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Thema: Elektromobilität

  1. #2861
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    Standard AW: Elektromobilität

    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    2/3 der Neuemmisionen von erstmals an die Börse gebrachten Aktienunternehmen sollen den Erstzeichnern im nächsten halben Jahr Verluste einbringen .
    Man muß als Kleinaktionär schon etwas Idealismus und Ausdauer mitbringen ; auf Kredit können das nur Großaktionäre mit Geschäftsführergehalt .
    Ich werfe dazu einmal ein - erinnere Dich einnal an den sogenannten "neuen Markt" um die Jahrtausendwende. Da hat bei einer Neuemmssion faktisch Niemand Verlust gemacht, sondern die Kurse gingen mehr oder minder alle steil nach oben - weil Alle glaubten hier wäre richtig Geld zu machen bis eben der Hype geplatzt ist. Wer also früh ein- und dann schnell wieder ausgestiegen ist hat richtig Geld gemacht.

    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    Was könnte die Ursache dafür sein , daß die Tesla-Aktie eine Ausnahme dieser Regel ist ?
    Person , wie Steven Jobs ?
    Produkt der Zukunft ?
    Massen an unvernünftigen Käufern ?
    Alternativlosigkeit , da andere Autobauer sich zieren ?
    Ich denke dies hat viel, sehr viel mit der Mentalität der Yankees zu tun.
    Wenn da Einer eine neue Idee hat und die nicht gleich von Anfang an läuft zieht man halt nicht gleich wieder den Stecker, sondern schießt Geld nach, wenn Derjenige, welche die Idee hat seine "Vision" glaubhaft ´rüberbringt.
    In Prinzip ist die gante Tesla-Geschichte eine Wette auf die Zukunft - und man glaubt einem Elon Musk, dass sich Tesla, weil die steckerbetriebene e-Mobilität die Zukunft sein wird, zu einem profitablen Unternehmen entwickeln wird und ist für diese Vision bereit Geld in die Hand zu nehmen und zu investieren.

    Dabei steht und fällt der "Erfolg" von Tesla ob sich diese Art von e-Mobilität durchsetzt oder zumindest eine signifanten Marktanteil gewinnt - dies wird wohl den meisten Investoren so gesehen, denn sonst hätten die ihre Gelder schon längstens abgezogen.

  2. #2862
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    Standard AW: Elektromobilität

    Zitat Zitat von Olliver;9668033
    [B
    Die Kosten für die Stromerzeugung sinken stetig und rapide. Das muss so sein, weil Strom der technischen Deflation unterliegt.[/B] Es gibt jedoch Gruppierungen, die drehen mächtig an der Strompreis Schraube und bereichern sich auf dem Rücken des braven Bürgers.
    Dazu nur einmal eine Frage:
    Im Grunde führt die Energiewende dazu, dass aus einer dezentralisierten Stromgewnnung und -verteilung eine Art von zentralsiierte Stromgewinnung und -verteilung wird...sprich, eine Windkraftanlage lohnt sich im Nordenn der Republik eher als im Süden, während im Süden sich eine Photovoltaik-Anlage eher lohnt.
    Lange Wege im Stromnetz heißt aber - höhere Leitungsverluste.
    Besteht also doch das "Risiiko", dass die Gestehungskosten der Stromgewinnung sinken, die aber durch die längeren Versorgungswege und damit entstehenden Verluste konterkariiert wird.

  3. #2863
    Mitglied Benutzerbild von Olliver
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    Standard AW: Elektromobilität

    Zitat Zitat von hamburger Beitrag anzeigen
    Es gibt eine Petition, die im Zusammenhang mit den Fahrverboten steht. Die sollte sich jeder einmal ansehen...und vielleicht auch unterschreiben

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  4. #2864
    Lanzmann
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    Standard AW: Elektromobilität

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Dazu nur einmal eine Frage:
    Im Grunde führt die Energiewende dazu, dass aus einer dezentralisierten Stromgewnnung und -verteilung eine Art von zentralsiierte Stromgewinnung und -verteilung wird...sprich, eine Windkraftanlage lohnt sich im Nordenn der Republik eher als im Süden, während im Süden sich eine Photovoltaik-Anlage eher lohnt.
    Lange Wege im Stromnetz heißt aber - höhere Leitungsverluste.
    Besteht also doch das "Risiiko", dass die Gestehungskosten der Stromgewinnung sinken, die aber durch die längeren Versorgungswege und damit entstehenden Verluste konterkariiert wird.
    Der Strompreis könnte künstlich hochgehalten werden , da z.B. das Oberverwaltungsgericht in SH das Repowering begrenzt
    hat , nach 6500 Einsprüchen von Zugereisten : ca. 1000 von z.Zt. 3100 Windkraftanlagen werden nicht ersetzt werden können .

