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Thema: Der Volkslehrer

  1. #2941
    Sjard
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    Standard AW: Der Volkslehrer

    Zitat Zitat von houndstooth Beitrag anzeigen

    Noch 'ne Erfindung! Genau das Gegenteil ist der Fall :
    Hitler hatte den Einsatz von Giftgas befuerwortet!

    Und hat er es in die Praxis umgesetzt ? Nein, hat er nicht. Ansonsten hätte er in den letzten Kriegsjahren
    die V 1 und V 2 Raketen anstatt mit Sprengstoff mit Sarin befüllen und auf London abschiessen lassen.
    Aber das ist wie dir jeder Historiker sagen kann nicht einmal passiert.

  2. #2942
    Mitglied Benutzerbild von Rhino
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    Standard AW: Der Volkslehrer

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    [/INDENT]
    Und hat er es in die Praxis umgesetzt ? Nein, hat er nicht. Ansonsten hätte er in den letzten Kriegsjahren
    die V 1 und V 2 Raketen anstatt mit Sprengstoff mit Sarin befüllen und auf London abschiessen lassen.
    Aber das ist wie dir jeder Historiker sagen kann nicht einmal passiert.
    Das ist sozusagen der performatorische Beweis zu dem Gegenstand.

    Mit dem durch Agenten der Alliierten verbreitetem Typhus siehts dann noch mal anders aus:
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    Fastnacht mit dem Volkslehrer:
    Wahrheit Macht Frei!

  3. #2943
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    Standard AW: Der Volkslehrer

    Zitat Zitat von frundsberg Beitrag anzeigen
    Was mir dabei immer wieder auffällt: Es wird grundsätzlich die Bedeutung von irgendwelchen "Plänen" oder Planspielen der kriegführenden Parteien überschätzt und nicht realistisch in den Gesamtzusammenhang gestellt.
    Denn "Pläne" gibt es in solchen Situationen immer viele. Auf beiden Seiten. Fast alle sind aus heutiger (und damaliger)Sicht Kriegsverbrechen.
    Es gab auch Überlegungen, die Atombombe in Dresden auszuprobieren. Der Grund, warum das nicht realisiert wurde, war wahrscheinlich nur die Furcht vor der öffentlichen Weltmeinung. Mit Japan konnte man das leichter machen. Japan war damals nicht mehr als eine weit entfernte Ex-Kolonie.

    Die Entrüstung über diese Information aus dem SPIEGEL zeigt nur die Unerfahrenheit des Vl.
    Es spielt nämlich im Endeffekt überhaupt keine Rolle, welche Pläne damals in der Schublade lagen, ebensowenig wie, was der eine oder andere Staatenleker damals (wahr oder unwahr), gesagt haben soll.
    Entscheidend ist nur, was wirklich passiert ist.

    Und das, was mit Dresden und Hamburg und all den anderen Städten passiert ist, war um keinen Deut besser als der schlimmste Giftgas-Anschlag.
    Der Zivilisationsbruch durch den alliierten Bombenholocaust hätte dadurch kaum noch gesteigert werden können.

  4. #2944
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    Standard AW: Der Volkslehrer

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    [/INDENT]

    Und hat er es in die Praxis umgesetzt ? Nein, hat er nicht. Ansonsten hätte er in den letzten Kriegsjahren
    die V 1 und V 2 Raketen anstatt mit Sprengstoff mit Sarin befüllen und auf London abschiessen lassen.
    Aber das ist wie dir jeder Historiker sagen kann nicht einmal passiert.
    Ja, aber daraus jetzt zu schlußfolgern, Hitler hätte moralische Skrupel gehabt und nicht nur taktische Zweifel, ist auch wieder falsch.

  5. #2945
    Mitglied Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Der Volkslehrer

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    Was mir dabei immer wieder auffällt: Es wird grundsätzlich die Bedeutung von irgendwelchen "Plänen" oder Planspielen der kriegführenden Parteien überschätzt und nicht realistisch in den Gesamtzusammenhang gestellt.
    Denn "Pläne" gibt es in solchen Situationen immer viele. Auf beiden Seiten. Fast alle sind aus heutiger (und damaliger)Sicht Kriegsverbrechen.
    Es gab auch Überlegungen, die Atombombe in Dresden auszuprobieren. Der Grund, warum das nicht realisiert wurde, war wahrscheinlich nur die Furcht vor der öffentlichen Weltmeinung. Mit Japan konnte man das leichter machen. Japan war damals nicht mehr als eine weit entfernte Ex-Kolonie.

    Die Entrüstung über diese Information aus dem SPIEGEL zeigt nur die Unerfahrenheit des Vl.
    Es spielt nämlich im Endeffekt überhaupt keine Rolle, welche Pläne damals in der Schublade lagen, ebensowenig wie, was der eine oder andere Staatenleker damals (wahr oder unwahr), gesagt haben soll.
    Entscheidend ist nur, was wirklich passiert ist.

