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Ex septentrione lux
Das was man als Zivilisation und Kultur bezeichnet konnte sich in
Europa erst durch Einfluss des Islams herausbilden. Dabei lagen
die Hotspots z.B. in Toledo wo die Werke von Gelehrten aus den
Laendern des Islams uebersetzt und in Europae verbreitet wurden.
Eine aehnlicher Hotspot von Wissenstransfer durch Gelehrte des
Islams lag in Zentralasien. In Bezug auf Philosophie, Mathematik
und Astronomie war der Islam ein Schmelztigel und der Ursprung
jeglicher zivilisatorischer Entwicklung.
Ohne den Einfluss des Islams haetten die Voelker im Westen noch
einige Jahrhunderte laenger wie Affen auf den Baeumen gehockt
und sich gegenseitig die Finger in den Hintern gesteckt! Haha!
Der Einfluss des Islam auf das europäische Mittelalter
(Auszuege)
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Über fünf Jahrhunderte hindurch – genauer gesagt vom 8. bis zum 13. Jahrhundert – war die Geschichte der Weltzivilisation die Geschichte des Islam. In dieser entscheidenden Zeitperiode befähigte das Zusammentreffen mit der islamischen Zivilisation Europa dazu, seine Fähigkeiten in allen wissenschaftlichen Bereichen, speziell in Philosophie, Medizin, Astronomie, Chemie, Mathematik und angewandte Mechanik zu entwickeln. Eine große Errungenschaft der muslimischen Gelehrten im Mittelalter war es, die Schätze der antiken griechischen Philosophie und Wissenschaft für die Nachwelt zu bewahren.
Mathematik im Allgemeinen nimmt man an, dass die Zahlen 1-9 und später auch die 0 aus Indien kamen. Ein 2006 erschienenes Buch von Latfi Mahmud Abd al-Haliim mit dem Titel „Ursprung der arabischen Ziffern“ beweist, dass arabische Händler, die Ziffern nach Indien gebracht haben, auch die Null, in Arabisch Zifr, wurde erst von den Araber genutzt. Das Wort Zifr auf Arabisch bedeutet „Nichts habend“- Nun, ich denke, die Forschungen werden weitergehen.
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Astronomie Sura 6, Vers 96/97 Sura Al-An’am
„Er ist es, Der die Morgendämmerung aufbrechen lässt, und Er macht die Nacht zum Ausruhen und die Sonne und den Mond zur Berechnung (der Zeit). Dies alles ist die Planung des Allmächtigen, Allwissenden. 96). Und Er ist es, Der die Sterne für euch gemacht hat, damit ihr den Weg in der Finsternis zu Lande und auf dem Meer findet. So legen Wir die Zeichen dar für ein Volk, das zu erkennen vermag.“ 97)
Während das christliche Europa noch das geozentrische Weltbild vertrat, welches die Erde als Weltmittelpunkt darstellt, wussten die Muslime aufgrund der Aussage im Koran, dass jeder Planet seine Laufbahn hat. Durch Beobachtung und exakte Forschung wurde die islamische Himmelskunde für Jahrhunderte zur führenden Astronomie der Welt. Die Muslime entwickelten die verschiedensten und zudem genauesten Beobachtungs- und Messgeräte und Sternenkarten. Zu den berühmtesten Astronomen seiner Zeit gehörte Mohammad Ibn Jabir Al-Battani genannt Albatenius, (877-918). Er widerlegte das ptolemäische Dogma des Heliozentrismus, lange vor Kopernikus. Er berechnete die Planetenbahnen sehr genau . Sein größter Verdienst ist sein Werk über die sphärische Trigonometrie, in der er als erster statt der Sehen den Sinus gebrauchte.
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Es gab keine wissenschaftlichen Bereiche, in denen die Menschen unter islamischer Herrschaft nicht vordrangen.
Jabir ibn Haiyyan (Geber) ist bekannt geworden als Vater der Chemie, er lebte in Kufa und starb 803 n. Chr. Er experimentierte mit verschiedenen chemischen Verfahren, die in meinen Ohren sehr modern klingen: z. B. die Entwicklung von Rostschutzmitteln, Beschriftung von Gold und Leder, Verwendung von Magnesiumdioxyd bei der Glasherstellung, wasserfeste Lackierung von Kleidung. Viele seiner Ausdrücke sind in allen wichtigen Sprachen verbreitet.
