
Zitat von
Leo Navis
Hach ja,
was für ein böses, böses Wort: Nationalsozialismus. Es schüttelt sich der brave Bürger schon beim Wort. Aber warum eigentlich?
Lieber virtueller Freund Leo Navis!
Wahrscheinlich wegen den ‚kulturellen Verdiensten‘ der Mitglieder [Links nur für registrierte Nutzer], die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bedauerten, daß das [Links nur für registrierte Nutzer] nicht tausend, sondern nur zwölf Jahre dauerte.
Für Menschen wie mich ist derzeit leider gar nichts mehr wählbar. Wähle ich im rechten Spektrum, wähl ich Raubtierkapitalismus. Wähle ich im linken Spektrum, so verkaufe ich mein Volk. Wähle ich in der Mitte, bekomme ich eine Lösung, bei der weder Ja noch Nein gesagt wird, in dem aber die Korruption blüht wie selten zuvor.
Wäre ich eine Deutsche, dann erginge es mir wie Dir.
Die einzige Möglichkeit scheint also, eine neue Alternative aufzubauen. Und das wäre, im Sinne des Wortes, eine nationalsozialistische: Versteht sich, ohne Antisemitismus oder diesen ganzen Rasse-Irrsinn. Sondern wie es das Wort sagt: Sozialistische Politik auf nationaler Ebene.
Nun, lieber Leo Navis, zitiere ich Immanuel Kant, einen der größten deutschen Philosophen. Dieser schrieb in seiner lesenswerten Schrift [Links nur für registrierte Nutzer], folgendes:
„Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch seyn.“
Und weiter schrieb er:
„Damit man die republikanische Verfassung nicht (wie gemeiniglich geschieht) mit der demokratischen verwechsele, muß Folgendes bemerkt werden. Die Formen eines Staats (ciuitas) können entweder nach dem Unterschiede der Personen, welche die oberste Staatsgewalt inne haben, oder nach der R e g i e r u n g s a r t des Volks durch sein Oberhaupt, er mag seyn welcher er wolle, eingetheilt werden; die erste heißt eigentlich die Form der B e h e r r s c h u n g (forma imperii), und es sind nur drey derselben möglich, wo nämlich entweder nur E i n e r, oder E i n i g e unter sich verbunden, oder A l l e zusammen, welche die bürgerliche Gesellschaft ausmachen, die Herrschergewalt besitzen (A u t o k r a t i e, A r i s t o k r a t i e und D e m o k r a t i e, Fürstengewalt, Adelsgewalt und Volksgewalt).“
Um meinen Beitrag kurz zu halten, ende ich hier und schreibe nur noch, daß ich froh darüber bin, in der direktdemokratischen [Links nur für registrierte Nutzer], das heißt in der „Schweizerischen Eidgenossenschaft“ bzw. in der „Confédération suisse“ bzw. in der „Confederazione Svizzera“ bzw. im „Confederaziun svizra“ bzw. in der „Confoederatio Helvetica (CH)“ als spätere Soziologin sozialisiert geworden zu sein – und nicht in der [Links nur für registrierte Nutzer] oder in der [Links nur für registrierte Nutzer].
Gruß von Leila