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Thema: Pleite aufgrund des Mindestlohns

  1. #271
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von hephland Beitrag anzeigen
    wer nur am markt bestehen kann, wenn er ausbeuterischste hungerlöhne zahlt, der hat offenbar kein geschäftsmodell, um den ist es nicht schade.
    Die dort ehemals Angestellten werden sicher alle eine Arbeit finden die viel besser bezahlt ist.
    Für eine Trennung von Kulturen und Religionen.

  2. #272
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von schastar Beitrag anzeigen
    Die dort ehemals Angestellten werden sicher alle eine Arbeit finden die viel besser bezahlt ist.
    Oder sie werden von der Gemeinschaft versorgt.
    Teilen ist das neue Haben.

  3. #273
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von stuff Beitrag anzeigen
    Wie immer bewirken die Maßnahmen der Linken genau das Gegenteil von dem, was versprochen wurde. Der Mindestlohn trifft die Schwächsten am meisten. Diejenigen, die ihre Arbeit nur für weniger als 8,50€ verkaufen können, sind jetzt arbeitslos und der Einstieg in den Arbeitsmarkt wird ihnen verwehrt. Leute ohne Bildung und ohne Arbeitserfahrung sind jetzt abhängig vom Staat. Super! Bin mal auf die nächsten Jahre gespannt, wenn die ganzen Ausnahmen auslaufen.

    Die Rufe für die Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge kommt einer Bankrotterklärung gleich.
    Die übliche dumme Masche, die Schwachen gegen die Schwächeren auszuspielen.
    Teilen ist das neue Haben.

  4. #274
    doch nicht Benutzerbild von stuff
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Die übliche dumme Masche, die Schwachen gegen die Schwächeren auszuspielen.
    Ein Ausländer ohne Schulabschluss, der nicht richtig Deutsch spricht und vorher für 6,50 € arbeiten konnte, muss jetzt mit besser Ausgebildeten um die 8,50 € konkurrieren. Fair.

  5. #275
    Aluhut Akbar Benutzerbild von Liberalist
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Die übliche dumme Masche, die Schwachen gegen die Schwächeren auszuspielen.
    Welche die Linken ja perfektioniert haben.
    Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dafür gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen. (Murray Rothbard) Man kann entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben, beides zusammen geht nicht. (Milton Friedman) Das Optimum an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren. (Roland Baader)

  6. #276
    Mitglied Benutzerbild von RobinderHut
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von stuff Beitrag anzeigen
    Leute ohne Bildung und ohne Arbeitserfahrung sind jetzt abhängig vom Staat. Super! Bin mal auf die nächsten Jahre gespannt, wenn die ganzen Ausnahmen auslaufen.
    Bitte nicht vergessen, diese Leute waren so oder so abhängig vom Staat. Oder meinst du, der Weihnachtsmann hat denen das HartzIV-Niveau aufgestockt?
    War kurze Zeit in meinem Leben ebenfalls in so einer Lage, war zum Glück nicht lange, aber trotz Vollzeitarbeit mußt du trotzdem zu den Behörden, deine soundsovielen Bewerbungen schreiben, deine xx vom A-Amt vorgeschlagenen Vorstellungsgespräche absolvieren und regelmäßig zum Jobvermittler hin, um zu erklären, warum du immer noch keinen Zweit-Job hast oder nicht schon einen ganz neuen gefunden hast, um aus HartzIV rauszukommen. Als wenn man sowas absichtlich machen würde ...

    In der Situation hat man nicht nur einen scheiß Job, sondern muß sich zusätzlich weiterhin mit HartzIV rumärgern. Fand ich persönlich absolut schlecht die ganze Geschichte. Man fühlt sich noch dafür bestraft bzw. abgewertet, daß man arbeitet.

    Das Ganze hat auch mit Mindestlohn nichts zu tun, sonder mit Export-/Import- Politik. Wer auf dem Ami-Markt mit den Asiaten konkurrieren will, sollte sich keinen Produktionsstandort suchen, der für hohe Lohnnebenkosten bekannt ist.


    PS: Und laßt mal den scheiß mit Rechts und Links hier, dafür ist das Thema (meiner Meinung nach) viel zu wichtig.

