rechtsvorschriften der ehemaligen Sowjetunion, zeigt , dass Sie in Deutschland bzw. der EU noch nicht angekommen sind, denn mental sind sie doch noch mit der ehamaligen Sowjetunion verbunden, sonst würden Sie ihre Nationalität nicht mit "jüdisch" angeben. (...) Werter mabac!

Nehmen Sie's nicht persönlich ...

... aber können Sie sich vorstellen, wie schnell und fröhlich mir Ihre sehr eigenwillige Vorstellung von den Juden, Judentum und Judesein am Arsch vorbei flutscht?

Sie sind mir aber trotzdem sympatisch :).


Das III. Reich lässt grüssen!(...) Shalom.

forkosigan
19.02.2008, 17:15
Sie sind mir aber trotzdem sympatisch :).


Ein sympatische Antisemit, wie niedlich.:D

Und das lustigste daran ist, mabac leugnet Existenz des jüdischen Volkes, aber gern über "Die Juden" spricht und alte antisemitische Vorurteile zu Tatsachen erklärt.

mabac
19.02.2008, 17:49
Werter mabac!

Nehmen Sie's nicht persönlich ...

Sicher nicht, werter Kugelfisch, wie könnte ich sonst um ein pic betteln! :D


... aber können Sie sich vorstellen, wie schnell und fröhlich mir Ihre sehr eigenwillige Vorstellung von den Juden, Judentum und Judesein am Arsch vorbei flutscht?
Sicher, ich bin mir bewusst, was Gehirnwäsche über mehrere Generationen anrichten kann. :D :D :D


Sie sind mir aber trotzdem sympatisch :).

Sie mir doch auch!
Ich würde es schön finden, wenn Sie die völkische Vorstellung vom Judentum überwinden könnten! :D


Das entscheidende Charakteristikum des Juden, das ihn auf seinen Papieren und in den Augen seiner Mitbürger zum Juden macht, ist seine Religion; und die jüdische Religion ist, im Gegensatz zu allen anderen, rassisch diskriminierend, national trennend und sozial spannungserzeugend.
aus: Arthur Koestler - Juda am Scheideweg

MfG und shalom

mabac

forkosigan
19.02.2008, 18:38
Sicher, ich bin mir bewusst, was Gehirnwäsche über mehrere Generationen anrichten kann. :D :D :D

Sie mir doch auch!
Ich würde es schön finden, wenn Sie die völkische Vorstellung vom Judentum überwinden könnten! :D



Das entscheidende Charakteristikum des Juden, das ihn auf seinen Papieren und in den Augen seiner Mitbürger zum Juden macht, ist seine Religion; und die jüdische Religion ist, im Gegensatz zu allen anderen, rassisch diskriminierend, national trennend und sozial spannungserzeugend.


aus: Arthur Koestler - Juda am Scheideweg

MfG und shalom

mabac

Werter mabac,
genau deswegen sind Sie ein Antisemit. Sie bestreiten Existenz des jüdischen Volkes, und definieren Juden als reine Religionsgemeinschaft.
Gleichzeitig plädieren Sie zum Abschaffung der jüdischen Religion, da es in ihren Augen "im Gegensatz zu allen anderen, rassisch diskriminierend, national trennend und sozial spannungserzeugend." ist. Das heißt, wollen Sie, auch eine "Endlösung der Judenfrage" aber nicht wie Hitler durch physische Vernichtung, sondern durch Assimilation.

mabac
19.02.2008, 18:40
Eigentlich kann man bei diesem Thema, Kontigentflüchtlinge, oft herzlich lachen.


Wie sich die Frau damals Zugang zur Gemeinde verschaffen habe können, ist Schneiderman bis heute schleierhaft. Da sie angegeben habe, keine Papiere mehr zu besitzen, sei ihre «Jüdischkeit» aufgrund zweier eidesstattlicher Zeugenaussagen «bewiesen» worden, erzählt der Gemeinde-Vize kopfschüttelnd. Eine der «Zeuginnen» habe sich selbst ebenfalls lediglich in die Gemeinde eingeschlichen, deren Mutter wiederum sei sogar auf dem russisch-orthodoxen Friedhof in Berlin begraben worden - mit einem Kreuz auf dem Grabstein. Unglaubliche Zustände» nennt Schneiderman diese Vorgänge.

Man stelle sich vor, die "jüdische" Mutter ist auf dem auf einem russisch-orthodoxen Friedhof begraben worden. Was aber kein Problem ist, das Judentum ist ja schliesslich eine Religionsgemeinschaft, der man beitreten kann, was in dem Fall empfohlen wurde.


Da sie dies, auch rund ein halbes Jahr nach der Aufforderung noch nicht getan habe, gehe er jedoch davon aus, dass sie kein Interesse daran habe, auf ordentlichem Weg in die Gemeinde zu gelangen.
http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.135.html

Nun, es gibt auch hier user, die die russische Literatur, z.B. Puschkin, besser kennen als das religiöse Judentum. :D

mabac
19.02.2008, 18:43
Werter mabac,
genau deswegen sind Sie ein Antisemit. Sie bestreiten Existenz des jüdischen Volkes, und definieren Juden als reine Religionsgemeinschaft.
Gleichzeitig plädieren Sie zum Abschaffung der jüdischen Religion, da es in ihren Augen "im Gegensatz zu allen anderen, rassisch diskriminierend, national trennend und sozial spannungserzeugend." ist. Das heißt, wollen Sie, auch eine "Endlösung der Judenfrage" aber nicht wie Hitler durch physische Vernichtung, sondern durch Assimilation.

Sie haben vom Judentum soviel Ahnung, wie eine Kuh vom Fahrradfahren. Der inflationäre Gebrauch des Wortes "Antisemitismus" macht niemand zu Juden! :D

forkosigan
19.02.2008, 19:04
Sie haben vom Judentum soviel Ahnung, wie eine Kuh vom Fahrradfahren. Der inflationäre Gebrauch des Wortes "Antisemitismus" macht niemand zu Juden! :D

Genau das kann ich über Sie behaupten.
Sie haben vom Judentum soviel Ahnung, wie eine Kuh vom Fahrradfahren.

In gegensetz zu ihnen habe ich die Synagoge nicht nur von außen gesehen.
ich bin kein streng gläubigen Mensch, aber besuche die Synagoge mindestens wären der Feiertagen und über die jüdische Kultur und Religion bin ich auch bestens informiert. Und wenn ich genau so gut oder viel leicht noch besser mit der russischen Kultur vertraut bin, ist auf keinen Fall ein Nachteil und bedeutet noch lande nicht das ich deswegen ein Russe und nicht ein Jude bin.

Mark Mallokent
19.02.2008, 19:35
Ich finde es völlig gleichgültig, von wem die Juden abstammen. :rolleyes:

mabac
19.02.2008, 19:37
Und wenn ich genau so gut oder viel leicht noch besser mit der russischen Kultur vertraut bin, ist auf keinen Fall ein Nachteil und bedeutet noch lande nicht das ich deswegen ein Russe und nicht ein Jude bin.

Sie scheinen die Sitten, Gebräuche und Gesetzte von dem Land, in dem sie momentan leben, zu missachten.
Wenn man ihnen die Nationlität "Jude" in ihr sowjetisches Personaldokument geschmiert hat, hat das nichts mit dem Status der Juden in Europa und sonstigen Teilen der zivilisierten Welt zu tun. In Deutschland hatte der Stempel "Jude" bzw. "J" etwas mit der Nürnberger Rassengesetzgebung zu tun, aber diese gilt, Gott sei Dank, nicht mehr.
Das Judentum ist in Deutschland eine anerkannte Religionsgemeinschaft, mehr nicht, Religion ist hier Privatsache.
Verstehen Sie, Deutschland ist nicht das sowjetische Russland!
Wenn es Ihnen nicht gefällt, dass das Judentum in Deutschland nur als Religionsgemeinschaft gilt, dann scheinen Sie hier fehl am Platz zu sein.

mabac
19.02.2008, 19:44
Ich finde es völlig gleichgültig, von wem die Juden abstammen. :rolleyes:

Das sagen Sie mal lieber den Juden, die meinen, dass sie von den Hebräern abstammen oder deren Mütter auf russisch - orthodoxen Friedhöfen begraben sind! :D

Mark Mallokent
19.02.2008, 19:53
Das sagen Sie mal lieber den Juden, die meinen, dass sie von den Hebräern abstammen oder deren Mütter auf russisch - orthodoxen Friedhöfen begraben sind! :D

Wozu? Mich interessiert auch nicht, daß du glaubst, von Herrmann dem Cherusker abzustammen. :smoke:

mabac
19.02.2008, 19:54
Wozu? Mich interessiert auch nicht, daß du glaubst, von Herrmann dem Cherusker abzustammen. :smoke:

Hermann der Cherusker war kein Chasare, also kann ich von dem nicht abstammen! :D :D :D

ArtAllm
19.02.2008, 20:30
Um überhaupt irgendwas studieren zu können, entschieden sich meine Eltern beide unabhängig von einander für die Physik eben, so ging es vielen.



Das hört sich sehr witzig an.

Die Juden durften keine Pharmazeutik studieren, aber dafür Kernphysik, um überhaupt irgendwas zu studieren.

Wie wäre es mit "Lehrerin" oder "Agronomin"?

:D

tabasco
19.02.2008, 20:40
(...)
Wie wäre es mit "Lehrerin" oder "Agronomin"?

: D

Was bezweckst Du eigentlich mit der ... äää, sorry ... dummen Frage?

ArtAllm
19.02.2008, 20:40
Koestler ist sehr gut zu lesen. Aber das Argument die Ostjuden seien Turken ist absurd. Als Turkologe kann ich nur sagen, die Paar Chasaren die Juden wurden, die duenne Oberschicht, wurde hinweggefegt.
Mag sein, dass es im Kaukasus spater noch welche gab, aber dass war's auch.

.

Komisch, aber Ihre Fachkenntnisse sind nicht auf dem letzten Stand. Sind Sie wirklich ein Turkologe, oder wollen Sie uns nur verarschen?

Man hat vor vielen Jahren geglaubt, dass nur die Oberschicht der Chasaren zum Judentum übergetreten ist, aber inzwischen weiß man (dank Ausgrabungen), dass alle Schuchten und Klassen der Chasaren zum Judentum übergetreten sind.
Nach realistischen Schätzungen waren es mehr als 1 Million Menschen, eine ganze Menge für das 10 Jahrhundert.

Wer glaubt, dass 1 Million Menschen so einfach verschwinden konnten, der ist alles andere als ein Wissenschaftler.

Vielleicht ein Theologe...

:D

Was die Juden aus dem Rheintal betrifft, die sich mit den übrigen Deutschen in Polen angesiedelt haben - das war wirklich eine hauchdünne Schicht.




Früher glaubten die meisten Wissenschaftler, ausschließlich die Oberschicht sei zur jüdischen Religion konvertiert, diese These wird durch zeitgenössische islamische Texte gestützt. Neuere archäologische Ausgrabungen haben jedoch weitverbreitete Wandlungen bei Begräbnispraktiken gezeigt. Um die Mitte des 9. Jahrhunderts begannen die chasarischen Begräbnisse einen dezidiert jüdischen Charakter anzunehmen. Grabbeigaben verschwanden fast vollständig. Die Begräbniskultur spricht dafür, dass der Judaismus um 950 in allen Klassen der chasarischen Gesellschaft verbreitet war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Chasaren

forkosigan
19.02.2008, 20:43
Das hört sich sehr witzig an.

Die Juden durften keine Pharmazeutik studieren, aber dafür Kernphysik, um überhaupt irgendwas zu studieren.

Wie wäre es mit "Lehrerin" oder "Agronomin"?

:D

Können Sie wirklich nicht lesen??? Kugelfisch hat es ausführlich erklärt, warum so viele Juden Kernphysik studiert haben. Sie haben es schon wieder ignoriert, und stellen wieder solche dumme Fragen.
Wenn Sie nicht lesen können, dann kaufen Sie sich eine Brille, ich mache den Text ein wenig größer, vielleicht klappt es doch.


Sie missinterpretieren das. Meine Eltern - beide übrigens :) - waren auch Kernphysiker . Mein Vater schrieb Bücher und wurde als Sohn vom "Feind des Volkes" nicht verlegt und meine Mutter wäre eigentlich gerne Pharmazeutin geworden. Nur war Kernphysik ein Fach, bei dem B-Vitamin und Vetternwirtschaft den Russen halt nichts brachte. Man wurde nachher mies bezahlt, kam mit den Strahlen in Berührung, das Studium war höllen schwer, die Aufnahmeprüfungen dauerten ein Monat lang. Um überhaupt irgendwas studieren zu können, entschieden sich meine Eltern beide unabhängig von einander für die Physik eben, so ging es vielen.

Außerdem waren Juden so wieso "newyjesdnye" ("nicht-raus-Fahrende")- also Personen, die man aus dem Lande nicht raus lies. Das wurde von den Sowjets in Bezug auf Kernphysik als sehr praktisch angesehen.

ArtAllm
19.02.2008, 20:54
Was bezweckst Du eigentlich mit der ... äää, sorry ... dummen Frage?

Na ja, Kernphysik, das dürfen Sogar die Iraner studieren, und selber damit experimentieren, das ist doch ein Kinderspiel.

Aber Pharmazeutik oder Landwirtschaft, das ist etwas, was man den Juden in der UdSSR nicht zutrauen konnte...

:D

forkosigan
19.02.2008, 20:55
Wenn ein Neonazi/Antisemit/Antizionist oder einfach ein Forumtroll den Juden aus der SU (die es selbst, und/oder ihre Eltern erlebt haben ) überzeugen versucht, dass es in SU keine Judendiskriminierung gab, kann ich nur lachen.

Wird es dann versucht einen KL überlebenden zu erklären, dass er etwas missinterpretiert hat, und Ausschwitz ein Erholungslager war?

mabac
19.02.2008, 20:57
Was die Juden aus dem Rheintal betrifft, die sich mit den übrigen Deutschen in Polen angesiedelt haben - das war wirklich eine hauchdünne Schicht.

Wexler meint, dass nicht einmal die aus dem Rheintal stammen, sondern dass es jüdische Sklavenhändler vom Balkan waren, die zwischen Elbe und Oder ihre Geschäfte trieben. Slawische Sklaven wären in dieser Zeit, 8. und 9. Jahrhundert zum Judentum konvertiert. Als dieses Gebiet germanisiert wurde, wären die mit slawischen Stämmen nach Osten gezogen.
Ich finde diese These sehr interessant.
Er findet jedenfalls keine Verbindung des Jiddisch des Rheintals, welches französische Elemente enthält und dem Jiddisch in Polen, welches türkische Elemente, wie eben die Jarmulke, enthält.

mabac
19.02.2008, 21:05
Wenn ein Neonazi/Antisemit/Antizionist oder einfach ein Forumtroll den Juden aus der SU (die es selbst, und/oder ihre Eltern erlebt haben ) überzeugen versucht, dass es in SU keine Judendiskriminierung gab, kann ich nur lachen.

Wird es dann versucht einen KL überlebenden zu erklären, dass er etwas missinterpretiert hat, und Ausschwitz ein Erholungslager war?


Nun, dann erklären sie einmal, wer das GULAG System perfektionierte:


In dieser Zeit erdachte er einen Plan zur „wirtschaftlicheren“ Ausbeutung der Häftlinge. Von ihm stammt der Ausspruch: „Aus dem Häftling müssen wir innerhalb der ersten drei Monate alles herausholen - danach brauchen wir ihn nicht mehr.“ Dazu kam die Idee, die Erfüllung der Arbeitsnormen bzw. die Arbeitsleistung an die Essensrationen zu koppeln.
http://de.wikipedia.org/wiki/Naftali_Aronowitsch_Frenkel

Was meinen Sie, wer hat das Prinzip - Vernichtung durch Arbeit - erfunden?

forkosigan
19.02.2008, 21:28
Nun, dann erklären sie einmal, wer das GULAG System perfektionierte:


http://de.wikipedia.org/wiki/Naftali_Aronowitsch_Frenkel

Was meinen Sie, wer hat das Prinzip - Vernichtung durch Arbeit - erfunden?

Hören sie endlich auf mit diesen antisemitischen Scheiß über "jüdische Bolschewismus". Kollektivschuld der deutschen soll es nicht geben(was meiner Meinung nach absolut richtig ist), aber "die Juden" sind natürlich alle an der Verbrechen der Bolschewiken schuld, weil einige Juden im Kreml sassen.
Sind die Juden in der SU ihrer Meineung nach "zu recht" diskriminiert worden, oder höhe Beteiligung von Juden an der Oktoberrevolution ein Argument für leugnung der Staatsantisemitismus in der SU nach 1953 ist?

mabac
19.02.2008, 21:54
Hören sie endlich auf mit diesen antisemitischen Scheiß über "jüdische Bolschewismus". Kollektivschuld der deutschen soll es nicht geben(was meiner Meinung nach absolut richtig ist), aber "die Juden" sind natürlich alle an der Verbrechen der Bolschewiken schuld, weil einige Juden im Kreml sassen.
Also, die ethnischen Aschkenasen waren massgeblich an der Errichtung und Konsolidierung der Sowjetmacht bis 1936 beteiligt. Es waren nicht "einige" im Kreml, wie sie sagen, denn beispielsweise waren 40% der mittleren und höheren Führungskader der OGPU/NKWD bis 1936 ethnische Aschkenasen. Auch bei der Durchführung der Terrorhungersnot in der Ukraine waren einige z.B. Kaganowitsch an den entsprechenden Stellen.

Trotzdem kann man in diesem Zusammenhang nicht von Kollektivschuld sprechen.


Sind die Juden in der SU ihrer Meineung nach "zu recht" diskriminiert worden, oder höhe Beteiligung von Juden an der Oktoberrevolution ein Argument für leugnung der Staatsantisemitismus in der SU nach 1953 ist?

Niemand sollte wegen seiner Religion, seiner Herkunft oder seiner Meinung diskriminiert werden, ich bin ja kein Nazi oder Bolschewist! :D

Wenn aber irgendwelche russische oder ukrainische Bauerntruden hier angewackelt kommen, und mir erzählen wollen, sie stammen von den antiken Hebräern ab, dann lache ich herzlich! :D :D :D

ArtAllm
19.02.2008, 22:33
Zitat von ArtAllm :
Das würde ich richtig finden, wenn man auch von den Russen, die Juden sein möchten, Jüdisch- oder Deutschkenntnisse verlagen würde. .
----------
Zitat von Kugelfisch :
ArtAllm, ich fände es auch doch richtig. Deutschkenntnisse zu verlangen, meine ich natürlich.


Also, sie geben zu, dass die Deutschen aus der GUS mehr diskriminiert werden, als Nichtdeutsche, sei es Kontingentflüchtlinge oder nichtdeutsche Spätaussiedler (Familienangehörigen)?



Zitat von ArtAllm :
Sie tun so, als ob alle Russen, die gerne Juden sein möchten, über Jüdisch- oder Deutschkenntnisse verfügen würden. Es mag sein, dass sie aus einer exotischen Familie stammen, aber die Realität sieht so aus
-------------
Zitat von Kugelfisch :
Die Generation meiner Großeltern hingegen (ok, die Frauen in meiner Familie bekommen traditionell sehr spät Kinder, daher müsste ich vielleicht "Generation meiner Ur-Großeltern schreiben, die vor der Oktoberrevolution ihre Jugend hatten) sprach Jiddisch muttersprachlich, besuchte eine jiddische Schule und meine Tante mütterlicherseits (die ich in einem früheren Beitrag ansprach) sogar - einen jiddisch sprachigen Unifakultät. Das gab es in dem zaristischen Moskau und nicht am Ende der Welt, in dem besagten Biribidzhan.


Was hat das bitte mit meiner Behauptung zu tun, dass die Deutschen (im Unterschied zu den Juden) in der UdSSR ab 1941 keine Möglichkeit mehr gehabt haben, Deutsch in deutschen Schulen zu lernen?

Wenn Sie mit Ihrer Family-Story sagen möchten, dass das zaristische Russland besser war, als das bolschewistische Regime, dann möchte ich fragen:
Wieso waren die meisten Russlandjuden mit dem Zarenregime nicht zufrieden?
Wieso hat man die Zarenfamilie so brutal umgebracht?



Zitat von ArtAllm :
Wie Sie gemerkt haben, belege ich meine Aussagen mit Zitaten aus der deutschen Gesetzgebung. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen.
-------------------------
Zitat von Kugelfisch :
Ich würde Ihnen gerne die Unterlagen zukommen lassen, die wir in der Ukraine auszufüllen hatten , leider ist aus zwei Gründen unmöglich - erstens gab es so etwas wie Kopierer nicht für die Normalsterblichen und vieles ist daher abgegeben und nicht kopiert worden und zweitens wohne ich in Hamburg und müsste nach den weniger vorhandenen Unterlagen erst in Stuttgart bei meiner Familie suchen. Seit dem ich die deutsche Staatsbürgerschaft erwarb, hüte ich die Unterlagen nicht mehr mit Argusauge. Warum glauben Sie, habe ich ein Interesse daran, Sie zu belügen?


Also, Sie können Ihre Behauptungen mit Zitaten aus dem Internet nicht belegen, ich soll Ihnen einfach glauben. Habe ich Sie richtig verstanden?



Zitat von ArtAllm :
Wir haben Internet, alle Gesetze sind im Internet verfügbar.
In der Wirklichkeit sieht es so aus:
--------------
Zitat von Kugelfisch :
Bitte. Lassen Sie Gesetze Gesetze sein. ich habe bei meiner Ankunft in Deutschland ein schönes böses wort gelernt "Behördenermessensspielraum". Das Wort bedeutet, dass man sich bei der Entscheidungsfindung entweder nach den internen Richtlinien und Vorgaben orientiert oder freischnauze.


Ja, und der deutsche Beamte entscheidet sich immer so, damit man ihm keinen Rassismus oder (oh Gott!=) „Anti-Semitismus“ vorwerfen kann.



Zitat von ArtAllm :
Also, die Kontingentflüchtlinge müssen beweisen, dass ihre Mutter jüdischer Abstammung war. Wenn der Vater Russe war, dann waren nach den sowjetischen Gesetzen auch die Kinder Russen, und so stand es auch in ihren Sowjetpässen. Wenn diese Kinder nach Deutschland kommen möchten, dann sind sie plötzlich wieder Juden, die von den Russen flüchten mussten.
---------------------------------
Zitat von Kugelfisch :
... Aber ich kann wie gesagt die Menschen verstehen, die auf ein mal nicht mehr "Baruchovitsch" sondern "Borisovitsch" (auch nicht besonders russisch, aber besser als vorher) hießen und nicht mehr "Zuckermann" sondern "Saharov".


Auch ich kann die Menschen verstehen, aber wenn ein Russlanddeutscher in der UdSSR im Sowjetpass keinen Eintrag „Deutscher“ hatte, dann ist er kein Vertriebener und darf in die BRD nicht einreisen, da er sich im Herkunftsland zum Deutschtum nicht bekannt hat.



Die deutsche Volkszugehörigkeit bestimmt sich nach § 6 BVFG.
Wer nach dem 31.12.1923 geboren ist, ist deutscher Volkszugehöriger, wenn
...
er sich bis zum Verlassen der Aussiedlungsgebiete zur deutschen Nationalität erklärt, sich bis dahin auf andere Weise zum deutschen Volkstum bekannt hat oder nach dem Recht des Herkunftsstaates zur deutschen Nationalität gehörte.



Übrigens, Sie konnten immer noch keine deutschen Gesetze Zitieren, in denen es stehen würde, dass ein Jude sich in der UdSSR zum Judentum bekennen musste oder zur jüdischen Nationalität gehören (d.h. im Sowjetpass den Eintrag „Jude“ haben musste, um in Deutschand eine KF-Status zu bekommen.

Bitte liefern Sie Belege, Ihre Family-Story ist kein Beleg.



Zitat von ArtAllm :
Um nach Deutschland einzureisen, muss ein Russlanddeutscher eine Deutschprüfung bestehen, den Sowjetpass mit dem Eintrag „Deutscher“ vorlegen und nachweisen, dass er nicht Teil des Sowjetsystems war.
----------
Zitat von Kugelfisch :
Genau das gleiche gilt für die KFs, siehe oben.


Ich sehe oben nur Geschichten, die Sie angeblich erlebt haben, keine Belege.

:D

Ein Beleg ist ein Zitat aus einem deutschen Gesetzt oder zumindest aus einem Bericht oder einer Studie. Ich habe schon entsprechende Paragraphen zitiert, und ich kann das noch einmal tun, aber Sie können, anscheinend, Ihre Behauptungen nicht belegen:



§ 5 Ausschluss
Die Rechtsstellung nach § 4 Abs. 1, 2 oder Abs. 3 Satz 2 erwirbt nicht, wer
...
b) in den Aussiedlungsgebieten eine Funktion ausgeübt hat, die für die Aufrechterhaltung des kommunistischen Herrschaftssystems gewöhnlich als bedeutsam galt oder auf Grund der Umstände des Einzelfalles war, oder
c) wer für mindestens drei Jahre mit dem Inhaber einer Funktion im Sinne von Buchstabe b in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat.

http://bundesrecht.juris.de/bvfg/__5.html


Also, hier steht klipp und klar, dass es nicht ausreichend ist, um in die BRD einzureisen, wenn jemand Deutsche Vorfahren hatte.
Im Falle der KF reicht die Abstammung von einem Elternteil ab.
Wenn es nicht der Fall ist, dann zitieren Sie die entsprechenden Gesetze.
Bitte keine Geschichten mehr!



Zitat von ArtAllm :
Die älteren Kontingentflüchtlinge zeigen den deutschen Beamten ihre sowjetischen Auszeichnungen und fühlen sich als Teil des Sowjetsystems...
--------------
Zitat von Kugelfisch :
Das ist ein anderes Thema. Natürlich fühlten sie sich als Teil des Sowjetsystems.


Danke! Keine weiteren Fragen.




Zitat von ArtAllm :
Das ist eine Schweinerei, aber dennoch sind Aussiedler und Russlanddeutsche verschiedene Begriffe. Bitte in Zukunft nicht verwechseln!
-------------
Zitat von Kugelfisch :
Das haben sie mir ja ausführlichst erklärt. Ich bleibe bei dem Begriff "Spätaussiedler", da die menschen, mit denen ich im Sprachkurs saß, auch keinen feinen Unterschied zwischen "Russlanddeutscher" und "Spätaussiedler" machten. Wahrscheinlich zum eigenen Vorteil, kann ich Ihnen nicht sagen.


Ich kann nur zwischen Deutschen und Russen unterscheiden.

Wenn ich Russen aus dem Russenghetto sehe, dann kann ich leider nichtdeutsche Spätaussiedler von den Kontingentflüchtlingen nicht unterscheiden. Meine Schwiegermutter stammt aus der Wolgarepublik und ist als kleines Kind nach Deutschland gekommen. Zwischen ihr und den Russen (sei es nichtdeutsche Spätaussiedler oder Kontingentflüchtlinge) liegen Welten.

Homo Sovieticus ist areligiös, spricht Russisch und benimmt sich nach einem bestimmten Muster.

Ältere Russlanddeutsche, die bis 1995 nach Deutschland kamen, unterscheiden sich deutlich vom Homo Sovieticus.



Zitat von ArtAllm :
Also, Sie geben zu, dass in Ihrem Sowjetpass kein Eintrag „Jude“ vorhanden war? Und Sie sind für einen deutschen Beamten trotzdem ein jüdischer Flüchtling der von den Russen flüchten musste??
-------------
Zitat von Kugelfisch :
Ich hatte mein Perso in dem "Judin" stand in die hintere Hosentasche gesteckt, bin zum Amt und habe erzählt, ich hätte mein Perso verlosen.


Alles klar, Sie haben sich im Herkunftsland nicht offen zum Judentum bekannt. Wenn Sie eine Russlanddeutsche wären, wäre der Weg nach Deutschland für Sie gesperrt (siehe oben das Zitat aus dem deutschen Vertriebenengesetz).



Zitat von ArtAllm :
Und ein „schlauer“ Russlanddetuscher, der im Sowjetpass keinen Eintrag „Deutscher“ hatte, ist für den deutschen Beamten kein Vertriebener und darf nicht nach Deutschland kommen. Merken Sie den Unterschied und die Doppelmoral?
Zitat von Kugelfisch :
Nein, ich merke nur, dass Sie nur das gut lesen können, was Ihren Standpunkt bekräftigt . Siehe oben.


Ich sehe oben nur Storys, keine Belege.



Zitat von ArtAllm :
Weil der deutsche Gesetzgeber, Politiker und Beamte „Schiss“ haben, und nicht „rassistisch“ sein möchten. In den deutschen Gesetzen steht nicht drin, dass die nichtdeutschen Familienangehörigen der Russlanddeutschen sofort und ohne Sprachkenntnisse eingebürgert werden müssen. Aber ich kann mir vorstellen, was los wäre, wenn man die Aussiedler nach Herkunft „sortiert“ hätte. Das wäre dann „Rassismus“.
------------
Zitat von Kugelfisch :
Vielleicht sind auch im Falle der "nichtdeutschen Familienangehörigen der Russlanddeutschen" wieder die Handlunganweisungen und Richtlinien schuld, der Besagte "Behördenermessungsspielraum" ? Nur zugunsten der "nichtdeutschen Familienangehörigen der Russlanddeutschen"? Wäre das einer Überlegung wert?


