Genau das ist das, was ich meinte, Du weißt selber nicht, was deutsch ist und musst jedes Mal nachfragen.
Insofern stellt sich mir die Frage, ob Du selbst Deutscher bist oder nicht oder gar ein Mischlingskind.
Falls Ersteres zutrifft, hast Du wohl Schwierigkeiten, Dich mit diesem Volk zu identifizieren, warum auch immer; zum Vergleich, ein Russe oder Grieche würde niemals fragen, was für den Gegenüber denn ein Russe oder Grieche sei, es ist für sie selbstverständlich.
Falls Du ein Mischlingskind bist, tut es mir leid für Dich, wohl die meisten Mischlingskinder sind stets zwischen ihren beiden Wurzelvölkern gefangen.
Solltest Du aber Ausländer sein, ist es mir schleierhaft, warum Du überhaupt nach einer Definition für "deutsch" fragst (das ist nämlich wiederum so, als würde ich einen Griechen fragen, was "griechisch" ist).
Aber hier nun meine Antwort auf Deine Frage nach "meiner" Definition:
Deutscher ist, wer deutscher Abstammung ist, ganz einfach.
Das bedeutet, dass ein Ausländer zwar anhand des Staatsbürgerschaftsgesetzes der BRD aus dem Jahre 2000 die Staatsbürgerschaft der BRD erlangen kann, jedoch zum deutschen Volke wird er nie gehören, völlig wurscht, wie lange er hier lebt und wie toll er unsere Sprache spricht, unseren Traditionen frönt etc. Er wird somit stets Angehöriger seines Volkes bleiben und meiner Meinung nach kann ich darin auch nichts Schlechtes erkennen.
Zur Abstammung an sich kommt freilich noch hinzu, dass man sich dieser Abstammung auch bewusst sein und sie pflegen sollte, denn ansonsten endet man wie die deutschstämmigen US-Amerikaner, denen die Heimat (und deren Einwohner) ihrer Vorfahren am Arsch vorbeigeht. Vorbildhaft hierfür sind z.B. so einige in Deutschland lebende Türken, die selbst in der dritten Generation nach wie vor stolze Türken sind und im Gegensatz zu vielen konservativen Schwätzern möchte ich eben per du nicht, dass sie sich "integrieren" oder "assimilieren" oder wie auch immer (die meisten von ihnen wollen das sowieso nicht); allerdings wüsste ich sie gerne aufgrund der Gefahr von Parallelgesellschaften in ihrer absoluten Zahl etwas reduziert sehen, d.h. nach meinem Dafürhalten ist eine Remigration dieser Menschen in ihre ursprüngliche Heimat anzustreben (klar, Du wirst das wie in anderen Strängen als "lächerlich" oder "nicht durchführbar" deklassieren, doch bleibt es mein Wunsch für die nahe Zukunft).




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