User in diesem Thread gebannt : Politikqualle


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Thema: Die Schlange der Schande

  1. #131
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Natürlich kann ich einsehen, dass ein Volk nach einem solch brutalen Krieg auch bis zu einem gewissen Punkt gebrochen ist. Aber trotzdem kann ich nicht begreifen, dass so viele Deutsche ihre eigenen Väter und Großväter verleugnet und bespuckt haben (und dass sie sofort den Feinden um den Hals gefallen sind). Mein Opa hat bis zum Ende den U-Boot-Krieg mitgemacht und hat wirklich alles gegeben; ich würde allerdings niemals auf die Idee kommen, mich für ihn zu schämen oder ihn zu beschimpfen. Im Gegenteil! Wir Deutschen haben unsere Ehre verloren, was man heute mehr denn je sieht. Und für die heutige "Selbstmordhaltung" vieler gehirngewaschener Deutscher gibt es (in der Natur) keine Entschuldigung. Wenn Völker, warum auch immer, so drauf sind, dann gehen sie in ihren Untergang.
    Ich kenne genug Menschen, oder besser kannte genug Menschen, die den Krieg an wohl allen Fronten mitgemacht haben, irgendwann fing ich damit an, warum weiß ich nicht zu sagen, mir vieles von dem aufzuschreiben, was mir diese Menschen oft mit Tränen in den Augen erzählten.

    Und glaube mir, von den Menschen, die damals mitten im Dreck, im Blut und Eiter der Krieges lagen, für die hatte das "Nie wieder Krieg" einen völlig anderen Sinn und Klang, als für uns Heutige. Wenn man sich das vor Augen führt, was diese Menschen durchgemacht und erlitten haben, dann scheint es für das menschliche Leid wirklich keine Grenzen zu geben. Einer der zwingenden Gründe für mich, warum ich an keinen Gott glauben kann, unter anderem.

    Und ich stimme jeder Zeit in dieses "Nie wieder Krieg" mit ein, aus tiefster Überzeugung, im Angedenken an die Menschen, die das Leid, den Schmerz und den Wahnsinn des Krieges bis zur bitteren Neige ausgekostet haben. Mit diesem Blut, Ehre und Treue kann ich nichts beginnen, mir ist das einfach nur ein Greuel.

    Wir Deutschen haben unsere Ehre verloren,
    Ich habe mich noch niemals zu diesen Deutschen gezählt, die das verkünden, ich habe mich damit noch niemals wirklich identifizieren können, denn ich verstehe unter Ehre, Treue und Ritterlichkeit etwas grundsätzlich anderes, als die Vertreter eines braunen Anachronismus.

    Aber meine Meinung über diesen ganzen Themenkomplex, die kennst du ja. Ob nun Hitler oder Stalin, ob nun Mao oder Trump, Putin hätte ich bald vergessen, es lohnt sich nicht für eine dieser Ersatzreligionen, samt ihren Götzenkulten und Heiligen Lichtgestalten, auf irgend einem Schlachtfeld hilflos zu krepieren.
    Geändert von Daggu (20.01.2018 um 17:18 Uhr)

  2. #132
    Mitglied Benutzerbild von Bettmaen
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von Liberalist Beitrag anzeigen
    Nein, Leiharbeit ist Leiharbeit, also Arbeit für eine gewissen Zeitraum.
    Habe ich dann keine Leiharbeit mehr, bin ich arbeitslos, also so ziemich das Gegenteil von Leiharbeit.
    Und das ist dann eben der große Unterschied, aus der Slaverei kommst du idR nicht mehr raus, bei der Leiharbeit wird behauptet weil diese nur temporär ist sei sie Sklaverei.

    Grotesker geht es absolut nicht mehr.
    Grotesk ist, dass du die wirtschaftlichen und sozialen Zwänge der Leiharbeit nicht siehst. Wenn wie in Köln und anderswo die Hälfte der offenen Stellen nur über Leiharbeit erhältlich ist, dann ist das eine soziale Sauerei. Miese Jobs und Hungerlöhne sind jedenfalls nicht besser als Arbeitslosigkeit.