Und dieser "Behördenermessungsspielraum" bedeutet: Handle so, dass man dir nicht „Rassismus“ oder „Anti-Semitismus“ vorwerfen kann.



Zitat von ArtAllm :
Das war Ihre Erfahrung ende der 90ger.
Zitat von Kugelfisch :
Ja, natürlich. Ich weiß, dass die früheren Ankömmlinge in der Tat ein wenig mehr mit dem Deutschland gemeinsam hatten, als einen geliehenen Schäferhund-Welpen.


Nun, die nichtdeutschen Spätaussiedler betrachten sich nicht als Deutsche. Sie sind mit Deutschen verheiratet oder verschwägert, das ist alles. Wenn jemand eine Chinesin heiratet oder einen Schäferhund kauft, dann wird er selber dadurch kein Chinese und kein Schäferhund.

Können Sie mir folgen?




Zitat von ArtAllm :
Also, Sie waren in Ihrem Sprachkurs mit Leuten, die Ende der 90er nach Deutschland kamen. Das waren meistens Wirtschaftsflüchtlinge, die die deutschen Gesetze missbraucht haben, um sich hier in Deutschland in Russengettos abzuschotten.
---------
Zitat von Kugelfisch :
Ich spreche doch genau von diesen Menschen.


Heißt das, dass Sie auch Wirtschaftsflüchtling sind und in einem Russenghetto wohnen?
Oder sind Sie eine exotische Ausnahme?



Zitat von ArtAllm :
Die meisten Russlanddeutschen sind bis mitte 1990 nach Deutschland gekommen, sprechen gut Deutsch und sind gut integriert.
---------
Zitat von Kugelfisch :
Das glaube ich Ihnen gern. Viele meiner Erfahrungen mir den "Russlanddeutschen " waren schlecht. Die besten aber waren in der tat mit den Menschen, die um 1975-1985 nach Deutschland kamen oder als Kinder mitgenommen wurden.


Ich kann Deutsche aus Russland und Kontingentflüchtlinge leicht erkennen.
Die Russlanddeutschen sprechen miteinander und mit ihren Kindern nur Deutsch. Die Erwachsenen haben einen bestimmten „Ost-Akzent“, aber ihre Kinder sind schon völlig assimiliert.
Die Kontingentflüchtlinge sprechen leider (oft sehr laut) miteinander und mit ihren Kindern nur Russisch, und die Kinder sprechen leider auch mehr Russisch, als Deutsch. Deshalb kann man sofort erkenn, dass es Russen sind.



Zitat von Kugelfisch :
....die älteren KFs sprechen in der regel Jiddisch...


Eben nicht, und das habe ich mit Zitaten aus Studien belegt.
Die älteren KF sprechen in der Regel weder Deutsch noch Jiddisch.



Zitat von Kugelfisch :
Die Kontingentflüchtlinge fühlen sich als Opfer des Sowjetregimes


Wie kann man gleichzeitig Teil des Sowjetsystems sein, und sich als Opfer des Sowjetsystems fühlen?

:rolleyes:




Zitat von Kugelfisch :
...fühlen sich in Deutschland mehr zuhause, als in der UdSSR, und hüten sich davor, auf ihre bloße Volkszugehörigkeit stolz zu sein.


Studien belegen das Gegenteil (siehe oben).

BTW, es gibt nur eine jüdische Religion und höchstens eine israelische Volkszugehörigkeit, zu der die meisten Kontingentflüchtlinge gar keinen Bezug haben. Die „Volkszugehörigkeit“ der KF ist... wahrscheinlich... „Homo Sovieticus“.



Zitat von ArtAllm :
In Wirklichkeit haben die Kontingentflüchtlinge einen Anspruch auf einen Dolmetscher, aber es gibt in Deutschland kaum Leute, die Russisch gelernt haben.
------
Zitat von Kugelfisch :
Entweder ist das brandneu oder stimmt schlicht und ergreifend nicht.


Darauf haben alle Sozialhilfeempfänger ein Recht, nicht nur KF.



Zitat von ArtAllm :
Da 80% der Kontingentflüchtlinge arbeitslos sind, brauchen sie viel öfters einen Dolmetscher in deutschen Ämtern, als die Aussiedler, deren Arbeitslosenquote unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Außerdem helfen die deutschen Verwandten beim Papierkrieg und ersetzen bei Bedarf den Dolmetscher.
---------
Zitat von Kugelfisch :
Die KFs sind im Schnitt - leider - viel älter, als die RDs.


Zum Glück für Deutschland sind die meisten Aussiedler im Erwerbsalter und haben keine hohen Ansprüche, sonst würde das deutsche Sozialsystem zusammenbrechen. Aussiedler sind Nettozahler und zahlen mehr in die deutschen Kassen rein, als sie in Anspruch nehmen.



Zitat von Kugelfisch :
Was die "helfenden Deutschen Verwandten" angeht - klingt zu schön, um wahr zu sein. In meinem Dritt-Studium ...


Kugelfisch, wir wissen, dass Sie ein kluges und fleißiges Mädchen sind, aber die meisten Russlanddeutschen haben Verwandte, die seit dem II. Weltkrieg in Deutschland leben, und kaum Russisch sprechen. Russlanddeutsche besuchen (normalerweise) gar keine Sprachkurse und leben nicht in Wohnheimen, sondern meistens bei ihren deutschen Verwandten. In Wohnheimen leben KF oder nichtdeutsche Spätaussiedler.

P.S.

Bitte erzählen Sie keine Storys mehr! Wir kennen schon ihre Geschichte!
Sie sind sehr, sehr, sehr „kluch“... und das liegt wahrscheinlich an ihrer besonderen nichtchasarischen Abstammung.

:D

Wenn Sie ernstgenommen werden möchten, dann belegen Sie doch bitte Ihre Thesen mit konkreten Zitaten aus konkreten Statistiken, Studien oder Gesetzen.

.

ArtAllm
19.02.2008, 22:54
Zitat von ArtAllm :
Das spricht dafür, dass die meisten Juden nicht interessiert waren, die jüdische Sprache und Kultur zu erhalten. Es war viel angenehmer, in Moskau, Kiev oder Leningrad als Russe an einer Uni zu studieren.(...)
--------
Zitat von Kugelfisch :
... als in Briribidzhan auf dem Plumpsklo bei -30 Grad zu hocken. Jepp.


Hat jemand den Russlandjuden verboten, sich in Birobidschan solche Klos zu bauen, die zu ihren Hintern am besten passen?

Oder sind Sie der Meinung, dass andere Völker nach Birobidschan kommen mussten, um für Russlandjuden Klos zu bauen, da die Russlandjuden selber für solche Arbeiten zu „gut“ waren?

:rolleyes:

Eine sehr interessante Einstellung, und diese Einstellung spricht Bände!
Also, Sie sind in Deutschland, weil die russischen oder israelischen Sanitätseinrichtungen nicht so attraktiv sind, wie die deutschen?

:D



Zitat von ArtAllm :
(...) Die Russlanddeutschen haben mit ihrem Fleiß diese Region zu einer blühenden Gegend gemacht.
-----------
Zitat von Kugelfisch :
Oh ne, hören Sie bloß auf. Waren sie da?


Nö, ich habe keine Zeitmaschine und kann nicht in der Zeit 100 Jahre zurückreisen, und ich war in Russland nur zu Gast in den 80gern.



Zitat von Kugelfisch :
Wolgaregion ist so ein Loch, das sich sogar viele russische Sprichworte der Gegend bedienen. Dort ist es lediglich ein wenig wärmer, als im Sibirien.


Richtig! Wolgaregion ist zu einem Loch geworden, seit dem man die Wolgadeutschen deportiert hat. Aber als die Wolgadeutschen noch dort zuhause waren, war es eine blühende Region.

Wie Sie sehen, kommt es nicht auf die Region an, sondern auf Menschen.

Manche Leute bauen sich selber warme Klos, die anderen warten, bis jemand für sie etwas baut...

.

ArtAllm
19.02.2008, 23:05
[quote]
Sie bestreiten Existenz des jüdischen Volkes, und definieren Juden als reine Religionsgemeinschaft.


Wollen Sie im Ernst behaupten, dass Sie und ein schwarzer Äthiopier zum gleichen Volk gehören?

:D

Mal ehrlich, würden Sie mit solch einem dunkelhäutigen „Volksgenossen“ ihre Wohnung oder Grundstück teilen? Könnten Sie sich mit ihrem dunkelhäutigen jüdischen „Volksgenossen“ aus Äthiopien in einer gemeinsamen Sprache unterhalten?

Ich habe gehört, dass die „Russen“ und „Äthiopiern“ in Israel einander bekämpfen, deshalb kehren viele „Russen“ wieder in ihre Heimat zurück.

Kann es sein, dass das ein Grund ist, dass manche Russen mit jüdisch-chasarischen-slawischen Wurzeln lieber nach Deutschland kommen, um in Israel nicht mit eigenen afrikanischen „Volksgenossen“ in Kontakt zu kommen?
:D

ArtAllm
19.02.2008, 23:13
Verstehen Sie, Deutschland ist nicht das sowjetische Russland!


Noch nicht...

;)

ArtAllm
19.02.2008, 23:20
Hören sie endlich auf mit diesen antisemitischen Scheiß über "jüdische Bolschewismus". Kollektivschuld der deutschen soll es nicht geben(was meiner Meinung nach absolut richtig ist), aber "die Juden" sind natürlich alle an der Verbrechen der Bolschewiken schuld, weil einige Juden im Kreml sassen.
Sind die Juden in der SU ihrer Meineung nach "zu recht" diskriminiert worden, oder höhe Beteiligung von Juden an der Oktoberrevolution ein Argument für leugnung der Staatsantisemitismus in der SU nach 1953 ist?

Könnte man nicht zur Chasarentheorie zurückkehren?

P.S. Wer ist daran Schuld, dass die Juden in der UdSSR sich als Semiten bezeichnet haben?
Wenn sie gesagt hätten, dass sie keine Semiten, sondern Chasaren sind, dann gäbe es keinen "Anti-Semitismus" in der UdSSR, so einfach ist das Problem zu lösen.

Keine Semiten - kein Anti-Semitismus.

:rolleyes:

forkosigan
19.02.2008, 23:30
Könnte man nicht zur Chasarentheorie zurückkehren?

P.S. Wer ist daran Schuld, dass die Juden in der UdSSR sich als Semiten bezeichnet haben?
Wenn sie gesagt hätten, dass sie keine Semiten, sondern Chasaren sind, dann gäbe es keinen "Anti-Semitismus" in der UdSSR, so einfach ist das Problem zu lösen.

Keine Semiten - kein Anti-Semitismus.

:rolleyes:

Ich habe es zu mabac geschrieben, aber die Aussage stimmt bei Ihnen auch pass genau.


Sie zeigen es hier gerade überdeutlich, das für Sie bei der ganze Chasaren gequtsche nur darum geht, alte antisemitische Klischee propagandieren, ohne dabei als Antisemit bezeichnet zu werden, weil die Juden angeblich keine Semiten sind. Sie wie die Nazis sprechen über "jüdischen Bolschewismus", "Einfluß der Juden", machen Wortverdrehungen, und leugnen Staatsantisemitismus in der SU, da in Ihren Augen:
1)Juden nicht Semiten sind.
2) Atheistische Juden nicht Juden sind.
Sie erwähnen gern einige bekannte jüdische Parteifunktionäre, und leugnen die Tatsachen, wie die Situation mit Millionen "einfachen Juden" in der SU wirklich aussah.

blues
20.02.2008, 00:22
Ich finde es völlig gleichgültig, von wem die Juden abstammen. :rolleyes:


ist es auch ...

.

blues
20.02.2008, 00:36
Also, sie geben zu, dass die Deutschen aus der GUS mehr diskriminiert werden, als Nichtdeutsche, sei es Kontingentflüchtlinge oder nichtdeutsche Spätaussiedler (Familienangehörigen)?

.

in welchem ethnischen zusammenhang stehen deutsche aus der gus

mit deutschen außerhalb der gus ? waren sie mal sachsen ?

.

blues
20.02.2008, 00:49
Mal ehrlich, würden Sie mit solch einem dunkelhäutigen „Volksgenossen“ ihre Wohnung oder Grundstück teilen? Könnten Sie sich mit ihrem dunkelhäutigen jüdischen „Volksgenossen“ aus Äthiopien in einer gemeinsamen Sprache unterhalten?



warum denn nicht ?

die sprache ließe sich mit sicherheit finden ...

.

forkosigan
20.02.2008, 01:13
Also, die ethnischen Aschkenasen waren massgeblich an der Errichtung und Konsolidierung der Sowjetmacht bis 1936 beteiligt. Es waren nicht "einige" im Kreml, wie sie sagen, denn beispielsweise waren 40% der mittleren und höheren Führungskader der OGPU/NKWD bis 1936 ethnische Aschkenasen. Auch bei der Durchführung der Terrorhungersnot in der Ukraine waren einige z.B. Kaganowitsch an den entsprechenden Stellen.

Trotzdem kann man in diesem Zusammenhang nicht von Kollektivschuld sprechen.



Niemand sollte wegen seiner Religion, seiner Herkunft oder seiner Meinung diskriminiert werden, ich bin ja kein Nazi oder Bolschewist! :D

Wenn aber irgendwelche russische oder ukrainische Bauerntruden hier angewackelt kommen, und mir erzählen wollen, sie stammen von den antiken Hebräern ab, dann lache ich herzlich! :D :D :D

Darf ein jüdische Bauerntruden einen Obersturmbannführer mabac überhaupt ansprechen? :=

Sie sind witzig. Zuerst erwähnen Sie in jeden Zweiten Beitrag Kaganowitsch, und dass sich Juden an Bolschewismus beteiligt haben, obwohl es nichts mit der Thema zu tun hat,
Die Frage "warum" so viele Juden bei der Oktoberrevolution mitgemacht haben, haben Sie vergessen zu erwähnen.

Auch in diesen Beitrag berechnen Sie prozentualen Anteil Aschkenasische Juden bei der OGPU/NKWD. Warum haben sie vergessen zu erwähnen, warum es nach 1936 viel weniger war?
Dann sage ich es, diese Juden wurden repressiert und kamen ins GULAG, zusammen mit Letten (die auch bei der OGPU/NKWD sehr zahlreich beteiligt waren), und vielen Tausenden Meschen anderen Nationalitäten.

Habe interessante Statistik zu der Frage gefunden, leider nur auf russisch, aber ich übersetze es für Sie, wenn Sie so für das Thema interessiert sind.



Кроме того, изменился национальный состава руководящей верхушки НКВД в 1937-1939 гг. В 1936 евреев около 40 %, славян (русских, украинцев и белорусов), столько же, латышей, поляков, немцев -17%. В 1940 русских украинцев и белорусов (славян) более 80%, а евреев около 4%. Поляков, немцев и латышей нет совсем.
http://www.oiros.org/publick/p06/002.htm


Ich fasse kurz zusammen:
1) Im Jahr 1936 die Juden bildeten 40% im Führung von NKWD.
40% bestand aus Russen, Ukrainer und Weißrussen.
Und 17% von der NKWD Führung waren Deutsche, Polen und Letten.

2) Im Jahr 1940, also nach der Großen Repressionwelle bestand NKWD Führung über 80% aus Russen, Ukrainer und Weißrussen und nur 4% der Juden sind geblieben.
Deutsche, Polen und Letten gab es nicht mehr.



Also nachdem Sie jedes mal über "bösen Juden", die alle "böse Bolschewisten" waren sprechen, sagen Sie:


Trotzdem kann man in diesem Zusammenhang nicht von Kollektivschuld sprechen.

Sind Sie zu feige die Wahrheit zu sagen? Wenn es Ihnen nicht um Kollektivschuld geht, warum sprechen Sie ständig über das Thema. Bei der NSDAP und SS fast 100% waren Deutsche, aber ich spreche nicht ständig darüber, wenn ich mit Deutschen spreche, weil ich wirklich nichts von der Kollektivschuld halte und es meistens nichts mit der Thema zu tun hat.

mabac
20.02.2008, 07:28
Darf ein jüdische Bauerntruden einen Obersturmbannführer mabac überhaupt ansprechen?

Nun, wenn die Ahnen der jüdischen Bauerntruden auf einen russisch - orthodoxen Friedenhof liegen ...

:D :D :D


Sie sind witzig. Zuerst erwähnen Sie in jeden Zweiten Beitrag Kaganowitsch, und dass sich Juden an Bolschewismus beteiligt haben, obwohl es nichts mit der Thema zu tun hat,
Die Frage "warum" so viele Juden bei der Oktoberrevolution mitgemacht haben, haben Sie vergessen zu erwähnen.

Entschuldigen Sie , bitte, wirkliche Juden haben sich am Aufstand der Gottlosen kaum beteiligt, da die Revolution auch ein Aufstand gegen die Religion war. Ein orthodoxer Jude meinte einmal, nur der Abschaum des shtetls habe sich an diesem gottlosen Unternehmen beteiligt.


Auch in diesen Beitrag berechnen Sie prozentualen Anteil Aschkenasische Juden bei der OGPU/NKWD. Warum haben sie vergessen zu erwähnen, warum es nach 1936 viel weniger war?

Ich berechne gar nichts, sondern gebe nur das wieder, was andere berechnet haben. Es waren 1935 nur 38,5 %, , 1936 nur 39 % und 1938 immehin noch 21 % der leitenden Mitarbeiter "jüdischer Nationalität".

http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/docs/petrow.htm



Dann sage ich es, diese Juden wurden repressiert und kamen ins GULAG, zusammen mit Letten (die auch bei der OGPU/NKWD sehr zahlreich beteiligt waren), und vielen Tausenden Meschen anderen Nationalitäten.

Nun, Naftali Frenkel habe ich in diesem Zusammenhang schon angeführt. :D



Habe interessante Statistik zu der Frage gefunden, leider nur auf russisch, aber ich übersetze es für Sie, wenn Sie so für das Thema interessiert sind.


Ich fasse kurz zusammen:
1) Im Jahr 1936 die Juden bildeten 40% im Führung von NKWD.
40% bestand aus Russen, Ukrainer und Weißrussen.
Und 17% von der NKWD Führung waren Deutsche, Polen und Letten.

2) Im Jahr 1940, also nach der Großen Repressionwelle bestand NKWD Führung über 80% aus Russen, Ukrainer und Weißrussen und nur 4% der Juden sind geblieben.
Deutsche, Polen und Letten gab es nicht mehr.

Immerhin waren aber 1941 schon wieder 10 Juden (5, 5%) in leitenden Positionen des NKWD zu finden, aber nur max. 2 % der Bevölkerung waren jüdischer Nationalitiät, was bedeutet, sie waren überrepräsentiert. Wenn sie überrepräsentiert waren, werden sie wohl kaum diskriminiert worden sein.

Übrigens sind in dieser Statistik nur diejenigen enthalten, die sich zur jüdischen Nationalitiät bekannten.


Also nachdem Sie jedes mal über "bösen Juden", die alle "böse Bolschewisten" waren sprechen, sagen Sie:

Ich setze nicht gleich, ich stelle nur fest, dass die jüdische Nationalität in Führungpositionen überrepräsentiert war. Das gleiche Spiel könnte ich bei der Roten Armee weiterspielen.
Gut, Litwinow wurde von Molotow abgelöst, der hatte aber immerhin eine jüdische Frau. Molotow wäre in Deutschland wegen seiner jüdischen Frau diskrimniert worden, was aber in der Sowjetunion erst 1948 geschah, nach dem sich die Polina mit Golda Meir inoffiziell getroffen hatte.


Sind Sie zu feige die Wahrheit zu sagen?

Ich sage ständig die Wahrheit! :D
Aber das gefällt Ihnen nicht! :D


Wenn es Ihnen nicht um Kollektivschuld geht, warum sprechen Sie ständig über das Thema. Bei der NSDAP und SS fast 100% waren Deutsche, aber ich spreche nicht ständig darüber, wenn ich mit Deutschen spreche, weil ich wirklich nichts von der Kollektivschuld halte und es meistens nichts mit der Thema zu tun hat.

Sie haben hier begonnen die jüngere Geschichte zu thematisieren. Ich bleibe nur ungern eine Antwort schuldig.
Die NSDAP war eine deutsche Partei, das Deutsche Reich war ab 1918 fast ausschliesslich von Deutschen besiedelt, deshalb waren auch ihre Mitglieder Deutsche.

Nun, die SS:



Der erhöhte "Menschenbedarf" führte schließlich dazu, daß ab 1943 mehr Ausländer in der Waffen-SS dienten als Deutsche - und das in Hitlers persönlicher Armee. In der Waffen-SS dienten Nie-derländer, Norweger, Dänen, Finnen, Schweizer, Schweden, Flamen, Wallonen, Franzosen und ein paar Briten, sowie Letten, Esten, Ukrainer, Kroaten, Bosniaken, Italiener, Albanier, Kaukasier, Russen, Turko-Tataren, Aserbeidschaner, Rumänen, Bulgaren, Ungarn und einige Inder, sowie eine große Anzahl Volksdeutsche aus dem Elsaß, aus Dänemark, der Tschechoslo-wakei, Italien, Ungarn, Rumänien, Polen und Jugoslawien. Möglicherweise ist die Waffen-SS die größte Vielvölkerarmee der Welt gewesen, die jemals unter einer Flagge kämpfte.

http://www.gzg.fn.bw.schule.de/lexikon/referate/waffss.htm

Sind Sie zu feige die Wahrheit zu sagen? :D
Sagen Sie uns doch einmal den Namen des Zarenmörders! :D

mabac
20.02.2008, 08:25
Wer ist daran Schuld, dass die Juden in der UdSSR sich als Semiten bezeichnet haben?
Wenn sie gesagt hätten, dass sie keine Semiten, sondern Chasaren sind, dann gäbe es keinen "Anti-Semitismus" in der UdSSR, so einfach ist das Problem zu lösen.

Tja, warum können die ethnischen Aschkenasen aus Russland nicht einfach sagen: unsere Vorfahren war konversionsfreudige Slawen oder Türken, die nach Bedarf zum Judentum oder (einige) später zum Bolschewismus konvertiert sind? :D


Keine Semiten - kein Anti-Semitismus.



So sieht es aus!

forkosigan
20.02.2008, 12:29
Wenn aber irgendwelche russische oder ukrainische Bauerntruden hier angewackelt kommen, und mir erzählen wollen, sie stammen von den antiken Hebräern ab, dann lache ich herzlich! :D :D :D


Tja, warum können die ethnischen Aschkenasen aus Russland nicht einfach sagen: unsere Vorfahren war konversionsfreudige Slawen oder Türken, die nach Bedarf zum Judentum oder (einige) später zum Bolschewismus konvertiert sind? :D



Keine Semiten - kein Anti-Semitismus.


So sieht es aus!

Mit tut es langsam leid meine Zeit zu vergeuden, ein paar überzeugten Antisemiten zu Vernunft zu bringen. Ihre Spielereien und Wortverdrehungen sind einfach nur dämlich, und täuscht niemanden.

tabasco
20.02.2008, 12:50
(...)
Wieso waren die meisten Russlandjuden mit dem Zarenregime nicht zufrieden?
Wieso hat man die Zarenfamilie so brutal umgebracht? (...)

Bitte erzählen Sie keine Storys mehr! (...)
.Zarenrussland war auch kein Zuckerschlecken, es gab Pogromen und es gab "cherta osedlosti" (vormarkierte Gebiete, außerhalb welchen die Juden nicht leben durften). Vieles lässt sich aus dem Vergleich entnehmen.

Was "Stories" angeht:

Guter ArtAllm, ich hatte bereits mehrmals erwähnt, dass ich aus Erfahrung spreche. Da Sie aber an den weiteren Erfahrungsberichten kein Interesse haben und ich dies auch so akzeptiere, sehe ich keinen Sinn in der Fortsetzung unserer Konversation hier zu dem Thema. Sie haben glaube ich bereits Ihren Standpunkt ausführlichst dargelegt, ich für mein Verständnis auch.

Zum guten Schluss möchte ich Ihnen eine kleine Prise Tabasco-Soße auf dem Weg geben - der Fall in der Münchener U-Bahn hat gezeigt, dass Gesetze und dessen Anwendung zwei unterschiedliche Sachen sind.

In diesem Sinne - shalom.


Mit tut es langsam leid meine Zeit zu vergeuden (...) .Dito. Das Wetter ist grad schön, ich gehe lieber spazieren.

:]

mabac
20.02.2008, 13:00
Mit tut es langsam leid meine Zeit zu vergeuden, ein paar überzeugten Antisemiten zu Vernunft zu bringen.
Nun, Sie haben Ihre Zeit mit Versuchen verplempert, aufgeweckte Burschen wie ArtAllm und mir russische Bären aufzubinden. :D
Da wir ihre Hirngespinste nicht ernst nahmen, wollten Sie uns als Antisemiten ausstaffieren. :D

Dümmer geht´s nimmer!



Ihre Spielereien und Wortverdrehungen sind einfach nur dämlich, und täuscht niemanden.

Wortverdrehungen? Nun Chasarenabkömmlinge sind nun einmal keine Semiten! :D

mabac
20.02.2008, 13:20
Zarenrussland war auch kein Zuckerschlecken, es gab Pogromen und es gab "cherta osedlosti" (vormarkierte Gebiete, außerhalb welchen die Juden nicht leben durften).


Sehen Sie, den Juden blieb im Zarenreich die Möglichkeit zum russisch - orthodoxen Glauben zu konvertieren. Immerhin ist der christliche Glaube nicht so schlimm wie der gottlose Bolschewismus.

Komischerweise kovertierten nach 1917 sehr viele Juden zum Bolschweismus und waren führend bei der Bekämpfung der jüdischen Religion.

Gewiss war das Zarenreich kein Paradies, aber es war kein bolschewistisches Völkergefängnis, erst recht war das Zarenreich kein Hort der Gottlosigkeit! :D

Mit chasarischen Grüssen und einem doppelten shalom

Ihr mabac, Erzrappi

dorbei
20.02.2008, 14:48
Soso, Erdogan und Gül sind also Juden.
Das solltet ihr die beiden mal wissen lassen. :))

Brutus
20.02.2008, 15:56
@ ArtAllm und mabac:
Um einmal Eure Hypothese als gegeben zu akzeptieren, möchte ich fragen: Habt Ihr eine Erklärung dafür, warum die als Juden bekannten Nachkommen des Turkvolks der Chasaren auf unserem Planeten zum Intelligentesten und Kultiviertesten gehören, was wir kennen, die Türken dagegen eher auf dem anderen Ende der Skala einzuordnen sind? Denkt Ihr, die extreme Differenz erklärt sich allein unter kulturellen Aspekten, sprich, der Prägung durch Thorah und Talmud?

tabasco
20.02.2008, 20:56
Deine letzte Frage ist ein Todesurteil für diesen Strang ...




















:lach:

Dayan
20.02.2008, 21:50
@ ArtAllm und mabac:
Um einmal Eure Hypothese als gegeben zu akzeptieren, möchte ich fragen: Habt Ihr eine Erklärung dafür, warum die als Juden bekannten Nachkommen des Turkvolks der Chasaren auf unserem Planeten zum Intelligentesten und Kultiviertesten gehören, was wir kennen, die Türken dagegen eher auf dem anderen Ende der Skala einzuordnen sind? Denkt Ihr, die extreme Differenz erklärt sich allein unter kulturellen Aspekten, sprich, der Prägung durch Thorah und Talmud?Die Inteligenzunterschied zwischen türken und Juden erklärt sich durch vieles.Erstens sind Juden keine "Türken"wie du sie kennst den die Chasaren waren mehr mongolisch als Osttürkisch ausserdem durch die gesunde Rassenmischung ist es zu erklären,das die Juden überdurchschittlich vielen Akademikern und Nobelpreisträgern hervorbrachten und natürlich die Unterdrückung durch die Gastvölkern spielen eine Riesen Rolle!

mabac
20.02.2008, 21:57
Deine letzte Frage ist ein Todesurteil für diesen Strang ...


Wieso, wertes Kugelfischlein?
Was hatte das bolschewistische Aschkenasentum mit der Thora zu tun?
Soviel wie ich weiss, waren dessen Heilige Schriften Marxens "Kommunistisches Manifest" und Lenins "Staat und Revolution"! :D

Fragen Sie mal ihre Eltern! Ohne die Kenntnisse der Schriften der bolschewistischen Propheten wäre es nämlich Essig mit einem Studium der Kernphysik gewesen.
Dann hätte sie in einer jüdischen Kolchose Schweine hüten müssen.

Nun sagen Sie jetzt blos nicht, Juden dürfen keine Schweine züchten! :D :D :D

http://forum.politik.de/forum/showthread.php?t=189610

MfG

mabac, Erzrappi

ArtAllm
20.02.2008, 22:10
Ich habe es zu mabac geschrieben, aber die Aussage stimmt bei Ihnen auch pass genau.

Jo, es geht um Ereignisse im Mittelalter und im Zarenrussland oder Sowjetrussland, aber Sie kommen mit der "Nazi-Anti-Semiten-Keule", da sie keine Argumente haben.

Man könnte auch vermuten, dass manche Leute ihre Identität aus dem sogenannten "Anti-Semitismus" schöpfen.

Ohne dieses Phänomen hätten bestmmte Leute eine Identitätskrise, weil man sie eigentlich nicht von anderen Leuten unterscheiden kann.

Deshalb sehen sie auch in der Chasarentheorie keinen Anti-Türkismus, sondern einen Anti-Semitismus.

.