  7. #277
    doch nicht Benutzerbild von stuff
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von RobinderHut Beitrag anzeigen
    Bitte nicht vergessen, diese Leute waren so oder so abhängig vom Staat. Oder meinst du, der Weihnachtsmann hat denen das HartzIV-Niveau aufgestockt?
    War kurze Zeit in meinem Leben ebenfalls in so einer Lage, war zum Glück nicht lange, aber trotz Vollzeitarbeit mußt du trotzdem zu den Behörden, deine soundsovielen Bewerbungen schreiben, deine xx vom A-Amt vorgeschlagenen Vorstellungsgespräche absolvieren und regelmäßig zum Jobvermittler hin, um zu erklären, warum du immer noch keinen Zweit-Job hast oder nicht schon einen ganz neuen gefunden hast, um aus HartzIV rauszukommen. Als wenn man sowas absichtlich machen würde ...

    In der Situation hat man nicht nur einen scheiß Job, sondern muß sich zusätzlich weiterhin mit HartzIV rumärgern. Fand ich persönlich absolut schlecht die ganze Geschichte. Man fühlt sich noch dafür bestraft bzw. abgewertet, daß man arbeitet.

    Das Ganze hat auch mit Mindestlohn nichts zu tun, sonder mit Export-/Import- Politik. Wer auf dem Ami-Markt mit den Asiaten konkurrieren will, sollte sich keinen Produktionsstandort suchen, der für hohe Lohnnebenkosten bekannt ist.


    PS: Und laßt mal den scheiß mit Rechts und Links hier, dafür ist das Thema (meiner Meinung nach) viel zu wichtig.
    Vielleicht waren die auch schon vorher (weniger) abhängig vom Staat, aber da konnten sie wenigstens ins Berufsleben einsteigen. Wie will man Berufserfahrung sammeln, um vielleich später einen besseren Arbeitsplatz zu bekommen, wenn man dazu gesetzlich nicht in der Lage ist?

    Natürlich werden in Deutschland durch die hohen Lohnnebenkosten, Mindestlohn, Reglementierungen, Steuern usw. Arbeitsplätze vernichtet. Der Preis für Arbeitskraft geht nach oben und die Nachfrage nach unten. Die Lösung ist aber nicht, dass wir alle nach Asien auswandern, sondern, dass diese Staatseingriffe in den Markt in Deutschland zurückgenommen werden.

  8. #278
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Muninn Beitrag anzeigen
    Warum soll das Sozialamt also eine Firma Stütze zahlen nur weil diese Firma so unrentabel ist, daß sie keine vernünftigen Löhne zahlen kann?
    Da geringverdienende Arbeitnehmer z.T. über Unterhaltsleistungen von Angehörigen und Vermögen verfügen, sind diese nicht zwangsläufig Bezieher von ergänzendem ALG II.

    Ergänzendes ALG II wird anders als ein Eingliederungszuschuss nicht an Unternehmen, sondern an bedürftige Erwerbstätige gezahlt.

    Es ist davon auszugehen, dass die dort freiwillig tätigen Arbeitnehmer nicht vor Ort die Möglichkeit haben, in ein Unternehmen zu wechseln, dass ihnen "vernünftige Löhne" zahlt. Kein Arbeitnehmer, der nicht über eine geistige Behinderung verfügt, bleibt auf Dauer bei seinem Arbeitgeber, obwohl er über bessere Möglichkeiten verfügt.

  9. #279
    Mitglied Benutzerbild von Dr Mittendrin
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Die übliche dumme Masche, die Schwachen gegen die Schwächeren auszuspielen.
    Du willst ja 10 Millionen Schwächere hier gegen 1 Milliarde noch Schwächere ausspielen. Nur zu bei deinem Wahnsinn.

    Am Ende leben dann gerecht verteilt 1010.000.000 in Zelten und in Pappkartons.
    Heutige Mittelschicht die arbeitet die steckst du dann in Kasernen, mit 4 Betten im Zimmer.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  10. #280
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
    Also ganz ehrlich, Schuld ist nicht der Mindestlohn!

