Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
Jesus wurde ans Kreuz genagelt. Jesus war Jude.

Ich dreh das jetzt mal extra rum:
Es wird immer gesagt, die Deutschen müssten sich von allem distanzieren was mit dem 2ten Weltkrieg zu tun hat.

Wieso zur Hölle distanzieren sich dann nicht die ehemaligen DEUTSCHEN JUDEN? Da gibt es bestimmt genug, die damals überlebt haben, ausgewandert sind. Man pocht darauf, Jude zu sein, man pocht aber nicht darauf, Deutsche zu sein. Man ist also stolz auf die Religiösität, man ist nicht stolz auf die Nationalität. Ist doch dasselbe in grün.

Wenn also Juden/deren Vertreter nun irgendwas fordern müsste ich ja aufgrund der Gleichberechtigung und der Gleichstellung wiederum von denen fordern bei jedem Satz anzuhängen "aber wir distanzieren uns von den damaligen deutschen Juden" .

Wir müssen keine Schilder anbringen für potentielle Antisemiten. Es ging doch vorher auch ohne Schilder. Wenn potentielle Antisemiten ins Land kommen sollte man deren Zuzug verhindern und nicht die Auswirkungen aus ihrem rückständigen Gedankengut auch noch beklatschen und die Auswüchse dessen bezahlen müssen. Wo kommen wir denn dahin? Sollen wir auch Elefanten-Schutzzonen errichten weil ansonsten afrikanische Zuwanderer die Zoo-Elefanten erschießen um das Elfenbein zu klauen? Oder glaubst du wenn Millionen Auswanderer in arabische Länder ziehen, dass dann das Kopftuchverbot kommt? Das ist doch verrückt!
Ich verstehe teilweise Deine Argumente hier nicht ganz. Wovon sollten sich denn deutsche Juden in Bezug auf den WK2 distanzieren??

Ich gebe Dir in der Hinsicht recht, daß jüdische Organisationen in Deutschland sich von ihrem deutsch-sein aus taktischen Gründen distanzieren. Damit instrumentalisieren sie diesen Punkt, um die nicht-jüdischen Deutschen moralisch zu erpressen. Ich meine damit konkret, daß der ZDJ sich nicht "Zentralrat deutscher Juden" nennt, sondern "Zentralrat der Juden in Deutschland".

Man erklärt sich nicht mit dem Volk solidarisch, um es besser unter Druck setzen zu können und die Opferrolle nicht zu verlieren. Eine ziemlich miese Tour.
Jedoch gilt das eben nur für den ZDJ als Organisation. Die Juden, die ich persönlich kenne (und das sind viele), fühlen sich ganz selbstverständlich als Deutsche und sie sind es auch ganz praktisch gesehen zu 100%.
Sie erklären sich solidarisch mit dem Volk, dem sie angehören und sind daher hundertmal besser integriert als die einschlägigen Moslemgruppen in ihren Prallelgesellschaften, die das deutsche Volk nur als Wirt betrachten, aus dem möglichst viel finanzielle Vorteile gezogen werden, bis man selber die Macht übernehmen kann.