Reno911
20.02.2008, 22:20
Die Inteligenzunterschied zwischen türken und Juden erklärt sich durch vieles.Erstens sind Juden keine "Türken"wie du sie kennst den die Chasaren waren mehr mongolisch als Osttürkisch ausserdem durch die gesunde Rassenmischung ist es zu erklären,das die Juden überdurchschittlich vielen Akademikern und Nobelpreisträgern hervorbrachten und natürlich die Unterdrückung durch die Gastvölkern spielen eine Riesen Rolle!

Chasaren waren turksprachig

ArtAllm
20.02.2008, 22:57
@ ArtAllm und mabac:
Um einmal Eure Hypothese als gegeben zu akzeptieren, möchte ich fragen: Habt Ihr eine Erklärung dafür, warum die als Juden bekannten Nachkommen des Turkvolks der Chasaren auf unserem Planeten zum Intelligentesten und Kultiviertesten gehören, was wir kennen, die Türken dagegen eher auf dem anderen Ende der Skala einzuordnen sind? Denkt Ihr, die extreme Differenz erklärt sich allein unter kulturellen Aspekten, sprich, der Prägung durch Thorah und Talmud?


IQ-Test

Deutschland 7
Russland 28
Israel 33
Türkei 42

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_nations_by_IQ

Na ja, Israel liegt zwischen der Türkei und Russland, was dafür spricht, dass Ostjuden mehr mit Slawen und Türken verwandt sind, als mit Deutschen, und dass die Rheintaltheorie nicht stimmt.

:D

Wenn es prominente Russen, Deutsche oder Amerikaner gibt, die eine jüdische Großmutter hatten, dann heißt das noch lange nicht, dass das etwas mit bestimmten „nichtchasarischen“ Genen zu tun hat.

Es hat eher was mit der völligen Assimilation bestimmter Chasaren zu tun, als mit Judentum, sonst würde Israel nicht so schlecht abschneiden.

;)

Wenn Israel etwas besser als die Türkei abschneidet, dann liegt es daran, dass dort viele Russen oder andere Ausländer leben.

Übrigens, die jüdische Aufklärung kam viel später, als die europäische, und vor der jüdischen Aufklärung waren die meisten Juden viel rückständiger, als die Türken.

Und die aufgeklärten Juden sind, per Definition, keine Juden mehr, sondern stinknormale Europäer oder Amerikaner.

Wenn diese aufgeklärten Juden in Israel leben, dann sind es Israelis (nicht unbedingt Juden).

Wer im Stammbaum der prominenten Europäern nach jüdischen Großmüttern sucht, der ist einfach dumm.

.

ArtAllm
20.02.2008, 23:00
Zarenrussland war auch kein Zuckerschlecken, es gab Pogromen und es gab "cherta osedlosti" (vormarkierte Gebiete, außerhalb welchen die Juden nicht leben durften). Vieles lässt sich aus dem Vergleich entnehmen.


Jo, und die meisten Russen waren Leibeigene, und durften ihr Dorf nicht verlassen.

Laut Solzhenitsyn konnten die jüdischen Handwerker sich frei in ganz Russland ansiedeln, und Ihre Vorfahren lebten doch im zaristischen Moskau, nicht war?


;)

tabasco
20.02.2008, 23:06
(...)
@Kugelfisch: Wie wäre es mit der Einführung einer Judensteuer in Höhe von 20.000 € jährlich?(...)

Bua. 20.000 € jährlich. Das ist ein echt krass Hammer. Ist wohl das höchste, was dir so als jährlicher Steuersatz einfiel, gelle ?

:lach: :lach: :lach:

tabasco
20.02.2008, 23:22
(...)
Und ich gehe nun mal davon aus, daß Sie doch wohl sicherlich keine Rabenmutter sein wollen.(...)

So wie ich Dein Verständnis des Begriffes "Rabenmutter" einschätze, bin ich bereits eine :).

ArtAllm
20.02.2008, 23:24
Ups, die Juden hatten in Rußland eigentlich gar nichts zu suchen, sondern durften nur in der Ukraine, im Baltikum und im Weißrußland leben, und wohl auch im Kaukasus.

Aber in Rußland selbst normalerweise nicht.
Nur mit Sondergenehmigung.

Damals gab es nur Russland!

Rikimer
20.02.2008, 23:50
Wird ja immer schwachsinniger hier. Die Intelligenzentwicklung ist eine genetische Determinante, welche nicht unbedingt mit dem Einkommen bzw. der Unterdrückung von oben herab korrelieren muß. Es wird zum größten Teil vererbt und stößt daher auch bei bester Förderung, wie dies durch die jüdische Kultur des Schriftenlesens von klein auf der Fall ist, an seine durch die Natur gegebenen vererbten Grenzen.

Die Frage die hier gestellt gewesen ist war sehr interessant, nämlich warum, wenn die Juden doch eigentlich ein Turkvolk sein sollen, die Türken eine geringere Intelligenz aufweisen als die aschkenasischen Juden. Gewiß spielt auch die leistungsmindernde Religion bzw. Kultur des Islams hier eine Rolle, aber gänzlich zu erklären ist dies dadurch auch nicht.

MfG

Rikimer

blues
20.02.2008, 23:59
Aber was die europäischen Juden angeht, würde ich sagen, könnte man da doch erstmal eine schöne Judensteuer einführen.

Ich hole das Geld dann am Neujahrstage bei euch ab.

schon wieder eine sondersteuer ?

möchtest du dich einreihen in die sehr lange liste derjenigen, die diese

sondersteuern erhoben ... du begibst dich in sehr schlechte gesellschaft ...


.

blues
21.02.2008, 00:08
I


Übrigens, die jüdische Aufklärung kam viel später, als die europäische, und vor der jüdischen Aufklärung waren die meisten Juden viel rückständiger, als die Türken.


.


die texte des moses maimonides sind dir natürlich ein begriff ...


.

mabac
21.02.2008, 00:10
Die Frage die hier gestellt gewesen ist war sehr interessant, nämlich warum, wenn die Juden doch eigentlich ein Turkvolk sein sollen, die Türken eine geringere Intelligenz aufweisen als die aschkenasischen Juden. Gewiß spielt auch die leistungsmindernde Religion bzw. Kultur des Islams hier eine Rolle, aber gänzlich zu erklären ist dies dadurch auch nicht.


Blabla, Islam!

Die chasarischen Steppenjuden sind durch das Stahlbad der Pogrome gegangen.
Pogrom dreimal am Tag, früh, mittags und abends, das jeden Tag in der Woche, ausser am Sonntag, da waren die Russen besoffen oder in der Kirche, das alles tausend Jahre lang.
So etwas macht fit, das hält frisch!

mabac
21.02.2008, 01:44
Die Welt ist ein Irrenhaus!


Viele Russen profitieren dabei von der israelischen Einwanderungsgesetzgebung, die seit einer Änderung des Rückkehrgesetzes („Law of Return“) 1970 nicht nur Juden ein Aufenthaltsrecht in Israel und die Staatsbürgerschaft zubilligt, sondern auch allen, die nach den Nürnberger Rassengesetzen als Juden angesehen würden. Es reicht also, wenn ein Großvater jüdisch ist, um einwandern zu dürfen, während nach jüdischem Recht die Mutter jüdisch sein muss, um als Jude zu gelten. „Wer jüdisch genug war, um von den Nazis vergast zu werden, ist auch jüdisch genug, um vom jüdischen Staat aufgenommen zu werden“, erklärt Michael Jankelowitz von der Jewish Agency diese Rechtsauffassung.

Nun, im Deutschen Reich 1933 - 1945 waren Mischlinge ersten und zweiten Grades wehrtüchtig, Helmut Schmidt mit seinem jüdischen Grossvater hat bis zum letzten Tag in der Wehrmacht gedient, Dienstgrad Oberleutnant.
Gemäss Abstammungsrichtlinien des Law of Return haben fast soviel deutsche Juden in der Wehrmacht (150.000) gedient, wie deutsche Juden in den 12 Jahren umgekommen sind (165.000).



Als 1999 erstmals deutlich mehr nichtjüdische als jüdische Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel eingewandert waren, begann eine bis heute andauernde Debatte um eine Reform des Rückkehrgesetzes . Heutzutage sind nur 25 Prozent der Einwanderer aus den GUS-Staaten Juden, von den unter 10jährigen Kindern hat keines zwei jüdische Eltern.
http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=673

Nur 25 % der Einwanderer aus der GUS sind Juden, nur ein Viertel wohlgemerkt! :D :D :D

Wenn der Rest keine Juden sind, was sind sie dann? Chasaren!

forkosigan
21.02.2008, 01:57
Die Welt ist ein Irrenhaus!



Nun, im Deutschen Reich 1933 - 1945 waren Mischlinge ersten und zweiten Grades wehrtüchtig, Helmut Schmidt mit seinem jüdischen Grossvater hat bis zum letzten Tag in der Wehrmacht gedient, Dienstgrad Oberleutnant.
Gemäss Abstammungsrichtlinien des Law of Return haben fast soviel deutsche Juden in der Wehrmacht (150.000) gedient, wie deutsche Juden in den 12 Jahren umgekommen sind (165.000).



http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=673

Nur 25 % der Einwanderer aus der GUS sind Juden, nur ein Viertel wohlgemerkt! :D :D :D

Wenn der Rest keine Juden sind, was sind sie dann? Chasaren!

Warum wundert mich nicht mehr, dass Sie schon wieder Ihre Lüge über "150000 Hitlers jüdischen Soldaten" auftischen.

Noch mal Ihren alten Beitrag und mein Antwort darauf.




"jüdische leute" - was ist denn das schon wieder?

Die Deutschen mosaischen Glaubens und zum Christentum Konvertierte mit jüdischen Eltern waren im WK I selbstverständlich loyal, wie es sich für Deutsche gehört. :D

Im WK II waren auch viele der nach der Halacha als Volljuden geltenden, aber nach der NS Rassengesetzgebung "nur" als Mischling geltenden, loyal.
In der Wehrmacht dienten ca. 150.000 "jüdische leute", wie Sie es nennen. :D

Es nervt wirklich ihre ständige Wortverdrehungen und lügen.




Wenn Spekulationen zu Tatsachen werden.

.....
Die Volkszählung im Mai 1939 hatte für das „Altreich“ circa 72000 „Mischlinge ersten Grades“ und circa 42000 „zweiten Grades“ ergeben – Zahlen, die bei Berücksichtigung einer gewissen Dunkelziffer realistisch sind. Maximal 33000 „Mischlinge“ und mit solchen Verheiratete waren im wehrfähigen Alter, doch nur ein Teil von ihnen wurde eingezogen.
Rigg hingegen schätzt die Zahl der „jüdischen Soldaten“ auf 150000 und hat damit ein weltweites Medienecho hervorgerufen. Das Rechenkunststück basiert auf einer fantasierten „Nettofortpflanzungsrate“ von zwei bis drei Kindern pro Mischehe, aus deren Ergebnis dann die 150000 Wehrmachtsangehörigen gezaubert werden. Rigg ignoriert, was in der von ihm zitierten Literatur nachzulesen ist: Circa 42 Prozent der Mischehen waren kinderlos, circa 26 Prozent hatten ein Kind, 17 Prozent zwei und nur 15 Prozent drei oder mehr Kinder.
http://www.zeit.de/2003/46/P-Rigg-neu?page=1

ArtAllm
21.02.2008, 09:45
die texte des moses maimonides sind dir natürlich ein begriff ...


.


Glauben Sie im ernst dass dieser Moses ein aufgeklärter Mensch war?



In his commentary on the Mishna (tractate Sanhedrin, chapter 10), Maimonides formulates his 13 principles of faith. They summarized what he viewed as the required beliefs of Judaism with regards to:

1. The existence of God
2. God's unity
3. God's spirituality and incorporeality
4. God's eternity
5. God alone should be the object of worship
6. Revelation through God's prophets
7. The preeminence of Moses among the prophets
8. God's law given on Mount Sinai
9. The immutability of the Torah as God's Law
10. God's foreknowledge of human actions
11. Reward of good and retribution of evil
12. The coming of the Jewish Messiah
13. The resurrection of the dead

http://en.wikipedia.org/wiki/Maimonides


Es gab genug Muslime oder Christen, die ähnliches Zeug geschrieben haben, aber das nennt man nicht Aufklärung, sondern Verdummung.

ArtAllm
21.02.2008, 09:47
Wird ja immer schwachsinniger hier. Die Intelligenzentwicklung ist eine genetische Determinante, welche nicht unbedingt mit dem Einkommen bzw. der Unterdrückung von oben herab korrelieren muß. Es wird zum größten Teil vererbt und stößt daher auch bei bester Förderung, wie dies durch die jüdische Kultur des Schriftenlesens von klein auf der Fall ist, an seine durch die Natur gegebenen vererbten Grenzen.

Die Frage die hier gestellt gewesen ist war sehr interessant, nämlich warum, wenn die Juden doch eigentlich ein Turkvolk sein sollen, die Türken eine geringere Intelligenz aufweisen als die aschkenasischen Juden. Gewiß spielt auch die leistungsmindernde Religion bzw. Kultur des Islams hier eine Rolle, aber gänzlich zu erklären ist dies dadurch auch nicht.

MfG

Rikimer

Siehe oben.

http://www.politikforen.net/showpost.php?p=1971354&postcount=602

ArtAllm
21.02.2008, 09:53
Die Welt ist ein Irrenhaus!

"Es reicht also, wenn ein Großvater jüdisch ist, um einwandern zu dürfen"


http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=673

Nur 25 % der Einwanderer aus der GUS sind Juden, nur ein Viertel wohlgemerkt! :D :D :D

Wenn der Rest keine Juden sind, was sind sie dann? Chasaren!

Ja, die Zionisten suchen sehr verzweifelt nach neuen Siedlern, weil die demographische Lage in Israel zu kippen droht. Es ist leicht, ein palästinensisches Dorf mit Bulldozern zu demolieren, aber es ist viel komplizierter die "eroberten" Territorien mit Nichtpalästinensern zu besiedeln.

Deshalb dürfen sich in Israel alle ansiedeln, die etwas mit Judentum zu tun hatten.

Da die meisten in Deutschland lebenden jungen Kontingentflüchtlinge nichts mehr mit Judentum zu tun haben, und die "Gefahr" besteht, dass sie sich in Deutschland assimilieren (d.h. zu "stinknormalen Deutschen" mutieren), sind bestimmte Lobbys in Deutschland schon aktiv, um die Kontingentflüchtlinge mit dem angeblichen "Anti-Semitismus" der Deutschen einzuschüchtern und nach Israel zu holen.

Kanonenfutter?



An Israeli intelligence organisation is to send agents to Germany in an effort to persuade tens of thousands of Jews from the former Soviet Union to settle in Israel.

Representatives of the organisation Nativ are soon to operate on the approval of the Israeli government to "counter the dangerous assimilation of former Soviet Jews in Germany",according to the wording of a decision recently passed by the cabinet of prime minister Ehud Olmert.

Around 200,000 Jews from the former Soviet Union, about 70% of the total community, are currently living in Germany having begun arriving at the invitation of the government in the early 1990s. But their assimilation into what is now the fastest growing Jewish community in the world has been problematic, largely due to linguistic and cultural differences, including varying approaches to defining Jewishness and even sometimes a lack of knowledge about the Holocaust.

The Israeli embassy in Berlin has confirmed that two emissaries from Nativ are due to arrive in Berlin within the next few weeks to start their work, which includes trying to encourage emigration to Israel among the Jews from the former Soviet Union, and offering help with their move on issues such as bureaucratic matters.

The German press has referred to the operation as being "James Bond-like".
...
The German government has joined the row, insisting that it should be up to individuals to decide where they live.

"Whether someone wants to live in Germany or Israel is a decision that only they can reach themselves," said Germany's foreign minister, Frank-Walter Steinmeier, on a recent visit to Israel.

...
Lieberman has accused the Central Council of Jews of poorly representing the 100,000 Jews from the former Soviet Union who are registered with it, and favouring instead veteran German Jews who make up only a small portion of the total Jewish community in Germany.

"There's a huge potential here for expanding aliya," he has said.

...

But rows about "how Jewish" members are abound. "Often when there are arguments you hear the cry 'You're not a proper Jew'," said Moishe Waks of the Ryke Strasse synagogue. "Even though they would have been persecuted under Nazi racial laws, many immigrants from the Soviet Union are not considered proper Jews by the rest of the community."

http://www.guardian.co.uk/world/2007/nov/28/germany.israel

mabac
21.02.2008, 09:54
Warum wundert mich nicht mehr, dass Sie schon wieder Ihre Lüge über "150000 Hitlers jüdischen Soldaten" auftischen.


Erst einmal ist es eine Lüge, zu behaupten, wie es Herr Michael Jankelowitz getan hat, dass jüdische Mischlinge I + II Grades vergast worden sind.


Es reicht also, wenn ein Großvater jüdisch ist, um einwandern zu dürfen, während nach jüdischem Recht die Mutter jüdisch sein muss, um als Jude zu gelten. „Wer jüdisch genug war, um von den Nazis vergast zu werden, ist auch jüdisch genug, um vom jüdischen Staat aufgenommen zu werden“, erklärt Michael Jankelowitz von der Jewish Agency diese Rechtsauffassung.

In Deutschland gab es bis 1933 über 560.000 Juden, Sie, bzw. die "Zeit", die sie zitieren, wollen uns weis machen, in Deutschland hätte es nur ca. 110.000 "Mischlinge" gegeben? :D


so schätzte Leroy-Beaulieu 1893 den Verlust des Judentums durch das Christentum auf das Vier- bis Zehnfache seiner heutigen Anhänger, nach
Maurice Fishberg und Mathias Mieses ist das Dreifache der heutigen Judenzahl im arischen Europa aufgegangen. Sogar hans Günther schätzt die Zahl der Juden in Deutschland auf das Doppelte der Zahl der Juden mosaischen Glaubens, die
deutsche Staatsangehörige sind.
http://www.ns-archiv.de/verfolgung/korherr/korherr-lang.php

Maurice Fishberg und Mathias Mieses als jüdische Experten, deren Werke Sie sogar im Literaturverzeichnis von Koestlers 13. Stamm finden können, gingen von einer dreifachen Zahl, im Verhältnis zu "Volljuden", aus, also von ca. 1.500.000 "Mischlingen".
Der "Rassenpapst" Hans Günter ging immerhin von ca. 1.100.000 Mischlingen aus.

Diese Zahlen stammen aus einem offiziellen Dokument des NS, vom Inspekteur für Statistik beim Reichsführer SS, und nicht aus der Boulevardpresse. :D

Selbst nach Günthers Zahlen bleiben mindestens 300.000 Wehrfähige übrig, wenn die Hälfte von den "gedient" hat, kommen wir locker aus aus 150.000 jüdische Soldaten bzw. Angehörige des RAD.

Stellen Sie ich vor, ich setzte die Schätzungen von Leroy-Beaulieu an! :D
Was meinen Sie, wieviel "jüdische Soldaten Hitlers" dann herauskommen? :D

Mark Mallokent
21.02.2008, 10:07
Wenn der Rest keine Juden sind, was sind sie dann? Chasaren!
Die Chasaren sind ja Germanen, weil sie von den Cheruskern abstammen. :]

ArtAllm
21.02.2008, 10:09
Warum wundert mich nicht mehr, dass Sie schon wieder Ihre Lüge über "150000 Hitlers jüdischen Soldaten" auftischen.

Noch mal Ihren alten Beitrag und mein Antwort darauf.

Ist Rigg ein böser "Anti-Semit"?

:rolleyes:

ArtAllm
21.02.2008, 10:15
Die Chasaren sind ja Germanen, weil sie von den Cheruskern abstammen. :]

Wenn man Rikimer glaubt, dann wird Intelligenz vererbt.

Wieso schneidet dann Israel so schlecht in IQ-Tests ab?

http://www.politikforen.net/showpost.php?p=1971354&postcount=602

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_nations_by_IQ

Also, die Israelis stammen eher von Türken und Slawen ab, als von Germanen.

;)

Mark Mallokent
21.02.2008, 10:17
Wenn man Rikimer glaubt, dann wird Intelligenz vererbt.

Wieso schneidet dann Israel so schlecht in IQ-Tests ab?

http://www.politikforen.net/showpost.php?p=1971354&postcount=602

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_nations_by_IQ

Also, die Israelis stammen eher von Türken und Slawen ab, als von Germanen.

;)

Nein umgekehrt: Die Chasaren stammen von den Cheruskern, die Israelis etwa zur Hälfte von den Ostjuden, und die wieder von den Deutschen ab. Daß sieht man daran, daß die Ostjuden überwiegend Jiddisch, also einen deutschen Dialekt sprachen. :]

mabac
21.02.2008, 10:31
Ja, die Zionisten suchen sehr verzweifelt nach neuen Siedlern, weil die demographische Lage in Israel zu kippen droht. Es ist leicht, ein palästinensisches Dorf mit Bulldozern zu demolieren, aber es ist viel komplizierter die "eroberten" Territorien mit Nichtpalästinensern zu besiedeln.
Deshalb dürfen sich in Israel alle ansiedeln, die etwas mit Judentum zu tun hatten.

Es ist noch nicht aller Tage Abend, werter ArtAllm, das Kippen der demographischen Zusammensetzung lässt sich nicht mit Kosaken - Import verhindern. :D


Da die meisten in Deutschland lebenden jungen Kontingentflüchtlinge nichts mehr mit Judentum zu tun haben, und die "Gefahr" besteht, dass sie sich in Deutschland assimilieren (d.h. zu "stinknormalen Deutschen" mutieren), sind bestimmte Lobbys in Deutschland schon aktiv, um die Kontingentflüchtlinge mit dem angeblichen "Anti-Semitismus" der Deutschen einzuschüchtern und nach Israel zu holen.
Die Kontigentflüchtlinge werden sich nicht assimilieren, sie werden das bleiben was sie sind: Russen, ebenso wie die Türken in Deutschland Türken geblieben sind.


Kanonenfutter?

Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn einige Russen hier dicke Backen machen.
Wer so gewitzt war, nach Deutschland zu kommen, wird sich doch nicht für irgendeinen Spleen in Palästina in Gefahr bringen! :D :D :D

MfG

mabac

tabasco
21.02.2008, 10:41
Wenn man Rikimer glaubt, dann wird Intelligenz vererbt.

Wieso schneidet dann Israel so schlecht in IQ-Tests ab? (...)

Das liegt überhaupt nicht an den 20% der Araber. Überhaupt nicht.

Ok, ok, ich gehe ja schon ...

ArtAllm
21.02.2008, 11:13
Das liegt überhaupt nicht an den 20% der Araber. Überhaupt nicht.

Ok, ok, ich gehe ja schon ...

Jo, und es gibt noch einige dunkelhäutige Äthiopier mosaischen Glaubens, die auch jüdische Menschen sind...

Die Araber sind, übrigens, die einzigen "waschechten Semiten" in Israel, oder?

Sind Sie "anti-semitisch" und möchten behaupten, dass die Nachkommen der Chasaren und Slawen -genetisch bedingt- intelligenter sind, als die Semiten?

:rolleyes:

ArtAllm
21.02.2008, 11:20
Nein umgekehrt: Die Chasaren stammen von den Cheruskern, die Israelis etwa zur Hälfte von den Ostjuden, und die wieder von den Deutschen ab. Daß sieht man daran, daß die Ostjuden überwiegend Jiddisch, also einen deutschen Dialekt sprachen. :]

Die modernen Ostjuden sprechen überwiegend Englisch oder Russisch als Muttersprache. Jiddisch spricht man nur noch an der chinesischen Grenze, in Birobidschan.

:D

Mark Mallokent
21.02.2008, 11:23
Die modernen Ostjuden sprechen überwiegend Englisch oder Russisch als Muttersprache. Jiddisch spricht man nur noch an der chinesischen Grenze, in Birobidschan.

:D

Heute schon. Aber ich postete ja zum Zeitraum vom Mittelalter bis zur Oktoberrevolution. :]

blues
21.02.2008, 11:49
Glauben Sie im ernst dass dieser Moses ein aufgeklärter Mensch war?
.

allerdings ...


.

ArtAllm
21.02.2008, 12:23
allerdings ...


.

Dann sind auch die Mullas und die Kreationisten aufgeklärte Menschen.

:rolleyes:

ArtAllm
21.02.2008, 12:27
Heute schon. Aber ich postete ja zum Zeitraum vom Mittelalter bis zur Oktoberrevolution. :]

Und im Chasarenreich (10 Jahrhundert) sprachen die Ostjuden noch kein Jiddisch, sondern eine türkische Sprache.

Wie Sie selber sehen, kann die Sprache gewechselt werden.

:D

Mark Mallokent
21.02.2008, 12:30
Und im Chasarenreich (10 Jahrhundert) sprachen die Ostjuden noch kein Jiddisch, sondern eine türkische Sprache.

Wie Sie selber sehen, kann die Sprache gewechselt werden.

:D

Durchaus nicht. Sie sprachen Chasarisch, eine Varietät des Gotischen. Dieses, das sogennante "Krimgotisch", ist in dieser Region noch im 18. Jahrhundert nachweisbar.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gotische_Sprache

ArtAllm
21.02.2008, 12:41
Durchaus nicht. Sie sprachen Chasarisch, eine Varietät des Gotischen. Dieses, das sogennante "Krimgotisch", ist in dieser Region noch im 18. Jahrhundert nachweisbar.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gotische_Sprache

Mag sein, keine Einwände, es gab auch "weiße Chasaren", die von den Goten stammen konnten.

Aber die meisten Chasaren waren ein Türkvolk,




Die Chasaren (auch Khasaren, heb. Kuzarim כוזרים; arabisch خزر‎; türk. Hazarlar; griech. Χάζαροι; russ. Хазары; tatar. Xäzärlär; persisch خزر‎; lat. Gazari oder Cosri) waren ein ursprünglich nomadisches und später halbnomadisches Turkvolk ungeklärter Herkunft in Zentralasien.

...

Die chasarische Stammesstruktur ist unklar. Wie viele turkstämmige Nationen waren sie offenbar in Ak-Chasaren („Weiße Chasaren“) und Kara-Chasaren („Schwarze Chasaren“) unterteilt. Gelehrte wie Heinrich Graetz nahmen fälschlicherweise an, dass es sich dabei um rassische Einteilungen gehandelt habe.

http://de.wikipedia.org/wiki/Chasaren

Mark Mallokent
21.02.2008, 12:42
Mag sein, keine Einwände, es gab auch "weiße Chasaren", die von den Goten stammen konnten.

Aber die meisten Chasaren waren ein Türkvolk,

Eben nicht. Sie waren eine Abspaltung der Goten. Sozusagen die Fußkranken, die nach dem Abmarsch der anderen Richtung Südwesten zurückblieben. :] Damit ist ihre rätselhafte Herkunft nunmehr aufgeklärt.

mabac
21.02.2008, 13:08
Jo, und es gibt noch einige dunkelhäutige Äthiopier mosaischen Glaubens, die auch jüdische Menschen sind...


Werter, ArtAllm, Sie haben noch die African Hebrew Israelites vergessen, die im religiösen Sinn mehr Jude sind als die "jüdischen" Russen. Erstaunlicherweise wird aber denen von den "weissen" Juden das Judentum abgesprochen, obwohl sie sich an die Gesetze der Halacha halten!

http://www.kingdomofyah.com/index.html

MfG

mabac

Kreuzbube
21.02.2008, 14:21
@ ArtAllm und mabac:
Um einmal Eure Hypothese als gegeben zu akzeptieren, möchte ich fragen: Habt Ihr eine Erklärung dafür, warum die als Juden bekannten Nachkommen des Turkvolks der Chasaren auf unserem Planeten zum Intelligentesten und Kultiviertesten gehören, was wir kennen, die Türken dagegen eher auf dem anderen Ende der Skala einzuordnen sind? Denkt Ihr, die extreme Differenz erklärt sich allein unter kulturellen Aspekten, sprich, der Prägung durch Thorah und Talmud?

Na ja, ich würde es eher als "teuflisch-gerissen" bezeichnen - unter Intelligenz stelle ich mir was anderes vor!:(


Die Inteligenzunterschied zwischen türken und Juden erklärt sich durch vieles.Erstens sind Juden keine "Türken"wie du sie kennst den die Chasaren waren mehr mongolisch als Osttürkisch ausserdem durch die gesunde Rassenmischung ist es zu erklären,das die Juden überdurchschittlich vielen Akademikern und Nobelpreisträgern hervorbrachten und natürlich die Unterdrückung durch die Gastvölkern spielen eine Riesen Rolle!

Ohne provozieren zu wollen, aber die Beschreibung paßt sehr gut auf Michel Friedman und Nicolas Sarkozy!:] :))

mabac
21.02.2008, 14:30
Wer ist Jude?

Wie wir wissen, gilt in den USA laut Gerichtsbeschluss der als Jude, der die jüdischen Riten einhält, wie im Falle des Urteils im Rahmen der Klage weisser US - amerikanischer Juden in New York gegen die "Royal Order of Ethiopian Hebrews" und den schwarzen Rabbi W.A. Matthew.

Der Staat Israel und die Oberrabbinate ignorieren jedoch US - amerikanisches Recht und beharren in rassistischer Manier darauf, dass diese "Negerjuden" keine Juden sind, während der Staat Israel russische Subbotniki, die weder die jüdischen Riten einhalten, noch "jüdischer Abstammung" sind, im Sinne des Law of Return als Juden anerkennt, abgesehen von den "russischen" Juden, die jüdische Grosseltern aus dem Ärmel zaubern, die nach russisch - orthodoxen Ritus getauft und beerdigt sind.

