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Thema: Pleite aufgrund des Mindestlohns

  1. #691
    Der Richtige Benutzerbild von Sven71
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von stuff Beitrag anzeigen
    Was soll man dazu noch sagen ... Der Unternehmer muss nichts zurückgeben, weil er die Angestellten bereits im Voraus bezahlt hat. Die Audi-Ingeneure entwickeln Autos, die in 5 Jahren vom Band laufen, bekommen aber schon heute ihr Gehalt, egal ob sich die Autos dann in der Zukunft verkaufen oder nicht. Der Unternehmer ist nicht nur irgendjemand, der ein paar Schaufeln hinwirft, sondern er investiert sein Kapital und seine Zeit, um vielleicht in der Zukunft einen Gewinn zu machen.
    Da müssen aber schon noch ein paar Steuern drauf, so muss Skorpion, der Arbeit gerne vermeiden möchte, ja verhungern.
    "200 goals isn't a plan. It's a wishlist!"
    Dr. Jordan Peterson zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens



  2. #692
    Tut nur so als ob! Benutzerbild von Intolerist
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Blödsinn! Wegen des Mindestlohns geht kein Unternehmen Pleite. Liegt eher an der Unfähigkeit der Unternehmensführung. 8,50€ die Stunde? Wieviel hat er denn davor gezahlt?

  3. #693
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Ich sprach von der Steuerquote. Die ist entscheidend. Sozialversicherungsbeiträge gehen nicht an den Staat, sondern dienen dem Beitragszahler zum Erwerb von Leistungsansprüchen in der Kranken- und Altersversorgung.
    Die gesetzlichen Sozialversicherungen sind nichts weiter als staatliche Umverteilungsmaschinen, da die Beiträge in keinem Verhältnis zur Leistungshöhe und dem Risiko der Inanspruchnahme stehen.

  4. #694
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von AbsolutRelativEr Beitrag anzeigen
    Blödsinn! Wegen des Mindestlohns geht kein Unternehmen Pleite. Liegt eher an der Unfähigkeit der Unternehmensführung. 8,50€ die Stunde? Wieviel hat er denn davor gezahlt?
    Einfache Dienstleistungen und Industrieprodukte einfacher bis mittlerer Güte können nicht zu Preisen vermarktet werden, die eine von Linken gewünschte Vergütung der einfachen Arbeiter und Angestellten ermöglichen, da ansonsten eine Verlagerung in die Selbsterbringung bzw. nach Südostasien drohen würde.

    Leider sind bestimmte Arbeitnehmer von ihren Qualifikationen her nicht in der Lage, an der Erbringung hochpreisiger Dienstleistungen oder der Produktion hochpreisiger Güter mitzuwirken. Diese werden dann durch Mindestlöhne in prekäre Selbständigkeiten oder in die Langzeitarbeitslosigkeit abgedrängt.

  5. #695
    Tut nur so als ob! Benutzerbild von Intolerist
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Einfache Dienstleistungen und Industrieprodukte einfacher bis mittlerer Güte können nicht zu Preisen vermarktet werden, die eine von Linken gewünschte Vergütung der einfachen Arbeiter und Angestellten ermöglichen, da ansonsten eine Verlagerung in die Selbsterbringung bzw. nach Südostasien drohen würde.

    Leider sind bestimmte Arbeitnehmer von ihren Qualifikationen her nicht in der Lage, an der Erbringung hochpreisiger Dienstleistungen oder der Produktion hochpreisiger Güter mitzuwirken. Diese werden dann durch Mindestlöhne in prekäre Selbständigkeiten oder in die Langzeitarbeitslosigkeit abgedrängt.
    Also wäre es besser die Leute für 2-3€ die Stunde zu beschäftigen? Es gibt keine Arbeit, sei sie auch noch so einfach, die die 8,50€ nicht rechtfertigen.
    Eine Vollzeitstelle mit 8,50€ ergibt Netto knapp. 1100€ was das Existenzminimum ist. Kein gut geführtes Unternehmen hat Probleme diesen zu bezahlen.