    Und das, was mit Dresden und Hamburg und all den anderen Städten passiert ist, war um keinen Deut besser als der schlimmste Giftgas-Anschlag.
    Der Zivilisationsbruch durch den alliierten Bombenholocaust hätte dadurch kaum noch gesteigert werden können.
    Nun sind das aber etwas mehr als "Planspiele", wenn Schiffe voller Giftgas schon in Nordafrika bereit stehen. Da spielst hier das ja ganz schön herunter. Planspiele waren brennende Fledermäuse, die man in den Holzbauten Tokios loslassen wollte. Damit wollten die ja auch einen Feuersturm entfachen!

    Und Japan war auch keine Ex-Kolonie (es war ja selber ein Kolonialreich, sehr zum Zorn des Westens), sondern einfach ein Land, dass zu lange durchgehalten hat. Deutschland hatte zum großen Bedauern der USA schon kapituliert, als die Atombombe bereit war zum Einsatz und ich gehe sogar davon aus, dass man die erste Bombe nicht getestet, sondern über Deutschland eingesetzt hätte, wären wir da noch im Krieg gewesen. So eifrig wollten die Angelsachsen uns damit eindecken. Als wenn die Angelsachsen jemals Skrupel gehabt hätten, etwas an Deutschland wegen der "öffentlichen Meinung" zu testen.

  6. #2946
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Der Volkslehrer

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Ja, die hat er ganz zu Beginn schon erwähnt aber den Satz mit der Vergeltung eben weggelassen. An dem Punkt habe ich dann auch ausgemacht.

    Es hätte durchaus Sinn ergeben wenn er die Passage vollständig wiedergibt.
    Hör es dir zuende an, wieso lügst du hier rum?

    ---
    „Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41

  7. #2947
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
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    Standard AW: Der Volkslehrer

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Hör es dir zuende an, wieso lügst du hier rum?

    ---
    Irgendwann ab Minute 4 oder so, da liest er den ganzen Artikel dann vor. Hättest du auch einfach sagen können. Aber geschenkt. Jeder so wie er es braucht.

  8. #2948
    Mitglied Benutzerbild von frundsberg
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    Standard AW: Der Volkslehrer

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    [/INDENT]

    Und hat er es in die Praxis umgesetzt ? Nein, hat er nicht. Ansonsten hätte er in den letzten Kriegsjahren
    die V 1 und V 2 Raketen anstatt mit Sprengstoff mit Sarin befüllen und auf London abschiessen lassen.
    Aber das ist wie dir jeder Historiker sagen kann nicht einmal passiert.
    An ihren Taten werdet Ihr ihr wahres Wesen erkennen ...
    Es gibt nichts politischeres, als in Friedenszeiten auf dem eigenen Territorium
    von Fremden angegriffen oder erschlagen zu werden.

  9. #2949
    Mitglied Benutzerbild von frundsberg
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    Standard AW: Der Volkslehrer




    frundsberg schreibt bei kb:

    Einige Punkte, die sich in den 30er Jahren, der kurzen Friedenszeit, änderten und das allgemeine Lebensgefühl, wie wir es heute wohl nicht nachempfinden können:

    … Im Altreich ist seit der xxx Revolution, d. h. von 1933 bis 1939 die Geburtenzahl um 45 %, in der Ostmark nach dem Anschluß gar um 61 % und im Sudetenland schon im ersten Jahr nach der Rückgliederung ins Reich um 41 % angestiegen. Im Altreich betrug die Zahl der Lebendgeborenen:

    1933 971.174
    1938 1.348.534
    1939 1.413.230.

    Innerhalb des Großdeutschen Reiches erhöhte sich die Geburtenzahl von

    1933 1.137.389
    1938 1.508.417
    1939 1.639.626
    1940 1.644.752
    1941 1.528.000.