Nun beschimpfen aber die Enkel russisch - orthodoxer Juden, die es nach Deutschland gespült hat, die als Antisemiten, die über diese russisch - othodoxe Jüdischkeit spotten! :D :D :D

Dümmer geht's nimmer!

Mark Mallokent
21.02.2008, 14:54
Und sowas ist Historiker.:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Die haben zwar die jiddische Sprache von den aus Deutschland stammenden Ostjuden übernommen, weil die Polen diesen - mit der deutschen Kultur in Berührung gekommenen und damit höherwertigen - Juden recht hohe Positionen verschafft hatten. Aber sie sind doch nur zum geringsten Teil aus Deutschland stammend.

Und die deutsch klingenden Namen haben sie eh erst im 19. Jahrhundert erhalten.

Vorher hatten sie nämlich Ben - Namen, slawische Namen oder Khasarennamen.

Aber keine deutschen Namen.

Das ist nicht richtig. Die meisten Ostjuden sind im späten Mittelalter aus Deutschland in den Osten ausgewandert. Teils infolge von Verfolgungen, teils auch weil sie - ähnlich wie die deutschen Ostsiedler - sich dort ansiedeln wollten. Daher ja auch die jiddische Sprache, die ja nichts anderes als Mittelhochdeutsch ist. :]

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:00
Die Chasaren haben sich einfach so arme Goten in ihren Raubnomadenstaat einverleibt.

Daher eine gewisse sprachliche und kulturelle Verwandtschaft.

Ansonsten sind die Chasaren selbstverständlich ein Turkvolk, das eine Turkmongolensprache gurrte und sich von vergorener Stutenmilch nährte.

Unsinn. Die einzigen erhalten Quellen, die uns über ihre Sprache Aufschluß, sind eben gotisch. Abgesehen davon waren die Goten auch Nomaden. :]

forkosigan
21.02.2008, 15:02
Tja, da haben sie aber schlechte Karten. Gehen die KF doch selber in deutsche Schulen und wissen, daß man hierzulande deutsche Antisemiten schon mit der Lupe suchen muß.

Die wenigen Antisemiten die man hier noch finden kann sollten sie mal lieber mit Gold aufwiegen! :cool2: :cool2: :cool2:

Habe ich auch so gedacht, aber seitdem ich in diesen Forum bin, habe ich mehr als genug Antisemiten und Neonazis getroffen, du bist überigens sowohl Antisemit, als auch ein typische Neonazi. :D

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:05
Das ist absolut falsch.

Vielmehr sind die besagten zurückgebliebenen Goten im ukrainischen Volke aufgegangen. :) :) :)

Allerdings gerieten auch einige von ihnen unter Chasarenherrschaft, ein schlimmes Schicksal! X( X( X(

Aber na ja. Das Chasarenreich wurde ja dann zerschlagen, und die Krimgoten waren wieder frei und konnten weiterhin ihr schönes Krimgotisch sprechen. :cool2: :cool2: :cool2:

Eben nicht. Die Goten und Chasaren sind von Ukrainern unterdrückt worden. Ihr unendlich langer Heldenkampf gegen ukrainische Unterdrückung sollte endlich mal thematisiert werden. :]

mabac
21.02.2008, 15:09
Viele Juden lernen erstaunlich schnell neue Sprachen, oft auch als Erwachsene nur mit geringem Akzent.


Nun, dann sind jüdische Deutsche eine Ausnahme, den von denen, wie z.B. Arnold Zweig, taten sich viele sehr schwer, die Kunstsprache Iwrit zu lernen.


In Haifa geriet er bald schon in Konflikt mit national-jüdischen Gruppen, die sowohl die deutsche wie auch die jiddische Sprache ablehnten - während Zweig in der deutschsprachigen Zeitschrift Orient publizierte. Die Situation führte soweit, dass für eine "Hebräisierung" eintretende, anti-arabische Nationalisten einen Bombenanschlag auf die Redaktion des Orient ausführten - was zur Einstellung der Zeitschrift zwang. Bereits 1932, vor der Flucht ins Exil, hatte Zweig in seinem Roman De Vriendt kehrt heim eine ähnliche Situation geschildert: In der Geschichte, die auf einem wahren Fall beruht, wird ein europäischer Jude, der als überzeugter Zionist nach Palästina auswandert, ermordet, weil er ein Verhältnis mit einem arabischen Jungen beginnt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Zweig

Arnold Zweig kehrte völlig frustriert dem "Judenstaat" den Rücken, wie viele andere deutsche Juden auch, um nach Deutschland, ihrer wahren Heimat, zurückzukehren.

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:12
Wie aber die Namenslisten der Ostjuden zeigen, etwa aus der Gegend wo der Chasarenjude Lazar Kaganowitsch herkommt, hatten die Ostjuden osteuropäische Namen.

Sie haben zwar unter der Polenherrschaft das Jiddische übernommen, nicht aber ihre Namen geändert.

Und die vielen deutsch klingenden Namen haben ihnen Österreicher und Prußen verpaßt. Und im Großherzogtum Warschau haben sie sich freiwillig deutsch klingende Namen angenommen. :] :] :]

Sie haben sie also gestohlen! X( X( X(

Die meisten Namen von Ostjuden sind alte deutsche Namen. Die haben sich dort in ihrer mittelalterlichen Form erhalten, während sie sich in Deutschland weiterentwickelt haben. Einige habe natürlich auch polnische Namen angenommen.
Im übrigen kann man nur stehlen, was einem anderen gehört. Namen aber sind frei. :]

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:14
Wenn sie Nomaden waren, warum lebten sie dann noch immer auf der Krim, wo sie schon im 4. Jahrhundert siedelten?

Daß die Chasaren den Goten ihre schöne Sprache gestohlen haben, ist eine Gemeinheit! X( X( X(

Aber na ja, immerhin wurde ihr Reich dann ja auch zerstört.

So haben sie ihre gerechte Strafe für diesen Sprachraub doch erhalten.:] :] :]

Sie waren Halbnomaden, d. h. sie kehrten immer zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Im übrigen solltest du lieber Tränen über das tragische Schicksal unsererer gotisch-chasarischen Vorfahren vergießen, die von räuberischen Ukrainern unterdrückt wurden. :]

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:15
Halt´s Maul.:)) :)) :))

Das ist kein Argument. Erinnert mich aber an Grünkreuz. Ach, das waren noch Zeiten. :smoke:

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:26
Sie wurden nicht unterdrückt, sondern sie gingen im ukrainischen Volk auf.

Nur die Krimgoten blieben weiter unter sich. Aber das lag daran, daß sie ja nicht von lieben und guten Ukrainern umgeben waren, sondern von bösen und verwegenen Tataren! :] :] :]

Wie kann man nur so ein Zeug schreiben? Die Krimgoten waren die letzten Überreste jenes stolzen Chasarogotischen Volkes, das nach heroischem Kampf den tatarischen Urkrainern unterlag. Man weiß heute, daß das der zweite Teil des Niberlungenlieds eine leicht verfremdete Schilderung dieses Ereignisses ist. Die Burgunder sind die Chasarogoten, Etzel dagegen der König der tatarischen Ukrainer. :]

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:26
Nichts da. Selbstverständlich ist sowohl für die Verwendung eines deutschen Namens als auch für die Benutzung der deutschen Sprache durch Nichtdeutsche eine Gebühr zu erheben! :] :] :]

Es würde mich nicht wundern, wenn der Finanzminster auf eine solche Idee käme. :rolleyes:

forkosigan
21.02.2008, 15:30
Ja, schade daß dies Forum hier so klein ist. Und daß da draußen so viele nicht so sind wie wir. ;( ;( ;(

Gott sei dank, dass solche Arschlöcher in Deutschland nur eine marginale Gruppe bilden, und sein Maul nur im Foren aufreisen, wo sie sich sicher fühlen.

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:37
Und isch bin der Kaisa von Schina! :cool2: :cool2: :cool2:


Übrigens, wie du in diesen beiden schönen Musikvideos siehst, sehen die Ukrainer genau so aus wie einheimische Deutsche:


Lama / Svitlo I Tin' :

http://www.youtube.com/watch?v=vMVQmd9r610


Oleksandr Ponomaryov: Ty prosto kokhay (performance)

http://www.youtube.com/watch?v=iftRNBkpqrU&feature=related
Gefällt´s?
Ganz nett. Aber das beweist natürlich nichts. :]

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:43
Warum? Die sehen doch alle 100 % ig Deutsch aus, sowohl Künstler als auch Publikum.

Gesunde Ströme deutschen Blutes! :cool2: :cool2: :cool2:

Und ein eindeutiger Beweis dafür, daß die Ukrainer zumindest ganz überwiedgent von dem germanischen Volke der Goten Abstammen! :) :) :)

Die Slawen sind größtenteils so aus. Allerdings stammen sie natürlich größtenteils von den warägischen Wikingern ab. :]

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:48
Einmal das, das ist sehr richtig und ähnliches trifft ja auch auf die Polen zu, wie viele germanische Namen polnischer Adliger der Frühzeit des polnischen Staatswesens beweisen.
Schön, daß du es einsiehst. :]

Und außerdem sehen die Menschen in diesem Video fast alle tatsächlich spezifisch deutsch, nicht aber wie so viele Polen oder Russen spezifisch slawisch aus.

Schau nur genau hin!

Mir fällt da nichts besonderes auf.

Mark Mallokent
21.02.2008, 15:55
Eben. Dir fällt deswegen nichts besonderes aus, weil sie eben ganz normal aussehen. Normal ist aber in deinem Falle das, was du so aus dem Alltag in Deutschland kennst.:) :) :)
Ich kenne den Ostblock einigermaßen. Und meiner Erfahrung sehen die Leute da ungefähr so aus. :]

Und nicht irgenwelche Moslemmulatten, wie sie vor deiner Nase in Paris haufenweise rumlaufen.:)) :)) :))

Von Paris hast du keine Ahnung.

ArtAllm
21.02.2008, 16:39
Das ist nicht richtig. Die meisten Ostjuden sind im späten Mittelalter aus Deutschland in den Osten ausgewandert. Teils infolge von Verfolgungen, teils auch weil sie - ähnlich wie die deutschen Ostsiedler - sich dort ansiedeln wollten. Daher ja auch die jiddische Sprache, die ja nichts anderes als Mittelhochdeutsch ist. :]

Jo, das wird sehr oft behauptet, aber es gibt anscheinend keine Belege für diese Völkerwanderung, sonst hätte man diese Belege in diesem Forum schon zitiert.

Mark Mallokent
21.02.2008, 16:43
Jo, das wird sehr oft behauptet, aber es gibt anscheinend keine Belege für diese Völkerwanderung, sonst hätte man diese Belege in diesem Forum schon zitiert.
Kannst du hier nachlesen. :]
http://www.amazon.de/Judengemeinde-Stadtgemeinde-Polen-Lemberg-1356/dp/3447047372/ref=sr_1_20?ie=UTF8&s=books&qid=1203608594&sr=8-20

Mark Mallokent
21.02.2008, 16:52
Ja, die Juden in den von den Polen eroberten Städten kamen damals aus Deutschland. Und zwar nachdem zuvor Deutsche dorthin gekommen waren.

Das hat ja auch keiner bezweifelt.

Die hatten dann sogar dort das Sagen über die Ukrainer.

Aber zu diesem Zeitpunkt waren die allermeisten Juden ja schon dort. Und die bereits vorhandenen Juden liefen natürlich den mit den Polen aus dem Westen ins Land gekommenen Juden hinterher, um ihren eigenen Status zu verbessern und sich von den unterworfenen Völkern abzugrenzen.

So herrschten sie eine ganze Weile.

Aber alles hat nun einmal ein Ende, auch Fremdherrschaft und Unterdrückung! :] :] :]
Welche Fremdherrschaft denn nun wieder? ?(

Mark Mallokent
21.02.2008, 16:57
Die der bösen Klaupolen und ihrer jüdischen Vasallen!

In Polen? ?(

Mark Mallokent
21.02.2008, 17:12
Auf dem gesamten Gebiet des damaligen Polen-Litauen waren die Juden den anderen Völkern gegenüber priviligiert und die rechte Hand des Adels, also der bösen Pans.

Vor allem aber in den besetzten Gebieten, also der Westukraine mit Lemberg, Wolhynien, der Bukowina und Bar.

Dem Adel gegenüber waren sie jedenfalls nicht privilegiert. :rolleyes:

Mark Mallokent
21.02.2008, 17:34
Nein, aber sie wurden vom Adel privilegiert und protegiert.

Auf Kosten des restlichen Volkes, das in härtester Leibeigenschaft vor sich hin darbte.

Die Preußen stellten nach ihrem Einmarsch fest, daß die polnische Bevölkerung sich 150 Jahre lang nicht vermehrt hatte.

Als Grund sahen sie den schlechten Ernährungszustand der Leibeigenen an. Die Frauen waren meist so unterernährt, daß sie keine Regelblutung mehr hatten.

Die Menschen vegetierten vor sich hin, ausgeplündert von Adel und ihren Helfershelfern, den bösen Juden.

In den nichtpolnischen Gebieten kam dann natürlich noch die ethnische und die religiöse Barriere hinzu.

Und weder die Schaffung der unierten Kirche (katholisch-orthodox) noch das Eingehen von Mischehen vermochte die Situation entspannen.

Erst nachdem sich die Ukrainer dem Zaren unterstellten, nachdem Bogdan Chelmitzky nach seiner Belagerung von Lemberg einsehen mußte, daß die Polen auf seine Forderung nicht einzgehen bereit waren, wendete sich das Blatt.

Es kam zu der ersten polnischen Teilung!

Böse Klaupolen verloren einen großen Teil des gestohlen Landes.

Dann kam die zweite Teilung. Den haben sich die Polen selbst eingebrockt, jedenfalls die adligen. Die Konföderation von Tarnowitz holte die Russen ins Land, weil in Warschau eine demokratische Verfassung durchgepaukt worden war.

Danach behielten die polnischen Adligen leider weiterhin ihre geklauten Güter, und zwar bis 1860!

Erst da wurde die Leibeigenschaft aufgehoben, und das Kulturland an jene verteilt, die es bearbeiteten. Die polnischen Herrenmenschen behielten nur ihre !
Gebäude und die Wälder!

Dagegen zettelten sie dann natürlich einen Aufstand an, freiheitsfeindlich wie die Polen nun mal sind. Und zwar 1863. Weil sie ja viel Geld hatten, hatten sie auch viele Waffen. Aber sie hatten natürlich nicht so viele Soldaten, und so wurde der Austand niedergeschlagen.

Na ja, aber die Wälder gehörten ihnen ja noch.

Aber seit die Russen dort die Oberhoheit hatten, wurde den Juden dort wieder Gerechtigkeit zuteil, und sie konnten sich nicht mehr wie vorher alles erlauben. :] :] :]

Also was denn nun: War es der Adel oder die Juden, welchen die Polen unterdrückten?

forkosigan
21.02.2008, 18:23
Wie bist du denn drauf, kannst du nicht lesen oder was?

Hab ich doch klar und deutlich geschrieben.

Mensch.

Adel und Juden gemeinsam unterdrückten das Volk.

Und am ärgsten traf es die Ukrainer.

Bist du eigentlich ein ukrainische oder deutsche Faschist? Oder ein Deutsch-Ukrainische Neonazi? War dein Großvater vielleicht im Lemberg oder im Babij Jar in einen ukrainische Einsatzkommando dabei?

Mark Mallokent
21.02.2008, 18:55
Wie bist du denn drauf, kannst du nicht lesen oder was?

Hab ich doch klar und deutlich geschrieben.

Mensch.

Adel und Juden gemeinsam unterdrückten das Volk.

Und am ärgsten traf es die Ukrainer.

Man sollte das ewas gelassener sehen. Der fragliche Zeitraum ist seit einigen hundert Jahren Geschichte, wer da wen unterdrückt hat, ist weitgehend Ansichtssache. :]

ArtAllm
21.02.2008, 21:33
Bist du eigentlich ein ukrainische oder deutsche Faschist? Oder ein Deutsch-Ukrainische Neonazi? War dein Großvater vielleicht im Lemberg oder im Babij Jar in einen ukrainische Einsatzkommando dabei?

Eigentlich behauptet auch der Nobelpreisträger Alexander Solzhenitsyn in seinem Werk "Zweihundert Jahre zusammen", dass die Juden in Russland und Polen eine Schicht zwischen dem dortigen Adel und dem Fußvolk darstellten, und für Steuereintreibung und Alkoholverkauf zuständig waren.

Solzhenitsyn ist mit Sicherheit kein "Nazi" und kein "Anti-Semit", oder?

forkosigan
22.02.2008, 01:45
Eigentlich behauptet auch der Nobelpreisträger Alexander Solzhenitsyn in seinem Werk "Zweihundert Jahre zusammen", dass die Juden in Russland und Polen eine Schicht zwischen dem dortigen Adel und dem Fußvolk darstellten, und für Steuereintreibung und Alkoholverkauf zuständig waren.

Solzhenitsyn ist mit Sicherheit kein "Nazi" und kein "Anti-Semit", oder?


Solzhenitsyn ist mit Sicherheit kein "Nazi"und auch definitiv kein Geschichtsexperte,
da seine Wissenschaftsarbeit auf der Stand von ende 19. Jahrhundert ist. Ob er ein Antisemit ist, kann man streiten, gibt es fakten die dafür sprechen, und auch einige dagegen. Es ist mit Sicherheit ein russische Nationalist, und bei der Fakten auslegen nicht objektiv beurteilen kann.

Und ihre ständige pauschale "die Juden waren ...." falsch ist, weil pauschale Behauptungen nie stimmen.

Mark Mallokent
22.02.2008, 09:35
Eigentlich behauptet auch der Nobelpreisträger Alexander Solzhenitsyn in seinem Werk "Zweihundert Jahre zusammen", dass die Juden in Russland und Polen eine Schicht zwischen dem dortigen Adel und dem Fußvolk darstellten, und für Steuereintreibung und Alkoholverkauf zuständig waren.

Solzhenitsyn ist mit Sicherheit kein "Nazi" und kein "Anti-Semit", oder?

Was mich verwundert, ist, daß sich hier offensichtlich niemand an dem Adel stört, sondern nur an den Juden. :]

mabac
22.02.2008, 11:25
Was mich verwundert, ist, daß sich hier offensichtlich niemand an dem Adel stört, sondern nur an den Juden. :]

Mich wundert das schon nicht mehr. Ich habe bisher feststellen können, dass die "Juden" und Philosemiten zwar immer leicht mit mit Vorwürfen wie Antisemit und Nazi zur Hand waren, aber wenn es um die korrekte Darstellung der Tatsachen geht, sie einfach passen.

Natürlich waren die Juden im Königreich Polen privilegiert, aber von diesen Privilegien profitierte nur ein sehr geringer Teil der Juden. Der grösste Teil der osteuropäischen Juden lebte in unglaublichen Schmutz und Elend.

Mark Mallokent
22.02.2008, 11:51
Ja, das wundert mich auch.

Aber es ist halt nicht so, daß wir uns hier darüber nicht stören, sondern es war halt so daß man sich damals dort nicht so sehr darüber gestört hat.

Klar, man war in der Ukraine auch gegen die bösen Pans und gegen böse Klaupolen im Allgemeinen.

Abe sie waren wohl eben nicht der Feind Nr. 1, sondern der Feind Nr. 2.

Und in der Reihenfolge wurde dann ja auch vorgegangen.

1941/42 gegen den Feind Nr. 1, und 1943 dann gegen den Feind Nr. 2.

Wie sich das gehört! :D :D :D

Es ist schon tragisch. Ein Kampf der Brudervölker. :(

Mark Mallokent
22.02.2008, 11:54
Wahrscheinlich waren Juden eben noch böser als polnische Adlige.

Oder gemeiner oder so.

Im Osten, d. h. Polen, Rußland, Ukraine etc., waren die Juden die Träger der Zivilisation, nämlich des Deutschtums und des Kapitalismus. Kannst du gut nachlesen in Gustav Freytag, Soll und Haben. :]

ArtAllm
22.02.2008, 12:07
Solzhenitsyn ist mit Sicherheit kein "Nazi"und auch definitiv kein Geschichtsexperte...


Für was hat er denn seinen Nobelpreis bekommen?

:rolleyes:

Können Sie irgendwelche konkrete Behauptungen von Solzhenitsyn mit konkreten Gegenargumenten widerlegen?

Das wäre viel glaubwürdiger, als pauschal mit der "Anti-Semitismus-Nationalismus-Dilettantismus-Keule" zu schwingen.

Vielen Dank im Voraus.
.

Mark Mallokent
22.02.2008, 12:08
Für was hat er denn seinen Nobelpreis bekommen?

:rolleyes:

Für Literatur. :]

ArtAllm
22.02.2008, 12:31
Und für Juden galt: Sie durften sich nur innerhalb des ehem. Staatsgebietes von Polen-Litauen aufhalten, nicht weiter nach bspw. Twer oder Moskau wandern.

Auch durften sie sich in Lemberg (gehörte zu Österreich) nicht außerhalb der Mauern ihres Ghettos aufhalten. Die Tore zum Ghetto, das total mit Menschen überquoll, wurden jeden Abend geschlossen.

Die Juden hatten da zu leben wo sie durften und nicht woanders.

Leider bekamen sie später dann doch ziemlich viele Rechte, mit denen sie offenbar nicht umgehen konnten. Denn sonst hätten sie ja nicht die Revolution angezettelt sondern wären dankbar gewesen für die neu erhaltenen Rechte und Freiheiten.


Ich möchte nur das wiederholen, was ich in diesem Forum vor paar Monaten schon mal gepostet habe. Leider ist der Text nur noch im Cash verfügbar.

-------
ArtAllm (22.12.2007 um 15:08 Uhr).

(aus dem Buch Александр Исаевич Солженицын. Двести лет вместе (1795 - 1995):

http://www.lib.ru/PROZA/SOLZHENICYN/200let.txt

http://en.wikipedia.org/wiki/Aleksandr_Solzhenitsyn

http://www.orthodoxytoday.org/articles/ChukovskayaSolzhenitsyn.htm

Solzhentisyn "200 Years Together"


Ни денежная, ни образованная верхушка евреев стеснений "черты" не
испытывала, свободно расселялась по внутренним губерниям и в столицах.
Указывают, что 14% еврейского населения имело "свободные профессии"54 -- может быть расширительнее, чем только интеллигентские. Во всяком случае, в дореволюционной России евреи "в интеллигентских профессиях... заняли подобающее место. Сама пресловутая черта оседлости не мешала тому, чтобы значительные части еврейства все более и более просачивались в коренную Россию"55.
А среди еврейских ремесленников было более всего портных, дантистов, фельдшеров, провизоров и других всюду нужных специальностей, их везде охотно принимали. "В 1905 г. в России свыше 1.300.000 евреев занимались ремесленным трудом"56 -- то есть и могли жить вне черты. Да еще дело в том, что "нигде в законах не содержалось, например, указания, что ремесленник, занимаясь своим ремеслом, не имеет права вместе с тем производить торговлю", да и "самое
понятие производства торговли не определено в законе" -- например, является ли торговлей занятие комиссионным делом.


14% der Juden im Zarenreich waren “Freiberufler” (Schuster, Schneider, etc.) und durften sich im Zarenreich frei bewegen. Im Jahre 1905 waren 1,3 Millionen Juden Handwerker und durften sich dort ansiedeln, wo sie wollten.

Man sollte nicht vergessen, dass im Zarenreich bis 1861 die meisten Russen Leibeigene waren und sich nicht frei bewegen durften. Das heißt, dass die meisten Russen weniger Rechte hatten, als die meisten Juden.



Если еще раз напомнить, что эта черта две трети века существовала
одновременно с крепостным правом, которому было подвластно большинство русского населения, а еврейское -- нет, то, в сравнении, гнет этого стеснения в передвижении выглядит не столь мрачно.


Nach der Abschaffung des Leibeigentums in Russland hat das Zarenreich versucht, aus den Juden freie Bauern zu machen (wie es der Fall mit den deutschen Kolonisten war). Aber das scheiterte an dem Widerstand des jüdischen Klerus, weil nach jüdischen Gesetzen Agrarwirtschaft keine Beschäftigung für Juden war.



историк-публицист М. О. Гершензон судит шире: "Земледелие запрещено еврею его народным духом, ибо, внедряясь в землю, человек всего легче прирастает к месту"41.)


Und nachstehend sind Zitate, die belegen, dass Nikolaj der I sehr daran interessiert war, die Juden von der Macht des jüdischen Klerus zu befreien und in die russische Gesellschaft zu integrieren. Schon 1831wurden Gesetze verabschiedet, die den Juden helfen sollten, sich in die moderne Gesellschaft zu integrieren. Zum Beispiel hat man Ehen zwischen Minderjährigen verboten, damit die jüdischen Kindern nicht schon mit 14 zwangsverheiratet wurden, sondern in die Schule gehen konnten und in den jüdischen Schulen nicht nur Talmud unterrichtet wurde, sondern auch „nicht-jüdische Wissenschaften“.



Но он [Николай I ] настойчиво желал и успехов в образовании евреев -- для преодоления еврейской отчужденности от основного населения, в которой и видел главную опасность. Еще в 1831 он указывал "директорскому" комитету, что "в числе мер, могущих улучшить положение евреев, нужно обратить внимание на исправление их обучением... заведением фабрик, запрещением ранних браков, лучшим устройством кагалов... переменою одеяния"74. -- А в 1840, при учреждении "Комитета для определения мер коренного преобразования евреев в
России", одной из первых целей комитет видел: "Действовать на нравственное образование нового поколения евреев учреждением еврейских училищ в духе, противном нынешнему талмудическому учению"75.


Es gab in Russland einige progressive Juden aus dem deutschsprachigen Raum (Baltikum, Preusen), die sich auf die Hilfe des Zaren stützten, um die russischen Juden von dem Einfluss des mittelhalterlichen jüdischen Klerus zu befreien.

Max Liliethal war ein Jude aus Riga, der schon 1840 für Juden moderne Schulen einführen wollte und von der russischen Regierung massiv unterstützt wurde:



Общеобразовательных школ хотели и все тогдашние еврейские прогрессисты (расходясь только: исключать ли Талмуд вовсе из плана преподавания -- или в высших классах тех школ должен изучаться Талмуд "научно-освещенный и тем самым освобожденный от вредных наростов")76. -- Тут как раз такую новосозданную в Риге еврейскую школу с общеобразовательной программой возглавил молодой выпускник мюнхенского университета Макс Лилиенталь. Он и жаждал деятельности по "насаждению просвещения среди русского еврейства". Он был в 1840 радушно принят в Петербурге министрами просвещения и внутренних
дел, и для "Комитета преобразования евреев" составил проекты еврейской консистории и духовной семинарии -- для подготовки раввинов и учителей "по общим, очищенным нравственным основаниям" в противность "закоснелым талмудистам"; однако, "прежде утверждения в главных началах веры, не дозволяется обучаться предметам светским". И министерский проект был изменен: увеличить число часов, назначенных для преподавания еврейских учебных предметов77. -- Склонял Лилиенталь правительство и принять предупредительные меры против хасидов, но не нашел поддержки: правительство "желало внешнего объединения враждебных между собою общественных элементов" в еврействе78. --


Der jüdische Klerus wollte jedoch, dass man in jüdischen Schulen soviel wie möglich Talmud und andere jüdische „Wissenschaften“ studiert, und so wenig wie möglich Naturwissenschaften.



Между тем Лилиенталю, с "изумительн[ым] успех[ом]" поставившему школу в Риге, было поручено министерством объехать губернии черты оседлости и через публичные собрания и встречи с еврейскими общественными деятелями содействовать целям просвещения. И поездка его внешне весьма удалась, как правило, он не встретил открытой враждебности и как будто успешно убеждал влиятельные слои еврейства. "Противники... реформы должны были... выказывать внешн[ее]" одобрение. Но скрытое сопротивление было, конечно, огромно. А когда сама школьная реформа началась-таки, Лилиенталь отказался от своей миссии. В 1844 он внезапно уехал в Соединенные Штаты, и навсегда. "Его отъезд из России... -- если не бегство -- окутан тайной"79.
Таким образом, при Николае I власти не только не мешали ассимиляции евреев, но звали в нее -- однако массы, оставаясь под кагальным влиянием, опасаясь принудительных мер в области религии, -- не шли.


Lilienthal hat es zwar geschafft, in Riga halbwegs moderne Schulen für Juden einzuführen, aber außerhalb vom Baltikum war die Macht des mittelalterlichen jüdischen Klerus noch sehr stark. Seine Pläne scheiterten. Im Jahre 1844 hat Liliehtal seine Mission aufgegeben und reiste in die USA aus.

Fazit: Die Regierung von Nikolaj dem I. (1844) hat alles getan, um die Juden in die moderne Gesellschaft zu integrieren, aber die Macht des rückständigen jüdischen Klerus war noch zu groß, und deshalb scheiterten diese Pläne. Die Progressiven Juden waren damals noch machtlos. Sie konnten zwar mit der Unterstützung der Zarenregierung rechnen, aber in eigenen jüdischen Kreisen hat man diese Initiativen vehement bekämpft.

Gepostet ArtAllm (22.12.2007 um 15:08 Uhr).
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ArtAllm
22.02.2008, 12:33
Für Literatur. :]

Für "anti-semitische" Literatur?

