
Zitat von
gurkenschorsch
Allein an dem, was du im ersten Satz schreibst, sieht man ja, dass der Staat für die Sicherheit der Bürger nicht mehr garantieren kann. Denn wenn man sagt, dass "nicht alle so sind" oder die "Mehrheit friedlich ist", dann gibt man ja zu, dass es welche gibt, die eben doch "so sind" und eine "Minderheit nicht friedlich ist". Außer einer formalen Überwachung, sofern diese Minderheit überhaupt personentechnisch bekannt ist, passiert dann aber auch gar nichts. Zur Krönung stehen Eindringlingen von Außen, die dieser "Minderheit" angehören, Tür und Tor offen.
Dazu kommt ja noch, dass der Anschlag gleich wieder benutzt wurde, um vor "Rechts" zu warnen. Wir leben in einer von einer verschwulten Ideologie durchtriebenen Gesellschaft, die sich einbildet, durch ihr eigenes Arschkriecher- und Duckmäusertum das Vorbild für die Welt zu sein, in der schlussendlich "Peace, Love and Harmony" für alle gilt. Selbst der mordende Terrorist wird dann entschuldigt, denn am Ende war es zwar er, der gemordet hat, aber wir waren es, die ihn dazu getrieben haben. Da müssen wir uns eben besser um ihn kümmern und ihn liebhaben, piep-piep-piep.
Große Teile der Bevölkerung unseres Landes sind an einer Psychose erkrankt und liegen der falschen Annahme anheim, dass alle Menschen per se gleich wären, was impliziert, dass alle Menschen friedliebend wären. Das ist der größte Unsinn überhaupt.