User in diesem Thread gebannt : Kurti, Schopenhauer, De Kuyper and oneisthebest |
Ja
Nein




Mich störts nicht, ich habe nichts gegen einen harten Diskussionsstil, trotzdem sollte ein mit Beleidigungen gespickter Beitrag wenigstens auch das ein oder andere Sachargument enthalten, ansonsten wirds langweilig. Daggu kann zwar wundervoll wortreiche Beleidigungen schreiben, aber mit Sachargumenten ist es dann nicht so weit her, insbesondere geht er ja auf Gegenargumente gar nicht ein.
Der darf halt seinen Tourette im Religionsunterforum nicht mehr pflegen. Im Grunde ist das was er hier macht auch nur Copy and Paste der immer selben Textprovobausteine in schlechtem Deutsch mit systematisch falscher Grammatik. Nur sind es halt nun keine Christen mehr sondern die bekennenden Drittreichler gegen die er sabbert.
Hätte, wäre wenn? Ich bin ja auch ein Freund von Gedankenspielen, aber mehr ist es auch nicht, nur ein Gedankenspiel. Woher wissen wir, dass wir aktuell nicht einer verbrecherischen Idee anhängen? Wie wollen wir sicher sein, nicht von A bis Z belogen und betrogen worden zu sein, und eines Tages tut es einen Knall, alles ist futsch, und wir stehen da und machen ein dummes Gesicht? So etwas weist immer die Zeit, damals wie heute. Hätte ich damals gelebt, ich kann recht gut begründet "raten", was aus mir geworden wäre. Ich entstamme einer Familie von Beamten und Berufsoffizieren, meine Entscheidung, nicht in den Staatsdienst zu treten, war selbst vor 25 Jahren noch "revolutionär", ich denke nicht, dass ich mich damals so entschieden hätte. Ich hätte wohl die Offizierslaufbahn angestrebt, weil das damals "normal" war, und weil mich Amtsstuben nie angesprochen haben. Wie weit ich da gekommen wäre, ob ich das überlebt hätte, wer kann das sagen? Zum Widerstand hätte es mich kaum gezogen, Offiziere und Soldaten die sich da betätigt haben, sind in meinen Augen nach wie vor Verräter. Die Amerikaner sagen "right or wrong, my country", und das sehe ich offen gesagt nicht anders. Nicht, weil ich ein Hitlerist wäre, oder ein Antisemit, oder in mir einen verhinderten Herrenmenschen erkennen würde, aber es wäre mein Land gewesen, ob nun in Recht oder Unrecht. Ich kann nicht gutheißen, was im Schatten des Krieges alles passiert ist, aber ich kann auch nicht gutheißen, dass mein Land besiegt, zerschlagen, aufgeteilt wurde und zum Teil bis heute besetzt ist. Über das, was alles falsch gelaufen ist, darüber hätte man reden können, wenn der Krieg gewonnen gewesen wäre, oder wenigstens akzeptabel auf andere Weise beendet, nicht vorher. Für diese Sache hätte ich mich selbst wissentlich mit schuldig gemacht an den Verbrechen, Recht oder Unrecht, mein Land.
Du siehst, aus mir wird kein später Widerständler gegen Hitler, der heute das dritte Reich in der Retrospektive mutig bekämpft, ich bin ein konservativer Nationalist, und das wird sich aller Voraussicht nach auch niemals ändern.
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