    Ferner spaltet die Leiharbeit nicht die Belegschaft, sie sorgt dafür, dass die Festangestellten überhaupt diesen Status behalten dürfen.
    Nee, die Leiharbeit ist der Knüppel, mit dem die festen Mitarbeiter diszipliniert werden. Ein Zweiklassensystem ist das.

    Ein Schwachsinn. Ich kann für mich selbst Verträge abschliessen, leider darf ich das nicht weil Leute wie du unbedingt mitreden wollen, was dich im eigentlichen Sinne überhaupt nichts angeht.
    Die Gewerkschaften und du sind schuld, dass das System einen ausbeutet.
    Niemand ist in der Lage über meine Befindlichkeiten zu urteilen, nur ich selbst darf das.
    Ich möchte keine Betonkommunisten welche von Null Ahnung haben, dass diese das Recht bekommen über mich zu entscheiden.
    Ich bin jederzeit in der Lage meine Qualitäten entsprechend zu präsentieren und möchte nicht mit anderen in einem Topf gewurfen werden. Jedes Unternehmen schätzt gute Arbeiter, nur mit denen kommt man voran.
    Alle Arbeitnehmerrechte wurden erkämpft! Wenn es nach solchen Menschen wie dir gegangen wäre, hätten wir noch Kinderarbeit und die 60-Stundenwoche. Dabei bist du letztlich genauso wie jeder andere auf die Solidarität der Gemeinschaft angewiesen.

    Jetzt erkennt man das Problem, du hast wahrscheinlich die letzten Jahre gepennt und weisst überhaupt nicht was derzeit abgeht.
    Von Staatsanleihen profitiert der Staat, derzeit ganz besonders, die Dinger werden ja schon negativ verzinst.
    Und wenn die Dinger negativ verzinst werden, hat die Versicherungsbranche überhaupt nichts von.

    Unglaublich, bilde dich erstmal richtig bevor du hier die Phrasen ins Nirvana ballerst.
    Als die Riester-Rente beschlossen wurde, dachte man im Traum nicht an negativ verzinste Anleihen. Das Phänomen gibt es erst seit der Finanzkrise von 2007 mit den billionenschweren "Rettungsschirmen" für Banken. Daran sind wohl auch die Gewerkschaften und ich schuld? Hätten die Zentralbanken nicht die Geldschleusen geöffnet, wäre das System längst kollabiert. Die Geldschwemme hat nun mal zur Folge, dass die Verzinsung historisch niedrig bleibt. Auch eine große Inflation, die wieder die kleinen Leute trifft, ist denkbar.

    Außerdem werden nur deutsche und Schweizer Anleihen negativ verzinst. Private Renten dürfen auch mit Anleihen anderer Staaten unterlegt werden. Vor 2007 hat kaum einer bedacht, dass sogar scheinbar stabile Volkswirtschaften ins Wanken geraten könnten.

    Richtig ist, dass der Staat mit Anleihen Geld einnimmt. Die Zinsen muss aber der Bürger tragen. Ich spreche wieder vor dem Normalzustand, als es noch keine Negativzinsen gab.
    Stell dir vor, es ist Krieg und Kriegsdienstverweigerer und Politikerinnen treiben dich oder deine Kinder in den Tod.

    Kriegstreiber, ab an die Ostfront! Eure Freiheit wird diesmal in der Ukraine verteidigt.

  3. #133
    Aluhut Akbar Benutzerbild von Liberalist
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Grotesk ist, dass du die wirtschaftlichen und sozialen Zwänge der Leiharbeit nicht siehst. Wenn wie in Köln und anderswo die Hälfte der offenen Stellen nur über Leiharbeit erhältlich ist, dann ist das eine soziale Sauerei. Miese Jobs und Hungerlöhne sind jedenfalls nicht besser als Arbeitslosigkeit.
    Ich weiß nicht über was für einen Humbug ich diskutieren soll.