    „Das 3. Reich war bestrebt, den drastischen Abwärtstrend der jährlichen Geburtenzahl (der Weimarer Zeit) umzukehren. Das Ehestandslehen, das man jungen Frauen bot, die bereit waren, ihren Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, war nur einer von mehreren materiellen Anreizen, die das Regime gewährte, um die Fruchtbarkeit zu fördern. Junge Paare, die aus finanziellen Erwägungen heraus zögern mochten, eine Familie zu gründen, winkten ein seit 1934 verdoppelter Steuerfreibetrag für jedes Kind (während der Steuersatz für Unverheiratete erhöht worden war), großzügige Mutterschaftsvergünstigungen, Familienzuschüsse, die mit steigender Kinderzahl anwuchsen, Zuschüsse für die Schul- und Berufsausbildung der älteren Kinder, verbilligte medizinische Leistungen und Familienrabatte bei Eisenbahnfahrkarten sowie spezielle Wohlfahrtsleistungen von Einrichtungen der Winterhilfe. Für eine zusätzliche psychologische Aufwertung des Kinderkriegens sorgten einerseits Parteiorganisationen wie die Mutterschule, in der schwangere Frauen auf Probleme der Mutterschaft, der Hygiene und der Mutter- und Hausfrauenrolle vorbereitet wurden, andererseits die unablässige Propaganda, die die Würde der Mutterschaft und ihre vaterländische Bedeutung hervorhob und besonders kinderreiche Frauen mit Auszeichnungen belohnte.
    Seit dem 6. September 1933 ließ Hitler einen planmäßigen Kampf gegen den Geburten-rückgang führen. Er predigte den ‚Willen zum Kind‘ als besten Garanten eines gesunden, nicht vergreisten Volkstums. Bereits ab 1. Juni 1933 ließ er ‚Ehestandshilfen‘ ausgeben, d. h. unverzinsliche Darlehen, die ‚abgekindert‘ werden konnten, bei denen pro Kind ein Viertel des Darlehens rückzahlungsfrei wurde. Diese und andere Maßnahmen (bevorzugte Arbeitsstellenvermittlung, bevorzugte Wohnungszuweisung usw.) erhöhten die Zahl der Eheschließungen bereits 1933 gegenüber 1932 um mehr als 100.000. Bis zum 17. Mai 1939 hatte die Geburtenfreudigkeit so zugenommen, daß die Kinder unter sechs Jahren wieder 9,7 Prozent, also fast 10 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung ausmachten. Von 1923 bis 1925 waren es nur 3,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. …
    Das Mutterkreuz wurde mit Sonderzuteilung (Tee, Kandis, Obst usw.), mit bevorzugter Abfertigung in Geschäften, Verkehrsmitteln und Behörden und mit allgemeinen Ehrungen honoriert.“


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    Wie steht es eigentlich mit der Fruchtbarkeit der Deutschen heute in der Bundesrepublik? Ist doch alles tutti, noch nie lebten soviele Zweibeiner in den Landen der Deutschen auf dem Quardratkilometer, als jemals zuvor!

    1:0 für die Demokratie
    Es gibt nichts politischeres, als in Friedenszeiten auf dem eigenen Territorium
    von Fremden angegriffen oder erschlagen zu werden.

  10. #2950
    Mitglied Benutzerbild von frundsberg
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    Standard AW: Der Volkslehrer




    Die angelsächsische Presse verkündete über die Zustände im 3. Reich:

    „Denn das Nazi-Reich baut auf Kanonen. Seine Wirtschaft beruht auf Kanonen. Seine Erweiterung ruft nach immer mehr Kanonen. … In Deutschland wird alles zu Stahl verarbeitet: Blut und Schweiß des deutschen Volkes, das Mark in den Knochen. Alles (aus Stahl), außer der Kleidung der Menschen, die aus Papier besteht, seine Schuhe, die aus Kartons sind und seinem Brot, das Sägemehl ist. … Und währenddessen wird diese Untergrundbewegung (des Widerstandes) im Land größer, stärker, nimmt immer mehr Gruppen auf,… daß sie selbst zu einer großen Demokratie geworden ist, die Gründung der unserer Zweiten Deutschen Republik. Die bekannt dafür sein wird, ihre Freiheiten (für Demokraten) gegen diejenigen zu schützen, die sie zerstören würden. Die (kommende) Zweite Republik wird die Fehler der Weimarer Republik nicht wiederholen.“

    TAH, Bd. 144, Nr. 19, „After Hitler – What? – The Second German Republic Will Know How to
    Protect ist Liberties“, 24.03.1939, S. 13

    Albert Speer schreibt:

    Albert Speer schreibt: „Am 30. Januar 1934 wurde auf Vorschlag von Robert Ley, dem Leiter der deutschen Arbeitsfront, eine Freizeit-Organisation geschaffen, die sich ‚Kraft durch Freude‘ nannte. Ich sollte darin die Abteilung ‚Schönheit der Arbeit‘ übernehmen, deren Bezeichnung die Spottlust nicht weniger herausforderte als die Formel ‚Kraft durch Freude‘ selbst. Ley hatte kurz vorher, auf einer Reise durch die holländische Provinz Limburg, einige Zechenanlagen gesehen, die sich durch peinliche Sauberkeit und gärtnerisch gepflegte Umgebung auszeichneten. Daraus entwickelte er, wie es seinem verallgemeinernden Temperament entsprach, eine Nutzanwendung für die gesamte deutsche Industrie. Mir persönlich brachte diese Idee eine ehrenamtliche Nebenbeschäftigung, die mir viel Freude bereitete: Wir beeinflußten zunächst die Fabrikbesitzer, ihre Betriebsräume neu herzurichten und Blumen in den Werkstätten aufzustellen.

