Sollte das jetzt ein Plädoyer für den Asyl-Wahnsinn werden?
Erstens stimmt die Rechnung hinten und vorne nicht, denn es geht nicht nur um die halbe Million der nur in diesem Jahr Eintreffender, sondern um vielleicht weitere Millionen sich schon länger hier aufhaltender "Eindringlinge", deren Anträge noch nicht bearbeitet sind bzw. um jene, deren Anträge abgelehnt wurden, die aber immer noch nicht abgeschoben wurden.
Bekanntlich sind die Zahlen der Abschiebungen lächerlich niedrig und stehen in keinem Verhältnis zur Anzahl der Ablehnungen.
Ausserdem stimmt es überhaupt nicht, dass 99 % der Unterkünfte "fernab" der Eliten-Wohngebiete (wobei hier die Definition, was Eliten-Wohngebiete sein sollen, eh sehr ambivalent ist) platziert sein sollen.
Hier in meiner Umgebung liegen diese Flüchtlingsunterkünfte (wieder so ein verlogener Euphemismus, denn Asylbetrügerunterkünfte wäre die zutreffendere Bezeichnung) zum größten Teil mittenmang in normalen Wohngebieten (die ich als gutbürgerliche Wohngebiete bezeichnen möchte).
Fazit: Beschönigungs und Relativierungsversuche haben mitunter ihre Tücken.




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