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Umfrageergebnis anzeigen: Was waren die nürnberger Prozesse ?

Teilnehmer
185. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Rechtstaatlich einwandfreie Gerichtsurteile.

    11 5,95%
  • Sie waren nicht rechtstaatlich, aber gerecht.

    30 16,22%
  • Reine Schauprozesse und Verbrechen gegen bestehende Kriegs- und Völkerrechte.

    134 72,43%
  • Ich weiß es nicht.

    10 5,41%
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Thema: Die Nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

  1. #2941
    Freigeist Benutzerbild von Nereus
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    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Zitat Zitat von RUMPEL Beitrag anzeigen
    Ich halte diese Geschichte für wenig glaubwürdig. Nach meinem Kenntnisstand wurden Viertel- und Halbjuden keineswegs vom Dienst in der Wehrmacht ausgeschlossen. Das mag im Einzelfall so gewesen sein. Es dienten in Wehrmacht mindestens 200.000 Halb/Viertel-Juden, und einige, die den Krieg überlebt hatten, habe ich später persönlich kennenlernen können. Im Falle E. Bahr mag evtl seine kommunistische Einstellung ein bzw DER Grund gewesen sein.
    ..............
    In dem genannten Beitrag ging es ja eher um "deutsche" Schrumpfköpfe und "Judenseife" udgl. DAS ist/war üble Hetzpropaganda.
    Du hast recht.
    Das mit der „Zwangsverpflichtung bei Borsig wegen eines jüdischen Erbteils“ stand so im Munsinger-Archiv.
    Da es zahlreiche antikommunistische „Ehrenarier“ mit einem jüdischen Erbteil bis in die höchste NS-Spitze gab, vermutete ich schon früher, daß Bahr ein KPD-Genosse, wie Ernst Friesland alias Ernst Reuter (OB Westberlins), gewesen war. Vermutlich war er daher in ein Außenkommando des KLs Sachsenhausen eingewiesen worden, weil er sich im Sinne der Weisungen der Komintern betätigt hatte.

    Der "Kampf gegen den Faschismus" mit "antifaschistischen" Organisationen und mit geheimen Methoden wurde auf dem VII. Weltkongreß (Juli 1935) der Komintern (Kommunistische Internationale) in Moskau von G. Dimitroff als Teil der Gesamtstrategie und zukünftigen Taktik der Kommunisten bestimmt.
    Das Umgarnen von bürgerlichen Intellektuellen, Künstlern, Personen in bürgerlichen Medien, von Schriftstellern, liberalen und sozialen Politikern zur Schaffung von Symphatisanten für die Bildung ,"antifaschistische Bündnisse", verfolgte hintergründig den Zweck der KI: nützliche Werkzeuge zu schaffen für "die Taktik des Trojanischen Pferdes“.

    "Auf diese Fabel vom Trojanischen Pferde spielte Georgi Dimitroff während seiner Ansprache vor dem VII. Weltkongreß der Komintern an: Er zeigte, wie die Kommunisten im Kampfe gegen den faschistischen Terror jeden Weg einschlagen und einschlagen müßten, auf dem sie in das Lager des Feindes eindringen könnten. In diesem Zusammenhang sprach er von der Taktik des Trojanischen Pferdes, der Tarnung als Mittel des illegalen Kampfes. Nach dem Vergleich, den der große bulgarische Arbeiterführer gebraucht hatte, nannte der deutsche (KPD-) Dichter Friedrich Wolf sein Schauspiel über den antifaschistischen Widerstandskampf "Das Trojanische Pferd".
    (Vorwort zum Schauspiel, 1955, Leipzig)

    Bei den Trotzkisten von der IV. Internationale heißt diese maulwurfsartige Wühltätigkeit in den sozialdemokratischen und grünalternativen Parteien heute „Entrismus”.

