Teilen ist das neue Haben.

Das klingt zwar schön, aber die betroffenen Arbeitsplätze müssen auch soviel Wertschöpfung erzielen, dass sich ihr langfristiger Erhalt für den Arbeitgeber lohnt. Ansonsten wird man die Normalverdiener wegen der zusätzlichen Langzeitarbeitslosen so stark belasten müssen, dass diese kein Interesse mehr daran haben, weiterhin erwerbstätig zu bleiben.
Innerhalb eines Hochtechnologiebetriebs mag es vielleicht noch möglich sein, eine unauffällige betriebsinterne Umverteilung von den Fachkräften und den Eigenkapitalstellern zugunsten der wenigen Geringqualifizierten einzurichten. Dort aber, wo geringqualifizierte Arbeitnehmer für einen geringqualifizierten Arbeitgeber tätig sind (z.B. Kiosk oder Imbiss), wird dies nicht möglich sein.


Das Dilemma ist, je mehr man umverteilt, desto kleiner wird der volkswirtschaftliche Kuchen, da die Umverteilung die finanziellen Leistungsanreize verringert.
Und der Umverteilungs- und Unterdrückungsapparat hat kein Interesse, genauso schäbig zu leben, wie der kleine Arbeiter.
Zum Schluss hat man dann wieder Ungleichheit, aber auf niedrigerem Niveau.
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