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Ein mir bekannter Entscheidungsträger in der Personalverwaltung eines größeren Unternehmens erzählte mir kürzlich von diversen Bewerbern für technisch-akademische Bereiche im unteren Management, die zuvor wohl "Start-Ups" initiiert hatten.
Die fachlichen Qualifikationen waren in allen Fällen reine Einbildung der Bewerber, die nicht einmal einfache Datenstrukturen oder simple mathematische Fragestellungen beantworten konnten. Darüber hinaus waren sie auch nicht bereit, ihre Mängel zuzugestehen, was der erste Schritt wäre, diese zu beseitigen. Viele jammern darüber, dass Kapitalgeber nach eigenen Erfahrungen kein Interesse an Start-Ups haben. Bei Betrachten der meisten "Geschäftsideen" war es wohl nicht ganz einfach, ernst zu bleiben und nicht in lautes Gelächter zu verfallen.
Es gibt einen einzigen Grund, warum Start-Ups und die "Start-Up Szene" in der Öffentlichkeit alle paar Jahre (gerne wenn Börsenbewertungen unter historischen Gesichtspunkten hoch sind) angepriesen werden.
Der einzige Grund sind die 7% Marktkapitalisierung, die Investmentbanken üblicherweise für das Underwriting verlangen. Allerdings wäre es eine Schande, wenn sich nicht hinreichend viele Dumme finden, die für wertlose Aktien (keine Aussicht darauf, jemals Geld zu verdienen) Höchstpreise zahlen, daher wird diese wundervolle Welt der Start-Ups herbeihalluziniert. Der Begriff "Start-Up" ist ein billiger Versuch, diese von Unternehmen zu differenzieren, damit eine vermeintliche Rechtfertigung für die mangelnde Profitabilität (oft nicht einmal Einnahmen/Umsatz) entsteht. Denn wie lässt sich ein Unternehmen, das konsistent Geld verbrennt und keine Aussicht auf Gewinne hat, beschreiben? Konkurs!
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