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Wohin die Flüchtlinge in Deutschland ziehen
ganzer Artikel:Die Lasten der Flüchtlingswelle sind extrem unterschiedlich über die deutschen Kommunen verteilt. Rund die Hälfte der Asylsuchenden leben aktuellen Daten zufolge in gerade mal 33 Kreisen – von insgesamt 402. Dabei üben je nach Herkunftsland bestimmte Regionen eine besonders große Anziehungskraft aus, wie aus den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht. Demnach hat sich zum Beispiel jeder fünfte Afghane in Hamburg niedergelassen. Dort ist der Anteil mit 35 Afghanen je 10.000 Einwohner auch am höchsten. Dahinter folgt das hessische Offenbach mit 25. Pakistaner sind vor allem im Rhein-Main-Gebiet überproportional vertreten, gemessen an der Einwohnerzahl am häufigsten im Kreis Groß-Gerau.
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Interessant mal wieder, wie hier Afghanen, Eritreer, Iraker, Iraner, Pakistanis und Somalis wie selbstverständlich als Flüchtlinge dargestellt werden.
In den Medien war schon oft von den sogenannten MUFL (minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge) zu hören. Diese verursachen ein Vielfaches der Kosten eines normalen Asylbewerbers. Die Stadt Dortmund kalkuliert pro MUFL mit jährlichen Kosten von 42.000 Euro, andere Quellen nennen sogar bis zu 60.000 Euro. Eine unvorstellbare Summe. Das sind pro Kopf und Monat sage und schreibe zwischen 3.500 und 5.000 Euro!!!
[Links nur für registrierte Nutzer]Zugleich entscheidet sich bei der Altersfeststellung, ob der Staat deutlich mehr Geld ausgeben muss als für einen durchschnittlichen Flüchtling. Dortmund kalkuliert für jeden unbegleiteten minderjährigen Flüchtling mit jährlichen Kosten in Höhe von 42 000 Euro, wovon die Stadt nach derzeitiger Rechtslage 95 Prozent erstattet bekommt. Durchschnittlich befinden sich die Jugendlichen dreieinhalb Jahre in der Betreuung des Jugendamts.
Bisher gab es nur wenig Informationen darüber, wie viele MUFL sich in Deutschland insgesamt aufhalten. Die Familienministerin von NRW hat nun zum ersten Mal die Zahl von 60.000 genannt. Außerdem kämen jede Woche 2.000 weitere hinzu:
[Links nur für registrierte Nutzer]Mehr als 10 000 Kinder, die ohne ihre Eltern aus ihrer Heimat nach Deutschland geflüchtet sind, haben Nordrhein-Westfalen erreicht. Zu den bundesweit rund 60 000 unbegleiteten Flüchtlingskindern kommen jede Woche 2000 hinzu, wie Landesfamilienministerin Christina Kampmann (SPD) am Freitag im Düsseldorfer Landtag sagte. Die vielen minderjährigen Flüchtlinge hätten sieben Jugendämter in NRW an ihre Belastungsgrenzen gebracht. Denn fast 80 Prozent der Minderjährigen im Land wurden in Dortmund, Köln, Aachen, Bielefeld, Wuppertal, Düsseldorf und Bochum betreut.
Das bedeutet, allein diese 60.000 MUFL verursachen bereits jetzt Kosten zwischen 2,52 und 3,6 Milliarden Euro pro Jahr. Da pro Woche 2.000 weitere MUFL hinzukommen, erhöhen sich diese Ausgaben wöchentlich zwischen 84 und 120 Millionen Euro.
Setzt sich der Zuwachs nur in dieser Größenordnung fort, hätten wir bereits in 12 Monaten 164.000 MUFL zu versorgen. (60.000 + 52 x 2.000). In einem Jahr würden uns also alleine die MUFL bereits zwischen 6,88 und 9,84 Milliarden Euro pro Jahr kosten.
Sollten die Flüchtlingszahlen 2016 weiter ansteigen, wovon ja viele Beobachter ausgehen, werden sich die Ausgaben also noch erheblich erhöhen. Häufig wurden ja schon Überlegungen angestellt, was man mit dem Geld für die Invasoren nicht an anderer Stelle hätte Sinnvolles tun können. Geht man jetzt mal davon aus, dass uns nur die MUFL bis Ende nächsten Jahres fast 10 Milliarden Euro kosten werden, könnte man alleine mit diesem Betrag im nächsten Jahr die Ausgaben im chronisch unterfinanzierten öffentlichen Bildungssektor um 8,3 Prozent erhöhen und damit in die Zukunft unserer Kinder investieren. 2014 betrugen die Ausgaben hier insgesamt 120 Milliarden Euro.
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MUFL zeigen den Deutschen ihre Dankbarkeit:
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Geändert von thabadguy (05.12.2015 um 05:22 Uhr)
Regisseur sagt Inszenierung ab - wegen Flüchtlingshilfe
ganzer Artikel:Der lettische Regisseur Alvis Hermanis hat seine für April 2016 geplante Inszenierung "Russland.Endspiele" nach Dostojewskij, Tolstoi und Gorki am Thalia Theater in Hamburg abgesagt. Nach Angaben des Theaters begründete er den Schritt mit dem humanitären Engagement des Hauses für Flüchtlinge. Damit wolle er nicht in Verbindung gebracht werden.