:rolleyes:
.

mabac
22.02.2008, 20:40
Immerhin waren die Juden in Russland keine Leibeigene :D

Ausserdem wurden die Mushiks nicht so schnell geadelt.
Den ersten Titel "Baron" erhielt in Russland der Jude Schaffiroff von Peter I.

So sah Diskriminierung aus. :D

Mark Mallokent
22.02.2008, 20:48
Immerhin waren die Juden in Russland keine Leibeigene :D

Ausserdem wurden die Mushiks nicht so schnell geadelt.
Den ersten Titel "Baron" erhielt in Russland der Jude Schaffiroff von Peter I.

So sah Diskriminierung aus. :D

Als ob es vor Peter I. keinen Adel in Rußland gegeben hätte. :rolleyes:

Mark Mallokent
22.02.2008, 21:08
Das war aber im wesentlichen im österreichischen Teil Galiziens.

Und somit auch zu einer wesentlich späteren Zeit.

Du bringst immer die Chronologie durcheinander, das gefällt mir nicht besonders.

Als Historiker wärst du lausig, aber das nur so am Rande.

Die Juden sind halt seit jeher jedwedem Fremdherrscher in den Arsch gekrochen - nur nicht Onkel Adi! :) :) :)

Sie sind natürlich sofort auf die Österreicher losgestürmt und haben sie hofiert und sich bei ihnen eingeschleimt. Ein besonders unehrenhaftes Kapitel in ihrer Geschicht...:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Nun ja, Kolaboration mit Fremdherrschaft ist in deinen Augen etwas gutes?

Na ja, ich lobe mir ja den großen Marschall Petain. :) :) :)

Übrigens haben sie sich natürlich auch bei den Preußen pudelwohl gefühlt, die sie ja regelrecht einer antiautoritären Erziehung unterzogen.

Und bei den Deutschen im Russischen Reich, also in Lodz, Bialystok, Riga, Odessa, Shitomir und Lutsk gab es auch immer genau einen Arschtritt weniger als gewohnt.

Das haben sie dann auch gleich ausnutzen müssen. Naja...:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Aber am Ende hat ihnen das alles nichts genützt! :D :D :D

Du hattest ja keinen genauen Zeitraum genannt, auf den dich bezogst. Ansonsten sehe ich keine Widerlegung meiner Ausführungen. Man könnte lediglich sagen, daß der deutsch-jüdische Kultureinfluß im Osten unterschiedlich stark war.

Mark Mallokent
22.02.2008, 21:10
Übrigens ist der Name "Freytag" typisch jüdisch.

Daß die Juden von sich selbst immer behaupten sie wären sonstwas gewesen ist klar.

Die stellen ja auch noch ganz groß heraus, wenn zufällig mal einige von ihnen den Militärdienst geleistet haben. Oder ab und zu mal irgendwie zur Arbeit gegangen sind.

Aber im wesentlichen waren die Juden in Rußland so gut wie nicht vorhanden oder nur mit Ausnahmegenehmigung. Diese wurde einerseits für tatsächlich wichtige Personen erteilt, andereseits auch für Prostituierte.

Träger des Deutschtums waren sie im eigentlichen Rußland eher nicht.

Insgesamt waren sie aber eher fremden Kulturen zugetan als der Kultur von der sie eigentlich umgeben waren.
Es ist schon witzig. Die einen halten Gustav Freytag für einen Antisemiten, die anderen für einen Juden. Er war weder das eine, noch das andere.
Ansonsten gilt natürlich auch hier, daß der Einfluß der Juden und Deutschen unterschiedlich stark war.:]

forkosigan
22.02.2008, 21:12
Übrigens ist der Name "Freytag" typisch jüdisch.

Daß die Juden von sich selbst immer behaupten sie wären sonstwas gewesen ist klar.

Die stellen ja auch noch ganz groß heraus, wenn zufällig mal einige von ihnen den Militärdienst geleistet haben. Oder ab und zu mal irgendwie zur Arbeit gegangen sind.

Aber im wesentlichen waren die Juden in Rußland so gut wie nicht vorhanden oder nur mit Ausnahmegenehmigung. Diese wurde einerseits für tatsächlich wichtige Personen erteilt, andereseits auch für Prostituierte.

Träger des Deutschtums waren sie im eigentlichen Rußland eher nicht.

Insgesamt waren sie aber eher fremden Kulturen zugetan als der Kultur von der sie eigentlich umgeben waren.

Übrigens in Russland wurden solche Leute wie du als "Zoologische Antisemiten" bezeichnet, weil bei ihnen Judenhass zu einen Reflex wurde,der unabhängig von der Gehirn (falls ein Gehirn überhaupt vorhanden ist) verläuft.

mabac
22.02.2008, 22:18
Grundsätzlich aber waren die Juden Osteuropas bis zuletzt ganz überwiegend arm. Nur in der Sowjetunion nicht, aber sonst immer und überall.


Na, in der Sowjetunion waren alle arm, neben Frau Wirtins Sohn auch die Juden!

Kennen Sie nicht das Gedicht:

"Frau Wirtin hatte einen Sohn,
der war in der Sowjetunion.
Dort wurde er nicht satt;
Jupp twoje Matt! " :D

Das sagt wohl alles! :D

ArtAllm
23.02.2008, 23:11
Na, in der Sowjetunion waren alle arm, neben Frau Wirtins Sohn auch die Juden!

Kennen Sie nicht das Gedicht:

"Frau Wirtin hatte einen Sohn,
der war in der Sowjetunion.
Dort wurde er nicht satt;
Jupp twoje Matt! " :D

Das sagt wohl alles! :D

Wissen Sie, was "Jupp twoje Matt" (еб твою мать) bedeutet?

:=

tabasco
23.02.2008, 23:17
Wissen Sie, was "Jupp twoje Matt" (еб твою мать) bedeutet?

:=

"Fick Deine Mutter". Wird aber in den 99.5% aller Anwendungen gedankenlos und ungeachtet der Bedeutung wie ein Lückenfüller oder Anhängsel (ähnlich wie "gelle, vestehste, echt und so weiter) benutzt. Wenn man den Russen zuhört und dies nicht weiß, kann es spannend werden ... sehr viele Ausländerwitze basieren auf diesen Missverständnissen.

mende82
24.02.2008, 09:39
Askhenasim und Khasaren haben nichts miteinander zu tun. Die haben ethnologisch andere Herkünfte.

mabac
24.02.2008, 11:43
"Fick Deine Mutter".

Heiliger Herrgott, schau einer an!



Wird aber in den 99.5% aller Anwendungen gedankenlos und ungeachtet der Bedeutung wie ein Lückenfüller oder Anhängsel (ähnlich wie "gelle, vestehste, echt und so weiter) benutzt. Wenn man den Russen zuhört und dies nicht weiß, kann es spannend werden ... sehr viele Ausländerwitze basieren auf diesen Missverständnissen.

Ja, diese Slawen! :D
Die Polen diskutieren fast ständig über Kurven, ich habe mir sagen lassen, dass das nichts mit Kurvendiskussion zu tun hat! :D

mabac
24.02.2008, 12:12
Wissen Sie, was "Jupp twoje Matt" (еб твою мать) bedeutet?

:=


Ausländer sollten Mat-Ausdrücke nicht verwenden, da sie Wirkung und Folgen nur schwer einschätzen können.


Wollten Sie mir das sagen? :D



Ein Phänomen der letzten Jahre ist die extensive Verwendung des Mats in der relativen Anonymität des Internets, in Weblogs wie LiveJournal und auf speziellen Websites, deren Macher sich der Gegenkultur (russ. Контркультура) zurechnen, hier oft in Verbindung mit speziellem, oft sexistischem, homophobem oder antisemitischem Slang bzw. absichtlicher Falschschreibung vieler Wörter.

Schau einer an, in Verbindung mit antisemitische Slang!!!


Der russische Mat greift auf vier Schlüsselbegriffe zurück, die durch Präfixe und Suffixe eine schier endlose Vielzahl an Substantiven, Adjektiven und Verben ergeben:
* Chui (russisch хуй ) — Schwanz (der wahrscheinlichste Ursprung ist von proto-slawisch hvoj: Nadel, etwas Stechendes (vgl. хвоя = Nadeln (eines Baums)))
* Pisda (russisch пизда ) — Fotze (ursprünglich: weibliches Harn-Ausscheidungsorgan, vgl. пи́сать = pinkeln)
* Jebat′ (russisch ебать ) — ficken (von proto-slawisch jebti: schlagen)
* Bljad′ (russisch блядь) — Nutte (vgl. блуд: Laster, Unzucht, блудница = Nutte, Sündigerin)
http://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_Mat

Können Sie mir ein entsprechendes Wörterbuch empfehlen?

Vielen Dank!

mabac

tabasco
24.02.2008, 12:42
(...)
Können Sie mir ein entsprechendes Wörterbuch empfehlen?
(...)
http://www.russki-mat.net/d/Russisch.htm

mabac
24.02.2008, 14:35
http://www.russki-mat.net/d/Russisch.htm

Sie sind ein wahrer Schatz, werter Kugelfisch, vielen Dank!

Ich glaube, Sie sind sowieso die verehrungswürdigste Userin in diesem Forum! :D

Mit chasarischen Grüssen!

mabac, Erzrappi

ArtAllm
24.02.2008, 23:14
Askhenasim und Khasaren haben nichts miteinander zu tun. Die haben ethnologisch andere Herkünfte.

Jetzt wissen wir, woran Sie glauben.

Aber wenn Sie diskutieren möchten, dann müssen Sie Ihre Thesen irgendwie belegen, so läuft eine Diskussion.

;)

ArtAllm
24.02.2008, 23:19
Wollten Sie mir das sagen? :D

Schau einer an, in Verbindung mit antisemitische Slang!!!

http://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_Mat

Können Sie mir ein entsprechendes Wörterbuch empfehlen?

Vielen Dank!

mabac

Manche Russen glauben daran, dass diese "bösen" Wörter aus nichtslawischen Sprachen kommen, wie Mongolisch oder Türkisch, was, natürlich, Quatsch ist.

:D

mabac
25.02.2008, 13:10
Manche Russen glauben daran, dass diese "bösen" Wörter aus nichtslawischen Sprachen kommen, wie Mongolisch oder Türkisch, was, natürlich, Quatsch ist.

:D

Welche Russen, die jüdischen Russen oder die orthodoxen Russen?

mabac
20.03.2008, 11:39
Nicht, wie so oft behauptet, sind böse Antisemiten die Väter und Protagonisten der Chasaren - Theorie, sondern grösstenteils Israelis, wie auch in diesem Fall:





Eine Erfindung, die sich "das jüdische Volk" nennt

...

Die ersten Juden aus Ashkenaz (Deutschland) kamen nicht aus dem Land Israel und erreichten auch Osteuropa nicht über Deutschland, sondern wurden Juden im Königreich Khazar im Kaukasus. Sand erklärt die Ursprünge der jiddischen Kultur: es war kein Import aus Deutschland, sondern die Folge der Verbindungen zwischen den Nachkommen der Khuzari und der Deutschen, die meistens als Kaufleute nach Osten reisten.

...



http://www.tlaxcala.es/pp.asp?lg=de&reference=4773
http://www.haaretz.com/hasen/spages/959229.html

ArtAllm
20.03.2008, 21:55
According to Zand, the Zionist need to devise for them a shared ethnicity and historical continuity produced a long series of inventions and fictions, along with an invocation of racist theses. Some were concocted in the minds of those who conceived the Zionist movement, while others were offered as the findings of genetic studies conducted in Israel.

Prof. Zand teaches at Tel Aviv University. His book, "When and How Was the Jewish People Invented?" (published by Resling in Hebrew), is intended to promote the idea that Israel should be a "state of all its citizens" - Jews,

http://www.haaretz.com/hasen/spages/959229.html


Nun, die Motive der Zionisten sind klar, und die Genforschungen sind ein Teil des Programms. War schon merkwürdig, dass nur zionistische «Genforscher» an diese «Forschungsergebnisse» glaubten.


Es wäre interessant zu wissen, was Zand konkret über die Genforschung schreibt.
Welche Genforscher werden zitiert, um die zionistische Genforschung zu widerlegen?

mabac
21.03.2008, 10:11
Nun, die Motive der Zionisten sind klar, und die Genforschungen sind ein Teil des Programms. War schon merkwürdig, dass nur zionistische «Genforscher» an diese «Forschungsergebnisse» glaubten.


Es wäre interessant zu wissen, was Zand konkret über die Genforschung schreibt.
Welche Genforscher werden zitiert, um die zionistische Genforschung zu widerlegen?

Wie es scheint, liegt Shlomo Zands Arbeit momentan nur in hebräisch vor.
Wie wir in diesem Strang schon mehrfach betont haben, dienen die israelischen Rassenforschungen nur dazu, im rassistische Thesen zu untermauern.

Nun der gesunde Menschenverstand dazu:


Man glaube doch nicht, daß je ein Volk durch die bloße Einheit der leiblichen Abstammung zusammengehalten wurde und diese Form auch nur durch zehn Generationen hätte wahren können. Es kann nicht oft genug wiederholt werden, daß diese physiologische Herkunft nur für die Wissenschaft und niemals für das Volksbewußtsein vorhanden ist und daß kein Volk sich je für dieses Ideal des ‚reinen Blutes’ begeistert hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_Abendlandes

Es gibt Narren, die glauben, eine Religionsgemeinschaft, die sich als Volk wähnt, hätte mehr als dreihundert Generationen ethnische Homogenität bewahren können.

ArtAllm
21.03.2008, 11:23
Es gibt Narren, die glauben, eine Religionsgemeinschaft, die sich als Volk wähnt, hätte mehr als dreihundert Generationen ethnische Homogenität bewahren können.
Gestern 21:55



Tja, werter Mabac, der Glauben an Wunder ist die Grundlage jeder Religion.... sonst wäre es keine Religion, sondern eine Wissenschaft.

Es wäre halb so schlimm, wenn Leute privat für sich an etwas glauben würden... und die Nicht-Gläubigen in Ruhe lassen würden.

Was an den Religionen schlimm ist- die Nicht-Gläubigen werden immer diffamiert, und manchmal sogar verfolgt.

Wer an das oben erwähnte Wunder nicht glaubt, der ist einfach ein sehr böser "Anti-Semit".

mabac
21.03.2008, 12:10
Tja, werter Mabac, der Glauben an Wunder ist die Grundlage jeder Religion.... sonst wäre es keine Religion, sondern eine Wissenschaft.

Nun, werter ArtAllm, über die Religion, über die wir diskutieren, ist mehr oder weniger zum Abstammungskult mutiert. Man möchte keine Türken im Genpool habe! :D


Es wäre halb so schlimm, wenn Leute privat für sich an etwas glauben würden... und die Nicht-Gläubigen in Ruhe lassen würden.

Was an den Religionen schlimm ist- die Nicht-Gläubigen werden immer diffamiert, und manchmal sogar verfolgt.

Wer an das oben erwähnte Wunder nicht glaubt, der ist einfach ein sehr böser "Anti-Semit".

Haha, erstaunlich ist aber, dass man selbst in Israel, dem Hort des Judentums, auch in der Presse über Themen schreibt, wegen denen man hier, im "Täterland" :D, wegen "Ungläubigkeit" diffamiert wird.

Rikimer
21.03.2008, 14:56
Nun, werter ArtAllm, über die Religion, über die wir diskutieren, ist mehr oder weniger zum Abstammungskult mutiert. Man möchte keine Türken im Genpool habe! :D



Haha, erstaunlich ist aber, dass man selbst in Israel, dem Hort des Judentums, auch in der Presse über Themen schreibt, wegen denen man hier, im "Täterland" :D, wegen "Ungläubigkeit" diffamiert wird.

Mit den Türkeitürken haben die Chasaren nun auch wenig bis gar nichts zu tun.

MfG

Rikimer

mabac
21.03.2008, 15:57
Mit den Türkeitürken haben die Chasaren nun auch wenig bis gar nichts zu tun.


Direkt sicherlich nicht, da haben Sie recht. So wie die Chasaren letzendlich ein slawisch - türkisches Mischvolk waren, so sind auch die heutigen Türkeitürken ein Mischvolk mit einem maximal 30%igen "Türkenanteil".

Die Aschkenasim, an deren Ethnogenese die Chasaren mehr oder weniger beigetragen haben, haben auch mit den türkischen Juden, die grösstenteils Sepharden waren (oder sind), wenig gemeinsam.
Laut Wexler, The Non-Jewish Origins of the Sephardic Jews, waren die Stammhalter der Sepharden judaisierte Berber Nordafrikas.

Sehen Sie, es ist zu bezweifeln, dass es irgendwo in Europa und Umgebung, von isolierten Bewohnern von Inseln oder Bergtälern abgesehen, ein "reines" Volk gegeben hat.

Wundern Sie sich nicht, dass viele Israelis, darunter eben auch die zitierten Wissenschaftler, diese ganze Abstammungsgeschichte viel lockerer sehen, als z.B. deutsche Philosemiten?

MfG

mabac

Gawen
21.03.2008, 16:23
Nicht, wie so oft behauptet, sind böse Antisemiten die Väter und Protagonisten der Chasaren - Theorie, sondern grösstenteils Israelis, wie auch in diesem Fall:

http://www.tlaxcala.es/pp.asp?lg=de&reference=4773
http://www.haaretz.com/hasen/spages/959229.html

Die Bibel hat immer recht, Kinder! :D

Ich lese gerade "Pasque di Sangue" von Prof. Ariel Toaff, Bar-Ilan University.
Noch so ein böser israelischer Nestbeschmutzer.

http://www.file-upload.net/download-740051/postfazione_ingl.pdf.html
http://www.archive.org/details/BloodPassover

mabac
21.03.2008, 16:50
Die Bibel hat immer recht, Kinder! :D

Ich lese gerade "Pasque di Sangue" von Prof. Ariel Toaff, Bar-Ilan University.
Noch so ein böser israelischer Nestbeschmutzer.

http://www.file-upload.net/download-740051/postfazione_ingl.pdf.html
http://www.archive.org/details/BloodPassover


Tja, der aufgeklärte Israeli lacht herzerfrischen über die biblischen Legenden, während man in Deutschland demütig kniet! :D

Archive.org ist übrigens meine Lieblingseite, weil ich ein deadhead bin! :D :D :D

http://www.archive.org/search.php?query=creator:%22Grateful%20Dead%22

Zum Lesen gibt es da auch etwas!

Willkommen an Bord des Chasaren - Dampfers!

Rikimer
21.03.2008, 17:04
Direkt sicherlich nicht, da haben Sie recht. So wie die Chasaren letzendlich ein slawisch - türkisches Mischvolk waren, so sind auch die heutigen Türkeitürken ein Mischvolk mit einem maximal 30%igen "Türkenanteil".

Die Aschkenasim, an deren Ethnogenese die Chasaren mehr oder weniger beigetragen haben, haben auch mit den türkischen Juden, die grösstenteils Sepharden waren (oder sind), wenig gemeinsam.
Laut Wexler, The Non-Jewish Origins of the Sephardic Jews, waren die Stammhalter der Sepharden judaisierte Berber Nordafrikas.

Sehen Sie, es ist zu bezweifeln, dass es irgendwo in Europa und Umgebung, von isolierten Bewohnern von Inseln oder Bergtälern abgesehen, ein "reines" Volk gegeben hat.

Wundern Sie sich nicht, dass viele Israelis, darunter eben auch die zitierten Wissenschaftler, diese ganze Abstammungsgeschichte viel lockerer sehen, als z.B. deutsche Philosemiten?

MfG

mabac

Die Türkeitürken sind nur zu 5-10% echter türkischer Abstammung.

MfG

Rikimer

Gawen
21.03.2008, 17:58
Tja, der aufgeklärte Israeli lacht herzerfrischen über die biblischen Legenden, während man in Deutschland demütig kniet! :D
Interessant ist natürlich die Frage, warum die mosaische Ideologie bei so vielen Völkern so wirksam war und da schließe ich Christianiker und Koraniker ausdrücklich mit ein. ;)

Frohes Ostara weiterhin und allerseits! :D

ArtAllm
21.03.2008, 18:35
Mit den Türkeitürken haben die Chasaren nun auch wenig bis gar nichts zu tun.

MfG

Rikimer

Werter Rikimer,

die Khasaren waren ein Türkenvolk, sie waren Türkischsprachig und sie waren mit allen anderen Türkenvölkern genetisch verwandt.

Auch die modernen Ostjuden sind eher mit den modernen Türken verwandt, als mit den modernen Semiten (sprich Arabern).



The researchers say that they were surprised to find that the Jews were closer genetically to the Kurds (and to the Turks) than to their Arab neighbors. The findings of the study, which for the first time included a comparison between DNA samples from Jews and DNA samples from Muslim Kurds, also surprised historians such as Prof. Bezalel Bar-Kochba of Tel-Aviv University and Dr. Gunner Lehman of Ben-Gurion University in the Negev, who said: "`It is difficult to explain the findings within the context of the knowledge we have about material and historic culture.'"

http://www.khazaria.com/genetics/abstracts-jews.html

ArtAllm
21.03.2008, 18:39
Die Türkeitürken sind nur zu 5-10% echter türkischer Abstammung.

MfG

Rikimer

Wer ist denn Ihrer Meinung nach "echter türkischer Abstammung"?

.

mabac
21.03.2008, 18:50
Interessant ist natürlich die Frage, warum die mosaische Ideologie bei so vielen Völkern so wirksam war und da schließe ich Christianiker und Koraniker ausdrücklich mit ein.

Die Christianiker und Koraniker? :D

Was halten Sie von Spengler?


Die römische Welt der Kaiserzeit hat ihre Lage wohl geahnt. Die späten Schriftsteller sind voll von Klagen über die Entvölkerung und geistige Verblödung Afrikas, Spaniens, Galliens und vor allem der antiken Stammgebiete, Italiens, und Griechenlands.
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Der+Untergang+des+Abendlandes/Zweiter+Band%3A+Welthistorische+Perspektiven/3.+Kapitel%3A+Probleme+der+arabischen+Kultur/1.+Historische+Pseudomorphosen/2.

Dekandenz, worauf ArtAllm immer wieder hinwies, bereitet den Boden für den Kult des mesopotamischen Wüstengötzen namens Jahwe, später Christengott, dann gar Allah.
Dekadenz allerwegen!



Frohes Ostara weiterhin und allerseits! :D

Auch Ihnen, alter Heide, ein frohes Ostern!

mabac

ArtAllm
21.03.2008, 19:01
Dekandenz, worauf ArtAllm immer wieder hinwies, bereitet den Boden für den Kult des mesopotamischen Wüstengötzen namens Jahwe, später Christengott, dann gar Allah.
Dekadenz allerwegen!

Auch Ihnen, alter Heide, ein frohes Ostern!

mabac

Ja, werter Mabac, die moderne Dekadenz der Europäer hat wohl für die dritte Variation der mesopotamischen Religion (Islam genannt) den Boden bereitet.

Eigentlich sind die Muslime nicht einmal daran schuld.

Ein frohes heidnisches Osterfest!

Ostern ist eigentlich ein germanisches Heidenfest, da es in Mesopotamien keine Osterhasen gab.

:D

mabac
21.03.2008, 19:10
Ja, werter Mabac, die moderne Dekadenz der Europäer hat wohl für die dritte Variation der mesopotamischen Religion (Islam genannt) den Boden bereitet.

Eigentlich sind die Muslime nicht einmal daran schuld.

Wie wahr, wie wahr, wenn man sich die neuzeitliche Dekadenz betrachtet! :D


Ein frohes heidnisches Osterfest!

Ostern ist eigentlich ein germanisches Heidenfest, da es in Mesopotamien keine Osterhasen gab.


Auch Ihnen, heidnische Grüsse zum Osterfest!

mabac

Gawen
21.03.2008, 21:07
Ein frohes heidnisches Osterfest!

Ostern ist eigentlich ein germanisches Heidenfest, da es in Mesopotamien keine Osterhasen gab. :D

Feiern wir heute einfach Tlachtga, die leuchtende, unsere erste Märtyrerin! :)

http://everything2.net/title/Tlachtga

Rikimer
21.03.2008, 22:21
Wer ist denn Ihrer Meinung nach "echter türkischer Abstammung"?

.
Das wird das Gro deiner Fragen beantworten:

http://www.politik.de/forum/showthread.php?t=164752

Nur soviel: Mit den Türkeitürken haben die historischen Türken bzw. die Turkvölker wenig bis gar nichts zu tun.

MfG

Rikimer

ArtAllm
22.03.2008, 07:31
Das wird das Gro deiner Fragen beantworten:

http://www.politik.de/forum/showthread.php?t=164752

Nur soviel: Mit den Türkeitürken haben die historischen Türken bzw. die Turkvölker wenig bis gar nichts zu tun.

MfG

Rikimer

Ich habe nicht die Zeit, den ganzen Strang zu lesen, aber es scheint, dass die Genforscher vergessen, dass die Mongolen die Zentralasiatischen Völker genetisch sehr beeinflusst haben (Dschingis Khan), und Anatolien blieb davon verschont.

Im 10 Jahrhundert gab es kaum einen genetischen Unterschied zwischen den Zentralasiatischen, Nordkaukasischen und anatolischen Türkvölkern.

Wie kommt man nur auf die Gedanken, die modernen Türkvölker aus Zentralasien, Israel und Anatilien miteinander zu vergleichen, und anhand dieser Genforschung Aussagen über die Herkunft der Ostjuden und der Chasaren zu machen?

Haben die Leute den Geschichtsunterricht verpennt?


:rolleyes:

Rikimer
22.03.2008, 12:37
Ich habe nicht die Zeit, den ganzen Strang zu lesen, aber es scheint, dass die Genforscher vergessen, dass die Mongolen die Zentralasiatischen Völker genetisch sehr beeinflusst haben (Dschingis Khan), und Anatolien blieb davon verschont.

Im 10 Jahrhundert gab es kaum einen genetischen Unterschied zwischen den Zentralasiatischen, Nordkaukasischen und anatolischen Türkvölkern.

Wie kommt man nur auf die Gedanken, die modernen Türkvölker aus Zentralasien, Israel und Anatilien miteinander zu vergleichen, und anhand dieser Genforschung Aussagen über die Herkunft der Ostjuden und der Chasaren zu machen?

Haben die Leute den Geschichtsunterricht verpennt?


:rolleyes:
Du kannst zwar viel behaupten, nur am Beleg hapert es ein wenig, findest du nicht? Abgesehen davon scheinst du von der Genetik kaum einen Schimmer zu haben.

MfG

Rikimer

ArtAllm
22.03.2008, 16:02
Du kannst zwar viel behaupten, nur am Beleg hapert es ein wenig, findest du nicht? Abgesehen davon scheinst du von der Genetik kaum einen Schimmer zu haben.
MfG
Rikimer


Ich glaube nicht, dass jemand in diesem Forum ein Fachmann für Genetik ist, aber die Invasion der Mongolen und ihr Einfluss auf die ethnische Zusammensetzung der türkischen und slawischen Völker gehört zum Grundwissen.

Wer anhand der heutigen asiatischen Türkenvölker irgendeine Aussage über das 10 Jahrhundert treffen möchte, der ist aus meiner Sicht kein Wissenschaftler...

.

mabac
22.03.2008, 16:25
Wie kommt man nur auf die Gedanken, die modernen Türkvölker aus Zentralasien, Israel und Anatilien miteinander zu vergleichen, und anhand dieser Genforschung Aussagen über die Herkunft der Ostjuden und der Chasaren zu machen?

Es sind dieselben Kräfte, die meinen, die Ostjuden wären versprengte Hebräer! :D



Haben die Leute den Geschichtsunterricht verpennt?


Nicht nur den Geschichtsunterricht, werter ArtAllm! :D

Rikimer
22.03.2008, 16:30
Eins ist hier - leider - ziemlich sicher: Von der Genetik wisst ihr vielleicht gerade noch wie dieser Begriff buchstabiert wird. Mehr aber leider auch nicht.

MfG

Rikimer

mabac
22.03.2008, 16:51
Eins ist hier - leider - ziemlich sicher: Von der Genetik wisst ihr vielleicht gerade noch wie dieser Begriff buchstabiert wird. Mehr aber leider auch nicht.

MfG

Rikimer

Nun, ArtAllm und ich haben aber schon vom Mutationskonglomerat CMH, im Volksmund auch Kohn - Gen genannt, gehört, .
Und wir wissen, dass im südafrikanischen Buba - Clan über 50% der Männer Träger dieses Gens sind.
Das wiederum lässt die Vermutung zu, dass der Stammvater der Kohns im südafrikanischen Busch hockte.

Wir wissen also nicht nur, wie man Genetik buchstabiert, wir können auch die Abkürzung CMH entschlüsseln: Cohen Modal Haplotype!

Wussten Sie das? :D :D :D

Rikimer
22.03.2008, 21:33
Nun, ArtAllm und ich haben aber schon vom Mutationskonglomerat CMH, im Volksmund auch Kohn - Gen genannt, gehört, .
Und wir wissen, dass im südafrikanischen Buba - Clan über 50% der Männer Träger dieses Gens sind.
Das wiederum lässt die Vermutung zu, dass der Stammvater der Kohns im südafrikanischen Busch hockte.

Wir wissen also nicht nur, wie man Genetik buchstabiert, wir können auch die Abkürzung CMH entschlüsseln: Cohen Modal Haplotype!

Wussten Sie das? :D :D :D

Ich bin beeindruckt.