    Noch eine weitere Taktik erwähnte Dimitroff 1935:
    "Je stärker die Macht des Sowjetstaates zunimmt, umso größer wird überall die Abneigung gegen die kommunistischen Parteien werden. So müssen wir Rückzugsmethoden anwenden: niemals im Vordergrund erscheinen. Überlassen wir die Arbeit unseren Freunden! Wir müssen uns immer vor Augen halten, daß jemand, der mit uns symphatisiert, im allgemeinen mehr wert ist als ein Dutzend militanter Kommunisten. Ein Universitätsprofessor, der, ohne Mitglied der Partei zu sein, sich für die Interessen der Sowjetunion einsetzt, ist mehr wert als hundert Leute mit einem Parteibuch; ein angesehener Schriftsteller oder General a.D. sind wichtiger als fünfhundert arme Teufel, die nichts weiter können, als sich von der Polizei zusammenschlagen zu lassen."
    Die 1945 aus Moskau eingeflogene „Gruppe Ulbricht“ bemühte sich sofort, zusammen mit den Rotarmisten (z.B. den Wolfs), noch vor dem Einrücken der westlichen Sieger in ihre Berliner Sektoren, überall in Großberlin die Schlüsselpositionen mit Kommunisten, OdF’ler, bürgerlichen Widerstandskämpfern und Symphatisierenden zu besetzen. „Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles im Griff haben!“ (Walter Ulbricht, KPD/SED)

    In diesem Sinne unterstützte Bahr vermutlich die sowjetischen und die KPD-Interessen in der „Berliner Zeitung“:



    Bahrs Interview mit dem von den Sowjets eingesetzten OB Berlins auf Seite 2:



    Auf Seite 3 dann der vorgenannte Propagandabericht des britischen Bischofs über die Seifenfabrik von Auschwitz, wo nach Angaben der „Polen“ täglich 24.000 Personen vernichtet worden seien sollen.

    Es würde für die Geschichtsschreibung interessant sein zu erfahren, was Bahr über diese antideutsche Gräuelpropaganda in seiner Sowjetzeitung dachte, ob er diese Methoden billigte, die dann den AgitProp-Hintergrund im IMT-Prozeß spielten, oder wenn nicht, warum er später nicht darüber öffentlich aufklärte.
    Geändert von Nereus (24.11.2014 um 15:37 Uhr)
    Gehöre zu den Scharen, die zwischen Maas und Memel, Etsch und Belt, immer schon hier waren!

  2. #2942

    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Zitat Zitat von houndstooth Beitrag anzeigen
    Du hast meine gezielte, klar formulierte Frage nicht mal ansatzweise beantwortet.
    Mit ueberfluessiger Ablenkung, Arroganz und irrelevantem Material bestaetigst Du nur Deine blatante Ignoranz.
    Was denn nun? Erst möchtest du eine authentische Quelle und Texte zitiert haben, dann sind es plötzlich Sachen, die eine „vergeßliche Nebenrolle spielen“...?
    Dabei bist scheinbar nicht im Stande - oder willens dir das youtube-Video anzusehen, in dem du alle deine Fragen beantwortet bekommen würdest.
    Meine Zeit ist mir für solche Zeitgenossen wie du einer bist zu schade – you know?

  3. #2943
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    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Zitat Zitat von Nereus Beitrag anzeigen
    Du hast recht.
    Das mit der „Zwangsverpflichtung bei Borsig wegen eines jüdischen Erbteils“ stand so im Munsinger-Archiv.
    Da es zahlreiche antikommunistische „Ehrenarier“ mit einem jüdischen Erbteil bis in die höchste NS-Spitze gab, vermutete ich schon früher, daß Bahr ein KPD-Genosse, wie Ernst Friesland alias Ernst Reuter (OB Westberlins), gewesen war. Vermutlich war er daher in ein Außenkommando des KLs Sachsenhausen eingewiesen worden, weil er sich im Sinne der Weisungen der Komintern betätigt hatte.

    Der "Kampf gegen den Faschismus" mit "antifaschistischen" Organisationen und mit geheimen Methoden wurde auf dem VII. Weltkongreß (Juli 1935) der Komintern (Kommunistische Internationale) in Moskau von G. Dimitroff als Teil der Gesamtstrategie und zukünftigen Taktik der Kommunisten bestimmt.
    Das Umgarnen von bürgerlichen Intellektuellen, Künstlern, Personen in bürgerlichen Medien, von Schriftstellern, liberalen und sozialen Politikern zur Schaffung von Symphatisanten für die Bildung ,"antifaschistische Bündnisse", verfolgte hintergründig den Zweck der KI: nützliche Werkzeuge zu schaffen für "die Taktik des Trojanischen Pferdes“.


