





Die AfD scheint übrigens ihre Taktik zu ändern. Hin zu anderen Ufern:
[Links nur für registrierte Nutzer]s war wie bei den Grünen: Als die beiden AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel am Montag in Berlin ein entwicklungspolitisches Konzept zur Eindämmung der Migrationsströme in Afrika vorstellten, da erinnerte vieles an Wahlkampfforderungen der Öko-Partei.
Ganz anders als die Grünen will die AfD die massive Erhöhung der deutschen Entwicklungshilfe durch eine Umschichtung jener Mittel finanzieren, die bisher im Inland für Flüchtlinge ausgegeben werden. Doch als Gauland dabei eine Zahl nannte, nämlich pro Jahr rund 43 Milliarden Euro, da war die AfD bei der Summe schon wieder nah bei den Grünen.
So nimmt die AfD jetzt deutlicher moralische Komponenten auf. Nicht nur durch Forderungen nach mehr Entwicklungshilfe, sondern auch dadurch, dass Weidel die bisherige Asylpolitik „zutiefst inhuman“ nannte, da alles auf dem Schleppergeschäft zulasten der besonders Schutzbedürftigen beruhe. Weidel und Gauland waren auch um Sachlichkeit bemüht, als sie die harten AfD-Forderungen nach Änderungen bei der deutschen Asylpolitik vortrugen.
Der entscheidende Punkt steht im Artikel aber nicht drin. Gauland hatte in der Pressekonferenz aufgezeigt, wie die AfD die Asylpolitik umsetzen möchte: durch eine angepasste Entwicklungspolitik. Das soll durch eine Bündelung aller Maßnahmen beim Außenministerium erfolgen mit gleichzeitiger Abschaffung des BMZ, also des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das ist doch der eigentliche Hammer: Abschaffung einer obersten Bundesbehörde. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal dieser Partei.
Die Eisenfaust am Lanzenschaft,
Die Zügel in der Linken,
So sprengt des Reiches Ritterschaft,
Und ihre Schwerter blinken.
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