Mittlerweile soll es rund 80.000 paramilitärische Freizeitsoldaten in Polen geben.
Sie sind in zahlreiche Unterorganisationen und Gruppen gegliedert.
Inzwischen hat das polnische Verteidigungsministerium das offizielle Oberkommando
auch für diese Milizen übernommen und sie in die Verteidigungsplanung integriert.
Das bedeutet, dass die Bürgerwehren und Milizen zusammen mit den Reservisten der normalen Armee
trainieren dürfen und im Ernstfall auch dem Kommando des Staates unterstehen.
Dafür gibt es für alle offiziell registrierten freiwilligen Bürgermiliz-Teilnehmer
eine Aufwandsentschädigung in Form eines Quasi-Soldes von umgerechnet 120 Euro pro Monat.
Allerdings müssen sich die Milizen vieles ihrer Ausrüstung selber kaufen.