In Bezug auf den südarfikanischen Buba Clan, also das Volk der Lemba, ist bekannt, das die Priesterkaste männlicherseits größtenteils von den Cohn bzw. den Leviten abstammt. Wie du nun darauf kommst, das die Stammväter der Kohns aus dem Busch kommen, entzieht sich meiner Kenntnis. Es kann eigentlich nur daher rühren, das du über die Geschichte (Saga) der Lemba noch nicht einmal oberflächlich bescheid weißt.

Aber um dir ominöse Person noch ein wenig Stoff zu geben: Die Traditionen der Lemba sind archaischer, also ursprünglicher als das der gesamten Restjudenschaft. So wie diese ihre Feste feiern bzw. ihre Ahnen in Simbabwe dies in ihren Steinstädten getan haben, so feierten vermutlich auch die Altisraeliten ihre Feste. Daraus würdest du nun vermutlich den Schluß ziehen: Die ursprünglichen Juden wären Schwarze? ?( :hihi:

MfG

Rikimer

mabac
22.03.2008, 23:22
Ich bin beeindruckt.

In Bezug auf den südarfikanischen Buba Clan, also das Volk der Lemba, ist bekannt, das die Priesterkaste männlicherseits größtenteils von den Cohn bzw. den Leviten abstammt.
Haha, über 50% der männlichen Buba sind Kohns, das ist die höchste Kohn Dichte, somit ist wahrscheinlicher, dass die Kohns Bubas sind, aber nicht umgekehrt.
Dass die Bubas jetzt auch noch Träger des Levi Gens in ihren Reihen haben, ist mir neu.


Wie du nun darauf kommst, das die Stammväter der Kohns aus dem Busch kommen, entzieht sich meiner Kenntnis. Es kann eigentlich nur daher rühren, das du über die Geschichte (Saga) der Lemba noch nicht einmal oberflächlich bescheid weißt.
Die Legenden um die Herkunft der Lemba ist ähnlich unwahrscheinlich wie die Legende über die Wanderung der Hebräer über das Rheintal in die südrussischen Steppen.


Aber um dir ominöse Person noch ein wenig Stoff zu geben: Die Traditionen der Lemba sind archaischer, also ursprünglicher als das der gesamten Restjudenschaft.
So wie diese ihre Feste feiern bzw. ihre Ahnen in Simbabwe dies in ihren Steinstädten getan haben, so feierten vermutlich auch die Altisraeliten ihre Feste.
Nun, es ist nichts Neues, dass die Sitten und Gebräuche im Süden Afrikas archaischer sind als z.B. im nichtislamischen Mittelmeeraum.


Daraus würdest du nun vermutlich den Schluß ziehen: Die ursprünglichen Juden wären Schwarze? ?


Nicht ich, sondern Wissenschaftler und viele schwarze Juden, wie die African Hebrew Israelites und die Black Hebrew Israelites, sind der Meinung, dass die ursprünglichen Juden Schwarze waren.
Sie gehen sogar soweit, zu behaupten, die weissen Juden hätten den schwarzen Juden die jüdische Identität gestohlen.

ArtAllm
22.03.2008, 23:27
In Bezug auf den südarfikanischen Buba Clan, also das Volk der Lemba, ist bekannt, das die Priesterkaste männlicherseits größtenteils von den Cohn bzw. den Leviten abstammt.


Man weiß nichts, man glaubt nur daran.

:D

So läuft es mit der zionistischen "Genforschung". Die "Genforscher" wissen, dass die Tora unbedingt stimmen muss, und deshalb wird so "geforscht", damit die Tora belegt wird.



American Journal of Human Genetics 66:2 (February 2000): 674-686. (Mirror) The "Kohen modal haplotype" is found among a significant number of members of the Lemba tribe of Africa, which claims descent from Jews but is also descended from Black Africans (Bantus). The priestly Buba clan has the Kohen haplotype in a higher percentage than Ashkenazi priests do. Furthermore, the non-Buba Lemba have the highest percentage of the Kohen haplotype outside of the priestly caste, among populations tested to date - higher than Ashkenazim and Sephardim added together! (Familytreedna.com estimates that only about 3 percent of Jews who do not know whether they are Levites or Cohens have the Cohen gene). 9 percent of the Lembas have the Cohen gene. Excerpts from the abstract:

http://www.khazaria.com/genetics/abstracts-nonjews.html


Falls Sie mit Englisch Probleme haben sollten:

Die Lemba behaupten, sie würden von den antiken Juden abstammen.

Und jetzt kommt das spannende:

Die dunkelhäutigen Südafrikaner, die man von anderen südafrikanern nicht unterscheiden kann, haben viel, viel mehr "Cohen-Gene", als die sephardischen und aschkenasischen Priesterdynastien zusammengelegt!

Wie kann so was sein?

Die einzige Erklärung wäre, dass die ersten Kohens dunkelhäutig waren.

Aber das passt wiederum nicht in den Kram der Zionisten, deshalb dürfen die dunkelhäutigen Lemba nicht nach Israel kommen.

Übrigens, die afghanischen Paschtunen glauben auch daran, dass sie von den Juden abstammen (und sie haben sogar viele jüdische Bräuche, z.B. zeichnen die Paschtunen einen Davidstern an die Eingangstüre ihrer Häuser), aber die Genforscher konnten bei ihnen keine entsprechenden Haplotyden finden, deshalb dürfen die Paschtunen auch nicht mir ihren Kamelen nach Israel kommen.

Die Aschkenasim dürfen aber nach Israel kommen, obwohl sie viel, viel, weniger Cohen-Gene haben, als die Lemba-Burschen, und kein Aschkenasim zeichnet einen Davidstern auf seine Tür, wie es die Paschtunen tun... und das finde ich unfair.

;(



Wie du nun darauf kommst, das die Stammväter der Kohns aus dem Busch kommen, entzieht sich meiner Kenntnis. Es kann eigentlich nur daher rühren, das du über die Geschichte (Saga) der Lemba noch nicht einmal oberflächlich bescheid weißt.


Wieso nicht? In Ägypten gab es viele schwarze Sklaven, und die Exodus-Geschichte hat sich nicht so abgespielt, wie es in der Thora beschrieben ist.

Es gab eine Revolte der Sklaven, die aus Ägypten fliehen mussten, und Moses und sein Bruder Aaron (der erste Kohen) waren schwarze Sklaven aus Süd-Afrika.
Die schwarzen Afrikaner waren immer gute und starke Sklaven, und in Südafrika war Sklavenhandel schon immer eine boomende Wirtschaftsbranche.

Was sollte denn daran verwunderlich sein, wenn einige schwarzen Sklaven aus Ägypten nach Palästina flüchteten?



Aber um dir ominöse Person noch ein wenig Stoff zu geben: Die Traditionen der Lemba sind archaischer, also ursprünglicher als das der gesamten Restjudenschaft. So wie diese ihre Feste feiern bzw. ihre Ahnen in Simbabwe dies in ihren Steinstädten getan haben, so feierten vermutlich auch die Altisraeliten ihre Feste.


Nun, woher wissen Sie, wie die Israeliten vor der Flucht aus Ägypten ihre Feste gefeiert haben?
Aus der Thora? Thora ist doch nur ein Märchenbuch.

Gab es vor der Eroberung von Jerusalem und Zerstörung der kanaantischen Zivilisation schon Israeliten? Eher nicht.



Daraus würdest du nun vermutlich den Schluß ziehen: Die ursprünglichen Juden wären Schwarze?


Die "ursprünglichen Juden" hat es nie gegeben. Es gab verschiedene semi -nomadische Stämme, die die Kanaanitische Zivilisazion zerstört und Jerusalem erobert und allmählich die kanaanitische Kultur übernommen haben.

Es kann durchaus sein, dass Moses, Aaron etc. starke schwarze südafrikanische Sklaven waren, die mit anderen Sklaven aus Ägypten nach Palästina flüchteten, und deshalb konnten sie sich unter den schmächtigen und halbwüchsigen Nomaden auch als Führer durchsetzen.

Anschließend haben die Eroberer (wie es immer der Fall ist) Legenden über ein Volk erfunden, dass aus Ägypten flüchtete, und Monotheismus kam, natürlich, auch aus Ägypten.

Wieso denn nicht? Haben Sie etwas gegen Schwarze?

Übrigens, die Biblischen Geschichten lassen sich weder durch archäologische Entdeckungen noch durch ägyptische Urkunden belegen.
Die ägyptischen Urkunden berichten zwar von einer Flucht von schwarzen Sklaven nach Palästina, aber sie berichten nichts von Juden, die in Ägypten versklavt waren, und dann wieder nach Palästina flüchteten. Das ist nur eine Legende.

Wenn der Exodus aus Ägypten keine Legende wäre, dann würden die Ägypter dieses Ereignis in ihren Urkunden erwähnen.

ArtAllm
22.03.2008, 23:36
Nicht ich, sondern Wissenschaftler und viele schwarze Juden, wie die African Hebrew Israelites und die Black Hebrew Israelites, sind der Meinung, dass die ursprünglichen Juden Schwarze waren.



Werter Mabac, wir sind uns wahrscheinlich einig, dass es die ursprünglichen Juden nie gegeben hat.

Das Kanaanitische Reich war dekadent und ist zum Opfer vieler nomadischen Räuber geworden.

Dazu kamen noch schwarze Sklaven, die aus dem benachbarten Ägypten fliehen konnten.

Es kann sein, dass nur Moses und sein Stamm schwarze Sklaven waren, und die restlichen Eroberer, die sich in Jerusalem ansiedelten und später Anhänger einer ägyptischen monotheistischen Religion wurden, sich diesen schwarzen Priestern angeschlossen haben.

Die Kanaaniter hat man natürlich nicht vernichtet, sie sind auch im zukünftigen Volk, dass sich später Israeliten nannte, aufgegangen.

Später hat man entsprechende Legenden erfunden, wie es mit allen "Völkern" der Fall ist.

Rikimer
23.03.2008, 00:30
Haha, über 50% der männlichen Buba sind Kohns, das ist die höchste Kohn Dichte, somit ist wahrscheinlicher, dass die Kohns Bubas sind, aber nicht umgekehrt.
Dass die Bubas jetzt auch noch Träger des Levi Gens in ihren Reihen haben, ist mir neu.


Die Legenden um die Herkunft der Lemba ist ähnlich unwahrscheinlich wie die Legende über die Wanderung der Hebräer über das Rheintal in die südrussischen Steppen.


Nun, es ist nichts Neues, dass die Sitten und Gebräuche im Süden Afrikas archaischer sind als z.B. im nichtislamischen Mittelmeeraum.



Nicht ich, sondern Wissenschaftler und viele schwarze Juden, wie die African Hebrew Israelites und die Black Hebrew Israelites, sind der Meinung, dass die ursprünglichen Juden Schwarze waren.
Sie gehen sogar soweit, zu behaupten, die weissen Juden hätten den schwarzen Juden die jüdische Identität gestohlen.

Darf ich dich überhaupt noch ernst nehmen?

a) Cohns sind Leviten
b) du willst mir jetzt weiß machen diese seien eigentlich ursprünglich Neger?
c) ich halte mich da lieber an die Legenden der Lemba als an das unausgegorene Gequatsche des mabac
d) ich schrieb von den Sitten der alten Hebräer ursprünglicher in Bezug auf die Lemba, welche sich von ihren Sitten und Bräuchen her unterscheiden von anderen afrikanischen Völkern
e) nun scheint es noch mehr Spinner zu geben, meinetwegen auch schwarze Juden mit denen du etwas gemein zu haben scheinst.

MfG

Rikimer

Rikimer
23.03.2008, 00:33
Werter Mabac, wir sind uns wahrscheinlich einig, dass es die ursprünglichen Juden nie gegeben hat.

Das Kanaanitische Reich war dekadent und ist zum Opfer vieler nomadischen Räuber geworden.

Dazu kamen noch schwarze Sklaven, die aus dem benachbarten Ägypten fliehen konnten.

Es kann sein, dass nur Moses und sein Stamm schwarze Sklaven waren, und die restlichen Eroberer, die sich in Jerusalem ansiedelten und später Anhänger einer ägyptischen monotheistischen Religion wurden, sich diesen schwarzen Priestern angeschlossen haben.

Die Kanaaniter hat man natürlich nicht vernichtet, sie sind auch im zukünftigen Volk, dass sich später Israeliten nannte, aufgegangen.

Später hat man entsprechende Legenden erfunden, wie es mit allen "Völkern" der Fall ist.
Hast du eigentlich einen Beleg für die schwarzen Sklaven, welche deiner Meinung nach die ursprünglichen Israeliten sein sollten, oder bist du wie mabac ein Meister der unbelegten Behauptungen?

MfG

Rikimer

Rikimer
23.03.2008, 01:15
ArtAllm und mabac, ihr solltet euch mit eurem geballten Fachwissen an solch populärwissenschaftlichen Zeitschriften wie z. b. die PM wenden, denn dort wird immer noch behauptet:


Von allen vertretenen nichtjüdischen Völkern glichen die Juden am meisten – wen wundert es – den Palästinensern, den Syrern und den Libanesen, was nur bestätigt, was ohnehin alle wissen: Dass der Nahostkonflikt eine Auseinandersetzung unter Verwandten ist. Sonst sahen die Ähnlichkeiten mit den nichtjüdischen Bevölkerungen in absteigender Reihenfolge so aus: Griechen, Türken, Italiener, Spanier, Deutsche, Österreicher. Schlusslicht waren die Russen. Auch die Lemba wiesen – abgesehen vom »Cohen Modal Haplotype« – zusätzliche »jüdische Gene« auf. Insgesamt entdeckten Hammer und Kollegen in ihrer Untersuchung 13 »Haplotypen«, die viel häufiger bei Juden vorkommen als bei Nichtjuden. »Haplotyp« nennen die Wissenschaftler eine Gruppe von Mutationen, die stets gemeinsam auftreten. 13 »Haplotypen« ist gleichbedeutend mit 13 Stammvätern, die einst vor etlichen tausend Jahren lebten und dem Volk als Ahnherren dienten. Selbstverständlich ist kein Jude im Besitz aller 13 Haplotypen.
Fest steht: Die Wurzeln der heutigen Juden sind im Nahen Osten zu suchen. Somit wird zum ersten Mal die alte Theorie der Entstehung der Aschkenasim aus den Reihen der Khasaren wissenschaftlich widerlegt. Wahrscheinlich kamen die heutigen Ashkenasim über Rom nach Europa. Von dort zogen sie nach Frankreich und Deutschland weiter. Nach den Verfolgungen im Rheingebiet zur Zeit der Kreuzzüge wanderten viele Juden nach Polen aus und nahmen ihre mittelhochdeutsche Sprache mit, aus der das Jiddische entstand.

Andere isolierte jüdische Gemeinschaften, etwa jene in Georgien, Kurdistan und Persien sind, so die Forscher, möglicherweise die Nachkommen jener Juden, die 721 v. Chr. im Zeitalter des assyrischen Reichs in den Osten verschleppt wurden. Bisher war nur die Rede vom Y-Chromosom und von männlichen Juden. Kann man aber auch bei Frauen »jüdische Gene« feststellen? Frauen haben kein Y-Chromosom und kamen deshalb in den oben genannten Genanalysen als Testpersonen nicht in Frage. Doch auch Frauen vermitteln an ihre Kinder – männliche wie weibliche – ein ganz besonderes Erbgut: die mitochondriale DNS (mtDNS), die nie von Männern an ihre Kinder weitergegeben wird. Sie findet sich in den Mitochondrien, den »Kraftwerken« einer Zelle.

David Goldstein, ein Genetiker am University College of London, machte diese mtDNS zum Gegenstand einer Untersuchung. Seine weiblichen Testpersonen entstammten neun verschiedenen jüdischen Völkern von Georgien bis Marokko. Goldstein war auf der Suche nach einer Gemeinsamkeit, die auch bei allen Müttern vorkommt. Doch diese von der Mutter vererbten »jüdischen Gene« waren nicht aufzufinden. Jüdische Frauen aus verschiedenen Kulturen schienen vom Erbgut her nur wenige Gemeinsamkeiten aufzuweisen. Lediglich innerhalb einer bestimmten Kultur stellten die Wissenschaftler fest, dass die weibliche mtDNS den Nachweis lieferte, dass sich jede jüdische Gemeinde aus wenigen Stamm-Müttern zusammensetzte. Zur Erklärung stellten sich Goldstein und seine Kollegen folgendes Szenario vor: Männer aus dem Nahen Osten hatten sich vielleicht als Händler irgendwo niedergelassen und gründeten Siedlungen, die dann zu Kolonien heranwuchsen. Die Männer heirateten anfangs Frauen aus der nichtjüdischen Umgebung. Nachdem die Gemeinde gefestigt war, erlaubte man nur noch die Ehe unter sich. Das erklärt, wieso Juden aus verschiedenen Ländern immer Ähnlichkeiten mit der nichtjüdischen Umwelt aufweisen. Nebenbei: Eine Ehe mit einer nicht-jüdischen Frau ist nach den heutigen rabbinischen Gesetzen nicht mehr zulässig – es sei denn, die Frau tritt vor der Heirat zum Judentum über. Dieser Brauch geht möglicherweise auf römische Erbschaftsgesetze zurück. Die Tatsache, dass jüdische Männer überall Ehen mit nicht-jüdischen Frauen eingingen, spricht dafür, dass das rabbinische Gesetz zunächst weniger verbindlich war als heute.

Die Genanalyse steht gerade erst am Anfang. Jedes Jahr werden neue Möglichkeiten entdeckt, die Techniken verfeinert. 2001 untersuchte die israelische Wissenschaftlerin Ariella Oppenheim 1847 männliche Testpersonen – unter ihnen aschkenasische, sephardische und kurdische Juden wie auch muslimische Kurden, Türken, Armenier, muslimische Araber, Palästinenser und Beduinen. Ihre Methoden waren noch differenzierter als alles Bisherige. Entsprechend waren auch ihre Ergebnisse. Oppenheim und Kollegen gelangen wieder einige neue Entdeckungen: erstens, dass kurdische und sephardische Juden vom Erbgut her im Vergleich zu allen anderen untersuchten Testpersonen einander am ähnlichsten waren – gefolgt von den Aschkenasim, deren Abweichungen dem europäischen Einfluss zuzuschreiben waren; zweitens, dass unter Nichtjuden die allernächsten Verwandten der Juden wohl doch nicht die Palästinenser und Syrer seien – auch wenn die Verwandtschaft eng ist –, sondern die Kurden und die Armenier – dies gelte selbstverständlich nur väterlicherseits. Dieses Ergebnis überraschte, ließ sich aber historisch erklären. Immerhin berichtet auch die Bibel, dass Abraham einst aus Ur in Mesopotamien ausgewandert war. Wenn Oppenheims Schlussfolgerungen richtig sind, dann kann man davon ausgehen, dass die Vorfahren Abrahams selbst Nomaden waren, deren Heimat in den Bergen des nördlichen Mesopotamien zu suchen ist. Eines Tages legten sie ihr Schicksal in Gottes Hand – vielleicht gab es für sie auch noch Götter – und machten sich auf den Weg in die weite Welt. Bis heute hat sich für dieses Volk nichts daran geändert. Ein Ende der Reise ist nicht in Sicht.

Quelle:

http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/druck_artikel.asp?artikelid=830


PM scheint nach Experten wie euch zu schreien. Vor allem ArtAllm sollte sich mal dieser Zeitschrift zusammen setzen, um diesen zu erklären das die Juden nichts mit den Kurden, dafür aber mehr mit den Negern zu tun haben. :]

MfG

Rikimer

mabac
23.03.2008, 03:15
Darf ich dich überhaupt noch ernst nehmen?

a) Cohns sind Leviten


Nun, ich würde eher sagen; die Kohns sind Bubaiten vom Stamm der Lemba. Dass die Lemba einer der 12 (13 ?) Stämme Israels sind, wäre mir neu!

Rheinlaender
23.03.2008, 05:35
1.) Weil das Turkvolk der Khasaren und ihr Reich im Laufe der Geschichte aufhörte zu existieren und sich das Volk in Osteuropa bis nach Deutschland ausbreitete. Daher sprechen die Juden in turksprachigen Ländern Türkisch und in den Ländern mit slawischer Sprache slawische Sprachen oder das Jiddisch, ein Mix aus Deutsch, Polnisch und hebräischer "Liturgiesprache".

Yiddish ist nicht "Mix" sondern Mittelhochdeutsch mit eingemischten slavischen und herbraeischen Worten. Die von der Hauptentwicklung der dt. isolierten juedischen Gemeinden im Osten bewarten das Mittelhochdeutsche ihrer alten Heimat, waerend die mittelhochdt. Sprache sich zum jetzigen Hochdeutsch entwicklete.

Das spricht fuer Einwanderung aus dem Westen, genauer aus dem Rheinland, da viele auch viele "typisch" juedische Namen, wie Singer, Blum, Blument(h)al etc. auch rheinische Namen sind.

ArtAllm
23.03.2008, 10:35
a) Cohns sind Leviten


Ja, aber die modernen Leviten sind genetisch sehr heterogen, weil siie nicht verpflichtet waren, sich an "rassenhygiene" zu halten:

Die Cohens sind viel homogener, weil sie sich mit anderen Völkern nicht vermsicht haben.



Jewish tradition, based on the Torah, is that all Kohanim are direct descendants of Aharon, the original Kohen. The line of the Kohanim is patrilineal: it has been passed from father to son without interruption from Aharon, for 3,300 years, or more than 100 generations.

Dr. Karl Skorecki was attending services one morning.

The Torah was removed from the ark and a Kohen was called for the first aliya. The Kohen called up that particular morning was a visitor: a Jew of Sefardic background. His parents were from Morocco. Skorecki also a has a tradition of being a Kohen, though of Ashkenazi background. His parents were born Eastern Europe. Karl (Kalman) Skorecki looked at the Sefardi Kohen's physical features and considered his own physical features. they were significantly different in stature, skin coloration and hair and eye color. Yet both had a tradition of being Kohanim--direct descendants of one man--Aharon HaKohen.

...

The research, which began with an idea in shul, has shown a clear genetic relationship amongst Kohanim and their direct lineage from a common ancestor. The research findings support the Torah statements that the line of Aharon will last throughout history. That our Torah tradition is supported by these findings should be a reinforcement for Kohanim and for all those who know that the Torah is truth, and that God surely keepsHis promises.

http://www.cohen-levi.org/jewish_genes_and_genealogy/the_dna_chain_of_tradition.htm


Wie Sie sehen, solche "Forschungen" werden von Leuten betrieben, die fest an Torah glauben. Kann ein religiöser Fanatiker zulassen, dass die Torha widerlegt wird?




A similar investigation was made with men who consider themselves Levites. Whereas the priestly Kohanim are considered descendants of Aaron, who in turn was a descendant of Levi, son of Jacob, the Levites (a lower rank of the Temple) are considered descendants of Levi through other lineages. Levites should also therefore share common Y-chromosomal DNA.

The investigation of Levites found high frequencies of multiple distinct markers, suggestive of multiple origins for the majority of non-Aaronid Levite families.

...

The authors nevertheless warn however that "using the current CMH definition to a infer relation of individuals or groups to the Cohen or ancient Hebrew populations would produce many false-positive results," and note that "it is possible that the originally defined CMH represents a slight permutation of a more general Middle Eastern type that was established early on in the population prior to the divergence of haplogroup J. Under such conditions, parallel convergence in divergent clades to the same STR haplotype would be possible."[17]

http://en.wikipedia.org/wiki/Y-chromosomal_Aaron


Also, die ganze Genforschung ist eigentlich für die Katz', sie beweist gar nichts.
Nur sehr einfach strukturierte Leute können behaupten, die Genforschung würde die Khasarentheorie widerlegen.



b) du willst mir jetzt weiß machen diese seien eigentlich ursprünglich Neger?


"Neger" ist nicht mehr PC, man sagt "dunkelhäutige Afrikaner".
Ist das verwunderlich? Grenzt Israel mit Afrika oder mit Skandinavien?

Ich würde mich wundern, wenn die jüdischen Priestern mit den Skandinaven verwandt wären, aber was soll daran verwunderlich sein, wenn die antiken Juden, die eigentlich aus Ägypten nach Israel kamen, dunkenläutige Afrikaner wären?

Schließlich sind alle ätyopischen Juden auch dunkelhäutig, und diese Juden sollen sogar die Bundeslade in ihrem Besitz haben, d.h. sie sind die echten "Ur-Juden".

ArtAllm
23.03.2008, 11:03
ArtAllm und mabac, ihr solltet euch mit eurem geballten Fachwissen an solch populärwissenschaftlichen Zeitschriften wie z. b. die PM wenden, denn dort wird immer noch behauptet:



Wussten Sie nicht, dass die Kurden, wie auch die Khasaren, mit türkischen Nomadenvölkern verwandt waren?

Ist es ein Wunder, dass die Kurden oder Türken mit anderen Nomaden, die im Orient und in Nordkaukasus unterwegs waren, genetisch verwandt sind?

Und wieso soll es ein Wunder sein, dass die aus Ägypten geflüchteten dunkelhäutigen Sklaven in Palästina eine monotheistische Priesterdynastie gründen konnten?

Übrigens, glauben Sie an alle biblischen Geschichten?

War Adam eine historische Person?

Gab es Ihrer Meinung nach vor 300 000 Jahren schon Leute, oder war Adam der erste Mensch?

Ich möchte wissen, mit wem ich diskutiere.



PM scheint nach Experten wie euch zu schreien. Vor allem ArtAllm sollte sich mal dieser Zeitschrift zusammen setzen, um diesen zu erklären das die Juden nichts mit den Kurden, dafür aber mehr mit den Negern zu tun haben. :]
MfG

Rikimer


Das haben andere Genforscher schon oft genug getan.
Die zionistischen Genforscher, die a priori schon überzeugt sind, dass die Thora Wort Gottes ist, un die Juden das auserwählte Volk, werden von neutralen Genforschern nicht ernst genommen:





Some revealing comments from the study's geneticists: Dina Kraft's May 9, 2000 article in the Associated Press quotes Hebrew University geneticist Howard Cedar who "said even though Y chromosomes are considered the best tool for tracing genetic heritage, researchers still don't know what the history is behind the variations. As a result, it is difficult to draw conclusions about genetic affinity.." The article also quotes Batsheva Bonne-Tamir, a Tel Aviv University geneticist, who "cautioned that the techniques were new and that until the human genome is mapped, it will be difficult to be certain about the conclusions."

"To say that Jews are somehow homogeneous across the entire diaspora is completely fallacious," says Ken Jacobs of the University of Montreal. "There is so much incredible genetic heterogeneity within the Jewish community -- any Jewish community." Jewish people simply don't exhibit the genetic homogeneity that [Kevin] MacDonald ascribes to them, Jacobs says.

According to an Jacobs' views as summarized in an article in the New Times Los Angeles Online (April 20-26, 2000), "Witness For The Persecution" by Tony Ortega:

"The only Jewish subgroup that does show some homogeneity -- descendants of the Cohanim, or priestly class -- makes up only about 2 percent of the Jewish population.


Even within the Cohanim, and certainly within the rest of the Jewish people, there's a vast amount of genetic variation that simply contradicts MacDonald's most basic assertion that Jewish genetic sameness is a sign that Judaism is an evolutionary group strategy." In H-ANTISEMITISM, Ken Jacobs added:


"Hammer's Jewish samples are heavily skewed towards the Kohanim... This is bound to reduce within-population variance in the Jewish sample... I pointed out solely that the data reported for the Jewish samples in the recent PNAS were remarkably similar to those published previously in studies of which Hammer was a co-author, the focus of which was the Kohanim...


There is an ahistorical aspect to this work, as well as a serious conflation of genes, ethnicity, and religious belief.

For example, as used in Hammer's study, the distinction between 'Syrian' and 'Palestinian' is based on fairly recent geo-political constructs that have little or no bearing on the patterns of gene flow in the region prior to 1000 CE....


In the original Lemba study, the complex of Y-chromosome genes was found in 45% of Kohanim among Ashkenazim, the percentage was 56% of Kohanim among the Sepharad, and 53% among the Buba clan of the Lemba. Among non-Kohanim the average Jewish % for this gene complex is less than 5%.

One does not have to understand the lingo to see that there was inbreeding in one part of the dispersed Jewish communities and a certain level of outbreeding in the rest."

John Tooby, Professor of Anthropology at the University of California at Santa Barbara, is quoted in an article for Slate's "Culturebox" by Judith Shulevitz as saying: "The notion that Jews are a genetically distinct group doesn't make it on the basis of modern population genetics."

http://www.khazaria.com/genetics/abstracts-jews.html


Die zionistischen "Forscher" (in Wirklichkeit religiöse Fanatiker) haben ihre "Forschungsergebnisse" so "getürkt", damit die Thora stimmt.

.

ArtAllm
23.03.2008, 11:16
Yiddish ist nicht "Mix" sondern Mittelhochdeutsch mit eingemischten slavischen und herbraeischen Worten. Die von der Hauptentwicklung der dt. isolierten juedischen Gemeinden im Osten bewarten das Mittelhochdeutsche ihrer alten Heimat, waerend die mittelhochdt. Sprache sich zum jetzigen Hochdeutsch entwicklete.

Das spricht fuer Einwanderung aus dem Westen, genauer aus dem Rheinland, da viele auch viele "typisch" juedische Namen, wie Singer, Blum, Blument(h)al etc. auch rheinische Namen sind.

Jo, und ein Indianerstamm aus Guatemala spricht ein Castellano, dass man mal in Spanien im Mittelalter gesprochen hatte. Außerdem sind sie Katholisch und haben spanische Namen.