Al-Hasan Ibn al-Haitam (965- 1040, latein. Alhazen) forschte in der Physik und Optik. Er entdeckte die Gesetze der Lichtbrechung und untersuchte die Spektralfarben des Lichts, entwickelte physikalische Theorien zu Schatten, dem Regenbogen. Auf seinem Werk Opticea thesaurus gründet alle Optik. Er experimentierte mit einer Art Lochkamera, dem Urmodell der Photographie.
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Medizin
Unserer Prophet Mohammad salla Lalahu alaihi wassalam hat gesagt: „Allah hat keine Krankheit herabkommen lassen, ohne dass Er für sie zugleich ein Heilmittel herabkommen ließ." (al-Buchari) Auf der Grundlage dieses Hadith' wussten die Muslime, dass es für jede Krankheit auch Heilung gab, die man nur zu finden brauchte. Infolgedessen erlebte die Medizin unter dem Islam einen unbeschreiblichen Auftrieb.
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Die „große europäische Bibliothek“ in Toledo – wo 1130 eine Übersetzungsschule gegründet wurde – zog Studenten und Wissenschaftler aus ganz Europa an. Die arabisch-islamische Medizin hatte einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Heilkunst in Europa. Die ersten Professoren für Medizin in den neu errichteten europäischen Universitäten im 12. Jahrhundert waren allesamt frühere Studenten arabischer Gelehrter. Aber erst 1587 errichtete König Heinrich III. von Frankreich einen Lehrstuhl für die arabische Sprache am Collège Royal, um die medizinische Forschung in Frankreich voran zu bringen.
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Nautische Techniken
Durch Handel wird ein großer Anteil einer Kultur verbreitet. Der Schiffsverkehr spielte hier dabei eine große Rolle. Und auch hier lernte zumindest der christliche Mittelmeerraum die Takelage, das Lateinersegel kennen, um gegen den Wind zu kreuzen. Der Kompass ist sicher im Grundprinzip arabisch, die Europäer haben ihn nur vervollständigt. Seekarten wurden von den Genuesen auf der Grundlage islamischer Kartografie entwickelt. Auch ins Sprachgebrauch kamen Wörter wie Admiral, Kabel Schaluppe, Barke...
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Philosophie Abul-Waleed Muhammad ibn Ruschd (Averroes), geboren 1126 in Cordoba(Spanien), als Sohn einer angesehenen Juristenfamilie, studierte islamisches Recht, Medizin, Mathematik, Theologie, Astronomie und Philosophie, arbeitete zunächst als Leibarzt am almohadischen Hof. Im Jahre 1169 erhielt er die Berufung zum Richter in Sevilla. Im gleichen Jahr kam er durch die Vermittlung ibn Tufails, eines befreundeten Philosophen, in direktem Kontakt mit dem damaligen Herrscher, der an ibn Ruschd die Bitte richtete, ausführliche und verständliche Erklärungen des Werkes von Aristoteles anzufertigen. Ibn Ruschd verfasste umfangreiche Abhandlungen und Kommentare zu medizinischen, juristischen, theologischen und astronomischen Fragen, seine Lebensaufgabe wurde aber die Exegese (große Kommentare mit detaillierten Erklärungen) von Aristoteles Philosophie.
Ein großes Anliegen von ihm war, zu beweisen, dass die Philosophie mit der Religion vereinbar ist. Die grundsätzlichen Ziele von Religion und Philosophie sowie die Interpretationsmethoden von Philosophie und Theologie waren seiner Meinung nach identisch. Der dialektisch theologischer Averroismus beeinflusste nicht nur islamisches Denken, sondern auch die Entwicklung der europäischen Zivilisation. Unbestritten ist sein Einfluss z.B. auf Thomas von Aquin und Albertus Magnus.
Papier – (genau so wichtig wie die Wissenschaften selbst)
Durch den Sieg über die Chinesen in der Schlacht bei Samarkand im Jahre 751 erwarben die Araber von Kriegsgefangenen, die sich mit Hilfe eines Gewerbes loskaufen konnten, die Kenntnis der Papierherstellung, diese bauten auch die ersten Papiermühlen und der billige Beschreibstoff, der eine viel höhere Schreibgeschwindigkeit erlaubte, wurde zu einem wichtigen Kulturfaktor.