    Zwänge der Arbeit, Arbeit ist nun mal Zwang, wenn niemand arbeitet verhungern alle, so lang dir sowas nicht klar ist, brauchen wir hier garnicht zu diskutieren.

    Und wenn eine Stadt wie Köln schlecht wirtschaftet und die Unternehmen dort nicht in der Lage sind dort langfristig wen einzustellen, würde ich mal mir die Frage stellen wie schuldig ist die Gesellschaft, dass die Märkte dort totreguliert wurden und welche Schuld trage ich dazu bei.


    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Nee, die Leiharbeit ist der Knüppel, mit dem die festen Mitarbeiter diszipliniert werden. Ein Zweiklassensystem ist das.
    Nein, das ist es nicht, die Leiharbeit dient dazu bei Zeitaufträgen temporär die Belegschaft zu erhöhen. Die alte Belegschaft ist quasi unkündbar, Gesellschaften gehen kaputt wenn die Arbeiterschaft bei Konjunkturflauten nicht gekündigt bzw. deren Löhne und Gehälter gekürzt werden dürfen.
    Eine Arbeit ist keine Heirat nach dem Motto bis das der tot euch scheidet und selbt Ehen werden heute geschieden.
    Wenn Leute unkündbar sind und was passiert sieht man bestens in Südeuropa.

    Du hast keine ahnung, wer so argumentiert hat die Sachlage null verstanden.

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Alle Arbeitnehmerrechte wurden erkämpft! Wenn es nach solchen Menschen wie dir gegangen wäre, hätten wir noch Kinderarbeit und die 60-Stundenwoche. Dabei bist du letztlich genauso wie jeder andere auf die Solidarität der Gemeinschaft angewiesen.
    Rechte werden nicht erkämpft, die werden erarbeitet, nur wer gut wirtschaftet kann sich zurücklehnen. Das was du hier konstruierst ist ein Fantasiegebilde.
    Der Arbeitnehmer kann nicht ausgebeutet werden, da der Arbeitnehmer selbst Konsument ist und somit die hergestellte Ware konsumieren muss. Wird der Arbeitnehmer tatsächlich ausgebeutet, kann er eben nur weniger konsumieren.

    Den Kreislauf verstehst du aber nicht. Alles das was du meinst seitens der Arbeitnehmerschaft erkämpft wurden sein soll wäre so oder so gekommen.


    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Als die Riester-Rente beschlossen wurde, dachte man im Traum nicht an negativ verzinste Anleihen. Das Phänomen gibt es erst seit der Finanzkrise von 2007 mit den billionenschweren "Rettungsschirmen" für Banken. Daran sind wohl auch die Gewerkschaften und ich schuld? Hätten die Zentralbanken nicht die Geldschleusen geöffnet, wäre das System längst kollabiert. Die Geldschwemme hat nun mal zur Folge, dass die Verzinsung historisch niedrig bleibt. Auch eine große Inflation, die wieder die kleinen Leute trifft, ist denkbar.

    Außerdem werden nur deutsche und Schweizer Anleihen negativ verzinst. Private Renten dürfen auch mit Anleihen anderer Staaten unterlegt werden. Vor 2007 hat kaum einer bedacht, dass sogar scheinbar stabile Volkswirtschaften ins Wanken geraten könnten.

    Richtig ist, dass der Staat mit Anleihen Geld einnimmt. Die Zinsen muss aber der Bürger tragen. Ich spreche wieder vor dem Normalzustand, als es noch keine Negativzinsen gab.
    Das stimmt nicht, bei künstlich, also von menschenhand hergestellte Leitzinsen ist jeder Zins denkbar, von daher muss man eben mit jeden Zins rechnen.
    Ferner spielen private Anleihen anderer Staaten keine Rolle, das Thema sind Riester-renten, du hast diese Thematik angesprochen, keine Ahnung was andere private Anleihen hier sollen.