    Es gibt noch die Möglichkeit des Technischen Bestandsschutzes , aber es könnten nach 20 Jahren Ersatzteile fehlen .

    Da wird der Reichtum weiter "umverteilt" werden .

  5. #2865
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    Standard AW: Elektromobilität




    Volkswagen greift für den Wandel zum Anbieter von Elektroautos tiefer in die Tasche.

    ▶︎ In den nächsten fünf Jahren will der weltgrößte Autobauer 44 Milliarden Euro in die Elektromobilität, das autonome Fahren, Mobilitätsdienste und die Digitalisierung investieren.

    Das beschloss der Aufsichtsrat am Freitag. Für den letzten fünfjährigen Planungszeitraum (2018 bis 2022) hatte VW noch ein Investitionsvolumen von 34 Milliarden Euro für diese Themen festgelegt.

    Künftig wollen sich die Wolfsburger zu einem E-Auto-Konzern wandeln.


    Als weltweit erster Volumenanbieter rüste man eine komplette Fabrik vom Verbrennungsmotor auf die Elektromobilität um.

    ▶︎ Ab Ende 2019 sollen die ersten vollelektrischen Modelle der ID-Serie in Zwickau vom Band rollen, von 2021 an sollen dort sechs E-Modelle von drei Konzernmarken gebaut werden.

    Derzeit werden in Zwickau der Golf und der Golf Variant gefertigt. In die Umrüstung investiert Volkswagen rund 1,2 Milliarden Euro.

    Bis 2025 plant Volkswagen, jährlich mehr als eine Million E-Autos zu verkaufen. Neben den zusätzlichen deutschen E-Auto-Werken in Emden und Hannover entstehen zwei E-Fabriken in China. Auch in den USA sollen Elektroautos produziert werden, ein Standort steht nicht fest.



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    Künftig wollen sich die Wolfsburger zu einem E-Auto-Konzern wandeln.
    Es tut sich was.

    Sie könnten überleben.
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  6. #2866
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    Standard AW: Elektromobilität

    Zitat Zitat von Olliver Beitrag anzeigen
    Künftig wollen sich die Wolfsburger zu einem E-Auto-Konzern wandeln. Es tut sich was. Sie könnten überleben.
    Dieser Witz ist so dämlich, dass man schon wieder darüber lachen kann. Siehe hier:

    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Und hier der Brüller: Ein FAZ-Redakteur fährt eine Woche E-Auto. [Links nur für registrierte Nutzer] (Artikel nicht frei) Ziemlich peinlich das ganze. Immer wieder Reichweitenprobleme, besetzte Ladestationen und in Belgien kann er nicht an der Steckdose laden.
    Ich hab jetzt in der Bücherei den bisher unbekannten Krimi von Edgar Wallace entdeckt: Der Siezer!


  7. #2867
    Mitglied Benutzerbild von Olliver
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    Standard AW: Elektromobilität

    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Dieser Witz ist so dämlich, dass man schon wieder darüber lachen kann. Siehe hier:
    Es bleibt noch viel zu tun.

    Norwegen und NL machen es vor.
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  8. #2868
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  9. #2869
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    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    Der Strompreis könnte künstlich hochgehalten werden , da z.B. das Oberverwaltungsgericht in SH das Repowering begrenzt
    hat , nach 6500 Einsprüchen von Zugereisten : ca. 1000 von z.Zt. 3100 Windkraftanlagen werden nicht ersetzt werden können .

    Es gibt noch die Möglichkeit des Technischen Bestandsschutzes , aber es könnten nach 20 Jahren Ersatzteile fehlen .

