Zwei bekannte europäische Beispiele dafür gibt es: Die Verabschiedung der irischen Verfassung, die 33 Abgeorndete und 66 im Losverfahren ausgewählte Bürger in einem deliberativen Verfahren ausgehandelt und die dann per Volksabstimmung angenommen wurde.
Island hatte es mit noch etwas größerer Beteiligung gemacht, allerdings haben dort die Parteien im Parlament ihre Entmachtung nicht mitgetragen.
Infos gibt es zum Beispiel hier:
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klar, da ist man skeptisch
und dann die kürzeste Version:
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und zwei Langversionen der führenden Köpfe:
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Und für die Theoriefreaks die Literatur die eh keiner liest
Bernard Manin »Kritik der repräsentativen Demokratie« Eine sehr genaue Geschichte, wie es zum Wählen kam, historisch genau, glänzend geschrieben, eher wissenschaftlich.
Hubertus Buchstein »Demokratie und Lotterie« eine umfassende Geschichte des Loses als Entscheidungsinstrument, der deutsche Klassiker zum Thema.
Daniel Baron »Das schwere Los der Demokratie« Ziemlich wissenschaftliche Abhandlung über »Chancen und Grenzen zufallsbasierter Beteiligungsverfahren«.







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