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Nein, das ist genau die falsche Denke, die ich dir vorhin schon klarmachen wollte.
Du denkst offenbar nur schwarz-weiß.
Es gibt Nichtwähler
- die sich für nichts interessieren,
- die es gut finden, so wie es ist,
- die sich nicht repräsentiert fühlen,
- usw.
Endlos fortsetzbar. Du schmeißt aber alle in einen Topf. Das ist falsch. Genauso wenig wie jeder Nichtwähler automatisch das System billigt, weil er nicht wählt, genauso wenig ist jeder Trump-Wähler, um auf das Strang-Thema zurückzukommen, ein rassistischer Frauenhasser.
Die Leute sind eben nicht alle zu faul und ggf. zu dumm. Das, was du gerade machst, haben die Massenmedien in den USA und auch in Europa nicht nur bei der letzten Präsidentschaftswahl gemacht, sondern das machen die seit Jahren. Genauso tun es die Politiker. Du machst genau das gleiche wie Sigmar Gabriel (Pack), Gauck (Dunkeldeutschland, die Bevölkerung ist das Problem), Medien (Sachsen sind alle Nazis, Trump-Wähler sind alle Rassisten) (natürlich nicht alles wortwörtlich) - nur drehst du es um und münzt es auf Nichtwähler.
So einfach wie du es dir machen willst, ist es eben mitnichten.
Viele Nichtwähler kommen oft aus schwächeren sozialen Verhältnissen, natürlich nicht immer, aber oft. Da kommt einiges zusammen, aber sicherlich nicht die Akzeptanz des Systems und eine Billigung des Systems durch Nichtwählen.
Und wie ich bereits sagte, ist es einfach Kokolores Nichtwähler alle in einen Topf zu werfen. Ganz abgesehen davon haben wir keine Wahlfpflicht, sondern ein Wahlrecht. Und da beginnt nämlich schon die erste Wahl: Wählen oder Nichtwählen. Nichtwählen ist legitim, ob es dir passt oder nicht.
Das einzige was ich den Nichtwählern zugute halten kann ist, das sie sich wohl jetzt durch eine AfD aufgerufen fühlen ihre Stimme abzugeben.
Ich war jahrelang Deiner Meinung, sagte auch das der Anteil der Nichtwähler an der Bevölkerung ein Warnsignal sein sollte für die Parteien. Überlege Dir mal wie hoch die tatsächliche Legitimation einer Bundesregierung ist, die mit sagen wir mal 45% der abgegebenen Stimmen die Wahl gewonnen hat, im Vergleich zur Anzahl der Wahlberechtigten.
Mein Gespür sagt mir, dass Trump nicht einknickt, sondern nur geschickt in die Verhandlungen gehen will.
Es gehört zu einem guten Verhandler, dass man mit maximalen Forderungen anfängt, um sich dann in einer komfortablen 2/3 Position wiederzufinden.
Seit Mitstreiter Giuliani sagte übrigens, dass die Mauer zu Mexiko auf jeden Fall gebaut wird.
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„Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41
Na ja, hier versucht man sich schon wieder an Deutungsversuchen die besser in das eigene Bild passen. Röttgen faselt grade bei Phönix was von jetzt erst recht und Europa muß nun fester zusammenwachsen.
Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.
Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation
Die Mauer muss nicht gebaut werden sondern nur vervollständigt. Und Trump hat nichts zu verlieren, macht er nichts steht er als Schwätzer da, zieht er sein Programm durch hat er wenigstens seine Anhänger befriedigt. Warum sollte er denen Entgegenkommen die ihn nicht gewählt haben?
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