    Da wird der Reichtum weiter "umverteilt" werden .
    Was für Ersatzteile brauchst Du für den Pfosten, der da in den Boden gerammt wurde? Die Turbine kannst Du ja jederzeit austauschen - Du darfst nur den Pfosten, auf welcher die Turbine steht, nicht abreißen.

    Ich denke nun nicht, dass dies das wirkliche Problem darstellt.

    Was aber nützt es Dir, wenn die Gestehungskosten des Energie sinken, dafür aber die Verteilungskosten durch die Decke gehen?

    Bleiben wir bei der Elektromobilität.
    Wolltest oder willst Du eine fläöchendeckende Versorgung an Ladestationen sicher stellen brauchst Du ja nicht nur eine entsprechende Menge X an Ladestatioinen (und da sind wir - einen Komplettumstieg auf reine akkubetriebene e-Autos vorausgesetzt - eben in einem ein- vielleicht sogar zweistelligen Mio.-Bereich) und diese Ladestationen musst Du ans Netz bringen - sprich, es werden hunderttausende (wenn es denn reicht) von Kilometer Leitungen notwendig sein und die musst Du de facto mehr oder minder alle verbuddeln.

    Du hast also a) ein extrem hohen Ressourcenverbrauch, b) extrem hohe Gestehungskosten und c) nicht zu unterschätzende Unterhalts- und Wartungskosten und es wird Dir gar nichts anderes über bleiben als diese Kosten auf den Strompreis umzulegen.

    Wenn du also auf der einen Seite durch geringer Gestehungslosten die Summe X einsparen könntest, auf der anderen Seite auf die Infrastruktur Dich die Summe X + Y kostet, dann kann und wird Strom nicht billiger werden (können), sondern eher (deutlich?) teurer werden und diese Kosten bezahlen nun einmal ALLE und dann kommt ein Rattenschwanz in Gang dessen Folgen nicht einmal im Ansatz absehbar sind.

    Ich persönlich halte ein Stromopreis - sollte denn da kommen, was sich so mancher "Öko" vorstellt, von 50 und mehr Cent bis Ende des nächsten Jahrzehntes für keine Utopie und dies weniger den reinen Gestehungskosten geschuldet - sondern einer (notwendigen) Infrastruktur, wo die Kosten davon- und aus dem Ruder laufen werden (müssen).

  10. #2870
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    Standard AW: Elektromobilität

    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Dieser Witz ist so dämlich, dass man schon wieder darüber lachen kann. Siehe hier:
    44 Mrd. € will VW in den akkubetriebenen, ladestationenabhängigen Kfz-Antrieb stecken und damit den Konzern "retten"...wenn sich dies ´mal nicht als Faß ohne Boden erweist.

    Dabei denke ich jetzt ´mal weniger an die Reichweitenprobleme - dies wird die Masse der Kfz-Besitzer im täglichen Leben weniger bis gar nicht tangieren und wahrscheinlich könnte man schon heute 90% der Kfz "austauschen" ohne dass daraus dem Einzelnen (bezogen auf die Reichweite des Kfz) bei der täglichenb Nutzung ein Nacheil entstehen würde. Wer fährt denn am Tag schon 200 Kilometer und mehr?

    Die kabelgebundene e-Mobilität steht und fällt mit der dafür zwingend notwendigen Infrastruktur und warum wohl wird dem Bürger von den Parteien und Verbänden, welche den Ausstieg aus dem derzeitigem Verbrenner-Kfz hin zum (kabelgebundenen) e-Kfz einfordern jegliche Auskunft verweigert wie und zu welchen Kosten dies dargestellt werden soill und kann.
    Es werden auch Fragen wie man den zwingend resultierenden Mehrbedarf an elektrischer Energie erzeugen will (dies jetzt vor allem vor dem Hintergrund, dass man nun ja aus der Verstromung von Kohle aussteigen will und damit in der Spitze 40, 50 und mehr Prozent der Bedarfsdeckung erst einmal wegfällt) nicht einmal im Ansatz beantwortet.

    Am Ende kann stehen, dass sich der Rest der Welt "am deutschen Wesen soll die Welt genesen" - Anspruch totlacht und dieses Land infolge ideologischer Verblendung handelnder Akteure vor dem Ruin steht.

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