Die deutsche Begeisterung, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, sei extrem gefährlich für ganz Europa, weil unter ihnen Terroristen seien, sagte Hermanis demnach. Die Anschläge von Paris zeigten, dass wir mitten im Krieg seien. In jedem Krieg müsse man sich für eine Seite entscheiden, er und das Thalia Theater stünden auf entgegengesetzten. Die Zeiten der Political Correctness seien vorbei.
[...]
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[Links nur für registrierte Nutzer]Thalia-Intendant Joachim Lux kommentierte: "Ich bedaure die politische begründete Absage von Alvis Hermanis, den ich als Künstler sehr schätze. Die Absage zeigt über den Einzelfall hinaus aufs Neue, wie tief Europa derzeit gespalten ist." Der Riss sei tief und habe fast alle Länder erfasst. "Dass diese Spaltung auch den Kulturbereich betrifft, ist bedrückend und schockierend. Ich persönlich habe noch nie erlebt, dass Inszenierungen aus politischen Gründen abgesagt worden sind", so der Intendant.
Das Thalia Theater habe sich mehrfach künstlerisch, so Lux weiter, mit der Flüchtlingsfrage auseinandergesetzt. Beispiele seien Nicolas Stemanns "Schutzbefohlene" und Gernot Grünwald Projekt "Ankommen". Darüber hinaus setze sich das Thalia Theater in vielfältiger Weise humanitär ein. "Wir hätten nie für möglich gehalten, dass humanitäres Engagement für Hilfsbedürftige zur Aufkündigung der Zusammenarbeit führen könnte", äußert sich Lux tief enttäuscht. Außerdem verstehe sich das Thalia als "Ort des offenen gesellschaftlichen Diskurses" und gebe in zahlreichen Debatten "dem größtmöglichen politischen Spektrum Raum".
Regisseur Alvis Hermanis
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Eine sehr lobenswerte Entscheidung! Besonders im linksversifften Kulturmilieu!![]()
Geändert von thabadguy (05.12.2015 um 06:32 Uhr)
... man muss dem Leser "die Wahrheit wie einen
nassen Lappen ins Gesicht" klatschen ...
Henri Nannen
Soll das jetzt ein Witz sein? Gefährlich ist es in noch viel mehr Ländern, z.B. in Mexiko, Kolumbien, Südafrika, Jamaika, Guatemala, El Salvador, Honduras, Venezuela usw. oder auch in bestimmten Gegenden in den USA, wie Detroit, Gary, Memphis und Teilen von Los Angeles. Selbst Grönland hat eine höhere Mordrate als Pakistan, weil sich da die Eskimos gerne zusaufen und dann den ein oder anderen Mord begehen. Bekommen die auch alle hier Asyl? Erzähl doch mal was von den Kriegen beispielsweise im Iran und Pakistan. Ein Anrecht auf Asyl in Deutschland haben sie sowie nicht, egal wie die Lage in den Herkunftsländern ist, wegen Durchquerung zahlreicher sicherer Staaten. Da das mittlerweile jeder gerafft haben müsste, gehe ich davon aus, dass du hier nur provozieren bzw. rumtrollen willst.
Geändert von thabadguy (05.12.2015 um 06:54 Uhr)
So beschwert man sich richtig, als BRD-Kartoffel:
Hamburg. Anwohner von geplanten Flüchtlingsunterkünften haben der Politik und den Behörden der Stadt vorgeworfen, ihre berechtigten Sorgen und Einwände zu ignorieren. "Es gibt keine ehrlichen Informationen, oftmals sogar gar keine"[Links nur für registrierte Nutzer]Übereinstimmend machten die Bürgervertreter deutlich, dass sie die Zusammenarbeit mit rechten Gruppierungen ohne Wenn und Aber ablehnten und keine Probleme mit der Unterbringung von Flüchtlingen in ihrer Nachbarschaft hätten. Sie fürchteten aber, dass Integration nicht gelingt, wenn mehrere Tausend Flüchtlinge in einer Großsiedlung konzentriert würden. "Wie soll denn ein syrisches Kind die deutsche Sprache erlernen, wenn es unter 2000 arabischen Menschen lebt?", fragte Simone Presto aus Poppenbüttel.
Jo, Simone aus Poppenbüttel...
Wir haben zwar "kein Problem mit der Unterbringung von Flüchtlingen in der Nachbarschaft", aber dann irgendwie doch ein Problem??
Kein Wunder, dass euch die Büttel nicht ernst nehmen.
Euch gehört es knüppeldick.
Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer.


Es ist ja so das diese nicht abgeschoben werden. Aber gleichzeitig das Recht haben ihre Familien - also die nächsten Angehörigen - nachholen zu lassen. Ich erkenne hier das selbe Handlungsprinzip wie seinerzeit unter Brandt. Der hat den Anwerbestopp auch mit dem Familiennachzug ausgehebelt. Merkel hebelt die Schengen-Grenzen eben mit MUFL aus.
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