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Kultur und Kunst
Nichts hat das gesellschaftliche Leben in Europa so stark geprägt wie sie. Mit der Rückkehr der Kreuzritter aus dem Orient entsteht ein neues Zeitalter: das Hochmittelalter mit ihrem Minnesang, den Troubadouren, der Ritterlichkeit, der Frauenverehrung in Lied und Lyrik.
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In der Architektur findet die Arabeske Eingang. Der Spitzbogen, in der Ibn-Tulun-Moschee in Kairo dekorativ verwendet, wird nach seiner Wanderung über Spanien und Sizilien ins Abendland zum konstruktiven Element der entstehenden Gotik. Das Mauerwerk und seine Konstruktion werden in der neuen Kirchenbauweise durch kunstvoll durchbrochene Gipsbehänge und Stalaktiten verkleidet, die Wandfläche durch Blendarkaden aufgelöst, genau wie der Spitzbogen nach persischem Vorbild. Das Minarett wird Vorbild für den christlichen Glockenturm.
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Die Ausformung des europäischen geistigen Lebens im Mittelalter war ganz wesentlich das Resultat der blühenden islamischen Zivilisation. Erst nach und nach erkennen die heutigen Wissenschaftler die Ausstrahlung der arabischen Kultur auf Europa und sie sehen die Errungenschaften ihrer Wissenschaft als deren Erbe an und begreifen so langsam die damalige Größe des Islam.
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Quellen:
- Sigrid Hunke: Allahs Sonne über dem Abendland
- W. Montgomery Watt: Der Einfluss des Islam auf das europäische Mittelalter
- Vom Verfasser autorisierte Übersetzung aus dem englischen Original. Die englische Originalversion wurde veröffentlicht in: IKIM Journal (Malaysia), Bd. 7, Nr. 1, Jänner – Juni 1999, S. 97 – 107.
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Geändert von ABAS (02.09.2015 um 13:10 Uhr)
" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)
Das alte àgypten ging runter bis in den Sudan, zumindestens muss es dort ein geregelter Austausch gewesen sein. Allerdings kann das nicht die alleinige Ursache sein, das die negride Bevölkerung in Afrika bis heute es nicht schaffte in modernen Industrie, oder zumindestens ein Agrar- Industriestaat aufzubauen.
Selbst rückständige Gebiete in Asien, die lange unter einer Kolonialmacht standen kennen so gut wie kein Hunger und haben eine Wirtschaft die jede afrikanische um ein vielfaches überbietet.
"Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will das Grundgesetz ändern, um Flüchtlingen in Deutschland schneller und unbürokratischer helfen zu können.
“Wir werden uns überall auf Veränderungen einstellen müssen: Schule, Polizei, Wohnungsbau, Gerichte, Gesundheitswesen, überall”, sagte der Innenminister im Gespräch mit der “Zeit”.
“Ich rede da auch über eine Grundgesetzänderung. Und das alles muss sehr schnell gehen, binnen Wochen”, sagte de Maizière.
Der Innenminister forderte zudem ein entschlossenes Durchgreifen bei Straftaten gegen Asylbewerber und deren Unterkünfte: “Wir haben im ersten Halbjahr so viele Straftaten gegen Asylbewerber und Asylbewerberheime gehabt wie im ganzen letzten Jahr und in den vergangenen Wochen hat es nochmal zugenommen. Das sind Straftaten, denen muss man hart begegnen.”
Großes Vertrauen hat de Maizière in die Polizei. Mit dem Begriff “Notstand” müsse man jedoch vorsichtig sein. “Richtig ist, dass wir eine höchst angespannte Situation haben. Ich glaube aber, insgesamt bekommen das die Polizeien von Bund und Ländern schon hin.” Dennoch fordert er: “Wir brauchen mehr Polizei.” Auch mit Blick auf die Integrationskurse fordert de Maizière ein Umdenken: “Das wird so nicht mehr gehen. Ich glaube, am besten lernt man Deutsch in der Arbeit. Das heißt, wir müssen Menschen in Arbeit bringen, auch wenn sie noch nicht richtig Deutsch können.”
(dts Nachrichtenagentur)"
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„Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöte? Ich kann das nicht verstehen!“
*
Elfriede Handrick, SPD Brandenburg
Wieso sollte man Wien verlassen (?) ... dieses Wien gehört zu meinem Kosmos und diese Stadt hat schon mehr als nur ein blaues Auge überstanden. Selbst im kleinen ersten Bezirk spielen sich ungeahnte menschliche Tragödien ab. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache war am Dienstag voll des Lobes für seine Beute-Kandidatin Ursula Stenzel. Eine Überläuferin, die nach eigenen Worten nicht machtgeil sei ... setzt dem Strache ein jüdisches Feigenblatt in die Krone.