  6. #696
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von AbsolutRelativEr Beitrag anzeigen
    Also wäre es besser die Leute für 2-3€ die Stunde zu beschäftigen? Es gibt keine Arbeit, sei sie auch noch so einfach, die die 8,50€ nicht rechtfertigen.
    Eine Vollzeitstelle mit 8,50€ ergibt Netto knapp. 1100€ was das Existenzminimum ist. Kein gut geführtes Unternehmen hat Probleme diesen zu bezahlen.
    Es gibt sogar Menschen, die aufgrund ihrer schweren Behinderung nur etwa 200,- € brutto pro Monat in einer Behindertenwerkstatt verdienen können. Niedriglohn ist nicht zwingend Ausbeutung des Arbeitnehmers.

  7. #697
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Es gibt sogar Menschen, die aufgrund ihrer schweren Behinderung nur etwa 200,- € brutto pro Monat in einer Behindertenwerkstatt verdienen können. Niedriglohn ist nicht zwingend Ausbeutung des Arbeitnehmers.
    Dein Beispiel zieht nicht. Im Knast bekommt man mit Lohnstufe 1 knapp 100€ im Monat.
    Und in beiden Fällen verdienen sich die Arbeitgeber dumm & dämlich. Beides ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit sehr hohen Gewinnen für den Arbeitgeber. Ich finde beides gut aber man kann es nicht als Beispiel nehmen. Wieviel Stundenlohn fändest Du denn passend für eine dieser einfachen Jobs?

  8. #698
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Ich sprach von der Steuerquote. Die ist entscheidend. Sozialversicherungsbeiträge gehen nicht an den Staat, sondern dienen dem Beitragszahler zum Erwerb von Leistungsansprüchen in der Kranken- und Altersversorgung.
    Für einen Arbeitnehmer sinds 51,6%:
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    Und die Zwangsabgaben werden nur zum kleinen Teil zum Erwerb von Leistungsansprüchen verwendet. Bei der Arbeitslosenzwangsabgabe werden hauptsächlich die 118.000 Arbeitsamtsangestellten bezahlt, die hunderttausende Tonnen Papier bewegen. Die Gesundheitsindustrie arbeitet ähnlich, da hat der Versicherte wenig davon, aber die Industrie blüht. Rhön AG - Aktien solltest du kaufen. Die Beiträge für die Rentenkasse werden veruntreut, da wird nichts angespart - ausser bei Beamten. Und die Altersversorgung - reden wir besser nicht davon.

  9. #699
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von AbsolutRelativEr Beitrag anzeigen
    Dein Beispiel zieht nicht. Im Knast bekommt man mit Lohnstufe 1 knapp 100€ im Monat.
    Und in beiden Fällen verdienen sich die Arbeitgeber dumm & dämlich. Beides ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit sehr hohen Gewinnen für den Arbeitgeber. Ich finde beides gut aber man kann es nicht als Beispiel nehmen. Wieviel Stundenlohn fändest Du denn passend für eine dieser einfachen Jobs?
    Bei Schwerbehinderten und Häftlingen ist ein erheblicher Beaufsichtigungsbedarf durch normal bezahlte Sonderpädagogen bzw. Gefängniswärter erforderlich, weil diese ansonsten zu viel Blödsinn machen würden.

  10. #700
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Bei Schwerbehinderten und Häftlingen ist ein erheblicher Beaufsichtigungsbedarf durch normal bezahlte Sonderpädagogen bzw. Gefängniswärter erforderlich, weil diese ansonsten zu viel Blödsinn machen würden.
    Und die müsste man nicht beaufsichtigen, würden sie nicht arbeiten ? Also hätte man dann nicht den finanziellen Aufwand, den man sich dann durch Häftlinge und Behinderte selbst bezahlen lässt ?

    „Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“
    Miloš Zeman, Präsident der Tschechischen Republik seit 2013




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