Der Schutz schwersttraumatisierter Schutzbedürftiger hat stets Vorrang vor
jedem, wie auch immer gearteten,
deutschen Interesse.
Deshalb: Statt zu schimpfen und zu hadern,
Integrationskurse ("Allah für Anfänger";
"Syrische Hochkultur"; "Speisetraditionen unserer Neubürger", ... ausführliche Auflistung aller per 15.10.2015 verfügbaren Kurse per schriftlicher Anfrage), speziell für Deutsche,
besuchen. Die Erlöse kommen zu 50 % der Demokratischen Flüchtlingshilfe, und zu 50 % der Christlich Dämonkratischen Union, zugute.
Früher: Fakten
Heute: Fuck them!
Jeder (na gut, fast jeder) kennt die Geschichte mit dem Brecht-Gedicht nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953:
Nach dem Aufstand des 17. Juni /
Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands /
In der Stalinallee Flugblätter verteilen /
Auf denen zu lesen war, daß das Volk /
Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe /
Und es nur durch verdoppelte Arbeit /
Zurückerobern könne. Wäre es da /
Nicht doch einfacher, die Regierung /
Löste das Volk auf und /
Wählte ein anderes?
Die gelernte DDR-Bürgerin und FDJ-Göre A. Merkel hat da wohl gut aufgepaßt. Offene Grenzen für alle Mühseligen und Beladenen des Planeten - da macht Merkel nur das, wozu Brecht einst riet. Sie sucht sich ein neues Volk, das alte ist zu aufmüpfig.
"Die beiden Gelehrten Gabundus und Terentius diskutierten 14 Tage und 14 Nächte lang
über den Vokativ von Ego. Am Ende griffen sie zu den Waffen."
Umberto Eco
(Fettung durch mich, JD)
Angesichts der Komplexität der Thematik und da ich - zumindest in diesem Forum - sehr spät in die Diskussion einsteige, weiß ich nicht, wo ich anfangen soll. Ich probier's trotzdem mal:
Der Kaiser ist nackt. Es ist nicht so, als würde ich mir keine Gedanken darüber machen, was denn die Konsequenzen von Merkels Politik sind, aber ich habe den Eindruck, daß ich mich in einem Tollhaus befinde (nein, kein Seitenhieb auf dieses Forum!) und eine vernunftgeleitete Diskussion weder stattfindet, noch erwünscht ist.
Ich frage mich auch immer, woher die Behauptung kommt, Deutschland (oder die Deutschen) wäre reich. Bund, Länder und Gemeinden haben zusammen gute 2.100.000.000.000 Euro Schulden und als in der Bundespublik gehört oft schon zu den reichsten 10 Prozent, wer [Links nur für registrierte Nutzer].
Irgendwie resignierend muß ich - für mich - feststellen, daß in Deutschland momentan kein Staat zu machen ist: Dieser besteht, wie wir seit Georg Jellineks Drei-Elemente-Lehre wissen aus Staatsgebiet, Staatsgewalt und Staatsvolk. Abgesehen davon, daß die Verwendung des letzten Terminus heutzutage vermutlich bereits als irgendwie rechts gilt, muß die Staatsgewalt selbstverständlich in der Lage sein, sowohl das Staatsgebiet zu schützen als auch auf diesem die Geltung des Rechts durchzusetzen. Frau Merkel sagt dazu "Sie können die Grenze nicht schließen.". Wirklich? Das wäre geradezu beängstigend. Sollte der Staat wirklich nicht (mehr) in der Lage sein, zu kontrollieren, wer auf sein Staatsgebiet einreist und gar nicht mehr wollen, käme das einer Selbstaufgabe gleich.
Da ich in erster Linie eine Verantwortung für meine Familie und mich selbst trage, muß ich eben privat gucken, daß ich meine Schäfchen ins Trockene bringe, so asozial das klingen mag. Denn eins sollte klar sein: Man kann einen Sozialstaat haben, wie wir ihn in der Bundesrepublik kennen oder man kann offene Grenzen haben, aber nicht beides gleichtzeitig (Für diejenigen, die es interessiert, dieses in letzter Zeit populäre Zitate von Milton Friedman konnte ich so in keiner direkten Quelle finden (was nicht heißt, das es falsch ist; ich bin kein Experte für Friedman); folgendes Video kommt dem Zitat allerdings nahe).
Und natürlich werden die Armen die Auswirkungen der Krise zuerst und am härtesten zu spüren bekommen, denn es gilt immer, daß die Reichen dort wohnen, wo sie wollen und die Armen dort, wo sie müssen. Perspektivisch wird es zwanzig Jahren eben darauf ankommen, auf welcher Seite des Zauns der Gated Community man lebt. Und nein, man muß diese Entwicklung nicht begrüßen, um sie kommen zu sehen.
(Fettung durch mich, JD)
Ebenfalls richtig.
Bringt man obiges Zitat in heutigem Kontext, muß man sich schnell des Vorwurfs erwehren, "die Rechten" argumentativ zu munitionieren. Und das geht natürlich gar nicht. Die merkelsche Politik ist eben alternativlos.
Es fängt schon damit an, daß es m.E. keinen neutralen Begriff für die zahlreichen Menschen gibt, die zu uns kommen. Der positiv konnotierte Flüchtlingsbegriff (der ein Non-Refoulment impliziert) ist in der Genger Flüchtlingskonvention definiert, die eine abschließende Liste von Fluchtgründen auflistet. Es sind zahlreiche Flüchtlinge unter den oben genannten Menschen, aber es ist keineswegs jeder dieser Menschen ein Flüchtling. Wird der Flüchtlingsbegriff derartig beliebig ausgedeht, muß man auch Boris Becker darunter fassen: auch er strebte in Monaco lediglich ein besseres Leben an (und reiste legal ein). Allein diese - notwendige - Unterscheidung zu treffen, wer als Asylberechtigter bleiben darf und wer nicht (und dann bei einem Nichtnachkommen seiner Ausreisepflicht abzuschieben ist), ist nicht erwünscht: "Wir schaffen das".
Was mich ebenfalls ärgert, ist, daß die berechtigte Kritik an der aktuellen Politik durch Gewalt und dümmliche KZ-Parolen diskreditiert wird.
Es ist ingesamt einfach ein Trauerspiel...
P.S.
Möglicherweise der Beginn einer neuen Biedermeierzeit. Ich zumindest sehe um mich herum durchaus eine Flucht ins Private.
Nichts weiter als common sense.
Jeder der nur etwas Geschichte liest , weiss dass Staaten und deren Regierungen ,immer nur im eigenen Interesse handeln.
Im vorliegenden Fall unternimmt ein Staat etwas
von dem er genau weiss und wissen muss, dass sein Handeln schaedlich ist,.
und ist unfaehig sich dagegen zu wehren
Und das ist nicht das erste Mal...![]()


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