    (Vorwort zum Schauspiel, 1955, Leipzig)

    Bei den Trotzkisten von der IV. Internationale heißt diese maulwurfsartige Wühltätigkeit in den sozialdemokratischen und grünalternativen Parteien heute „Entrismus”.

    Noch eine weitere Taktik erwähnte Dimitroff 1935:


    Die 1945 aus Moskau eingeflogene „Gruppe Ulbricht“ bemühte sich sofort, zusammen mit den Rotarmisten (z.B. den Wolfs), noch vor dem Einrücken der westlichen Sieger in ihre Berliner Sektoren, überall in Großberlin die Schlüsselpositionen mit Kommunisten, OdF’ler, bürgerlichen Widerstandskämpfern und Symphatisierenden zu besetzen. „Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles im Griff haben!“ (Walter Ulbricht, KPD/SED)

    In diesem Sinne unterstützte Bahr vermutlich die sowjetischen und die KPD-Interessen in der „Berliner Zeitung“:



    Bahrs Interview mit dem von den Sowjets eingesetzten OB Berlins auf Seite 2:



    Auf Seite 3 dann der vorgenannte Propagandabericht des britischen Bischofs über die Seifenfabrik von Auschwitz, wo nach Angaben der „Polen“ täglich 24.000 Personen vernichtet worden seien sollen.

    Es würde für die Geschichtsschreibung interessant sein zu erfahren, was Bahr über diese antideutsche Gräuelpropaganda in seiner Sowjetzeitung dachte, ob er diese Methoden billigte, die dann den AgitProp-Hintergrund im IMT-Prozeß spielten, oder wenn nicht, warum er später nicht darüber öffentlich aufklärte.
    Er konnte nicht darüber öffentlich aufklären. Sämtliche Bundesregierungen unterwarfen sich dem Nürnberger Diktat, u.z. bis heute. Dazu zählte auch die Anerkennung der alliierten Propaganda während des Krieges und nach dem Ende des Krieges. Hätte Bahr sich dazu geäußert, hätte das eine in Augen unserer Regierungsoberen überflüssige bzw gefährliche Neuauflage einer "Versailles-Unrechts"-Diskussion in Gang gesetzt. So etwas wollte und will man vermeiden.

    Die logische Konsequenz für mich persönlich: Leckts mi am Oarsch mit euren Schuldzuweisungen

  4. #2944
    Mitglied Benutzerbild von Rhino
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    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Zitat Zitat von RUMPEL Beitrag anzeigen
    Er konnte nicht darüber öffentlich aufklären. Sämtliche Bundesregierungen unterwarfen sich dem Nürnberger Diktat, u.z. bis heute. Dazu zählte auch die Anerkennung der alliierten Propaganda während des Krieges und nach dem Ende des Krieges. Hätte Bahr sich dazu geäußert, hätte das eine in Augen unserer Regierungsoberen überflüssige bzw gefährliche Neuauflage einer "Versailles-Unrechts"-Diskussion in Gang gesetzt. So etwas wollte und will man vermeiden.
    Die logische Konsequenz für mich persönlich: Leckts mi am Oarsch mit euren Schuldzuweisungen
    Was man insbesondere in diesem Lichte sehen sollte:
    Artikel 19:

    Der Gerichtshof ist an Beweisregeln nicht gebunden, er soll im weiten Ausmaß ein schnelles und nicht formelles Verfahren anwenden, und jedes Beweismaterial, das ihm Beweiswert zu haben scheint, zulassen.

    Artikel 20:

    Der Gerichtshof kann vor der Beweisantretung Auskunft über die Natur des Beweismittels verlangen, um über seine Erheblichkeit entscheiden zu können.

