Übrigens, ich hatte es hier schon verlinkt, bestätigt Sinn gerade zwanglos eine der Kernaussagen eines tatsächlich "linken" Flugblatts.
Nicht Deutschland braucht Einwanderer,
sondern das Kapital braucht Lohndrücker!
Ein Land mit Arbeitslosen »braucht« keine Einwanderer, schon gar nicht »zur Sicherung der Renten«. (Denn Renten und Arbeitslosengeld werden aus demselben Topf gezahlt - diesen Gedanken versuchen Presse und Lehrer verbissen aus den Köpfen zu scheuchen, aber er ist nun einmal nur zu unterdrücken, nicht wegzureden.) Einwanderer müssen nicht geboren werden, sie sind schon erwachsen - sollten »wir« sie wirklich einmal brauchen, weil es, wie z. B. in den ersten 20 Jahren der Nachkriegszeit, keine Arbeitslosen mehr gibt, dann können wir sie immer noch von einem Tag auf den anderen herbeiholen - in den Startlöchern stehen arme Teufel genug. Und »unterbesiedelt« ist Deutschland wahrhaftig nicht - es wird sogar immer noch gebaut, Straßen und Häuser. »Hier betoniert die BRD den letzten Quadratmeter derselben« hieß einmal eine Karikatur aus grüner Vorzeit - wie war das noch einmal mit der Umwelt?! (Oder dem Angriffskrieg, ja sogar allzu schrill idealistisch, gar jedem Krieg ganz allgemein? Hm?!? - Hm.)
Nicht »Deutschland« braucht Einwanderer, sondern das Kapital braucht indische Löhne, braucht indisches Lohn- und Lebensniveau. Denn es ist viel teurer, mit den Fabriken zu der Armut zu gehen - Kapitalflucht nennt sich das, Kapitalexport nennen es die Täter, teuer ist es immer, und gemacht wird es schon lange, sonst wären gar nicht genug Inder, Asiaten, öllose Araber, Philippos etc. als einsatzfähige Streikbrecher ausgebildet - , als die Armut in die schon bestehenden, aus historischen Gründen gerade in Europa konzentriert bestehenden und kapitalbindenden Produktionsstätten zu holen; Menschen, besonders arme Menschen, sind wesentlich billiger zu transportieren als z. B. die Farbwerke Hoechst.
Das Kapital will seine teuren Fabriken, Gelände usw. deshalb auch in Europa weiternutzen, sogar in dem bislang etwas teuren, aber dafür mit dem besten Straßensystem ausgestatteten Deutschland - aber zu indischen Löhnen und Arbeitszeiten, ganz wie vor der Arbeiterbewegung. Darum läßt es die Presse - wem gehört sie? und wer kontrolliert den Staat über sein Parteienkartell, den Staat, der seinerseits die Glotzen kontrolliert? - ein Propagandaunisono erschallen, daß der arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Deutsche, Franzose usw. schier vor Mitleid mit den internationalen Konzernen zerfließen muß, wenn er seinen bisherigen Lohn oder gar als Arbeitsloser - sooo qualifiziert sind die Inder auch wieder nicht, wie war das mit der Anerkennung ausländischer Studienabschlüsse?!? (aber arbeitswütig und billig, sie kennen am besten die ökonomische Faust im Nacken!) - bei angeblichem Arbeitskräftemangel wieder Arbeitund Lohn haben will. Da muß die Presse ganz schön herumbetulichen und herumwichsen (keine Angst, sie tut es, sie gehört selber Großkapitalisten und vor allem: sie lebt von Anzeigen, nicht vom Verkauf).
(...)
Die Krankenversicherung habt Ihr Euch schon weitgehend nehmen lassen, kein Geschwätz war Euch zu blöd (z. B. hat es nie eine »Kostenexplosion« gegeben, oder es gab sie symmetrisch überall); das an Euch »eingesparte« Geld hat sich längst in Gewinne der Versicherungsgesellschaften verwandelt, genauso, wie Ihr zwar in den letzten zehn Jahren verarmt seid, die Gewinne der Kapitalgesellschaften jedoch, rechnen kann man ja, symmetrisch gestiegen sind (daher übrigens der gleichzeitige, inzwischen freilich überhitzte Aktienboom). Wollt Ihr Euch feige wie bisher auch noch die Arbeitsplätze und/oder die Hälfte der Löhne (und Renten natürlich!!!) nehmen lassen? Dabei müßt Ihr gar keine heroischen Taten vollbringen, selbst mit dem Bleistift könnt Ihr wirksam gegen Eure Entrechtung und Verarmung kämpfen - kreuzt bei Wahlen nie Kartellparteien an, sondern immer nur, was die Presse haßt! Je mehr sie schäumt und zähneknirschend klügelt, um so richtiger habt Ihr gehandelt - zu Euren Gunsten statt denen der Plünderer - und umgekehrt.
Welche Wege gibt es aus der Lohndrückerei? - Da ist zunächst einmal die EINHALTUNG DER GELTENDEN GESETZE gegen Einwanderung, Anerkennung billigerer Studienabschlüsse usw. Für diesen Weg, einen rein defensiven Weg, steht die sog. »Neue Rechte«, und weil sie allein dadurch dem Kapital schadet und der Arbeiterklasse nützt, wird sie von der Presse schäumend gehetzt und von der Justiz aufs schändlichste und gesetzeswidrigste gejagt (wie war das nochmal mit der freien Meinungsäußerung?!), während gegen sie wütende Pogromisten, alles spätere Erben oder aufstiegsgeile Anschleimer, die extremen Hätschelchen von Justiz und Presse sind, von Sachbeschädigung bis Körperverletzung straffrei.
http://www.bund-gegen-anpassung.com/flugblatt/lohndruecker.htm
Man beachte das Datum - April 2000. Es gibt nichts Neues unter der Sonne, nur jetzt wurden die richtig großen Schleusen geöffnet, nach Gastarbeitern, Spätaussiedlern und "Freizügigkeit" im Sinne der EU.



Mit Zitat antworten








volksverdummung presents by Liz & Hilde


