Diese Fragen sind keine Satire.
[Links nur für registrierte Nutzer]SPIEGEL: Herr Höcke, der Bundesvorstand der AfD möchte Sie aus der Partei werfen. Wechseln Sie jetzt endlich zur NPD?
Höcke: Wenn das ein Scherz sein sollte, war es ein schlechter. Ich bleibe in der AfD. Der Beschluss des Bundesvorstands ist vollkommen überzogen. Er ist der Versuch, parteiinterne Machtpolitik zu betreiben. Ich bin da völlig gelassen. Die Juristen, die mich beraten, sagen mir: Der Versuch, mich auszuschließen, ist chancenlos.
SPIEGEL: Warum ist die NPD keine Option für Sie? Die Schnittmengen sind doch vorhanden: Rassismus, extremer Nationalismus, völkisches Denken ...
Höcke: Können Sie auch in anderen Kategorien denken? Ich bin AfD-Mann durch und durch. Ich identifiziere mich mit der Thematik der AfD wie kaum ein anderer.
So ist es.
SPIEGEL: Die AfD ist seit Ihrer Dresdner Rede zur angeblich verfehlten Erinnerungskultur der Deutschen in den Umfragen abgestürzt. Offenkundig schaden Sie Ihrer Partei.
Höcke: Im Gegenteil. Gerade nach meiner Rede und deren Skandalisierung ist die AfD in den Umfragen zunächst gestiegen. Was die Wähler allerdings gar nicht honorieren, ist parteiinterner Zwist. Das nun angestrengte Ausschlussverfahren gegen mich fügt uns großen Schaden zu.



Mit Zitat antworten






