Heute wieder mal am Strand gewesen. Diesmal ganz im Norden Limas, im Distrikt Ancón, dem Strand an der Hafenmole. Es war die ganze Zeit bewölkt, so haben wir das Geld für die Sonnenschirme gespart und das lästige Eincremen mit Sonnenschutzcreme fiel auch weg. Das Wasser war wie immer kalt mit etwa 20 Grad. Die Lufttemperatur war 25 Grad.
Ein Pelikan fliegt über den Strand.
Auf dem Weg zur Bushaltestelle konnte man dann sehen, wieviele Menschen in Gruppen gekommen waren. Manche bestiegen grosse Linienbusse, die normalerweise gar nicht nach Ancón fahren. Die hat sich dann ein Busfahrer von seinem Arbeitgeber geliehen oder so ähnlich. Andere bestiegen Kleinbusse usw. usf. Das Beste aber war, als etwa zwanzig Menschen, in der Mehrzahl Erwachsene, auf die Ladefläche eines 3,5-Tonnen-Kleinlasters mit geschlossenem Aufbau kletterten. So ein Kleinlaster in etwa:
Türen zu, Vorhängeschloss noch eingehakt, und dann fuhr der Kleinlaster langsam davon ...
"Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
(aus dem Film 'Heimkehr', 1941)

Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst …Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.
Der Strand von Ancón ist halt nur näher und mit dem Bus besser zu erreichen, wenn man im Norden Limas wohnt.
Vor zwei Wochen war ich ja in Santa María del Mar im Süden Limas. Der Strand, sie auch Beitrag #403 in diesem Strang, sieht zwar ein wenig besser aus, das Wasser ist aber genauso kalt.
Schuld an dem kalten Wasser ist natürlich wieder einmal dieser von Humboldt ... oder die Meeresströmung, die nach ihm benannt ist.
Etwa 250 km südlich von Lima gibt es im Naturschutzgebiet von Paracas einige sehr schöne Strände. An einem davon, der Playa La Mina, war ich einen Tag lang. Das Wasser dort ist wärmer, etwa so warm wie am Mittelmeer. Dazu gibt es auch Strömungen mit kaltem Wasser, etwa so um die 18 bis 20 Grad. Beim Schwimmen ist man die meiste Zeit im warmen Wasser, aber ständig wird es durch diese Strömungen kurzzeitig etwa 5 Grad kälter. Etwa ab 13:00 braucht man auch keinen Sonnenschirm mehr, weil die schroff aufragenden Felsen Schatten spenden.
Gewöhnlich ist es dort aber im Sommer voller.
Etwa so:
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"Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
(aus dem Film 'Heimkehr', 1941)
Der beste Strand, an dem ich bisher war, ist der Strand von Anakena auf der Osterinsel. Nicht überlaufen, am späten Nachmittag schon beinahe leer. Ein Kokospalmenhain ganz nahe, ebenso wie ein Reihe Moais, alles auf einer polynesischen Insel.
Die Osterinsel gehört politisch zu Chile und geografisch zu Polynesien. Vier Stunden Flug von Santiago de Chile. Als wir im November 2015 dort waren, sah es noch so aus wie in diesem Video, besonders die Anfahrt und der Parkplatz.
"Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
(aus dem Film 'Heimkehr', 1941)
Ganz im Norden Perus haben die Strände auch wärmeres Wasser, etwa so warm wie das Mittelmeer. Hier am Strand von Colán in der Nachbarschaft von Paita.
Wer gute Augen hat, erkennt die türkisfarbene Sporthose auch auf einem Bild im Beitrag #532 wieder.
"Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
(aus dem Film 'Heimkehr', 1941)
Wobei am Strand in Santa María del Mar an der Treppe zum Strand drei junge Frauen der Gemeinde kontrollierten, dass niemand Essen in grösseren Mengen zum Strand mitnimmt. In Ancón dagegen ist das nicht verboten und es kontrolliert auch niemand.
Ancón selber hat auch in den äusseren Bezirken viele Wohngebiete ohne fliessend Wasser, wo die meisten Leute meist nur einen Wassertank auf dem Grundstück haben, der von privaten LKWs befüllt wird.
Der Rest der Leute kommt aus dem "cono Norte", dem "nördlichen Kegel", Limas. Ausser mir habe ich am Strand nur einen älteren Mann gesehen, der war recht hellhäutig und sah "europid" aus. Meine Novia sieht ja auch "europid" aus, somit waren wir schon einmal drei ...
Ich habe ja in Ancón meinen Autoführerschein Klasse A1 gemacht. Dieses Video beschreibt den Weg zum Verkehrsübungsplatz. Ab Minute 3:30 sieht man Wohnhäuser.
Taxis fahren zwar zum Verkehrsübungsplatz, aber es warten dort keine und kurven dort auch keine herum. Der nächste Bus fährt in etwa 2 km Entfernung. Es gibt nur Mototaxis, die zur Bushaltestelle fahren.
"Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
(aus dem Film 'Heimkehr', 1941)
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