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Thema: Russland in Not

  1. #3301
    Mitglied Benutzerbild von Lykurg
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von KatII Beitrag anzeigen
    Dein Auftrag hier scheint der zu sein, Werbung für die Allmacht der verkalkten Banker zu machen und sich als nationaler Superheld aufzuspielen. Hab ich recht?
    Besagte Zionisten-Bankster haben derzeit nun einmal die Macht über die wichtigsten Staaten. Das dürfte auch ein Blinder erkennen, wenn er sich damit befasst. Wäre schön, wenn es anders ist, aber um dies zu ändern, bedarf es nun einmal revolutionären Umwälzungen in Europa.
    "Israels Geheimvatikan" (Sachbuch) Teil 1-3 von Wolfgang Eggert
    "Beutewelt" (politisch kritische Dystopie) Teil 1-7 von Alexander Merow
    "Die Reichsdeutschen - Das Dritte Reich als 3. Supermacht auf Erden?" (Sachbuch) von Martin Neumann
    "Beuteland - Die Ausplünderung Deutschlands nach 1945" (Sachbuch)

  2. #3302
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Löwe Beitrag anzeigen
    Berge von Waffen, er meint die paar LKWs, welche die Amis geliefert haben. Alle Waffen, Flugzeuge, Panzer, Gewehre, stammten aus SU- Produktion.
    Bevor das Pacht und Leihgesetz gegenüber der SU richtig zur Anwendung kam, ist die Wehrmacht vor Moskau im Schnee stecken geblieben.
    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk, als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

    Napoleon Bonaparte

  3. #3303
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Muninn Beitrag anzeigen
    Bevor das Pacht und Leihgesetz gegenüber der SU richtig zur Anwendung kam, ist die Wehrmacht vor Moskau im Schnee stecken geblieben.
    Ja und nein. Natürlich hatte der Winter mit dem "Wunder von Moskau" zu tun, aber eigentlich entscheidend war, dass Stalin sicher wusste, dass die Japaner an seiner Ostgrenze passiv bleiben würden, weswegen er diese Militärbezirke radikal entblößen und alles nach Westen werfen konnte, was irgendwie zu greifen war. Diese Truppen wurden erstmals in nennenswerter Zahl in der Schlacht um Moskau eingesetzt, teils geführt von Offizieren, die während der großen Säuberung der 30er Jahre in Lagern gelandet und nur zur Bewährung an die Front geschickt worden waren. Das traf auf eine deutsche Truppe, die von der Offensive bis in den Raum vor Moskau abgekämpft, dezimiert, (Russland)winter-ungewohnt und auch nicht für den Winterkampf ausgerüstet waren. Den Soldaten fehlte die Winterbekleidung, es fehlte Waffenöl, das auch bei tiefen Minusgraden seine Aufgabe erfüllt statt zäh zu werden, Fahrzeuge sprangen nicht an, weil der Diesel gestockt war, Optiken von Geschützen und Panzern froren blind, die Liste ließe sich lange fortsetzen. Ergebnis ist bekannt...

  4. #3304
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Muninn Beitrag anzeigen
    Bevor das Pacht und Leihgesetz gegenüber der SU richtig zur Anwendung kam, ist die Wehrmacht vor Moskau im Schnee stecken geblieben.
    Und doch waren die Lieferungen nicht ganz wirkungslos. Die amerikanische P-39 Airacobra (4746 Stück) wurde von einigen der erfolgreichsten sowjetischen Jagdflieger geflogen, Pokryshkin zog sie sogar jedem sowjetischen Jagdflugzeug vor. Der Sherman (ca. 4000 Stück) rüstete häufig Gardeeinheiten aus, der Valentine (über 3000 Stück) war sehr beliebt, die A-20 Boston (2900 Stück) und die B-25 Mitchell (fast 900 Stück) waren sehr wirkungsvolle Waffen. Und das sind nur die erfolgreichen Systeme aus fast 18 000 Flugzeugen und fast 20000 Panzern und Panzerfahrzeugen. Die nehmen sich vor 110 000 selbst produzierten Panzern und ebensovielen selbst produzierten Flugzeugen erst einmal wenig aus. Aber den knapp 200 000 sowjetischen LKW standen doppelt so viele amerikanische LKW und Geländewagen gegenüber.