    Die Riester Rente diente dazu das Geld einzusammeln vom Bürger und den Staat zu geben, dem Schuldner. Die Versicherungen sollten diesbezüglich eine Händlergebühr erhalten.
    Warum so groß auf die Versicherungen geschimpft wird ist mir ein Rätsel, Riester ist und bleibt ein Staatsprodukt.

    Für die Riester-Staatsanleihen soll der Gläubiger eine Verzinsung erhalten, da der Staat aber nicht wirtschaftet erhöht dieser die Steuern und zahlt später die Verzinsung zurück. Also passiert folgendes, der Gläubiger erabeitet sich seine eigene Rendite, gibt diese dem Staat per Steuer und bekommt diese dann als Riester-rendite zurück.
    Das ganze ist aufkommensneutral.
    Jetzt muss der Gläubiger die Verzinsung aber noch versteuern, "Einkünfte aus Kapitalvermögen" nennt sich dies. Damit holt der Staat sich wieder was.
    Also ist es fakt, erwirbt der Bürger Staatsanleihen, Riester-renten, dann muss er dafür bezahlen. So oder so.

    Und jetzt kommst du und regst dich über Versicherungen auf.

    Lerne erstmal wie Staatsanleihen funktionieren.
    Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dafür gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen. (Murray Rothbard) Man kann entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben, beides zusammen geht nicht. (Milton Friedman) Das Optimum an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren. (Roland Baader)

  4. #134
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    Während andere eine Vollversorgung genießen, ohne je etwas in das System eingezahlt zu haben, geraden immer mehr Bürger in den Strudel der Altersarmut! Vergessen, verarmt, verladen! So geht der reiche Staat mit seinen eigenen Menschen um. Gleichzeitig werden Milliarden an Steuergeldern für Fremde, Gäste und illegale Absahner ausgegeben.



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    Hohe Millionen Summen werden in korrupte Politik Zirkel gepumpt, ohne jede Kontrolle u.a. für Sprach Kurse, obwohl das bei 80 % der Profi Kriminellen Ausländer sinnlos ist.

    Jeder Kriminelle macht eine NGO auf, erhält ohne Kontrolle, auch für den grössten Müll noch Millionen. So verschwindet Geld ohne Ende, was auch mit weiteren hohen Millionen Summen durch das Auswärtige Amt, der Banken Mafia finanziert wird. Kriege werden finanziert wie Massenmorde. 28-48 Milliarden € sind nur in Afghanistan verschwunden und vom Kosovo und Albanien vor aller Augen, zerstören die korrupten Projekte der Deutschen 65 % der Wälder, die komplette Küste ist zerstört mit illegalen Bauten der Mafia und jede Wasserleitung dient Mafia Lokalen. 1 Milliarden € Deutschland Gelder im Nichts verschwunden, noch schlimmer der Kosovo

    100 Millionen Euro für „Demokratie-Projekte“ – doch was bringen sie?



    Will mit Plakaten gegen Rechtsextremismus kämpfen: Manuela Schwesig

    100 Millionen Euro gibt die Familienministerin für Demokratie-Projekte aus. „Verschwendung öffentlicher Gelder“ werfen ihr Experten vor. Denn ob die Maßnahmen auch wirksam sind, wird nicht überprüft.
    Die frühere Familienministerin Kristina Schröder (CDU) will jede Kritik an ihrer Nachfolgerin Manuela Schwesig (SPD) vermeiden. „Ich bin mir allerdings bei manchen Themen nicht sicher, ob es wirklich am Besten ist, wenn das Laien erledigen“, sagt sie. „Zum Beispiel in der Opferberatung oder auch bei der Extremismusbekämpfung sind Profis vermutlich effektiver. ‚Wir setzen uns zusammen und grillen gegen rechts‘ wird Menschen mit problematischen Einstellungen kaum überzeugen.“
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  5. #135
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von Daggu Beitrag anzeigen
    Ich kenne genug Menschen, oder besser kannte genug Menschen, die den Krieg an wohl allen Fronten mitgemacht haben, irgendwann fing ich damit an, warum weiß ich nicht zu sagen, mir vieles von dem aufzuschreiben, was mir diese Menschen oft mit Tränen in den Augen erzählten.