    Schuld ist der Wirtschaftsmarkt mit Globalisierung, in dem die Zölle entfallen und es deutlich billiger aus dem Ausland das Produkt zu kaufen. Damit deutsche Unternehmen konkurrenzfähig bleiben müssen sie runter mit dem Preis, meistens halt mit den Löhnen.
    Ausgetragen wird das System auf dem Rücken des produktiven Volkes, der mit Hungerlöhnen abgespeist wird.

    Das ist ein Teufelskreislauf. Wenn ich z.B. den besagten Nussknacker welcher in China hergestellt wird für 2,49 € kaufen kann, der Nussknacker der hier hergestellt wird für 3,50 € kaufen muss, nehmen die Verbraucher den billigeren.

    Ergo geht das Unternehmen so oder so pleite. Entweder wegen zu wenig Absatz oder wegen keinem Gewinn.

    Das ganze Konstrukt "Globale Marktwirtschaft" wie es in der kapitalistischen Gesellschaft praktiziert wird, dient nicht der Mehrheit der Menschen, sondern nur der Finanzelite und den Mächtigen (allen voran - Banken)

    Handelsabkommen waren füher:

    Man produziert im eigenen Land Sachen, vorrangig für den Eigenverbrauch, den Überschuß verkauft (tauscht) man, mit Sachen, die im eigenen Land nicht produziert werden (dasselbe gilt für nicht produzierende Waren, wie z.B. Lebensmittel).
    z.B. man erntet in D 500 k Äpfel, die man der eigenen Bevölkerung zu einem angenehmen Preis (man beachte das Pro-Kopf-einkommen der Nation) zur Verfügung stellt. Ca. 300 k Äpfel werden im Land benötigt (wieder auf Pro-Kopf gerechnet), denn Rest (200 k) kann man diese mit beispielsweise Zitronen tauschen.
    Der Umrechnungskurs richtet sich nach Angebot/Nachfrage, d.h. einmal gibt's evtl. 2 Zitronen für 1 Apfel oder umgekehrt

    (ich weiß, ist vielleicht ein blödes Beispiel)

    Dasselbe ist mit der Produktion im allgemeinen:

    Wenn es keine Zölle oder sog. Schutzzölle gibt, zerstört man die Produktivität eines Landes und auch seine Wirtschaft.

    Wieder ein do... Beispiel:

    Wenn ich einen Stoff in Bangladesch billiger einkaufen kann (trotz Transportkosten) als ich ihn im eigenen Land produziere, wird man

    als Unternehmer: die Fertigung ins Ausland verlegen
    als Verbraucher: den aus dem Ausland angebotenen eher kaufen

    Ergo Deutschland wie auch alle anderen Länder, machen sich selbst kaputt (je höher der vorige Standard, desto größer der Verlust dieses).
    weniger Wirtschaft - weniger Staatseinnahmen - weniger Sozialwesen - weniger Mittelschicht
    im Gegenzug
    mehr Reiche und Großunternehmer - mehr Armut

    Das anglo-amerikanische Wirtschaftsystem mit allen Sparten (Spekulationen, Verflechtung Geschäfts- mit Investmentbank, Derivaten, Zertifikaten etc) dient dazu einigen Wenigen zu Gute zu kommen zu Lasten der vielen anderen
    Die Chinesen sind nicht mehr die dummen Reisbauern hinterm Eisernen Vorhang, sondern haben große Teil der weltweiten Produktion von Industriegütern niedriger und mittlerer Qualität übernommen. Das hat dazu geführt, dass die "einfachen" Industriearbeitsplätze in westlichen Ländern verschwunden oder nur mit massiven Lohneinbußen der Beschäftigten gehalten werden konnten.

    Langfristig droht, dass der gutgebildete Nachwuchs in China auch die Produktion hochqualitativer Güter übernimmt und in den westlichen Gesellschaften, die in großer Zahl ungebildete Einwanderer aufgenommen haben, die Billigprodukte zu niedrigen Löhnen gefertigt werden.

    Das Mindestlohngesetz ist der Kampf gegen ein Symptom. Werden erträgliche Löhne für Hilfsarbeiter gewünscht, muss das Angebot dieser durch die Abwehr bzw. Rückschiebung von geringqualifizierten Zuwanderern und Verbesserung der Bildungserfolge im Schulsystem verkleinert werden.

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