In Elmshorn zahlt das Sozialamt 23,90 Euro täglich für die Unterbringung eines Flüchtlings. Damit nimmt der Vermieter für eine Drei-Zimmer-Wohnung monatlich 2.100 Euro ein, die vorher 600 Euro kostete. In Kassel bringt eine 105-Quadratmeter-Wohnung für sonst 700 Euro Monatsmiete nun von 2.400 bis 3.800 für acht Flüchtlinge. In Bayern werden die Schrottimmobilien unrentabler Hotels und Gasthöfe in Flüchtlingsheime umgemodelt und in Cash-Maschinen verwandelt. Aus dem „Sporthotel Heidelberg“ in Oberbayern wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eine Notunterkunft für 100 Flüchtlinge – erwarteter Monatsumsatz für Unterkunft und Verpflegung 100.000 Euro. Aber auch alte und ausgediente Kasernen, Bürogebäude, Altenheime, Kliniken, Turnhallen und Container-Gruppen von abgeschlossenen Baustellen werden unter geringem Aufwand in Unterkünfte umgewandelt: ein Einfallstor für Geschäftemacher und ihre willigen Helfer in Behörden – Fluchtgewinnler allesamt.
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