Orange Blossom - Souffrance
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Orange Blossom - Souffrance
“The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)
The War on Drugs - Pain [Official Video]
“The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)
CLOVES - Don't Forget About Me (Official Video)
“The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)
Daughter - Smother (Live on KEXP)
“The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)
My car is fast, my teeth is shiny
I tell all the girls they can kiss my heinie
Also nicht, daß ich da falsch verstanden werde. Musikgeschmack ist individuell und es gibt da kein besser oder schlechter. Jeder soll das hören, was ihm gefällt. Und den Herrn und anscheinend Damen von "Schandmaul" gibt der Erfolg ja auch recht. Der Sänger ist mir schon ziemlich fleissig vorgekommen, ist hinter seine Sache voll gestanden, hat was riskiert und offensichtlich gewonnen. Nötigt mir selbstverständlich Respekt ab. Gut gemacht!
Aber das ist nicht meine Musik und auch nichtmein Lebensstil. Als ich den das erstemal gesehn hab, hab ich gedacht, der kommt von einem mittelalterlichen Gauklerfest oder so, rein optisch.
Ohne jetzt die Diskographie dieses Herrn zu kennen, kommt mir persönlich der sound und das drumherum irgendwie kitschig vor. Da wird wohl u.a. das Mittelalter romantisch verklärt, angelsächsische Folkinstrumente und Themen irgendwie eingedeutscht usw. Mir kommt das so vor, wie Musikantenstadl für eine andere Generation, statt röhrender Hirsche, Jäger und wahrer Liebe beim Alpenglühen, alles so nur in anderem Gewande.
Irgendwie aber auch ganz witzig, daß sich auch hier anscheinend Spencers law verifiziert. Je geringer die reale Entsprechung, desto höher die gegenteilige mediale Darstellung: Die deutsche Kultur, die Deutschen usw. auf vollem Rückzug im eigenen Land, in der Musik etablieren sich offenbar aber immer mehr deutschsprachige Bands, die irgendwie das Gegenteil illusionieren.
Zur p.c. noch: Es ist klar, daß medial alles zensiert und verteufelt wird, was nicht ins Horn des staatlichen Zeitgeistes bläst. - Ausnahme waren hierzulande die Onkelz, welche ohne jegliche mediale Unterstützung sehr erfolgreich wurden, aber eben auch nach und nach angebiedert. - Was ich aber davon immer noch trennen würde ist, wie ich mich persönlich verhalte. Und da gibts neben p.c., eben auch noch neutral, v.a. wenn als Promi (wenn man denn als solcher überhaupt erkannt würde ... *lach*) damit rechnen müsste, irgendwie heimlich mitgeschnitten zu werden, nach paar Bierchen. Spießig und p.c. war mein Eindruck, im skurrilen outfit.
Geändert von Heinrich_Kraemer (06.08.2018 um 21:30 Uhr)
Heizerist in Ben Ephraims Gemeinde.
Hab ich auch nicht so verstanden. Schandmaul ist auch nicht so mein Ding, zu verkitscht wie du richtig
bemerkt hast aber für das Genre eine sehr gute Band. Das solche Bands meist pc sind ist auch klar.
Und so mancher der nicht pc ist, der muß heute auch so tun als ob, sonst ist die Lebensgrundlage weg.
Die Band in der ich um 2015 noch spielte ist mal angefragt worden ob man nicht für so ne "Refugees
Welcome" Scheiße spielen kann. Ich hab dem Veranstalter da auch nicht gesagt "Ne, für so nen Scheiß
spiel ich nicht", sondern auf dem Handy rumgewischt und gesagt das an dem Tag leider nix geht.
Hätte ich gebrauchen können, wären in meinem Anteil so 500€ nach Steuern gewesen. Gab auch intern
ein bissle Knatsch, aber nur wegen der Kohle. Naja, egal, n halbes Jahr später ist die Band eh auseinander,
andere Gründe. Mach das mal mit ner Coverband die nicht nur semipro ist, sondern voll-pro und gut im
Geschäft und sag dann nem gut vernetzten Veranstalter "ne, für so ne Kacke spiel ich nicht, das ist für
mich politisch nicht tragbar". Danach kannste allenfalls noch auf nem AfD Fest spielen. Das
wars dann. Lebensgrundlage im Eimer. So Gestalten wie diese etablierten Künstler tragen das ja noch mit, durch ihre Meinung. Wenn ich irgendwann im nächsten halben bis einem Jahr umgezogen bin, versuch ich mir zwei Bands aufzubauen, eine Metal und Hardrock-Cover, eine eigenes Zeug. Da kann ich mich, wenn ich irgendwo anders als nur
einmal im Jahr in Themar spielen will, auch nicht hinstellen und unverblümt meine Meinung sagen. Geht heute nimmer.
Also muß man, solang diese Gutmenschenmeute noch die Deutungshoheit hat, politisch eher neutral tun, allenfalls sehr versteckt klausuliert, also in den Songs/Texten. Sonst ist man erledigt. Finanziell geht dann gar nix mehr. Wenn sich sowas rumspricht wird man nicht mehr gebucht. Heute machen sich Künstler ja schon sogar verdächtig wenn sie gar nix politisches äußern, siehe Helene Fischer.
Naja, zurück zur Musik. Mittelalterzeug find ich z.T. auch ganz nett, hör auch manches, oft ist es aber wirklich verkitschter Kram der ne Zuckertünche über diese Zeit legt. Ich habs da lieber archaischer.
Die Kapelle werd ich mir mal geben wenns in der Nähe ist, gern mit ein paar Kahlköpfen im Blut.
Da werden z.T. Instrumente, Flöten, aus Menschenknochen gespielt
Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.
Impfpass und mit Sicherheit noch weitere digitale Maßnahmen in diese Richtung:
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul
DAS Stück, das mein ordentliches Leben versaut hat. Vermutlich.
Ich kam nach Manhattan (München) 1978, bezog ein WG Zimmer, und 200 Meter weiter war das CRASH,
Lindwurmstraße, Ecke Poccistraße. Eingang praktisch in der Unterführung.
Die nicht kopierbare Dezibeldisco mit Wildsaufellen an der Blockhüttenwand. Derart trash, Kult ohne Ende.
Ich betrat den Laden das erste Mal (6,- DM Verzehrbon Eintritt, war viel damals), holte mir ein Weißbier, und dann spielten sie das:
Ich schätze mit 110 dB, die geilsten Rockrühren der 70er/80er. Ann + Nancy Wilson, Heart:
das ist wie eintätowiert.
"An mir selbst zu arbeiten ist soooo schwer ..deswegen muss sich jetzt die ganze Welt für mich ändern!!!" - Grundsatz aller Pro Asyl Gender Feministen.
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