    Artikel 21:

    Der Gerichtshof soll nicht Beweis für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen; dies erstreckt sich auf öffentliche Urkunden der Regierung und Berichte der Vereinten Nationen, einschließlich der Handlungen und Urkunden der in den verschiedenen alliierten Ländern für die Untersuchung von Kriegsverbrechen eingesetzten Komitees, sowie die Protokolle und Entscheidungen von Militär- oder anderen Gerichten irgendeiner der Vereinten Nationen.

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    Und das hier:
    ... Die Alliierten befinden sich technisch immer noch in einem Kriegszustand mit Deutschland, obwohl die politischen und militärischen Einrichtungen des Feindes zusammengebrochen sind. Als ein Militärgerichtshof stellt dieser Gerichtshof eine Fortsetzung der Kriegsanstrengungen der Alliierten Nationen dar. Als ein Internationaler Gerichtshof ist er nicht durch die verfassungsmäßigen und materiellen Verfeinerungen unserer jeweiligen juristischen oder verfassungsmäßigen Systeme gebunden, noch werden seine Entscheidungen Präzedenzfälle in das innere System der Zivilgerichtsbarkeit irgendeines Landes einführen....

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Mehr braucht man ueber den Nuernberger Prozess eigentlich nicht zu wissen. Auch was die "Ergebnisse" anbelangt.
    Wahrheit Macht Frei!

  5. #2945
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    241

    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Zitat Zitat von Rhino Beitrag anzeigen
    Was man insbesondere in diesem Lichte sehen sollte:

    Und das hier:

    Mehr braucht man ueber den Nuernberger Prozess eigentlich nicht zu wissen. Auch was die "Ergebnisse" anbelangt.




    Das hast Du prima recherchiert. Das such ich schon die laengste Zeit. Im Englischen kommt man sehr schwer durch. Danke.

  6. #2946
    Bundeskanzler Björn Höcke Benutzerbild von Leseratte
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    5.472

    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?





    Meiser, Hans: Das Tribunal

    Der größte Justiz-Skandal der Weltgeschichte


    Kurztext:

    Meiser hat die wichtigsten Vorgänge des Nürnberger Prozesses in Form eines packenden zeitgeschichtlichen Dramas dargestellt. In eindrucksvollerweise läßt er die entscheidenden Persönlichkeiten, Ankläger und Richter wie Angeklagte, mit ihren Originalzitaten auftreten, deren Quelle jeweils genau angegeben wird. In dichterischer Freiheit werden Grundsatzfragen bei erdachten Begegnungen vor dem Gericht behandelt, etwa ein Rededuell zwischen Göring und Churchill oder ein Auftritt von Bomber Harris.

    Klappentext:

    Ein wegen seiner Umstände besonders schändliches und folgenschweres Kapitel der alliierten ›Befreiung‹ von 1945 stellte die Aburteilung der deutschen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Führung im Nürnberger ›Hauptkriegsverbrecherprozeß‹ 1945/46 sowie in den anschließenden zwölf Nachfolgeverfahren vor alliierten oder amerikanischen Tribunalen dar. In diesen wurde vorsätzlich gegen grundlegende und bis dahin allgemein anerkannte Rechtsgrundsätze verstoßen und eine grausame Rachejustiz gegen die gefangenen Vertreter des unterlegenen Volkes ausgeübt. Daß die Sieger gegen die führenden Köpfe der ebenso niedergerungenen Japaner in ähnlicher Weise verfuhren, beweist, daß der heute meist zur Begründung für die Bestrafung der Deutschen herangezogene Holocaust in Wirklichkeit keine wesentliche Rolle spielte.