Deshalb ist es auch für alle Forscher klar, dass die Vorfahren dieser Indianer im Mittelalter den Ozean überquerten und aus Spanien nach Guatemala kamen.

Sie haben die Sprache ihrer spanischen Heimat bewahrt, anders kann man dieses Phänomen kaum erklären...

:D

mabac
23.03.2008, 11:53
Werter Mabac, wir sind uns wahrscheinlich einig, dass es die ursprünglichen Juden nie gegeben hat.

Tja, werter ArtAllm, das sind wir wieder bei Prof. Zand von der TAU, der fragt: "Wann und warum wurde das "jüdische Volk" erfunden.


Das Kanaanitische Reich war dekadent und ist zum Opfer vieler nomadischen Räuber geworden.

Dazu kamen noch schwarze Sklaven, die aus dem benachbarten Ägypten fliehen konnten.

Es kann sein, dass nur Moses und sein Stamm schwarze Sklaven waren, und die restlichen Eroberer, die sich in Jerusalem ansiedelten und später Anhänger einer ägyptischen monotheistischen Religion wurden, sich diesen schwarzen Priestern angeschlossen haben.

Die Kanaaniter hat man natürlich nicht vernichtet, sie sind auch im zukünftigen Volk, dass sich später Israeliten nannte, aufgegangen.

Nun, die Israeliten in Judäa waren, wenn ein Volk, ein Mischvolk vom Range Chasaren.


Später hat man entsprechende Legenden erfunden, wie es mit allen "Völkern" der Fall ist.

Nur, wie man sieht passen die Legenden nicht zu den Erkenntnissen der Genetik, wie im Falle der Kohns und der Buba! :D

Rikimer
23.03.2008, 18:58
Nun, ich würde eher sagen; die Kohns sind Bubaiten vom Stamm der Lemba. Dass die Lemba einer der 12 (13 ?) Stämme Israels sind, wäre mir neu!

Welchen Stuss gibst du jetzt schon wieder von dir?




"Neger" ist nicht mehr PC, man sagt "dunkelhäutige Afrikaner".
Ist das verwunderlich? Grenzt Israel mit Afrika oder mit Skandinavien?

Ich würde mich wundern, wenn die jüdischen Priestern mit den Skandinaven verwandt wären, aber was soll daran verwunderlich sein, wenn die antiken Juden, die eigentlich aus Ägypten nach Israel kamen, dunkenläutige Afrikaner wären?

Schließlich sind alle ätyopischen Juden auch dunkelhäutig, und diese Juden sollen sogar die Bundeslade in ihrem Besitz haben, d.h. sie sind die echten "Ur-Juden".

Wo bleibt der Beweis? Behaupten kann man vieles.

Übrigens sind die äthiopischen Juden, wie aus dem PM-Link ersehen kannst, genetisch gesehen nicht jüdisch, sondern vermutlich zum Judentum übergetreten. In Äthiopien selbst existiert in jeder Kirche eine Abbildung der Bundeslade, sowie die Legende das die Bundeslade von jüdischen Hohenpriestern dorthin gebracht worden wäre. Aber das sind alles nicht belegbare Behauptungen, wie deine Aussage, die ursprünglichen Juden wären eigentlich Neger gewesen und nicht, wie dies die modernen genetischen Untersuchungen schlußfolgern, ursprünglich aus dem Nordirak stammend und daher am ehesten mit den Kurden dort verwandt.

MfG

Rikimer

Rheinlaender
23.03.2008, 19:08
Jo, und ein Indianerstamm aus Guatemala spricht ein Castellano, dass man mal in Spanien im Mittelalter gesprochen hatte. Außerdem sind sie Katholisch und haben spanische Namen.

Deshalb ist es auch für alle Forscher klar, dass die Vorfahren dieser Indianer im Mittelalter den Ozean überquerten und aus Spanien nach Guatemala kamen.

Sie haben die Sprache ihrer spanischen Heimat bewahrt, anders kann man dieses Phänomen kaum erklären...

:D

Im Ggs. zu Guatemala und Spanien gab keine rheinische Eroeberung Osteuropas.

Rikimer
23.03.2008, 19:28
Jo, und ein Indianerstamm aus Guatemala spricht ein Castellano, dass man mal in Spanien im Mittelalter gesprochen hatte. Außerdem sind sie Katholisch und haben spanische Namen.

Deshalb ist es auch für alle Forscher klar, dass die Vorfahren dieser Indianer im Mittelalter den Ozean überquerten und aus Spanien nach Guatemala kamen.

Sie haben die Sprache ihrer spanischen Heimat bewahrt, anders kann man dieses Phänomen kaum erklären...

:D

Um eine Analogie zwischen diesem Indianerstamm mit dem altertümlichen spanisch und den von euch beiden so favorisierten Chasaren als der Ursprung von 90% aller Juden auf dieser Welt mit ihrem Altdeutsch her zu stellen, dann gehe z. b. in etwa so vor:

a) Spanier erobern und dominieren Lateinamerika und zwingen bzw. setzen die Ureinwohner so zur Annahme ihrer Sprache
b) Deutsche erobern und dominieren Osteuropa bzw. das Chasarenreich und setzen dort durch das die Bevölkerung die (alt-) deutsche Sprache spricht

a kann ich nachvollziehen, bei b jedoch fehlt der Beleg, ganz zu schweigen von einem Beweis.

MfG

Rikimer

mabac
23.03.2008, 21:31
@Rikimer & Rheinländer

Wir haben dieses Thema, die Herkunft der jiddischen Sprache schon mehrfach diskutiert. Sie sollten sich beide einmal mit dem Begriff Relexifikation auseinandersetzen.


Relexification is a term in linguistics used in pidgin, creole and mixed language studies for the mechanism by which one language replaces its lexicon with that from another language at a relatively high rate. For example, the high rate of French-origin words in English is the result of a relexification process.
http://en.wikipedia.org/wiki/Relexification

So ist z.B. laut neueren Forschungsergebnissen (Ost - ) Jiddisch eine judäo - sorbische Sprache, bei der der slawische Wortschatz zu einem sehr grossen Teil durch den deutschen Wortschatz ersetzt (oder replaciert) wurde.

Siehe:
Wexler, Paul: Two-tiered relexification in Yiddish. (The Jews, Sorbs, Khazars and the Kiev-Polessian dialects) - Berlin: Mouton de Gruyter, 2002. ISBN 3-11-017258-5

ArtAllm
23.03.2008, 22:08
Im Ggs. zu Guatemala und Spanien gab keine rheinische Eroeberung Osteuropas.

Es gab eine kulturelle Eroberung Osteuropas durch die Deutschen (und später durch die Franzosen), sonst würde Peter der Große seine Stadt nicht Sankt PetersBURG nennen. In Sankt Petersburg war Deutsch einige Zeit sogar die Geschäftsprache... so komplett war die kulturelle Eroberung. In Polen und anderen Ländern Osteuropas sah es ähnlich aus.

Das gehört eigentlich zum Grundwissen, Sie haben im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst.

.

ArtAllm
23.03.2008, 22:11
Nur, wie man sieht passen die Legenden nicht zu den Erkenntnissen der Genetik, wie im Falle der Kohns und der Buba! :D


Aber dafür stimmen die Ergebnisse der Genforschung mit den ägyptischen Quellen perfekt überein. Die Ägypter berichten über die Flucht von dunkelhäutigen Sklaven aus Ägypten nach Palästina.

Tja, das war wohl ein Betriebsunfall in der zionistischen Genforschung.

:D

ArtAllm
23.03.2008, 22:31
a) Spanier erobern und dominieren Lateinamerika und zwingen bzw. setzen die Ureinwohner so zur Annahme ihrer Sprache


Wieso aufzwingen?
Das ergibt sich von selbst.
Es gab keine Massenauswanderung der Spaniern nach Lateinamerika, in polnischen Städten gab es mehr Deutsche, als Spanier in lateinamerikanischen Städten.

Die deutsche kulturelle Eroberung der polnischen Städte war viel erfolgreicher, als die spanische Eroberung von Süd Amerika.

Wer erfolgreich sein wollte, der musste die Sprache lernen, die kulturell überlegen war.

Damals hat man Castellano gesprochen, deshalb lernten die Indianer Castellano. In Spanien hat sich die Sprache geändert, in Guatemala nicht.



b) Deutsche erobern und dominieren Osteuropa bzw. das Chasarenreich und setzen dort durch das die Bevölkerung die (alt-) deutsche Sprache spricht


Die Deutschen haben Osteuropa kulturell erobert, und damals sprach man ein anderes Deutsch. Außerdem gibt es im Jiddischen gar keine Wörter aus den Rheinlanddialekten, dafür aber jede Menge aus den Bayrischen und Ostdeutschen Dialekten, was auch gegen die Rheintaltheorie spricht.



a kann ich nachvollziehen, bei b jedoch fehlt der Beleg, ganz zu schweigen von einem Beweis.
MfG
Rikimer

Erstens gab es keine Massenauswanderung der Spanier nach Lateinamerika. Es gab wahrscheinlich mehr Deutsche in Polen, als Spanier in Guatemala.

Die polnischen Städte waren fast ausschließlich deutschsprachig. Wer erfolgreich sein wollte, lerne Deutsch. Auch Russen und Polen, die nicht vom Fußvolk waren, lernten Deutsch. Nur die bäuerlichen Massen konnten kein Deutsch, deshalb haben sich in Polen oder Russland zum Schluss doch Regionalsprachen durchgesetzt.

Da die Juden isoliert in Ghettos lebten, mit deutschen Nachbarn Geschäfte machten und keine Bauern waren, hat sich bei ihnen ein Rotwelsch durchgesetzt (d.h. deutscher Wortschatz hat alle slawischen und türkischen Wörter verdrängt).

Es blieben nur wenige ursprüngliche Wörter, wie z.B . Jarmulka... aber das haben wir doch schon gehabt, oder?

Das sind normale linguistische Prozesse (Pidginisierung, Kreolisierung, etc)
.

ArtAllm
23.03.2008, 22:43
Übrigens sind die äthiopischen Juden, wie aus dem PM-Link ersehen kannst, genetisch gesehen nicht jüdisch, sondern vermutlich zum Judentum übergetreten.


Tja, was bleibt denn den Zionisten übrig? Da die meisten modernen Juden entweder von den Chasaren oder den Berberen abstammen, bleibt ihnen nichts übrig, als die echten Juden zu Konvertiten erklären.

Ansonsten müssten sie zugeben, dass sie selber Konvertiten sind, aber das wäre zu viel verlangt.

:D



In Äthiopien selbst existiert in jeder Kirche eine Abbildung der Bundeslade, sowie die Legende das die Bundeslade von jüdischen Hohenpriestern dorthin gebracht worden wäre. Aber das sind alles nicht belegbare Behauptungen, wie deine Aussage, die ursprünglichen Juden wären eigentlich Neger gewesen und nicht, wie dies die modernen genetischen Untersuchungen schlußfolgern, ursprünglich aus dem Nordirak stammend und daher am ehesten mit den Kurden dort verwandt.


Werter Rikimer, ich habe Ihnen zwei einfache Fragen gestellt, die Sie ignoriert haben (siehe oben).



Übrigens, glauben Sie an alle biblischen Geschichten?

War Adam eine historische Person?

Gab es Ihrer Meinung nach vor 300 000 Jahren schon Menschen, oder war Adam der erste Mensch?

.

Außerdem haben Sie die Kritik an der zionistischen Genforschung (sie Zitaten) völlig ignoriert. Sie tun weiter so, als ob diese voreingenommene zionistische Genforschung wirklich von neutralen Forschern schon anerkannt wäre.

Ich möchte wissen, mit wem ich diskutiere und was für Sie "Belegte Behauptungen" sind.

;)

M. Aflak
24.03.2008, 02:20
Juden sind kein Volk, sondern eine Glaubensgmeinschaft.


Eine Erfindung, die sich „das jüdische Volk“ nennt

von Tom Segev

aus: Ha'aretz vom 01.03.2008

Übersetzt von: Ellen Rohlfs

Quelle: Z-Net

Israels Unabhängigkeitserklärung stellt fest, dass das jüdische Volk im Lande Israel entstanden ist und aus seiner Heimat vertrieben wurde. Jedes israelische Schulkind lernt, dass dies während der römischen Herrschaft im Jahre 70 geschehen ist. Das Volk blieb seinem Land gegenüber loyal und kehrte nach 2000 Jahren Exil wieder zurück. Das ist falsch, sagt der Historiker Shlomo Zand in einen der faszinierendsten und herausforderndsten Büchern, die seit langem hier veröffentlicht wurden. Es gab nie ein jüdisches Volk, sondern nur eine jüdische Religion, und das Exil hat auch nie stattgefunden – also gab es auch keine Rückkehr. Zand weist die meisten Geschichten über eine nationale Identitätsbildung in der Bibel zurück, einschließlich des Exodus aus Ägypten und besonders befriedigend die Schrecken der Eroberung unter Joshua. Das sind alles Fiktionen und Mythen, die der Errichtung des Staates Israel als Vorwand dienten, behauptet er.

...
>>Mehr (http://zmag.de/artikel/eine-erfindung-die-sich-201edas-judische-volk201c)

ArtAllm
24.03.2008, 06:36
Juden sind kein Volk, sondern eine Glaubensgmeinschaft.

Richtig, aber manche Zionisten würden Sie für solche Aussagen als "anti-semitisch" einstufen. Fragen Sie nicht, warum...

:D

M. Aflak
24.03.2008, 15:42
Richtig, aber manche Zionisten würden Sie für solche Aussagen als "anti-semitisch" einstufen. Fragen Sie nicht, warum...

:D

Nicht nur manche. Aber das liegt in ihrer Logik begründet. Weil die Zionisten Judentum und Zionismus gleichsetzen. Und jeder der sich dagegen stellt ist, entweder wenn er Jude ist, ein jüdischer Selbsthasser und wenn nicht, ein Antisemit. Solche Logik kennen die Deutschen aus ihrer eigenen Geschichte, die außer 1933-45 immer auch die Geschichte deutscher Juden war.
Aus dem Rechtssubjekt "Volk" lassen sich halt mehr Ansprüche ableiten als aus dem der "Religion". Trickbetrügerei nennt man das. Den Schrecken der Shoa haben zionistische Kreise bis 1947 genutzt um selbst die UdSSR in einem Haustürgeschäft über den Tisch zu ziehen. Ebenso die meisten europäischen Juden.
Während also überall auf der Welt der Kolonialismus den Rückzug antreten mußte, erlebte Palästina den brutalsten Kolonialismus seit der Gründung der USA. Und der Westen war glücklich damit so schnell so viele willige Bodentruppen gegen die Araber zur verfügung zu haben. Westeuropa udn die USA wetteifern seitdem wer wohl den Zionisten mehr Geld und Waffen in den Arsch blasen kann.
Die Siedler in Palästina sind größtenteils Arier und keine Semiten, wenn man sich auf der Ebene des Rassenwahns bewegen will. Somit ist in dieser beschränkten Logik Antizionismus nicht antisemitisch, sondern antiarisch. Zionismus ist aber, weil Araber unbestritten Semiten sind sehr wohl antisemitsch.

ArtAllm
24.03.2008, 17:21
Die Siedler in Palästina sind größtenteils Arier und keine Semiten, wenn man sich auf der Ebene des Rassenwahns bewegen will. Somit ist in dieser beschränkten Logik Antizionismus nicht antisemitisch, sondern antiarisch. Zionismus ist aber, weil Araber unbestritten Semiten sind sehr wohl antisemitsch.

Das könnte sogar stimmen, schließlich sind die Türk- und Slawenvölker mit den Iranern eng verwandt, und die Iraner sind "waschechte" Arier.

Aber das stimmt nur für das Fußvolk. Die Cohen-Dynastien sind mit den dunkelhäutigen Afrikanern verwandt.

mabac
25.03.2008, 11:03
Aus dem Rechtssubjekt "Volk" lassen sich halt mehr Ansprüche ableiten als aus dem der "Religion". Trickbetrügerei nennt man das.

Nun, es hat zweiflelos eine aschkenasische Ethnogenes stattgefunden, so dass man bei den Aschekenasen (oder Ostjuden) durchaus von einem Volk sprechen kann. Die Frage ist nur; wie und wann.
Der hier schon mehrfach erwähnte Posselt meinte, dass die Chasaren germanische und slawische Stämme in ihren Stammesverband integriert habe. Wexler meinte, die Ethnogenese habe durch eine Vermischung des ostpolnischen slawischen mit den ukrainischen chasarischen judaisierten Völkern stattgefunden.
Schliesslich wurde dieses Volk als nationale Minderheit von den Sowjets, entgegen vorheriger Absichten Lenins &Co., als nationale Minderheit anerkannt.
Nur ist dieses Volk eindeutig slavo - türkischer Herkunft, und Ansprüche auf nahöstliche Gebiete abzuleiten ist und war deshalb völlig verfehlt.

mabac
25.03.2008, 11:10
Die Cohen-Dynastien sind mit den dunkelhäutigen Afrikanern verwandt.
Normalerweise müsste der Cohan Modal Haplotype Buba Modal Haplotype heissen, aber wiedereinmal sind Schwarzen hintendran.

Anatolia
25.03.2008, 20:28
Die Türkeitürken sind nur zu 5-10% echter türkischer Abstammung.

MfG

Rikimer

Die Türkei-türken machen ca. 70-80% der Bevölkerung der Türkei aus (also ca. 57 Millionen Menschen). Und bilden einheitlich das "türkische Staatsvolk“ bzw. die "türkische Nation“.

Wir brauchen hier keine ethnischen Bastarde ("im sinne von Russlanddeutschen") die uns Tuerken belehrungen über Herkünfte auswerfen. :)

ArtAllm
25.03.2008, 21:00
Die Türkei-türken machen ca. 70-80% der Bevölkerung der Türkei aus (also ca. 57 Millionen Menschen). Und bilden einheitlich das "türkische Staatsvolk“ bzw. die "türkische Nation“.

Wir brauchen hier keine ethnischen Bastarde ("im sinne von Russlanddeutschen") die uns Tuerken belehrungen über Herkünfte auswerfen. :)

Die Russlanddeutschen, die in Deutschland leben, sind einfach Deutsche.

Und Sie, als "Deutschlandtürke", sind Sie kein "ethnischer Bastard?

:D

mabac
19.09.2008, 17:49
Neues zur Chasarenforschung:


Zu dieser Neuorientierung der Archäologie passt eine Meldung aus Moskau. Danach haben russische Forscher offenbar Itil, die lang verschollene Hauptstadt der Chasaren, entdeckt. Sollten die laufenden Arbeiten die Deutung bestätigen, wäre die Frühgeschichte des Orients um eine Sensation reicher. Denn das Chasaren-Reich hatte nicht nur maßgeblichen Einfluss auf die Formierung früher Staatlichkeit in Russland, sondern es war auch das größte Herrschaftsgebiet, das jemals im Zeichen des mosaischen Glaubens zusammengebracht wurde.
http://www.welt.de/welt_print/article2403617/Das-juedische-Imperium.html

Dayan
19.09.2008, 19:20
Neues zur Chasarenforschung:


http://www.welt.de/welt_print/article2403617/Das-juedische-Imperium.htmlDenis khasari ut Mongol ers Ögdei:
http://s3.directupload.net/images/080919/temp/n6ioju6l.jpg (http://s3.directupload.net/file/d/1557/n6ioju6l_jpg.htm)

Gladius et Titulus
19.09.2008, 19:31
Das Volk der Chasaren gibt es nicht mehr und Juden waren das auch keine. Die Chasaren gingen vollkommen im russischen Volk auf und nahmen auch das Christentum an. Da die Chasaren keine ethnischen Juden waren, kann man sie auch nicht als solche bezeichnen.

mabac
19.09.2008, 19:58
Das Volk der Chasaren gibt es nicht mehr und Juden waren das auch keine. Die Chasaren gingen vollkommen im russischen Volk auf und nahmen auch das Christentum an. Da die Chasaren keine ethnischen Juden waren, kann man sie auch nicht als solche bezeichnen.

Schauen wir uns an, was der zeitgenössische israelische Historiker Schlomo Sand dazu zu sagen hat:



The most significant mass conversion occurred in the 8th century, in the massive Khazar kingdom between the Black and Caspian seas. The expansion of Judaism from the Caucasus into modern Ukraine created a multiplicity of communities, many of which retreated from the 13th century Mongol invasions into eastern Europe. There, with Jews from the Slavic lands to the south and from what is now modern Germany, they formed the basis of Yiddish culture.
http://mondediplo.com/2008/09/07israel

An der Ethnogenese der Aschkenasim waren also Chasaren und Slawen beteiligt.

Sie können mir glauben, dass die Aussagen von israelischen Historikern, noch dazu in der Le Monde Diplomatique, mehr Sinn haben, als das, was in Ihrem Beitrag steckt! :D

PS


Shlomo Sand is professor of history at Tel Aviv university and the author of Comment le people juif fut inventé (Fayard, Paris, 2008)

mabac
19.09.2008, 21:26
Shlomo Sand im Haaretz noch einmal zu der immer wieder gestellten Frage, warum die Ostjuden, obwohl sie nicht aus Deutschland kommen, Jiddisch - eine "germanische" Sprache - sprechen:


"The Jews were a class of people dependent on the German bourgeoisie in the East, and thus they adopted German words. Here I base myself on the research of linguist Paul Wechsler of Tel Aviv University, who has demonstrated that there is no etymological connection between the German Jewish language of the Middle Ages and Yiddish. As far back as 1828, the Ribal (Rabbi Isaac Ber Levinson) said that the ancient language of the Jews was not Yiddish. Even Ben Zion Dinur, the father of Israeli historiography, was not hesitant about describing the Khazars as the origin of the Jews in Eastern Europe, and describes Khazaria as 'the mother of the diasporas' in Eastern Europe. But more or less since 1967, anyone who talks about the Khazars as the ancestors of the Jews of Eastern Europe is considered naive and moonstruck."
http://www.haaretz.com/hasen/spages/966952.html

Dayan
19.09.2008, 21:42
Das Volk der Chasaren gibt es nicht mehr und Juden waren das auch keine. Die Chasaren gingen vollkommen im russischen Volk auf und nahmen auch das Christentum an. Da die Chasaren keine ethnischen Juden waren, kann man sie auch nicht als solche bezeichnen.Das ist nicht korekt!Die Chasaren verloren an Macht und Gebieten an die Kiewer Russ wurden entgegen vielen geschichtsbehauptungen nie ganz besiegt!Erst bei der Ankuft der Goldene Horde hörten sie als Staat zu existieren auf und nannten sich ab jetzt nur noch Juden!Der goldene Horde der Mongolen überrannten Alles was sich in den weg stellte auch die Russen in ca 3 Monaten waren Alle russischen Herzogtümer besiegt und unterworfen!Die Chasaren verschmolzen zwangsweise mit den Mongolen aber dadurch ,das die Mongolen keine Rligionsproblemen kannten ausser mit den Moslems konnten die Chasaren Juden bleiben.Rein Chasarisch heutzutage sind die Berg Juden und die Karäer.Davon gibt es Heutzutage ca 30000 in israel Ashkelon und 20000 In Litauen.Deren Sprache ist eine Mischung aus tatarisch und Alttürkisch der dem der Mongolischen sehr nahe kommt!

Gladius et Titulus
20.09.2008, 09:38
Schauen wir uns an, was der zeitgenössische israelische Historiker Schlomo Sand dazu zu sagen hat:


http://mondediplo.com/2008/09/07israel

An der Ethnogenese der Aschkenasim waren also Chasaren und Slawen beteiligt.

Sie können mir glauben, dass die Aussagen von israelischen Historikern, noch dazu in der Le Monde Diplomatique, mehr Sinn haben, als das, was in Ihrem Beitrag steckt! :D

PS

Na, merkst du etwas? :D

Konvertiert! Sie sind zum Judentum konvertiert! Sie waren aber ein mongoloid-slawisches Volk, dass sich außerdem in der russischen Kultur aufgelöst hat und somit auch nicht mehr kulturell jüdisch war. Die heutigen Nachfahren von Chasaren (falls man das überhaupt noch ermitteln kann) sind also keine Juden - so oder so nicht.

Gladius et Titulus
20.09.2008, 09:44
Das ist nicht korekt!Die Chasaren verloren an Macht und Gebieten an die Kiewer Russ wurden entgegen vielen geschichtsbehauptungen nie ganz besiegt!Erst bei der Ankuft der Goldene Horde hörten sie als Staat zu existieren auf und nannten sich ab jetzt nur noch Juden!Der goldene Horde der Mongolen überrannten Alles was sich in den weg stellte auch die Russen in ca 3 Monaten waren Alle russischen Herzogtümer besiegt und unterworfen!Die Chasaren verschmolzen zwangsweise mit den Mongolen aber dadurch ,das die Mongolen keine Rligionsproblemen kannten ausser mit den Moslems konnten die Chasaren Juden bleiben.Rein Chasarisch heutzutage sind die Berg Juden und die Karäer.Davon gibt es Heutzutage ca 30000 in israel Ashkelon und 20000 In Litauen.Deren Sprache ist eine Mischung aus tatarisch und Alttürkisch der dem der Mongolischen sehr nahe kommt!

Eigentlich soweit richtig:

Die einzigen Überreste die man heute vielleicht (ist bei Historikern auch umstritten) noch von den Chasaren sehen kann, dass sind die Bergjuden. Nur vergiss nicht, dass sind praktisch Mongolen und haben das Judentum nur als Religion. ;)

Dayan
20.09.2008, 12:08
Eigentlich soweit richtig:

Die einzigen Überreste die man heute vielleicht (ist bei Historikern auch umstritten) noch von den Chasaren sehen kann, dass sind die Bergjuden. Nur vergiss nicht, dass sind praktisch Mongolen und haben das Judentum nur als Religion. ;)Berg Juden gibt es ca 5-10000.

Gladius et Titulus
20.09.2008, 12:17
Berg Juden gibt es ca 5-10000.

Ich weiß zwar nicht, was du damit ausdrücken willst, aber das ist nicht wirklich viel.

Dayan
20.09.2008, 12:21
Ich weiß zwar nicht, was du damit ausdrücken willst, aber das ist nicht wirklich viel.
Ich wollte damit nur sagen,das es 5-10000 Bergjuden gibt.

Dayan
20.09.2008, 12:29
Ich wollte damit nur sagen,das es 5-10000 Bergjuden gibt.
Eine kleine Pröbchen aus der Sprache Kedar=Khasarisch= http://s1.directupload.net/images/080920/temp/xjbdnn8i.jpg (http://s1.directupload.net/file/d/1558/xjbdnn8i_jpg.htm)

mabac
20.09.2008, 13:39
Rein Chasarisch heutzutage sind die Berg Juden und die Karäer.Davon gibt es Heutzutage ca 30000 in israel Ashkelon und 20000 In Litauen.Deren Sprache ist eine Mischung aus tatarisch und Alttürkisch der dem der Mongolischen sehr nahe kommt!

In Litauen soll es nur noch 200 Karäer geben.

Die Karäer als Volk zu bezeichnen, ist glaube ich auch ein wenig verwirrend. Die Karäer waren (oder sind) jüdische Häretiker, die man als reformierte Juden bezeichnen könnte.
Um die Jahrtausendwende sollen ca. 10 Prozent der Juden Karäer gewesen sein.
Die Karäer wurden vom rabbinischen Judentum lange ähnlich behandelt, wie die christlichen Häretiker von die katholische Kirche.
Das Verschwinden der Karäer, bis auf die winzigen Reste, kann man als erfolgreiche jüdische Gegenreformation verstehen.


Mit Ausnahme Polens hatte die jüdische Gemeinde in keinem anderen Land größere Machtbefugnisse über die Juden oder benutzte sie - einschließlich der Todesstrafe - so rigoros in der Öffentlichkeit. Seit dem 11. Jahrhundert war es in Kastilien üblich, Karäer (Angehörige einer jüdischen Sekte) durch Auspeitschen bis zum Tode zu bestrafen, falls sie keine Reue zeigten. Jüdischen Frauen, die sich mit Nichtjuden einließen, schnitten Rabbiner die Nasen ab und erklärten dabei, daß "sie auf diese Weise ihre Schönheit verliert und der nichtjüdische Geliebte sie hassen wird". Juden, die die Unverfrorenheit hatten, einen jüdischen Richter anzugreifen, hackte man die Hände ab. Ehebrecher wurden, nachdem sie durch das jüdische Viertel Spießruten laufen mußten, ins Gefängnis gesteckt. Bei religiösen Disputen schnitt man vermeintlichen Häretikern die Zunge heraus.
http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/Shahak/israel_shahak_juedische_religion_juedische_geschic hte.htm

Ich finde, die Grausamkeit, mit der das rabbinische Judentum gegen die Häretiker vorging, zeigt, dass sich das Judentum in vieler Hinsicht in dieser kaum von anderen Religionen abhob. Es ist zu vermuten, dass die Grausamkeit der spanischen Juden gegenüber Häretikern die spanische Inquisition wesentlich beeinflusste.

mabac
20.09.2008, 14:39
Na, merkst du etwas? :D

Konvertiert! Sie sind zum Judentum konvertiert! Sie waren aber ein mongoloid-slawisches Volk, dass sich außerdem in der russischen Kultur aufgelöst hat und somit auch nicht mehr kulturell jüdisch war. Die heutigen Nachfahren von Chasaren (falls man das überhaupt noch ermitteln kann) sind also keine Juden - so oder so nicht.