    Unser Ehrgeiz bleib dabei nicht stehen: Fensterflächen sollten vergrößert, Kantinen eingerichtet werden, aus mancher Abfallecke entstand ein Sitzplatz für die Arbeitspause, statt des Asphalts wurden Rasenflächen angelegt. Wir ließen ein einfaches, gut geformtes Eßgeschirr standardisieren, entwarfen schlichte Möbel, die normiert in größeren Stückzahlen aufgelegt wurden und sorgten dafür, daß die Unternehmen in Fragen der künstlichen Beleuchtung und Belüftung des Arbeitsplatzes durch Spezialisten und aufklärende Filme beraten wurden. Als Mitarbeiter bei diesen Projekten gewann ich ehemalige Funktionäre der Gewerkschaften sowie einige Angehörige des aufgelösten ‚Werkbundes‘. Sie alle gingen, unterschiedslos, mit Hingabe an die Aufgabe, jeder entschlossen, zu einem kleinen Teil die Lebensbedingungen zu verbessern und die Parole der klassenlosen Volksgemeinschaft zu verwirklichen.“

    „Am nächsten Morgen fuhren wir im Auto nach Nürnberg, obwohl Hitler aus Gründen, die ich noch am gleichen Tag kennenlernen sollte, damals die Eisenbahn bevorzugte. Wie immer saß er neben seinen Fahrer im offenen dunkelblauen Sieben-Liter-Mercedes-Kompressor, hinter ihm auf einem der Notsitze ich, auf dem anderen der Diener, der aus einer Tasche auf Wunsch Autokraten, Brote, Pillen oder eine Brille hervorzog. Auf den Rücksitzen Adjutant Brückner und Pressechef Dr. Dietrich, in einem Begleitwagen gleicher Größe und Farbe fünf kräftige Männer des Schutzkommandos und der Begleitarzt Dr. Brandt.

    Kaum waren wir auf der anderen Seite des Thüringer Waldes in dichter besiedelten Gegenden, als auch die Schwierigkeiten begannen. Bei der Fahrt durch eine Ortschaft wurden wir erkannt, aber bevor die Menschen sich fassen konnten, waren wir vorbei. ‚Jetzt geben Sie acht‘, meinte Hitler. ‚In der nächsten Ortschaft wird es nicht so einfach sein. Die Ortsgruppe der Partei hat sicher dort schon angerufen.‘ Tatsächlich waren, als wir eintrafen, die Straßen voll von jubelnden Menschen, der Dorfpolizist versuchte sein Bestes, aber nur schrittweise kam das Auto vorwärts. Kaum hatten wir uns durchgearbeitet, wurde von einigen Begeisterten auf offener Straße die Bahnschranke heruntergelassen, um Hitler zur Begrüßung anzuhalten.

    Auf diese Weise kamen wir kaum voran. Als es Zeit zum Mittagessen wurde, kehrten wir in einem kleinen Gasthof in Hildburgshausen ein, wo Hitler sich vor einigen Jahren zum Gendarmeriekommissar hatte ernennen lassen, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben. Die Wirtsleute konnten sich vor Aufregung nicht fassen. Mit Mühe bekam der Adjutant einen Essensvorschlag: Spaghetti mit Ei. Wir warteten lange, schließlich sah der Adjutant in der Küche nach: ‚Die Frauen sind so aufgeregt. Sie können nicht mehr feststellen, ob die Spaghetti schon gar sind.‘ Draußen sammelten sich unterdessen Tausende von Menschen, die in Sprechchören nach Hitler riefen. ‚Wenn wir nur schon hindurch wären‘, meinte er. Langsam und unter einem Regen von Blumen erreichten wir das mittelalterliche Tor. Jugendliche schlossen es vor unseren Augen, Kinder kletterten auf die Trittbretter der Autos. Hitler mußte Autogramme geben, dann erst öffneten sie das Tor. Sie lachten und Hitler lachte mit.
    Überall auf dem Lande ließen Bauern ihre Geräte stehen, Frauen winkten, es war eine Triumphfahrt. … Diese große Popularität war nur zu verständlich: Keinem anderen als Hitler selbst schrieb die Öffentlichkeit die Erfolge in Wirtschaft und Außenpolitik zu, und mehr und mehr sah man in ihm den Verwirklicher einer tief eingewurzelten Sehnsucht nach einem mächtigen, selbstbewußten, in sich geeinten Deutschland.“

    Quelle: Albert Speer, „Erinnerungen“, 1969, S. 70, 78


    Noch nie waren bundesdeutsche Politiker soo beliebt, wie heute!


    2:0 für die Demokratie der Sieger!
    Es gibt nichts politischeres, als in Friedenszeiten auf dem eigenen Territorium
    von Fremden angegriffen oder erschlagen zu werden.

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