    Umgekehrt haben die Russen aber auch bezahlt mit Mangan- und Chromerz (benötigt zur Herstellung hochwertiger Stähle), Gold, Platin usw.

  5. #3305
    Mitglied Benutzerbild von Muninn
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Ja und nein. Natürlich hatte der Winter mit dem "Wunder von Moskau" zu tun, aber eigentlich entscheidend war, dass Stalin sicher wusste, dass die Japaner an seiner Ostgrenze passiv bleiben würden, weswegen er diese Militärbezirke radikal entblößen und alles nach Westen werfen konnte, was irgendwie zu greifen war. Diese Truppen wurden erstmals in nennenswerter Zahl in der Schlacht um Moskau eingesetzt, teils geführt von Offizieren, die während der großen Säuberung der 30er Jahre in Lagern gelandet und nur zur Bewährung an die Front geschickt worden waren. Das traf auf eine deutsche Truppe, die von der Offensive bis in den Raum vor Moskau abgekämpft, dezimiert, (Russland)winter-ungewohnt und auch nicht für den Winterkampf ausgerüstet waren. Den Soldaten fehlte die Winterbekleidung, es fehlte Waffenöl, das auch bei tiefen Minusgraden seine Aufgabe erfüllt statt zäh zu werden, Fahrzeuge sprangen nicht an, weil der Diesel gestockt war, Optiken von Geschützen und Panzern froren blind, die Liste ließe sich lange fortsetzen. Ergebnis ist bekannt...
    Das hat natürlich viele Gründe. Der Feldzug der Deutschen sollte schon längst abgeschlossen sein. Deshalb hatten die Deutschen vor Moskau keine Winterkleidung. Die Japaner haben die Amis angegriffen, so das die SU Truppen aus Sibirien nach Moskau schicken konnte.
    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk, als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

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  6. #3306
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Maitre Beitrag anzeigen
    Und doch waren die Lieferungen nicht ganz wirkungslos. Die amerikanische P-39 Airacobra (4746 Stück) wurde von einigen der erfolgreichsten sowjetischen Jagdflieger geflogen, Pokryshkin zog sie sogar jedem sowjetischen Jagdflugzeug vor. Der Sherman (ca. 4000 Stück) rüstete häufig Gardeeinheiten aus, der Valentine (über 3000 Stück) war sehr beliebt, die A-20 Boston (2900 Stück) und die B-25 Mitchell (fast 900 Stück) waren sehr wirkungsvolle Waffen. Und das sind nur die erfolgreichen Systeme aus fast 18 000 Flugzeugen und fast 20000 Panzern und Panzerfahrzeugen. Die nehmen sich vor 110 000 selbst produzierten Panzern und ebensovielen selbst produzierten Flugzeugen erst einmal wenig aus. Aber den knapp 200 000 sowjetischen LKW standen doppelt so viele amerikanische LKW und Geländewagen gegenüber.

    Umgekehrt haben die Russen aber auch bezahlt mit Mangan- und Chromerz (benötigt zur Herstellung hochwertiger Stähle), Gold, Platin usw.
    Selbstverständlich waren die Lieferungen nicht wirkunkslos. Vorallem haben die Amis Flugbenzin geliefert...

    Aber wie ich schon schrieb. Die Lieferungen wurden erst nach der Schlacht vor Moskau wirklich wirksam. Ab dann konnten die Deutschen aber keinen Blitzkrieg mehr führen. Und auf einen Abnutzungskrieg waren die Deuschen nicht vorbereitet. Ich vermute das die Deutschen davon ausgingen, daß das Politische System zusammenbricht und sie dann einen Stadthalten in Moskau einsetzen können.
    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk, als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

