Die sind unheilbar, man muss sie unschädlich machen. Es ist der einzige Weg.
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Die sind unheilbar, man muss sie unschädlich machen. Es ist der einzige Weg.
Der do-no-harm-Ansatz scheint hierzuforum weitgehend unbekannt zu sein.
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Do No Harm ([Links nur für registrierte Nutzer] ‚Richte keinen Schaden an‘) ist ein Konzept für die konfliktsensible Planung und Durchführung von Hilfsmaßnahmen, insbesondere in Kriegs- oder Bürgerkriegsgebieten. Es wurde von der US-amerikanischen Wissenschaftlerin [Links nur für registrierte Nutzer] entwickelt. Sie hatte festgestellt, dass Aktivitäten von Hilfsorganisationen in Bürgerkriegen oder gewaltsam ausgetragenen Konflikten sich in manchen Situationen nicht gewaltmindernd, sondern gewalteskalierend auswirkten. Ein wichtiger Faktor ist beispielsweise, wer von Hilfsgütern oder von Beschäftigungsmöglichkeiten bei Hilfsorganisationen profitiert bzw. wessen Stellung durch ihre Aktivitäten gestärkt oder geschwächt wird.
... ....
Ein wesentliches Element des Konzeptes ist es, geeignete Methoden zu finden bzw. zu entwickeln, um die – positiven oder negativen – Auswirkungen des eigenen Handelns (als Hilfsorganisation bzw. als externer Akteur) beurteilen zu können.
Whatever you do, do no harm!
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