    Der durch sein Buch Gescheiterte Friedensinitiativen 1939–1945 hervorgetretene Historiker Dr. Hans Meiser hat die wichtigsten Vorgänge des Nürnberger Prozesses in Form eines zeitgeschichtlichen Dramas dargestellt. In eindrucksvoller Weise läßt er die entscheidenden Persönlichkeiten, Ankläger und Richter wie Angeklagte, mit ihren Originalzitaten auftreten, deren Quelle jeweils genau angegeben wird. Er leuchtet damit besonders die Hintergründe und Motive der Handelnden aus, wobei er sich streng an die Ergebnisse der historischen Forschung hält. Ein umfangreicher Dokumentenanhang vom Text des Londoner Abkommens vom 8. 8. 1945 über Morgenthaus Liste der ›Hauptkriegsverbrecher‹ bis zu den Nürnberger Urteilen sowie neuere Hinweise zum Fall Heß oder über Roosevelts Kriegspolitik ergänzen den historischen Inhalt des Stückes.
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Björn Höcke:

    Sie müssen sich mal Bundesjustizminister Heiko Maas angucken, als ich die Nationalflagge, dieses zentrale nationale Symbol, herausgeholt habe. Es war so, als ob man Graf Dracula ein mit Knoblauchknollen geschmücktes Kreuz in die Visage gehalten hätte!

    Leseratte gehört der Rechtsfraktion an.

  7. #2947
    Foren-Veteran
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    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Sylvia Stolz über Scheinrechtsstaatlichkeit der BRD-Justiz in der Tradition der Nürnberger Prozesse:

  8. #2948
    GESPERRT
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    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Zitat Zitat von Rhino Beitrag anzeigen
    Was man insbesondere in diesem Lichte sehen sollte:

    Und das hier:

    Mehr braucht man ueber den Nuernberger Prozess eigentlich nicht zu wissen. Auch was die "Ergebnisse" anbelangt.
    Gut, wenn man ein Neonazi ist, dann reicht diese oberflächliche Darstellung. Sie wird aber diesem bemerkenswerten Prozess, der unter anderem dazu führte, dass Kriegsverbrechen so weit wie möglich verfolgt werden und die verantwortlichen dafür gerade zu stehen haben, nicht gerecht. Die Ergebnisse sind nun mal halt nicht dieser oberflächlichen Einschätzung eines juristisch unbeleckten geschuldet, sondern die Schuld der Angeklagten wurde ohne jeden Zweifel auch nachgewiesen. Bei Gelegenheit solltest du mal juristische Fachliteratur wälzen, die dir dann verständlich macht, was es mit den Artikeln 19 bis 21 auf sich hat.

  9. #2949
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Zitat Zitat von skydive Beitrag anzeigen
    Gut, wenn man ein Neonazi ist, dann reicht diese oberflächliche Darstellung. Sie wird aber diesem bemerkenswerten Prozess, der unter anderem dazu führte, dass Kriegsverbrechen so weit wie möglich verfolgt werden und die verantwortlichen dafür gerade zu stehen haben, nicht gerecht. Die Ergebnisse sind nun mal halt nicht dieser oberflächlichen Einschätzung eines juristisch unbeleckten geschuldet, sondern die Schuld der Angeklagten wurde ohne jeden Zweifel auch nachgewiesen. Bei Gelegenheit solltest du mal juristische Fachliteratur wälzen, die dir dann verständlich macht, was es mit den Artikeln 19 bis 21 auf sich hat.
    Krampf. Das waren Schauprozesse der Sieger sonst nichts. Der Beweis ist leicht zu führen:

    • Die Richter stammen ausschließlich aus den Siegerstaaten.
    • Es wurden ausschließlich Täter einer Seite angeklagt und verurteilt.
    • Es wurde nicht nach zum Tatzeitpunkt geltendem Recht geurteilt.
    • Der Gerichtshof stellte die Tätigkeit ein, nachdem die Schauprozesse zu Ende waren.
    „Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)

  10. #2950
    Herzland Benutzerbild von Süßer
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    Standard AW: Die nürnberger Prozesse - Schauprozess oder Rechtstaatlichkeit ?

    Zitat Zitat von H. von Ullersdorf Beitrag anzeigen
    ... Most of the former inmates were communists, led by a non-communist Austrian Catholic named Eugen Kogon. Kogon compiled the report while Albert Rosenberg supervised the overall project. One could say that the documentation of Buchenwald is largely a story of liberated communists working in a posh villa, under the supervision of a Jewish Psychological Warfare Division Lieutenant who had emigrated to the USA from Germany just seven years earlier. Objectivity you can count on.
    Später schrieb er dann ein führendes Buch zu NS-Vergangenheit.

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