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[Links nur für registrierte Nutzer]Eine Höcke-Partei würde den Weg in die politische Versenkung gehen
Der Parteivorstand der AfD hat jedenfalls klar gezeigt, welche AfD er im Sinn hat. Das ist eine neue Partei, die auf vielen Politikfeldern anderes will als die bestehenden Parteien, und die somit eine Repräsentationslücke schließt. Doch das ist keine Partei, die auf ein anderes Deutschland ausgeht als auf das mit unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung sowie mit dem bewährten innenpolitischen Grundkonsens. Setzt sich diese Linie durch, so erweist sich die AfD als eine normale deutsche Partei, und zwar als irgend etwas zwischen einer bundesweiten CSU und einer neuen nationalliberalen Partei.
Das wage ich zu bestreiten. Die liberal-konservativen Reformer werden in der Versenkung verschwinden. Eine Höcke-Partei hätte durchaus Chancen die 5%Hürde zu nehmen. Für die AfD wäre eine Spaltung schlecht.
Angesichts dieser Zustände noch so ein Zeug zu reden, ist eher realitästfremd als die Ansagen von Höcke.
[Links nur für registrierte Nutzer]Hintergrund sind Ausschreitungen durch bis zu 100 Afrikaner, die am Dienstag abend im Hamburger Stadtteil St. Georg drei Streifenpolizisten bedroht hatten. Die Gruppe wollte einem Somalier zu Hilfe kommen, den die Beamten zuvor wegen Todesdrohungen gegen Mitarbeiter eines Wettlokals festgenommen hatten.
Björn Höcke:
Sie müssen sich mal Bundesjustizminister Heiko Maas angucken, als ich die Nationalflagge, dieses zentrale nationale Symbol, herausgeholt habe. Es war so, als ob man Graf Dracula ein mit Knoblauchknollen geschmücktes Kreuz in die Visage gehalten hätte!
Leseratte gehört der Rechtsfraktion an.
Geduld ist die Kunst,nur langsam wütend
zu werden .Gruß Bestmann
Ich hab jetzt in der Bücherei den bisher unbekannten Krimi von Edgar Wallace entdeckt: Der Siezer!

Mir geht die Sprachregelung der Gutmenschen schon gegen den Strich. Es ist kein Fortschritt, diese lediglich gegen andere Subkulturen aus zu tauschen. Der Erfolg im Osten ersetzt keinen bundespolitischen Erfolg und nur um den geht es mir, da auf Landesebene wesentliche notwendige Änderungen nicht möglich sind. 15% auf Bundesebene bescheren mehr Einfluss als 30% auf dem Land und mit der beginnenden Beobachtung durch den VS ist die Partei ohnehin erledigt.
Das wird so laufen: Poggenburg und Höcke ziehen weiter Rechtsradikale an. Auch wenn sie es selbst nicht sind, teilen sie die gleiche Sprache. Der VS wird munter mit hören. Es ist ein kurzer Weg, bis dann in geschlossenen Kreisen die ersten Judenwitze kommen, Hitlers Verbrechen relativert werden usw. Der VS wird das auf zeichnen und bei Gelegenheit an die Medien weiter reichen.
Dann ist zum ersten unklar, wer die Gruppe verraten hat, das gibt wieder schönes Misstrauen untereinander. Die Presse wird die AfD-Ost zerreißen und darauf hoffen, das möglichst viel an der Bundespartei hängen bleibt. Die Betroffenen, die diese Aussagen getätigt haben, werden vor der Presse nicht abstreiten können, was sie da zum besten gegeben haben.
Wenn es um Inhalte ginge, könnte man nationale Positionen auch ohne die Sprache aus der Zeit vor 45 vertreten, aber so viel strategische Intelligenz ist der nationalen Plattform offenbar nicht gegeben.

Geändert von Dragus (17.02.2017 um 16:14 Uhr)
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