    Und glaube mir, von den Menschen, die damals mitten im Dreck, im Blut und Eiter der Krieges lagen, für die hatte das "Nie wieder Krieg" einen völlig anderen Sinn und Klang, als für uns Heutige. Wenn man sich das vor Augen führt, was diese Menschen durchgemacht und erlitten haben, dann scheint es für das menschliche Leid wirklich keine Grenzen zu geben. Einer der zwingenden Gründe für mich, warum ich an keinen Gott glauben kann, unter anderem.

    Und ich stimme jeder Zeit in dieses "Nie wieder Krieg" mit ein, aus tiefster Überzeugung, im Angedenken an die Menschen, die das Leid, den Schmerz und den Wahnsinn des Krieges bis zur bitteren Neige ausgekostet haben. Mit diesem Blut, Ehre und Treue kann ich nichts beginnen, mir ist das einfach nur ein Greuel.



    Ich habe mich noch niemals zu diesen Deutschen gezählt, die das verkünden, ich habe mich damit noch niemals wirklich identifizieren können, denn ich verstehe unter Ehre, Treue und Ritterlichkeit etwas grundsätzlich anderes, als die Vertreter eines braunen Anachronismus.

    Aber meine Meinung über diesen ganzen Themenkomplex, die kennst du ja. Ob nun Hitler oder Stalin, ob nun Mao oder Trump, Putin hätte ich bald vergessen, es lohnt sich nicht für eine dieser Ersatzreligionen, samt ihren Götzenkulten und Heiligen Lichtgestalten, auf irgend einem Schlachtfeld hilflos zu krepieren.
    Die Sache ist nur, dass weder das deutsche Volk noch die deutsche Führung diesen Krieg wollten. Er wurde uns aufgezwungen, um Deutschland ein für alle Mal, wirtschaftlich, militärisch und machtpolitisch zu vernichten oder zumindest so zu Boden zu schlagen, dass es mit seinem gebrochenen Kreuz niemals wieder aufstehen kann. Mit nachhaltigem Erfolg.

    Adolf Hitler wollte ehrlich und ernsthaft den Frieden, denn er wusste selbst nur zu genau was Krieg bedeutet, er hatte ihn vier lange Jahre lang an der Westfront selbst erlebt. Aber niemals ist irgendjemand auch nur im geringsten auf seine Vorschläge zur allgemeinen Abrüstung eingegangen, die ja von den Alliierten zugesichert worden und überhaupt eine Vorbedingung dafür war, dass Deutschland den Schandvertrag von Versailles überhaupt unterzeichnete. Als er 1933 an die Macht kam war das völlig ausgeblutete Deutschland, umringt von Feinden, militärisch so schwach, dass es von Polen, der Tschechoslowakei oder den Niederladen mühelos in ein paar Wochen hätte zerquetscht werden können.

    Und ich weiss, wovon du erzählst. Meine Mutter halt als kleines Mädchen den Tausend-Bomber-Angriff auf Köln miterlebt, meine Großmutter wurde mit ihren Kindern von alliierten Tieffliegern, die nichts mehr zu tun hatten, verfolgt wie die Hasen bei der Treibjagd. Meine beiden Großväter waren Opfer des Krieges, und viele viele mehr in meiner Familie. Die Großmutter meiner Frau wurde unter den Trümmern der Fabrik, in der sie arbeitete, nach einem alliierten Terrorangriff lebendig begraben, sie überlebte fast als einzige. Dort arbeiteten notabene nur Mädchen und Frauen. Männer gab es nach 1945 in meiner Familie praktisch keine mehr, wer nicht gleich an der Front gefallen ist, der hat auf den Rheinwiesenlagern, im russischen Gulag oder an den Spätfolgen der russischen Gefangenschaft zugrunde gehen dürfen. Mein 65 jähriger Großonkel, der noch zum Volkssturm musste, den haben die Engländer verhungern lassen. Nein, Krieg ist kein Hallenjojo aber man muss sich gerade deshalb immer fragen: wer trägt die Schuld, und wem hat dieser Krieg genutzt?

