... immer lustig, wenn solche Phrasen aus genau der politischen Ecke kommen, die für die Schere zwischen brutto und netto hauptverantwortlich ist. Von anderen hochpreisige Geschäftsmodelle zu fordern, damit man davon fiskalisch absahnen kann, ist - yep- ausbeuterisch.
... und noch lustiger wird es, wenn Lebensmittelproduzenten im Interesse hochnotgerechter Löhne die Preise nach oben schrauben: Dann ist das tolle Geschäftsmodell recht fix "sozial ungerecht", weil die Lebenshaltungskosten für die armen Armen steigen. Also wieder runter mit den Preisen, das Geld für die geilen Löhne fällt dann eben vom Himmel.
Wenn leistungslose Genossen über Markt reden und ihn regulieren wollen, sind Eigentum und Freiheit der Bürger in Gefahr. Jedesmal.
"200 goals isn't a plan. It's a wishlist!"
Dr. Jordan Peterson zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens
Peine liegt in Niedersachsen, hier geht es nicht um einen Ostbetrieb. Diese Scheissfirma wird nichts als Kuffnucken beschäftigt haben, Deutsche arbeiten hier nicht zu solchen Hungerlöhnen. Daher kein Mitleid, zudem das mit dem Mindestlohn eh eine Ausrede ist, die Butze wäre sicher auch so pleite gegangen.
Es gibt kein Recht auf ein Leben in Luxus. Wer nur nach Anleitung Holzteile zusammenkleben kann und schon in Schwierigkeiten gerät, wenn krankenvertretungsweise mal die Beine des Nußknackers anstelle der Arme zusammenzufügen sind, kann eben keine Managergehälter erwarten. Und wer glaubt, solche Erzeugnisse höherpreisiger verkaufen zu können, darf das gerne versuchen.
Klar, erklären wir eben das Geschäftsmodell für gescheitert, weil damit keine Knete zu machen ist. Dann bekommen die Mitarbeiter keine EUR 1000.- mehr, sondern nüscht. Besser so? Ja?
"200 goals isn't a plan. It's a wishlist!"
Dr. Jordan Peterson zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens
In den meisten Ländern Europas gibt es gesetzliche Mindestlöhne. Sind Holland oder England etwa sozialistisch regierte Staaten?
Wer in einer Gegend wie Peine pleite geht weil er keine 8,50 zahlen kann und auch zu doof ist rechtzeitig die Produktion zu verlagern hat es verdient pleite zu gehen. Bei wirklich einfachen Tätigkeiten kann man übrigens auch mit Behindertenwerkstätten oder Justizvollzugsanstalten zusammenarbeiten. Für Knastbrüder und Behinderte gibts keinen Mindestlohn. Offenbar war diese Firma auch dazu zu blöd.
Eindeutig: Ja! Der Arbeiter bekommt zwar den Dreckslohn nicht mehr, muss aber auch seinerseits keine Anstrengung und Lebenszeit mehr in die Herstellung von Nussknackern investieren. Was für ihn letztlich nur positiv ist, wenn der Erlös aus dieser Investition lediglich in einem Dreckslohn besteht. Ich bin sicher, dass jeder dieser Leute mit seiner Lebenszeit was für ihn persönlich Besseres anfangen kann.![]()
Teilen ist das neue Haben.
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