Zitat Zitat von umananda Beitrag anzeigen
In keinem Land Europas ist "Refugees Welcome" so beliebt wie in Deutschland, das zeigt schon die Twitter-Statistik ... man empfängt sie mit Applaus, bewirtet sie mit vollen Einkaufssackerln. Die Deutschen sind zu ihnen fürsorglicher als zu ihren eigenen Alten, die in Altenspitälern ziemlich alleingelassen werden. Doch weshalb ist gerade Deutschland gegenüber Flüchtlingen so offen, dass sich der Rest der Welt vor Verwunderung die Augen reibt? Vielleicht liegt es ja daran, dass in Deutschland nach wie vor ein kollektives schlechtes Gewissen herrscht. Jetzt kann Deutschland endlich der Welt zeigen, dass es sich grundlegend verändert hat ... eigentlich sollte sich ganz Deutschland auf die psychoanalytische Couch legen, anstatt Millionen Flüchtlinge zu liebkosen.

Servus umananda
Der klassische Gutmensch tut ja nichts Gutes um der Sache willen, sondern weil er sich selbst dadurch gut fühlt. Das ist der kollektive Antrieb, der hier vorherrscht. Man kann sich endlich mal wieder so richtig gut fühlen im Glauben, eine gute Tat vollbracht zu haben. Wann bekommt man diese Gelegenheit schon?

Dazu kommt die zweischneidige Tatsache, dass der Deutsche ein Sozialromantiker erster Güte ist. In diesen sozialromantischen Luftschlössern verliert er jeglichen Sinn für die Realität. Nicht nur im Volk, auch in der Politik, wie die ganze Welt kopfschüttelnd feststellen muss.

Ein weiteres Resultat linker Erziehung führt dazu, dass die Deutschen sich dafür schämen, reicher zu sein als andere. Sie sind nicht mehr stolz auf ihre wirtschaftlichen Leistungen, sondern fühlen sich im Gegenteil verpflichtet, ihren Reichtum mit den Bedürftigen zu teilen. Wenn man lange genug mit so einer Person diskutiert, kommt irgendwann das Argument, als Deutscher/Europäer habe man in der Vergangenheit die armen Länder dieser Welt ausgebeutet und sich bereichert, weswegen es nur gerecht sei, den Menschen jetzt zu helfen. Bei solchen Leuten ist Hopfen und Malz verloren.