  6. #136
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von Suppenkasper Beitrag anzeigen
    Nein, Krieg ist kein Hallenjojo aber man muss sich gerade deshalb immer fragen: wer trägt die Schuld, und wem hat dieser Krieg genutzt?
    Entschuldige, aber diese ewigen Schuldzuweisungen, oder das in meinen Augen, verantwortungslose Geschacher und Gefeilsche mit den Opfern des WK II, auch des WK I, das hat uns in hunderten von Thementhreads doch nun nicht wirklich weiter gebracht oder endgültige Antworten geschenkt. Es hilft den Toten nicht, es hilft den Opfern noch weniger und noch weniger hilft es unseren Altvorderen die sinnlos gestorben, verreckt, krepiert sind. Für ein wenig Blech an der vermeintlichen Heldenbrust, aus Ehre die niemals wirklich eine Ehre war und aus Treue zu einer Sache die dann auf einmal keines Menschen Sache mehr war, mit Ausnahme der aus der Zeit Gefallenen.

    Es geht mir um Grundsätze, und wenn in der Geschichte der Menschheit immer wieder im Namen von irgendwelchen Ismen die Völker gegeneinander gehetzt werden, wenn Kaiser, Könige und Führer es befahlen, dann brannten Länder und Kontinente und es werden weiter Länder und Kontinente brennen, die Blüte der Völker wird weiterhin auf den Schlachtfeldern krepieren und sich kunstvoll die Gurgeln abschneiden, im Namen welchen Führers auch immer.

    Wie erklärt man das? Der Mensch als Irrläufer der Evolution? Der Mensch im Bann ewig finsterer Mächte? Der Mensch in der Hölle seines Selbst? Oder schon die Erde als die Hölle schlechthin, denn für viele Menschen auf dieser Welt ist die Erde schon eine Hölle, ist das Leben jeden Tag die Hölle selbst, da braucht der Mensch das ewig drohende Standrecht des Monotheismus doch gar nicht mehr.

    Das einzige was ich mir wünsche, das dem deutschen Volk, als Volk, ein dritter Weltkrieg erspart bleiben möge, das dem deutschen Volke das Leid erspart bleiben möge, das es in zwei Weltkriegen durchlitten, ertragen und erduldet hat. Eigentlich wünsche ich mir, das dieses jedem Volk erspart bleibt, Krieg als Lösung welcher Probleme auch immer oder der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Es sollte für die Menschheit doch nun langsam andere Lösungswege geben.

    Damit wird es nie und nimmer etwas werden, womit wir dann wieder bei dem Menschen selbst als sein größtes Problem angelangt wären. Ich habe also keine Antworten auf diesen ganzen Irrsinn des Homo sapiens sapiens, aber ich hoffe diese Antworten noch zu finden.

    Daggu, Homo ludens

  7. #137
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von Daggu Beitrag anzeigen
    Entschuldige, aber diese ewigen Schuldzuweisungen, oder das in meinen Augen, verantwortungslose Geschacher und Gefeilsche mit den Opfern des WK II, auch des WK I, das hat uns in hunderten von Thementhreads doch nun nicht wirklich weiter gebracht oder endgültige Antworten geschenkt. Es hilft den Toten nicht, es hilft den Opfern noch weniger und noch weniger hilft es unseren Altvorderen die sinnlos gestorben, verreckt, krepiert sind. Für ein wenig Blech an der vermeintlichen Heldenbrust, aus Ehre die niemals wirklich eine Ehre war und aus Treue zu einer Sache die dann auf einmal keines Menschen Sache mehr war, mit Ausnahme der aus der Zeit Gefallenen.

