Das ist die spannende Frage...welches Interesse könnte die USA haben? Wer weiß was in den Köpfen der US-Administration so vorgeht, wenn es im geostrategische, geopolitische oder geowirtschaftliche Aspekte geht.
Persönlich halte ich diese Aussage für eine Fama...nur deswegen von substanzlosen Verschwörungsdünnpfiff zu reden?
Ich weiß nicht - ich denke da ´mal an Chile, wo die USA über den CIA den Sturz eines gewählten Präsidenten betrieben haben um einen gewissen Pinochet an die Macht zu bringen...oder reden wir von Nicaragua, wo die US-Administration trotz Verbot durch den Kongreß und den Senat den "Rebellen" Waffen geliefert haben - denken wir da an den Irak - oder aktuell, die weltweite, flächendeckende Spionage des NSA.
Wer von uns weiß schon wie eine US-Administration und das Weiße Haus denkt und tickt - und dass ein mehr und mehr vereintes Europa zu einem immer stärker werdenden wirtschaftlichen Gegenpol der USA werden könnte gefällt der US-Administration mit Sicherheit nicht.
Spiele ich einmal Advocatus Diaboli:
Nachdem der - durch das US-Finanz- und Bankensystem inzenierter - Zusammenbruch des Euro und der Eurozone nicht funktioniert und Europa immer noch auf dem Weg zu einem nicht übersehbaren Global Player ist - vielleicht versucht man nun auf diesem Wege Europa zu destabilieren (als Retter stünde man dann mit Sicherheit bereit).
Man muss sich allerdings schon einmal die Frage stellen - woher haben die "Flüchtlinge" die mehrere tausend Dollar, welche so eine Flucht kostet?
Als Beispiel Eritrea - da liegt das Pro Kopf Einkommen im Schnitt bei rund 700 Dollar im Jahr (in der Realität also wohl für die Masse der Menschen deutlich darunter). Wie man sich davon eine Flucht, welche mehrere tausend Dollar kostet, leisten kann - dies ist doch eine spannende Frage, woher das Geld kommt. Mit sparen ist dies wohl kaum zu erreichen, da man ja faktisch von der Hand in den Mund lebt.




Mit Zitat antworten