Ich glaube, Sie sind noch nicht lange in Deutschland, so dass ich ihre mangelnde Aufnahmefähigkeit von Inhalten deutschsprachiger Texte entschuldige. Zumal ich bequemerweise ein englischsprachiges Zitat nicht übersetzte.

Es ist zu hoffen, dass sich Ihre mangelnde Aufnahmefähigkeit nur auf Ihnen fremdsprachige Texte bezieht, und nicht ein allgemeines Übel darstellt, mit dem Sie gesegnet sind.

Aus diesem Grund würde ich Sie bitten, nicht zu versuchen, mir die Welt zu erklären. :D

Vielen Dank

mabac

Gladius et Titulus
20.09.2008, 15:08
Ich glaube, Sie sind noch nicht lange in Deutschland, so dass ich ihre mangelnde Aufnahmefähigkeit von Inhalten deutschsprachiger Texte entschuldige. Zumal ich bequemerweise ein englischsprachiges Zitat nicht übersetzte.

Es ist zu hoffen, dass sich Ihre mangelnde Aufnahmefähigkeit nur auf Ihnen fremdsprachige Texte bezieht, und nicht ein allgemeines Übel darstellt, mit dem Sie gesegnet sind.

Aus diesem Grund würde ich Sie bitten, nicht zu versuchen, mir die Welt zu erklären. :D

Vielen Dank

mabac

Versuchst du damit jetzt etwas bestimmtes auszudrücken? :)) :))

Rikimer
20.09.2008, 17:42
In Litauen soll es nur noch 200 Karäer geben.

Die Karäer als Volk zu bezeichnen, ist glaube ich auch ein wenig verwirrend. Die Karäer waren (oder sind) jüdische Häretiker, die man als reformierte Juden bezeichnen könnte.
Um die Jahrtausendwende sollen ca. 10 Prozent der Juden Karäer gewesen sein.
Die Karäer wurden vom rabbinischen Judentum lange ähnlich behandelt, wie die christlichen Häretiker von die katholische Kirche.
Das Verschwinden der Karäer, bis auf die winzigen Reste, kann man als erfolgreiche jüdische Gegenreformation verstehen.


http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/Shahak/israel_shahak_juedische_religion_juedische_geschic hte.htm

Ich finde, die Grausamkeit, mit der das rabbinische Judentum gegen die Häretiker vorging, zeigt, dass sich das Judentum in vieler Hinsicht in dieser kaum von anderen Religionen abhob. Es ist zu vermuten, dass die Grausamkeit der spanischen Juden gegenüber Häretikern die spanische Inquisition wesentlich beeinflusste.
Schön das du dich über die Karäer zu informieren versuchst, diese Informationen sind aber, wen wundert es, wo du dich erst jetzt darüber informierst, viel zu gering, als das sie Wissende beeindrucken kann.

Gib dir ein wenig mehr Mühe. Danke.

MfG

Rikimer

mabac
20.09.2008, 18:30
Schön das du dich über die Karäer zu informieren versuchst, diese Informationen sind aber, wen wundert es, wo du dich erst jetzt darüber informierst, viel zu gering, als das sie Wissende beeindrucken kann.

Gib dir ein wenig mehr Mühe. Danke.

MfG

Rikimer

Rikimer, kleines Puschel, die Karäer wurden anderenorts schon erwähnt.
Ich habe mich noch einmal dazu geäussert, weil der user dayan die Karäer aufgriff, und für Litauen weit überhöhte Zahlen zum Besten gab.

Nochmals zu den Konversionswellen, laut Posselt, die der israelische Historiker Shlomo Zand von der Tel Aviv Universität als Massenkonversion bezeichnete,
aus einem PF Beitrag von mir, vom 20.09.2007, in dem ich Posselt zitierte:



Im wesentlichen teilte sich also die Konversion zum Judentum in vier Phasen ein:

Die Phase der e r s t e n Konversion (ca. 740) umfaßte den Übertritt der Szekler, Khabaren, Dag-Tschufut, Kumyken, Krim-Karäer, Krimtschaken, Andier, Tschuwaschen und eigentlichen Chazaren zum Judentum.

Die Phase der z w e i t e n Konversion (ca. 750) umfaßte den teilweisen Übertritt der Bulgaren und Mordwinen sowie den vollständigen Übertritt der Seldschuken, Baschkiren, Jazygen und Hunnenreste (später in den Chasaren aufgegangen) zum Judentum.

Die Phase der d r i t t e n Konversion (ca. 800) umfaßte den teilweisen Übertritt der Magyaren [Hervorhebung v.Verf.], Ogusen, Kangaren und Tscherkessen zum Judentum unter besonderer Förderung von Obadiah sowie der vollständige Übertritt der Krimgoten ....".

In der Phase der v i e r t e n Konversion (ca. 900) zur Zeit des Großkhans Joseph ... ,,waren drei slawische Stämme zum Judentum übergetreten. Es waren dies die Tiwerzen (zwischen Pruth und Bug), Toroken (zwischen Dnjepr und Donez) und Ulitschen (zwischen Dnjepr und Bug). Alle drei Stämme sind später in den aschkenasischen Chazaren aufgegangen (900 1100) ... Zur gleichen Zeit wurden die Gepidenreste in Siebenbürgen zum Judentum bekehrt.

http://forum.politik.de/forum/showpost.php?p=6971379&postcount=298

Übrigens ist der Begriff Steppenjude keine Wortschöpfung von mir, sondern wurde bereits von Theodor Herzl verwendet.

mabac
20.09.2008, 19:10
Schön das du dich über die Karäer zu informieren versuchst, diese Informationen sind aber, wen wundert es, wo du dich erst jetzt darüber informierst, viel zu gering, als das sie Wissende beeindrucken kann.


Erst jetzt! :hihi:

Selbst in diesem Forum wurden die Karäer schon von mir erwähnt:


Die Karäer gelten als jüdische Sekte.
- Nach der Halacha sind sie keine Juden.
- Nach den NS Rassenkriterien waren sie keine Juden
- Nach den israelischen Volkstumskriterien sind sie Juden.

mabac
20.09.2008, 22:25
Rein Chasarisch heutzutage sind die Berg Juden und die Karäer.Davon gibt es Heutzutage ca 30000 in israel Ashkelon und 20000 In Litauen.Deren Sprache ist eine Mischung aus tatarisch und Alttürkisch der dem der Mongolischen sehr nahe kommt!

Vergessen Sie nicht, werter Dayan, das ca. 600 dieser "reinen Chasaren" im II. Weltkrieg in der Waffen SS und Wehrmacht kämpften:


"From a letter dated 27 September 1944, from Gerhard Klopfer, Staatssekretär in the Party Chancery, to SS Standartenführer Dr. Karl Brandt, we learn that an estimated 500-600 Crimean [Karaylar-]Karaites were serving in the Wehrmacht, Waffen-SS, and Tatar Legion! These [Karaylar-]Karaites most probably served with the 5,000-20,000 Crimean Tatars who served in the six German-officered Tatar battalions. Klopfer writes in this communiqué that “in respect to the close relations between the Crimean Tatars and the Crimean [Karaylar-]Karaites, no steps should be taken against the latter because it would upset the Tatars.”
http://www.karaite-korner.org/holocaust.htm

Dayan
21.09.2008, 01:24
Erst jetzt! :hihi:

Selbst in diesem Forum wurden die Karäer schon von mir erwähnt:In Israel leben in Ashkelon ca 20-25000 Karäer unter volle Anerkennung als Juden.Jederzeit besichtigbar!Ich kenne sogar Mischehen zwischen Karäer und Durchschnittsjuden .

Dayan
21.09.2008, 01:28
Eine unwiderstehliche Quelle:http://lexikon.meyers.de/meyers/Kar%C3%A4erHeute leben die meisten Karäer in Israel (rd. 12 000), dazu wohl noch wenige Hundert in der Türkei (Istanbul) und in Polen sowie eine geringe Zahl in der südlichen Ukraine (Krim; Zentrum: Simferopol); eine kleine karäische Gemeinde besteht in Litauen (Trakai; dort Gebetshaus und Karäer-Museum).

mabac
21.09.2008, 06:37
In Israel leben in Ashkelon ca 20-25000 Karäer unter volle Anerkennung als Juden.Jederzeit besichtigbar!Ich kenne sogar Mischehen zwischen Karäer und Durchschnittsjuden .

Werter Dayan!

Da die Karäer sehr, sehr wenig mit den Chasaren zu tun haben, habe ich mir erlaubt, diesem Thema einen eigenen Strang zu eröffnen. Übrigens kenne ich auch Mischehen von/mit "jüdischen" Frauen und christlichen "Negern". :D

Aus dem Brockhaus von 1894


Die K. verbreiteten sich, doch nie sehr ansehnlich, vorzugsweise in den Reichen des Islam, in Palästina, Syrien, Ägypten, Afrika, Konstantinopel, der Krim und einigen Provinzen Polens, wo sie größere Freiheiten als die andern Juden genossen.

Ihre Zahl in Rußland dürfte etwa 5500 betragen. Viele Jahre war Kairo der Sitz ihres sich von David herleitenden Vorstehers, Nasi, später Chacham genannt.
http://www.peter-hug.ch/lexikon/Kar%C3%A4er/59_0131

Lassen Sie uns die Diskussion im neuen Karäer - Strang weitführen!

Gruss

mabac, Erzrappi

Dayan
21.09.2008, 10:56
Werter Dayan!

Da die Karäer sehr, sehr wenig mit den Chasaren zu tun haben, habe ich mir erlaubt, diesem Thema einen eigenen Strang zu eröffnen. Übrigens kenne ich auch Mischehen von/mit "jüdischen" Frauen und christlichen "Negern". :D

Aus dem Brockhaus von 1894

http://www.peter-hug.ch/lexikon/Kar%C3%A4er/59_0131

Lassen Sie uns die Diskussion im neuen Karäer - Strang weitführen!

Gruss

mabac, ErzrappiSchaumal hier:http://www.timediver.de/karaeertum_karaeer_karaiten_karaim.html

mabac
21.09.2008, 14:20
Schaumal hier:http://www.timediver.de/karaeertum_karaeer_karaiten_karaim.html

Das ist sehr nett, deshalb versteh ich nicht, dass Sie behaupten, alles was ich dazu anführte, wäre erlogen.

Rikimer
21.09.2008, 16:48
Die Türkei-türken machen ca. 70-80% der Bevölkerung der Türkei aus (also ca. 57 Millionen Menschen). Und bilden einheitlich das "türkische Staatsvolk“ bzw. die "türkische Nation“.

Wir brauchen hier keine ethnischen Bastarde ("im sinne von Russlanddeutschen") die uns Tuerken belehrungen über Herkünfte auswerfen. :)

Im Lichte der Wissenschaft, nämlich das der eiskalten Gene durch Haplotypen, ist eindeutig belegt, das nur wenige Türken tatsächlicher Abstammung der Türken sind. Also nur wenige das Erbgut der stolzen Eroberer, der etwa Osmanen in sich tragen. Der Rest ist leider von niederer sklavischer unterwürfiger Herkunft.

Echte Türken kann ich gut ausstehen, jene mit natürlich-stolzem Blick, einer tiefen Ruhe und natürlicher Autorität. Das Gro der Türkeitürken jedoch ist Abschaum, oder um es mit deinen eigenen Worten zu beschreiben: Bastarde, ethnische Bastarde.

MfG

Rikimer

Rikimer
21.09.2008, 16:51
Rikimer, kleines Puschel, die Karäer wurden anderenorts schon erwähnt.
Ich habe mich noch einmal dazu geäussert, weil der user dayan die Karäer aufgriff, und für Litauen weit überhöhte Zahlen zum Besten gab.

Nochmals zu den Konversionswellen, laut Posselt, die der israelische Historiker Shlomo Zand von der Tel Aviv Universität als Massenkonversion bezeichnete,
aus einem PF Beitrag von mir, vom 20.09.2007, in dem ich Posselt zitierte:


http://forum.politik.de/forum/showpost.php?p=6971379&postcount=298

Übrigens ist der Begriff Steppenjude keine Wortschöpfung von mir, sondern wurde bereits von Theodor Herzl verwendet.

Also nochmal: Du bist ein unwissender Googledepp. Dayan ist Karäer und mein Großvater mütterlicherseits war dies ebenfalls. Und wie ein Mongole oder Türke sah er keinesfalls aus mit seinem roten Bart und der hellen rötlichen Haut, welche nie braun wurde in der Sonne.

Das z. b. den Unterschied zwischen chasarischen Karäern und restlichen Karäern nicht kennst, sagt schon alles aus.

Wenn du etwas über die Karäer wissen willst, dann frage Dayan. Er weiß einiges darüber.

Google wird dir hierzu nicht alles offenbaren, vieles ist unvollständig, manches gar falsch.

MfG

Rikimer

mabac
21.09.2008, 18:27
Also nochmal: Du bist ein unwissender Googledepp. Dayan ist Karäer und mein Großvater mütterlicherseits war dies ebenfalls. Und wie ein Mongole oder Türke sah er keinesfalls aus mit seinem roten Bart und der hellen rötlichen Haut, welche nie braun wurde in der Sonne.

Ah, das ist interessant, dann sind Sie beide also Nachfahren der tapferen Wehrmachtsangehörigen der Wolgatatarischen Legion, in der die karäischen Tataren dienten.
Ah, deshalb leben Sie und Ihre Sippe lieber in Deutschland.
Nun, in Israel hätte man Ihren Grossvater sicher aufgeknüpft!


Das z. b. den Unterschied zwischen chasarischen Karäern und restlichen Karäern nicht kennst, sagt schon alles aus.

Liebes Kind! Die von mir erwähnten Karäer in Spanien waren Berber so wie die in Osteuropa lebenden Karäer Tataren waren.
Diese Krim - Tataren waren aber strenggenommen keine "ethnischen" Chasaren, sondern gehörten nur dem chasarischen Stammesverband an, dem auch germanische Stämme und Stammesreste angehörten, von slawischen Stämmen ganz zu schweigen.
Die karäischen Krim - Tataren bewahrten ihre Häresie und gingen somit nicht im aschkenasischen Volk unter.


Wenn du etwas über die Karäer wissen willst, dann frage Dayan. Er weiß einiges darüber.

Ja, Dayan weiss einiges, unter anderem, dass in Litauen 20.000 Karäer leben, was ich bezweifele.


Google wird dir hierzu nicht alles offenbaren, vieles ist unvollständig, manches gar falsch.

Nun, die Informationen, die man bei Google findet, sind mehr wert, als der Mumpitz, den Sie bisher zum besten gegeben haben!

Rikimer
21.09.2008, 21:10
Ah, das ist interessant, dann sind Sie beide also Nachfahren der tapferen Wehrmachtsangehörigen der Wolgatatarischen Legion, in der die karäischen Tataren dienten.
Ah, deshalb leben Sie und Ihre Sippe lieber in Deutschland.
Nun, in Israel hätte man Ihren Grossvater sicher aufgeknüpft!



Liebes Kind! Die von mir erwähnten Karäer in Spanien waren Berber so wie die in Osteuropa lebenden Karäer Tataren waren.
Diese Krim - Tataren waren aber strenggenommen keine "ethnischen" Chasaren, sondern gehörten nur dem chasarischen Stammesverband an, dem auch germanische Stämme und Stammesreste angehörten, von slawischen Stämmen ganz zu schweigen.
Die karäischen Krim - Tataren bewahrten ihre Häresie und gingen somit nicht im aschkenasischen Volk unter.



Ja, Dayan weiss einiges, unter anderem, dass in Litauen 20.000 Karäer leben, was ich bezweifele.



Nun, die Informationen, die man bei Google findet, sind mehr wert, als der Mumpitz, den Sie bisher zum besten gegeben haben!
Falsch. Ich bin ein Multikultiprodukt, welcher mit Juden nichts am Hut hat. Ich verstehe mich als Deutscher, weil mein Vater deutsche Ahnen hat und er und dessen ganze Verwandtschaft sich als Deutsche verstehen und als Muttersprache deutsch verwenden.

Dayan hat ein anderes Verständnis und andere ethnische, kulturelle Hintergründe als ich. Das einzige was wir gemeinsam haben ist diese Linie meines Großvaters mütterlicherseits.

Mein Großvater selbst hat sich als Ukrainer verstanden und wollte mit Juden nichts zu tun hat. Er war zutiefst enttäuscht von diesen und hat seinen Kindern nie erzählt wer oder was er ist. Irgendwann aber kommt alles heraus.

Darüber hinaus liebes unwissendes Mabacchen, welches sein "Wissen" über google zu beziehen pflegt, sieht weder Dayan, noch mein Großvater wie ein Tatare aus, unter welchen du Karäer ostereuropäischer Art zu verordnen pflegst.

MfG

Rikimer

Dayan
21.09.2008, 21:44
Ja, Dayan weiss einiges, unter anderem, dass in Litauen 20.000 Karäer leben, was ich bezweifele.



!
Deine zweifeln können Kinderleicht durch Mathematischen zahlen zerstreut werden.Wenn du meine Meinung hören möchtest wie es wirklich aussieht,dann hör zu:Die Chasaren haben sich mit den hebräischen Juden gemischt.Wenn ein person Jude ist ist er oder sie Jude oder Jüdin vollkommen egal ob deren Vorfahren germanen oder Hunnen waren.Die Mongolische merkmale gehen meisstens nach der ersten Mischung aber spätenstes nach der zweite Mischung verloren bis auf den Tache Mongol:Mongolenfleck! Am Steissbein!

Dayan
21.09.2008, 21:45
Das ist sehr nett, deshalb versteh ich nicht, dass Sie behaupten, alles was ich dazu anführte, wäre erlogen.Erlogen nicht aber herbei fantasiert!

mabac
22.09.2008, 14:37
Falsch. Ich bin ein Multikultiprodukt, welcher mit Juden nichts am Hut hat. Ich verstehe mich als Deutscher, weil mein Vater deutsche Ahnen hat und er und dessen ganze Verwandtschaft sich als Deutsche verstehen und als Muttersprache deutsch verwenden.

Sie haben einen nichtdeutschen Grossvater, die meisten Deutschen haben nichtdeutsche Ahnen und verstehen sich trotzdem als Deutsche.

Multikultiprodukt? Unserer Kulturkreis ist das Abendland, zu dem auch die Ukraine gehört.


Dayan hat ein anderes Verständnis und andere ethnische, kulturelle Hintergründe als ich. Das einzige was wir gemeinsam haben ist diese Linie meines Großvaters mütterlicherseits.

Nun, Arthur Koestler, der hier oft zitiert wurde, meinte;
der hellenische judäo-christlicher Kulturkreis wäre eine treffendere Bezeichnung für das Abendland
und die Juden müssten sich entscheiden, ob sie abendländischen Team mitspielen wollten oder wieder Orientalen werden wollen.


Mein Großvater selbst hat sich als Ukrainer verstanden und wollte mit Juden nichts zu tun hat. Er war zutiefst enttäuscht von diesen und hat seinen Kindern nie erzählt wer oder was er ist. Irgendwann aber kommt alles heraus.

Wissen Sie, eine herausragende Leistung der abendländischen Moderne ist, das Abstammung und Sippe ziemlich wenig zählen. Heutezutage hat selbst der Bastard, das uneheliche Kind, fast unbegrenzte Aufstiegschancen.
Die wenigen Elemente, die in unserem Kulturkreis mit irrsinniger Energie Ahnen- und Sippenforschung betreiben bzw. betrieben, sind der Adel, waren die Nazis und sind die zeitgenössischen Juden.


Darüber hinaus liebes unwissendes Mabacchen, welches sein "Wissen" über google zu beziehen pflegt, sieht weder Dayan, noch mein Großvater wie ein Tatare aus, unter welchen du Karäer ostereuropäischer Art zu verordnen pflegst.

Liebes Kind, ich gehöre noch zu der Generation, die elementares Wissen aus Büchern, also aus Bibliotheken, der eigenen und fremden, bezog.
Mittlerweile schleife ich gar meine sechzehnjährige Tochter mit in die Staatsbibliothek.

Nun, Google ist kein Synonym für Informationsbeschaffung im Internet, sondern ein an der NASDAQ gelistetes Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von
ca. 100.000.000.000 US $.
Wussten Sie das, mein Kind?

mabac
22.09.2008, 14:42
Die Chasaren haben sich mit den hebräischen Juden gemischt.

Ein aufgeklärter Mensch meinte einmal, man könne das Ostjudentum mit dem "Mixgetränk" Manhattan vergleichen:

4 Teile Slawenblut, 2 Teile Türkenblut, 2 Spritzer Hebräerblut.

Dayan
22.09.2008, 20:07
Ein aufgeklärter Mensch meinte einmal, man könne das Ostjudentum mit dem "Mixgetränk" Manhattan vergleichen:

4 Teile Slawenblut, 2 Teile Türkenblut, 2 Spritzer Hebräerblut.
Was kommt dabei raus?Die Höchste Anzahl an Nobelpreisträger und ein Land der einem Feind von ca 200x Massenüberlegenheit besiegen kann!

mabac
22.09.2008, 22:04
Was kommt dabei raus?Die Höchste Anzahl an Nobelpreisträger und ein Land der einem Feind von ca 200x Massenüberlegenheit besiegen kann!

Werter Dayan,
die zivilisierte Juden Westeuropas und der USA, die Masse der jüdischen Nobelpreisräger stellte, haben sich als Bürger ihrer Heimatländer gesehen.
Sie unterstützten deshalb den Zionismus, um den "Abschaum", die Anarchisten, die Sozialisten und die Fanatiker in Palästina siedeln zu lassen, damit wilden Steppenjuden ihre Triebe an Musels auslassen. :D

Dayan
22.09.2008, 23:33
Werter Dayan,
die zivilisierte Juden Westeuropas und der USA, die Masse der jüdischen Nobelpreisräger stellte, haben sich als Bürger ihrer Heimatländer gesehen.
Sie unterstützten deshalb den Zionismus, um den "Abschaum", die Anarchisten, die Sozialisten und die Fanatiker in Palästina siedeln zu lassen, damit wilden Steppenjuden ihre Triebe an Musels auslassen. :D
Das war unqualifiziert!

mabac
23.09.2008, 00:14
Das war unqualifiziert!

Soso!
Anarchismus und Kommunismus galten damals als von Juden geführte Bewegungen. Und wenn sie sich die politischen Attentate in USA betrachten, waren oft jüdische Einwanderer aus Russland beteiligt.
Nach dem Attentat auf Palmer griff man durch:

"Hoover ermittelte 150.000 Personen in einer neu gegründeten Abteilung des BOI, die in der Folge die Gewerkschaften sowie die Hauptquartiere der kommunistischen und sozialistischen Parteien angriff. 249 Menschen wurden verhaftet, darunter bekannte Anarchisten wie Emma Goldman und Alexander Berkman, und mit dem Schiff UST Buford in die Sowjetunion verfrachtet. Im Januar 1920 wurden 6000 weitere Personen, zumeist Mitglieder des IWW, verhaftet, davon 4000 in einer Nacht. Alle Ausländer wurden deportiert. Palmer und Hoover organisierten damit die größte Massenverhaftung in den USA, insgesamt etwa 10.000 Menschen."
Wikipedia: Palmer Raids

Auf der "Buford" wurden die aus Russland stammenden Aktivisten, meist Juden abgeschoben.

Auch viele amerikanische Juden hatten als gute US - amerikanische Bürger von den wilden Steppenjuden einfach die Schnauze voll, wie Benjamin Freedman.

"Ursprünglich in die jüdische Gemeinde New Yorks eingebunden, überwarf sich Freedman mit der aschkenasischen Mehrheit und warf dieser Missbrauch des Judentums vor. Er unterstellte einem Großteil der New Yorker Juden, keine echten Juden zu sein, sondern von den Khasaren abzustammen und behauptete diese hätten einen "zersetzenden Einfluss" auf die amerikanische Gesellschaft."
Wikipedia: Benjamin Freedman

Rikimer
23.09.2008, 02:20
Sie haben einen nichtdeutschen Grossvater, die meisten Deutschen haben nichtdeutsche Ahnen und verstehen sich trotzdem als Deutsche.

Multikultiprodukt? Unserer Kulturkreis ist das Abendland, zu dem auch die Ukraine gehört.



Nun, Arthur Koestler, der hier oft zitiert wurde, meinte;
der hellenische judäo-christlicher Kulturkreis wäre eine treffendere Bezeichnung für das Abendland
und die Juden müssten sich entscheiden, ob sie abendländischen Team mitspielen wollten oder wieder Orientalen werden wollen.



Wissen Sie, eine herausragende Leistung der abendländischen Moderne ist, das Abstammung und Sippe ziemlich wenig zählen. Heutezutage hat selbst der Bastard, das uneheliche Kind, fast unbegrenzte Aufstiegschancen.
Die wenigen Elemente, die in unserem Kulturkreis mit irrsinniger Energie Ahnen- und Sippenforschung betreiben bzw. betrieben, sind der Adel, waren die Nazis und sind die zeitgenössischen Juden.



Liebes Kind, ich gehöre noch zu der Generation, die elementares Wissen aus Büchern, also aus Bibliotheken, der eigenen und fremden, bezog.
Mittlerweile schleife ich gar meine sechzehnjährige Tochter mit in die Staatsbibliothek.

Nun, Google ist kein Synonym für Informationsbeschaffung im Internet, sondern ein an der NASDAQ gelistetes Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von
ca. 100.000.000.000 US $.
Wussten Sie das, mein Kind?

Und hattest du mir etwas mitzuteilen, was ich nicht wußte, Greis? ?(

MfG

Rikimer

Rikimer
23.09.2008, 02:51
Was kommt dabei raus?Die Höchste Anzahl an Nobelpreisträger und ein Land der einem Feind von ca 200x Massenüberlegenheit besiegen kann!
Herrenmenschenblut? ?( :cool2:

Das Rezept für eine erfolgreiche ethnische Mischung?

MfG

Rikimer

Dayan
23.09.2008, 11:02
Herrenmenschenblut? ?( :cool2:

Das Rezept für eine erfolgreiche ethnische Mischung?

MfG

RikimerAuf jedenfall nicht rassisch bedingt.Wie es kommt?Ich weiss es nicht.Gruss.

ArtAllm
23.09.2008, 21:47
Nein, Unsinn :) und wissenschaftlich widerlegter Unsinn. Die Ashkenasim stammt von Hebräern ab.

Kugelfisch, Sie sind doch der russischen Sprache mächtig?

Vielleicht sollten Sie die nachfolgende Seite lesen:

http://www.sem40.ru/ourpeople/history/4238/index.shtml

ArtAllm
23.09.2008, 22:07
Dayan ist Karäer und mein Großvater mütterlicherseits war dies ebenfalls. Und wie ein Mongole oder Türke sah er keinesfalls aus mit seinem roten Bart und der hellen rötlichen Haut, welche nie braun wurde in der Sonne.



Was haben bitte die Mongolen mit den Türken in Chasaria zu tun?

Erst nach dem Eroberungsfeldzug der Mongolen unter der Führung Dschingis Khans (1155/1162–1227) haben sich einige Türkenvölker (auch jüdischen Glaubens) mit den Mongolen vermischt, und das sieht man auch in diesen Filmen:

http://www.youtube.com/watch?v=fHvUcfB_B0c&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Emmy82tFT30
http://www.youtube.com/watch?v=dDu-pM0aYok&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=l1EeoXYdihs&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=LFPhkmWS8Jw&feature=related

Wenn Ihr jüdischer Opa nicht so aussah, dann heißt es noch lange nicht, dass es keine mongolischen Juden geben kann.

Haben die asiatischen Juden besondere Backenknochen und Schlitzaugen, die sie zu Juden macht, oder liegt es einfach an der Religion?

David Addison
24.09.2008, 14:50
Im Lichte der Wissenschaft, nämlich das der eiskalten Gene durch Haplotypen, ist eindeutig belegt, das nur wenige Türken tatsächlicher Abstammung der Türken sind. Also nur wenige das Erbgut der stolzen Eroberer, der etwa Osmanen in sich tragen. Der Rest ist leider von niederer sklavischer unterwürfiger Herkunft.

Echte Türken kann ich gut ausstehen, jene mit natürlich-stolzem Blick, einer tiefen Ruhe und natürlicher Autorität. Das Gro der Türkeitürken jedoch ist Abschaum, oder um es mit deinen eigenen Worten zu beschreiben: Bastarde, ethnische Bastarde.

MfG

Rikimer

Und das sagt einer, dessen Großvater selbst Karäer ist. So viel zu einem "ethnischen Bastard".

David Addison
24.09.2008, 15:04
Das jüdische Imperium

...
Vom türkischen Wort für "Umherziehen" (gezer) sollen die Chasaren denn auch ihren Namen haben. Wanderer mit unbekanntem Ursprung waren sie, als sie im späten 6. Jahrhundert in den Weiten nördlich des Kaspischen Meeres auftauchten und ein Khaganat errichteten. Manche Forscher haben angenommen, dass es sich um Stämme handelt, die einst zur Hunnenkonföderation weit im Osten gehört hatten. Doch zumeinst wird eine turkstämmige Herkunft postuliert. Spätestens nachdem die Chasaren die Herrschaft der Bulgaren an der unteren Wolga zerschlagen hatten (die daraufhin nach Westen abzogen), rückten sie in das Blickfeld der Großmächte jener Zeit: Byzanz und Persien.
http://www.welt.de/welt_print/article2403617/Das-juedische-Imperium.html


Itil, bzw. Idil ist bis heute ein häufig anzutreffender türkischer Mädchenname. Nur Türken waren in der Lage solche Großreiche zu gründen. Das zeugt vom edlen Blut.