    Es geht mir um Grundsätze, und wenn in der Geschichte der Menschheit immer wieder im Namen von irgendwelchen Ismen die Völker gegeneinander gehetzt werden, wenn Kaiser, Könige und Führer es befahlen, dann brannten Länder und Kontinente und es werden weiter Länder und Kontinente brennen, die Blüte der Völker wird weiterhin auf den Schlachtfeldern krepieren und sich kunstvoll die Gurgeln abschneiden, im Namen welchen Führers auch immer.

    Wie erklärt man das? Der Mensch als Irrläufer der Evolution? Der Mensch im Bann ewig finsterer Mächte? Der Mensch in der Hölle seines Selbst? Oder schon die Erde als die Hölle schlechthin, denn für viele Menschen auf dieser Welt ist die Erde schon eine Hölle, ist das Leben jeden Tag die Hölle selbst, da braucht der Mensch das ewig drohende Standrecht des Monotheismus doch gar nicht mehr.

    Das einzige was ich mir wünsche, das dem deutschen Volk, als Volk, ein dritter Weltkrieg erspart bleiben möge, das dem deutschen Volke das Leid erspart bleiben möge, das es in zwei Weltkriegen durchlitten, ertragen und erduldet hat. Eigentlich wünsche ich mir, das dieses jedem Volk erspart bleibt, Krieg als Lösung welcher Probleme auch immer oder der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Es sollte für die Menschheit doch nun langsam andere Lösungswege geben.

    Damit wird es nie und nimmer etwas werden, womit wir dann wieder bei dem Menschen selbst als sein größtes Problem angelangt wären. Ich habe also keine Antworten auf diesen ganzen Irrsinn des Homo sapiens sapiens, aber ich hoffe diese Antworten noch zu finden.

    Daggu, Homo ludens
    Deine Meinung respektiere und akzeptiere ich. Sie ist zutiefst menschlich und anständig. Leider denke ich, dass Du mit Deiner Einschätzung des Homo sapiens richtig liegst. Wir sind nicht für den dauerhaften Frieden geschaffen. Vielleicht sind wir tatsächlich ein Fehlschlag der Evolution, oder aber, um es positiv zu wenden, unsere Evolution ist noch nicht abgeschlossen, wir sind nur ein unfertiges und zutiefst fehlerhaftes Zwischenglied auf einem langen Weg, der noch vor uns liegt. Aber nichts auf der Welt wird jemals ohne Blut und Tod errungen. Nicht in der Natur, und so auch nicht bei uns Menschen. Vielleicht irgendwann in der Zukunft, wenn es uns nicht mehr gibt und wir durch eine höher entwickelte Spezies ersetzt worden sind. Ich gehe mit Mussolini konform, der einmal sinngemäß sagte "Aus philosophischen wie auch aus dokrtrinären Gründen glaube ich nicht an einen beständigen Frieden". Die Weltgeschichte seit 1945 hat ihm vollständig recht gegeben. Nichts wurde gelernt aus den Erfahrungen, und auch heute wird, mehr denn je, munter weitergebombt.

    Und wenn man in so einer Welt überleben will, in welcher im Endeffekt nur der Krieg aller gegen alle, und, verbrämt unter verschiedenrlei Deckmäntelchen, das reine Faustrecht herrscht, dann geht das eben nicht auf dem Weg des Pazifismus oder der Selbstentwaffnung. Dann muss man nicht nur mit den Wölfen heulen, sondern ist am besten derjenige der am lautesten und am ausdauerndsten heult, oder man ist zum Untergang verdammt als einziges Schaf unter Wölfen.