Das schöne Wien wie ich es liebe ... Nichtigkeiten werden zu einem Skandal aufgewertet und andere Dinge werden von der Putzkolonne der Stadt Wien spätestens um 4 Uhr morgens weg gewischt. Du hast die Wahl, liebes Fluchtachterl, es kann eine Traumstadt für dich werden, Bratislava oder wo auch immer, aber Wien ist nun einmal Wien ... etwas anderes war diese Stadt auch nie gewesen. Vertreiben lasse ich mich nicht ...
Servus umananda
Überzeugen ist unfruchtbar.
Walter Benjamin
(1892 - 1940)
„Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöte? Ich kann das nicht verstehen!“
*
Elfriede Handrick, SPD Brandenburg
Daß es immer weniger Arbeit für Leute geben wird, die nichts können, ist seit etlichen Jahren klar wie Kloßbrühe und das weiß auch jedes Kleinkind. Nur unsere Politiker nicht. Trotzdem werden Hunderttausende Nichtskönner und Parasiten ins Land geholt.
Als ich sah, daß dein Link zu Huffington Post führt, hab ich schnell wieder weggeclickt. (Nichts für ungut).
Na, und natürlich die Ingenieure zum Beispiel, die in der Automatisierung arbeiten.Zu den Gewinnern dürften diejenigen gehören, deren Tätigkeit weiter von Menschen ausgeführt werden muss. Ein Studium, Personalverantwortung oder Arbeit in der Forschung schützen demnach davor, in absehbarer Zeit von Robotern und Algorithmen abgelöst zu werden. In Berufen, die eine Spezialisierung oder Expertenwissen erfordern, liegt die Wahrscheinlichkeit, den eigenen Job an eine Maschine zu verlieren, gerade einmal bei elf beziehungsweise zwölf Prozent.
Besonders unersetzlich scheinen Mediziner: Von 241.500 Ärzten sind lediglich 3100 Stellen betroffen oder gerade einmal ein Prozent. Ähnlich ist die Situation bei Chemikern oder Physikern: Von den insgesamt 46.100 Arbeitskräften mit diesem Fachhintergrund, die häufig in forschender Tätigkeit arbeiten, können demnach nur 2800 durch Technologie ersetzt werden.
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(auch keine so dolle Quelle![]()
Weiss ist das Schiff, das wir lieben!
Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Europäer nur an den Küsten präsent. Erst ab 1879 begannen die Briten und Franzosen langsam das Hinterland zu erforschen, zu kartographieren und zu kolonisieren. Hier die Quelle:
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Gerade mal 136 Jahre. Folgte ich Deiner Theorie und würde aufgrund der modernen Medien und Transportmittel eine Verkürzung um 2/3 annehmen, würde es mindestens noch 400 Jahre dauern, bis der afrikanische Kontinent kulturell zu bedeutenden eigenen Leistungen imstande wäre. Nur hat deine Theorie Lücken: Die Germanen haben tausende Jahre bevor aus einem Kuhdorf die Stadt Rom wurde, den astronomischen Himmel, genauer gesagt den Mond in Konjunktion zu den Plejaden (Sternbild Stier) kartographiert. Nachweislich durch die Auffindung der Himmelsscheibe von Nebra. Daran abzulesen die Sonnenwenden. Wichtig für die Aussaat. Ebenso hatten die Germanen seit etwa 500 v.Chr. eine Schriftsprache mit 24 Buchstaben. Wahrscheinlich eine aus dem Alpenraum stammende Entwicklung der noch nicht mit dem Lateinischen assimilierten italischen Nordsprachen, die ihrerseits aus dem Phönizischen stammten (rechts nach links Schreibweise). Dies sind Beweise für kulturelle Hochleistungen dieses ansonsten recht isolierten Stammes der Indogermanen.
Und nun bist du dran. Gibt es in Afrika bis 1879 etwas Vergleichbares?
PS: Das HRR begann im 12 Jahrhundert mit der planmässigen Kolonisierung von ehemals durch Slawen bewohnter Gebiete östlich der Elbe. Es entstand eine Rechtsprechung, ein politisches Gemeinwesen, Infrastruktur, Sprache und Schrift. Zeichen für kulturelle Entwicklung auf höchstem Niveau.
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