Naja, wenn Du auf "politische Märchenstunden" verweist - ist dass dann ein "schlechtreden"? Wenn Du Antworten einforderst, man Dir aber die Antworten nicht liefert, ist es dann ein "schlechtreden"? Wenn Du auf Risiken und Nebenwirkungen hinweist, ist es dann ein "schlechtreden"?
Was mir fehlt ist der Wettbewerb um die beste Idee wie die Zukunft der Mobilität sich darstellen kann und soll. Diesen Wettbewerb gibt es nicht und hat es noch nie gegeben, sondern eine einseitige (politische) Fixierung auf die kabelgebundene E-Mobilität.
Mir ist es im Grunde egal, was unter meiner Motorhaube werkelt - ob Ottomotor, Dieselmotor, e-Motor - so what .- so lange die Prämisse der jederzeitigen Verfügbarkeitr und Reichweite gegeben ist juckt mich dies nicht. Diese Prämisse bilden, mein aktueller Kenntnisstand heute, aber nur Otto- und Dieselmotoren (bzw. Motoren, welche auf dem Verbrennungsprinzip funktionieren) sowie Brennstoffzellen ab.
Wenn man also die Entscheidung über den "Antrieb" der Zukunft trifft muss man doch erst einmal Prämissen definieren was solll ein Kfz leisten können - welche Vorraussetzungen sind dafür notwendig, was muss getan werden - und dann die Ressourcen bündeln um den Antrieb der Zukunft darzustellen.
Dabei sind die Möglichkeiten und Chancen mannigfaltig um nicht zu sagen riesig - die derzeit einseitig Fixierung auf die kabelgebundene e-Mobilität, welche sich im Grund ja nicht dem Wettbewerb der besten Idee stellt, halte ich für einen fatalen Fehler, welche zu einem nicht zu überblickenden Boomerung erweisen kann.
Oliver als Beispiel lobt seinen e-Golf. Ich denke dabei hat er oft eine Rosarote-Brille auf. Ob er diesen e-Golf auch so loben würde, würde er in Stgt-West wohnen und nur einen Laternenparkplatz besitzen wage ich einmal in erhebliche Zweifel zu setzen. Ein Antriebskonzept, welches aber nur für einen (Minderheiten-) Teil der Bevölkerung passend ist oder sein kann, kann doch nicht das Antriebskonzept der Zukunft sein und eine Zersplitterung der Antriebskonzepte führt am Ende doch nur zu mehr Kosten und weniger Nutzen.





Igno-ProllBank: Stalker ManfredM, et al...
...wir haben im Freundeskreis immer ein verlängertes Wochenende in bayrischen Wald verbracht und in Summe da schon mehrere tausend Euro liegen lassen. Dann haben uns die Bayern und Franken erklärt, wir wären hier unerwünscht, also sind wir weiter gezogen - über die tschechische Grenze. Kommt uns jetzt nicht nur billiger, dort sind wir als Gäste auch erwünscht und müssen uns nicht maßregeln lassen.