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  7. #3307
    Logiker Benutzerbild von Löwe
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Muninn Beitrag anzeigen
    Bevor das Pacht und Leihgesetz gegenüber der SU richtig zur Anwendung kam, ist die Wehrmacht vor Moskau im Schnee stecken geblieben.
    Ich hatte mal das Vergnügen von Moskau ein paar hundert KM mit dem Bus gen Osten transportiert zu werden. Das muss man unbedingt gesehen haben. Ich habs nicht gemessen, aber die Wolga fließt einige hundert Km im Boden links und rechts ihres eigentlichen Flussbetts. Alle Strassen und Schienen sind auf Dämme gebaut, Häuser versinken langsam aber sicher im Morast. Dort mit Fahrzeugen zu operieren ist praktisch unmöglich. Da wurde mir auch klar warum der T34 so leicht wie möglich gebaut wurde und sehr breite Ketten hatte. Die D Panzer sind im Morast versunken, LKWs sind stecken geblieben, es wäre wohl eine komplett anderer Taktik erforderlich gewesen. Aber auch diese enormen Strecken zurückzulegen zB um Verpflegung nachzuholen, ist ohne Fahrzeuge unmöglich.
    "denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht".


    In der Mülltonne, nach internem Kampf mit mir selbst: Dayan, Shivaayaa, borisbaran


  8. #3308
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Muninn Beitrag anzeigen
    Das hat natürlich viele Gründe. Der Feldzug der Deutschen sollte schon längst abgeschlossen sein. Deshalb hatten die Deutschen vor Moskau keine Winterkleidung. Die Japaner haben die Amis angegriffen, so das die SU Truppen aus Sibirien nach Moskau schicken konnte.
    Trotzdem hatten die Japaner starke Truppenkontingente z.B. in der Mandschurei stehen, mit denen sie theoretisch auch hätten offensiv werden können. Allerdings lagen Stalin bereits im September Berichte von einem Spion in der deutschen Gesandtschaft in Tokio (Dr. Sorge) vor, dass die Japaner keinerlei Absicht hatten, dort in die Offensive zu gehen, und das so auch Hitler hatten mitteilen lassen. Die Verschiebung von Truppen aus den östlichen Wehrbezirken kostete Zeit, gerade beim desolaten Zustand der roten Armee, hätte Stalin bis zum 7.Dezember mit der Entscheidung warten müssen, die Truppen wäre zur Schlacht um Moskau zu spät angekommen.

    Die Frontbefehlshaber wollten schon im Juni '41 nach Moskau los und waren überzeugt, Moskau bis Ende August erreichen und einnehmen zu können. Statt dessen wurden sie dann in die Ukraine geschickt, was den ursprünglichen Fahrplan für Barbarossa, der bis da hin ziemlich genau eingehalten worden war, komplett über den Haufen warf. Guderian wurde in FHQ entstand, um diese Entscheidung zu revidieren, wo ihm Hitler erklärte, er sei sicher ein fähiger Stratege und Taktiker, verstünde aber nichts von Kriegswirtschaft. Guderian soll später zu seinem Adjutanten gesagt haben "Butter und Weizen, das ist keine Strategie...."

  9. #3309
    будьмо! Benutzerbild von Bieleboh
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Nato in Not

    Aktuell ist weniger Russland, als vielmehr Deutschland und die Nato in Not. Wie die FAZ mitteilte, haben die Russen die Transportverträge mit ihren großen Antonovs gekündigt. Da wird die Versorgung der BW in Afghanistan und Mali a weng problematisch.
    Die Ukraine springt ein. Antonov Airlines stellt nun mehrTransportmaschinen zur Verfuegung als bisher.
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  10. #3310
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Bieleboh Beitrag anzeigen
    Die Ukraine springt ein. Antonov Airlines stellt nun mehrTransportmaschinen zur Verfuegung als bisher.
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    Hmm. Ich wusste ja, dass die Bundeswehr ziemlich runtergekommen ist, aber dass sie schon Museums-Panzer der Wehrmacht im Einsatz hat, verblüfft mich nun wirklich:

    Die deutsche Truppe nutzte das Flugzeug etwa, um Kampfpanzer vom Typ “Tiger” zum Einsatz im westafrikanischen Krisenstaat Mali zu fliegen.
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    „Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)

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