frequenzumrichtergesteuerte Motoren (allerdings Asynchron-M) erzeugen ein fußnagelentfernendes Sirren, wenn man nicht sämtliche Parametrierungsregister zieht.
So ab 22 KW ist das ggf. ohne Gehörschutz nicht mehr erträglich, manche Leute spüren das bis in die Knochen.
Betrifft grunsätzlich Vektorsteuerungen, bei denen die Frequenz der Stromstärkenanpassung (wenn das Moment konstant gehalten werden soll) so bei 6 - 8000 Hz liegt.
Viele FUs bieten trotz hunderter witzloser Funktionen kaum Möglichkeiten das wirklich zu unterbinden, man kapselt die Antriebe geräuschtechnisch ganz konventionell.
Erstens sitzt das Bedienpersonal eines MRT-Gerätes nicht zwangsläufig in einem abgeschirmten Raum, sondern teilweise auch im selben Raum und nur ein paar Meter entfernt (Abstandsregel mit dem Quadrat und so, ausserdem würden denen sonst die Armbanduhren, Kugelschreiber und Halsketten um die Ohren fliegen...);
Zweitens müsste man (rein theoretisch) solche Räume mit zentimeterdicken Platten aus Trafo-Eisen oder Mu-Metall auskleiden, aber wie ich selbst schon in unserem Klinikum schon sehen konnte, bestehen die Wände zu den Nebenräumen aus ganz einfachem Trockenbaumaterial;
uuund:
Drittens sind die wechselmagnetischen Feldstärken nahe eines MRT-Gerätes um Zehnerpotenzen höher als die in einem Tesla oder einem sonstigen mit E-Motoren angetriebenen Gefährt.
Der Vergleich mit einem MRT-Gerät hinkt ganz gewaltig.
(Zusatzfrage, aber nur rein theoretisch: Weshalb leben denn eigentlich die Lokführer eines ICE-Triebkopfes immer noch?)
Erstens handelt es sich um ein erstes Mustergerät mit der doppelten bis dreifachen Leistung gegenüber einem üblichen Standard-MRT;
Zweitens beträgt die Abschirmwirkung für tieffrequente magnetische Wechselfelder der in die quadratmetergroße Glasscheibe eingelassenen Kupferdrähte quasi null;
und
Drittens müssen auch die Rechner und sonstigen elektronischen Geräte im Beobachtungsraum vor allem vor elektrostatischen Feldern geschützt werden, deshalb der Abstand zum MRT-Gerät (und auch die Kupferdrähte in der Glasscheibe).
Und denke erst an die Eisbären am magnetischen Nordpol !Die Studie von Soffriti scheint Dich wirklich umzutreiben. Ich finde es gut, daß erstmals so eine Studie gemacht wurde und andere werden folgen. Ob die Ergebnisse in der Zukunft so bleiben, wird man sehen.
Ich hatte ja schon diese aktuelle Veröffentlichung gebracht:
[Links nur für registrierte Nutzer]
Zitat von https://www.nature.com/articles/d41586-018-07182-7
Nö, diese Studie bzw. deren Testbedingungen treiben mich nicht um, sondern zaubern mir höchstens ein mitleidiges Grinsen ins Gesicht....
Mir macht es aber Spaß, jeden Deiner Ausflüge auf das Gebiet des Magnetismus und der Theorie der biomedizinischen Auswirkungen fachgerecht zu zerlegen.
Man gönnt sich ja sonst nichts.....![]()
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Nutzer die den Thread gelesen haben : 1Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.