  8. #138
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von Suppenkasper Beitrag anzeigen
    Deine Meinung respektiere und akzeptiere ich. Sie ist zutiefst menschlich und anständig. Leider denke ich, dass Du mit Deiner Einschätzung des Homo sapiens richtig liegst. Wir sind nicht für den dauerhaften Frieden geschaffen. Vielleicht sind wir tatsächlich ein Fehlschlag der Evolution, oder aber, um es positiv zu wenden, unsere Evolution ist noch nicht abgeschlossen, wir sind nur ein unfertiges und zutiefst fehlerhaftes Zwischenglied auf einem langen Weg, der noch vor uns liegt. Aber nichts auf der Welt wird jemals ohne Blut und Tod errungen. Nicht in der Natur, und so auch nicht bei uns Menschen. Vielleicht irgendwann in der Zukunft, wenn es uns nicht mehr gibt und wir durch eine höher entwickelte Spezies ersetzt worden sind. Ich gehe mit Mussolini konform, der einmal sinngemäß sagte "Aus philosophischen wie auch aus dokrtrinären Gründen glaube ich nicht an einen beständigen Frieden". Die Weltgeschichte seit 1945 hat ihm vollständig recht gegeben. Nichts wurde gelernt aus den Erfahrungen, und auch heute wird, mehr denn je, munter weitergebombt.

    Und wenn man in so einer Welt überleben will, in welcher im Endeffekt nur der Krieg aller gegen alle, und, verbrämt unter verschiedenrlei Deckmäntelchen, das reine Faustrecht herrscht, dann geht das eben nicht auf dem Weg des Pazifismus oder der Selbstentwaffnung. Dann muss man nicht nur mit den Wölfen heulen, sondern ist am besten derjenige der am lautesten und am ausdauerndsten heult, oder man ist zum Untergang verdammt als einziges Schaf unter Wölfen.
    Danke für deinen lesenswerten Beitrag.

    Aber wenn der Mensch, die Menschheit in den Wirren des nächsten Krieges endgültig verglühen wird, und das ist wohl nicht so abwegig, was bleibt? Die Menschheit, die Erde, unsere Welt als langsam verblassende Erinnerung des Universums?

    Das Blut des Anderen, das wird auf die Dauer keine Lösung sein, und dieses - homo homini lupus est, übertragen auf den ewigen Kriegszsustand der Menschheit, auf die endende Metzelei und Schlächterei, leider oft und Brüdern, als nicht abgeschlossene Evolution? Ich würde da eher sagen, das wenn die Menschheit so weiter macht, wird die Evolution für den Menschen bald abgeschlossen sein wird, für immer und aus Gründen die er selbst verursacht hat.
    Aber wie auch immer, hoffen heißt leben und so hoffe ich.

  9. #139
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von frundsberg Beitrag anzeigen



    Ich glaube kein Wort. In BW leben doch die reichsten Deutschen, neben Bayern und Starnberger See. Überall Industrie und hochbezahlte Arbeitskräfte. Wenn also dahergelaufene aus Somalia und Kamtschatka 1.800 Euro kriegen, dann kriegen Deutsche natürlich nicht weniger!!!! Das glaube ich! Welch ein Staat behandelt denn seine eigenen Landsleute schlechter, als Gesocks vom Mars? Da lachen ja die Hühner. So etwas hat es in 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte nicht gegeben. Wir leben doch in einer Demokratie!

    So etwas gibt es nicht. Daher lügen die alten, gierigen Egoisten da oben im Bild. Die kriegen den Kanal nicht voll und wollen auch nicht mit Flüchtlingen teilen. So sieht es doch aus!
    der Kontoauszug besagt ohne den Bescheid dazu gar nichts

  10. #140
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    Standard AW: Die Schlange der Schande

    Zitat Zitat von marion Beitrag anzeigen
    der Kontoauszug besagt ohne den Bescheid dazu gar nichts
    Doch, er besagt, daß der doppelte Betrag ausgezahlt wurde, den ein deutscher Durchschnittsrentner nach 45 Jahren vielleicht härtester Arbeit mtl. erhält.
    Ich begegnete einem Menschen mit abweichender Meinung - siehe da, ich selber war es und ich verstieß mich nicht...

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