Zwei Lesermeinungen beim Spiegel, die mir aufgefallen sind:
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und diese:Es gibt für manche Menschen, besonders solche mit subtilem Selbsthass, nicht viel, an dem sie sich hochziehen können - außer an Sehnsüchten nach einer vergangenen Zeit, die als vermeintlich "normale" Periode verklärt wird. Das ist absurd, da einige der damals lebenden Menschen ebenso ihre persönliche Vergangenheit als "normal" verklärten und die Gegenwart als "unübersichtlich" sahen (das hat Gegenwart so an sich; Vergangenheit ist abgeschlossen und bietet unvermeidlich heimelige Vertrautheit). Ebenso absurd ist das Gefasel von "völkischen" Werten, von "Biodeutschen"... in einem Gebiet, das Jahrhunderte und Jahrtausende lang kreuz und quer durchwandert worden ist. Seit es Brücken gibt, gehen Menschen rüber. Heute haben Brücken oft Flügel, und es gibt Verunsicherte, die sich vorstellen, man könne die Wirklichkeit einfach kurz anhalten - ausblenden.
"Ataman"? Ja. Klingt doch schön. Und so ist das eben: Es kommen - ganz natürlich! - Nachnamen in unser Land und dessen Vorgänger-Länder, wie das immer schon war. Ist nicht "Schimanski" Deutschlands liebster (polnischer?) TV Kommissar? Es fällt Menschen schwer zu kapieren, dass Menschen einfach Deutsche sind. ...weil sie hier leben, weil sie die deutsche Mentalität internalisiert haben usw.. Ich kenne ein Reihenhaus, in dem es sich lohnt, die Augen zu schließen und sich zu Weihnachten akkustischen wie olfaktorischen Eindrücken hinzugeben. Da wir mit lokalem Akzent gesprochen über lokale Dinge, da werden Plätzchen gebacken... und wenn man die Augen öffnet, sieht man eine typisch deutsche Familie in der Vorweihnachtszeit, deren Großeltern noch in der Republik Kongo (d.h. damals eigentlich "Zaire") lebten. Es gibt Deutsche mit heller Haut. Es gibt Deutsche mit dunkler Haut. Es gibt Deutsche, die wohlmöglich die türkische Vokalharmonie beherrschen - cool! Das SIND nun Deutsche, und wer schon nicht kapiert, was ein Deutscher ist, dem ist eh nicht zu helfen... der wird sich an Phantastereien oder Paranoia zu "Blut und Ehre" hochziehen - wenn es da sonst nichts für ihn gibt!
Und das ist die gute Nachricht: Die Mehrheit unseres (gemeinsamen) Volkes weiß all das. Wir könnten häufiger darüber reden... ja, das stimmt wohl.
[Links nur für registrierte Nutzer]Man sollte generell jede Form von Intoleranz und die Gefährdung daraus erst nehmen, und jede Form von Intoleranz benennen und bekämpfen.
Über die Sorgen jüdischer Bürger angesichts der massenweisen Einwanderung aus wie Merkel es nannte Ländern in denen "leider auch Antisemitismus und der Hass auf Israel allzu selbstverständlich" sind wurde immerhin einmal berichtet. Merkel meinte sogar, man müsse die "Angst vor muslimischem Antisemitismus ernst nehmen". Der Spiegel berichtete darüber
http://www.spiegel.de/politik/ausland/angela-merkel-angst-vor-antisemitismus-durch-fluechtlinge-ernst-nehmen-a-1112286.html
Genauso sollte man man selbstverständlich die Sorgen muslimischer, jüdischer oder homosexueller Wähler vor der AfD natürlich Ernst nehmen. Daher muss der Staat beobachten, was sich im Umfeld der AfD passiert und ggf. alle Möglichkeiten des Rechtsstaates ausschöpfen, dagegen anzugehen.
Gleiches gilt für die Sorgen muslimischer, ex-muslimischer oder homosexueller Wähler vor radikalen Muslimen, immerhin stehen dort ja Personen unter Polizeischuft, wie z.B. liberalen Moschee in Berlin von Frau.
Oder auch die Sorgen von Personen, die sich wegen der APK in Deutschland nicht mehr ihre Meinung sagen trauen. Der AKP, die unter den türkischstämmigen Deutschen und Türken in Deutschland leider so viel Zustimmung hat.
Man sollte auch offen benennen, wie viele "Gefährder" es in der AfD gibt und wie viele "Gefährder" bei radikalen Muslimen oder anderen politischen Gruppen oder Religionen. Und wie viele Menschen aus politischen oder religiösen Gründen unter Polizeischutz stehen. Das ist ein wichtiger Indikator welche Gefahren von welchen Gruppen ausgehen.



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In unserem Wahllokal, wo ich mit bei der Auszählung dabei war, hatte sie auch die meisten Stimmen. In dem Wahllokal gegenüber hatte sie sogar fast 150 Stimmen und die CDU nicht mal 100, da war sie noch deutlicher stärkste Kraft.



