Da siehst du, wie kaputt der ist. Der merkt schon nichts mehr.Zitat von Ausonius [Links nur für registrierte Nutzer]
Circa 700 Straftaten im Jahr im ganzen Landkreis? Das ist aber wenig. Wir haben 11 000 im Jahr, trotzdem sehr ruhige Gegend.
Oder sollte er ein Anführer dieser Typen sein ?
Sieht fast so aus.
Deutschland braucht eine christlich vernünftige Politik
ohne Migrantenkuschelei und ohne die GRÜNEN!
Wäre die AfD eine gefestigte Partei, könnte man das erwarten. Die AfD gibt es aber erst seit Anfang 2013 und erst Mitte 2015 spalteten sich Lucke und Co. ab.
Das ist insofern bedauernswert, als dass eine Partei binnen zwei Jahren eigentlich keine Chance hat, entsprechende Strukturen aufzubauen. Da nutzt es auch nichts, wenn es hie und da einen wie Gauland gibt, der bereits Politikerfahrung hat. Die AfD ist eigentlich immer noch komplett im Aufbau.
Mal ein paar Vergleiche:
- Front National: 1972 gegründet
- Partij voor de Vrijheid (Wilders): 2006 gegründet
- Sverigedemokraterna: 1988 gegründet
- UKIP: 1993 gegründet
- FPÖ: 1955 gegründet
Die jüngste der Vergleichsparteien ist die von Wilders. Die anderen haben alle mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel. Wilders Partei gilt daneben noch als eine Art One-Man-Show.
Das ist das Hauptproblem der AfD. Es gibt keine gewachsenen Hierarchien oder ähnliches. Es ist alles noch im Wachstum. Da spielt ein parteiliches Vorschulkind gegen parteiliche Erwachsene.
Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man mit der AfD zu hart ins Gericht geht.
Auch bei den Grünen, die 1980 gegründet wurden, gab es trotz des Bundestagseinzugs 1983 Grabenkämpfe zwischen Realos und Fundis sondergleichen. Und die Grünen waren ja ein Zusammenschluss mehrerer Interessensgruppen, die bereits seit den 70ern zusammenarbeiteten.
Nur damit man mal ein Bild hat, wie lange es dauert, bis man sich mal halbwegs als Partei zusammengerauft hat.
Genau so ist es auch im realen Leben ,Kindergarten -Vorschule -Grundschule -Gymnasium- und für einige ein Studium .
Und ja bis das Ziel erreicht wird/werden kann braucht es Jahre mit Fleiß und guten Leuten .
Aber die AFD hat einige Anfangserfolge die sich sehen lassen können .
Also ,Wir sollten nicht Zweifeln ,oder gar Verzweifeln alles wird gut .
Gruß Bestmann
Geduld ist die Kunst,nur langsam wütend
zu werden .Gruß Bestmann
Aber die AfD greift doch pausenlos an, allerdings nur ihre Petry...
Keine Sorge, solange das Schiff noch segelt, werde ich da nicht vorzeitig von Bord springen.
Aber es sollte schon erlaubt sein darauf hinzuweisen, dass nicht alles so läuft, wie es eigentlich laufen müsste.
In diesem Jahr bin ich zweimal am Zug mit Kreuzchen machen und ich werde versuchen das Schlimmste zu verhindern. Das kann ich aber nicht alleine.
Die Umfragen für die Länder sind nicht immer aktuell. Manche sind da schon mehrere Monate alt.
Allerdings steht sie Bundesweit bei INSA immernoch bei 11%. Die werden schon wissen warum sie die 7% Umfrage und nicht die 11% Umfrage in allen Medien verbreiten.
Es kann aber noch nicht Entwarnung gegeben werden...
Ich würde Stand jetzt sowieso nicht sonderlich viel auf die Umfragen geben.
Zunächst: Man weiß es einfach nicht, was die Umfrageunternehmen an Redlichkeit an den Tag legen. Es gibt ja Institute (bspw. Forschungsgruppe Wahlen), die auf ihrer Homepage von der Fehlertoleranz bei großen Parteien (bis +-3.0%) und bei kleinen Parteien (bis +-2.0%). Jetzt mögen die Institute mal bei den Saarlandwahlen bei den kleinen Parteien relativ gut die Werte prognostiziert haben, aber bei den großen Parteien lagen sie schon etwas daneben.
Ich würde zu gerne mal Mäuschen spielen und sehen, ob die Institute da wirklich die ermittelten Mittelwerte angeben, oder vor allem bei den großen Parteien eher mit der Ober- bzw. Untergrenze spielen.
Beispiel: Bei einer Umfrage bekommt die CDU 35%. Da die CDU eine große Partei ist, gibt es eine Fehlertoleranz von +-3.0%. Ergo heißt das, es können (wenn auch die Wahrscheinlichkeiten für Extremwerte unwahrscheinlicher sind), 32% sein, 35% oder auch 38%. Sollte es nun ein "meinungsmachendes" Institut sein, dass den Wert ermittelt hat, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da dann im Begünstigungsfall der Maximalwert angegeben wird, also 38% oder, falls der Insitutinhaber die CDU nicht abkann, eben 32% angibt.
Des Weiteren: Institute hüten sich davor, von der einen zur anderen Umfrage zu extreme Abweichungen der Ergebnisse anzugeben. Da wird eher mit Tendenzen gearbeitet. Deswegen heißt eine Umfrage ja auch "Deutschlandtrend" und nicht "Deutschlandergebnis". Wenn da sehr unterschiedliche Ergebnisse von Monat 1 zu Monat 2 für eine einzige Partei rauskommen, wird dieser Sprung nicht komplett abgebildet, es wird eher nach oben oder nach unten angeglichen.
Und: Es wurde ja von Allensbach damals auch zugegeben, dass die wahren Ergebnisse der Reps in Umfragen in Baden-Württemberg in den 90ern nicht dargestellt wurden, als man das Institut darauf ansprach, wie es sein kann, dass es so dermaßen daneben lag.
Und abgesehen davon: Es sind ja auch noch ein paar Monate bis zur Wahl.
Du stellst mir ziemlich komplexe Fragen. Ich habe keine Ahnung. Was ich aber weiß ist, das eine Mehrheit dazu neigt, träge zu werden. Veränderungen und gesellschaftliche Brüche gehen immer von einer Minderheit aus. Das bedeutet das die Schmerzschwelle beim durchschnittlichen Deutschen extrem hoch liegt, und selbst die Zustände wie Du sie beschreibst erst mit der eigenen Existenz verknüpft wird, wenn es spürbare Einschnitte bei der Steuerbelastung, dem sukzessiven Abbau sozialer Leistungen oder dem Verlust des Arbeitsplatzes gibt. Eines haben mich 4 Jahrzehnte "Deutsch" sein gelehrt: wir Deutsche neigen nicht zu Revolutionen, dem sprunghaften stehen wird mit stoischer Ruhe gegenüber. Wenn aber ein gewisser Punkt erreicht ist, dann wächst dort wo der Deutsche hinschlägt, kein Gras mehr. Und würde besagter Punkt nicht bereits in greifbarer Nähe sein, würde das Establishment nicht so hysterisch gegenüber der AfD reagieren. Glaube mir, das kann alles recht schnell gehen. Auch wenn heute die Bertelsmann-Tröten was von 6% für die AfD tröten!
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