Nur begehen du und cornjung Denkfehler mit der Annahme, das wenn die Nichtwähler gewählt hätten, es nicht zu dieser Bundestagszusammensetzung gekommen wäre und somit nicht zu dieser Regierung. Damit trefft ihr eine Vorhersage, die nicht treffbar ist.
Ca 63 Millionen Wahlberechtigte hatte die Bundesrepublik bei der Bundestagswahl 2013 und eine Wahlbeteiligung von 71,8%, also 28,2% Nichtwähler, macht also rund 17,8 Millionen Menschen haben nicht gewählt.
Denkfehler:
Ihr geht von einem Grund für die Nichtwahl aus und somit geht ihr von einer Stimmabgabe aus, die nicht zu dieser Regierung geführt hätte oder eine Regierung ohne CDU,SPD etc. Sorry neben Ablehnung, gibt es auch Gründe wie Faulheit, Krankheit, etc. pp. theoretisch sind auch 17,8 Millionen ungültige Stimmzettel möglich.......
Wirklich beurteilen, was diese 28,2% wählen würden kann man nicht, garantiert aber nicht 28,2% für eine bestimmte Partei. Verteilen wir sie gleichmäßig auf alle angetretenen Parteien, würden sie nur für 2 Parteien etwas bewirken, nämlich für die AFD und die FDP.
Somit müsste eigentlich klar sein, man muss raus auf die Straße um Menschen zu überzeugen.
«Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will».Jean-Jacques Rousseau (1712-78)
«Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet».Matthias Claudius (1740-1815)
Als Nichtwähler habe ich ebenfalls eine stark negative Meinung über Wähler (allgemein, Parteiunabhängig).
Denn das sind doofe Kinder die rumheulen, weil man sich ihrer Idiotie nicht begeistert anschließt.
Der Wähler hat keinen Willen!
Er hat ein Kreuz und nicht mal das hat er, er verschenkt es.
Er hat nichts, gar nichts und schon gar keinen "Wählerwillen".
Das ist Vieh, das einem zugelaufen kommt und dessen Wünsche, die artikulierten, nicht berücksichtigt werden brauchen - außer er haut sonst ab aber nicht einmal das kann der Wähler.
Ein sehr jämmerlicher Verein.
Gehst du zum Griechen, vergiss die Peitsche nicht!
Nein ich gehe nicht davon aus das sich am Wahlergebnis etwas geändert hätte wenn alle gewählt hätten.
Mich nerven nur diese Schwachmaaten die sagen " Ich wähle nicht weil die da oben machen ja eh was sie wollen ".
Dabei merken diese Deppen nicht mal das sie sich damit selbst wiedersprechen.
Genauso nervig sind diejenigen die nur rumnörgeln aber nicht mal gewählt haben.
Deshalb habe ich in früheren Postings mal vorgeschlagen die Stimmen der Nichtwähler grundsätzlich der stärksten Partei zuzuschlagen.
Wer von denen das nicht will kann ja wählen gehen und eine andere Partei wählen.
Steh früh auf, steh fest auf, machs Maul auf
( Martin Luther )
«Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will».Jean-Jacques Rousseau (1712-78)
«Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet».Matthias Claudius (1740-1815)
Ja da gebe ich Dir Recht, wobei die Unzufriedenheit dieser Nörgler meist auf ihr eigenes Versagen zurückzuführen ist, zumindest ist das bei denen so die ich kenne.
Aber ich bin der Meinung das jemand der nicht gewählt hat, auch kein Recht hat Politik und Politiker zu kritisieren.
So einer braucht mir auch nicht zu kommen mit " Was soll man den Wählen ?", denn bei Bundestagswahlen treten so viele Parteien an das in Grunde für jeden was dabei ist, und wenn nicht kann ja eine neue Partei gegründet werden oder man lässt sich als Direktkanditat aufstellen, dann braucht es nicht mal eine Partei.
Steh früh auf, steh fest auf, machs Maul auf
( Martin Luther )
Wer nicht wählen geht, unterstützt die etablierten Blockparteien. Der Frust, den viele Nichtwähler verspüren, ist zwar nachvollziehbar, es ist jedoch immer besser, eine kleine Partei zu wählen, als seine Stimme zu verschenken.
Wenn auch jetzt in den bezwungnen Hallen
Tyrannei der Freiheit Tempel bricht:
Deutsches Volk, du konntest fallen,
Aber sinken kannst du nicht!
Theodor Körner
Nur wer glaubt, dass es theoretisch (von "praktisch" will ich gar nicht mal ausgehen) möglich ist, dass eine Partei wie z.B. die NPD Regierungsverantwortung bzw. eine nennenswerte Rolle in der Gestaltung der BRD-Politik übernimmt, der hat keine Stimme zu verschenken. Ich meine, du hast es ja selber gesehen was für mediale Geschütze aufgefahren wurden, nur um eine Bürgerbewegung wie die Pegida innerhalb weniger Wochen zu begraben, die nicht mal so konservativ war wie die NPD. Und jetzt stell dir mal vor, was hier los wäre, wenn die NPD auf 15% oder 20% käme. Ich wage sogar zu bezweifeln, dass hohe Wahlergebnisse für so eine Partei im Sinne der Demokratie im Falle eines Falles überhaupt verlautbart würden.
Im anderen Strang wird eine Frau von einer staatlichen Hochschule ausgeschlossen, weil sie irgendetwas mit der NPD am Hut hat, wohlgemerkt, wir reden hier von einer zugelassenen Partei der BRD, Rausschmiss wurde von der unabhängigen Justiz abgesegnet, von den unabhängigen Medien direkt bzw. indirekt gutiert. Nur um dir nochmal die Verhältnisse in diesem Land darzulegen, denn deinen Worten nach, hältst du es theoretisch für möglich, dass so eine Partei regiert und z.B. Minister stellt, ist ja schließlich Demokratie, es müssten nur genug wählen und so...
Wen interessieren "ostdeutsche Landtage"? Es geht um Bundestagswahlen.
Und selbst in den Landtagen wurden sie gemobbt, diskreditiert und von unabhängigen Medien wie SpiegelTV oder BILD usw. usf. lächerlich gemacht, so in etwa nach dem gleichen Schema wie man sich auf Montagsdemos oder Pegidademos oft die peinlichsten Stellungnahmen und Anhänger ausgesucht hat, um sie später zu senden. Aber nach freigeistig-liberaler Sicht sind sie ja selber schuld, denn "Jeder ist ja für sein Tun selbst verantwortlich", gelle? Und die unabhängigen Medien können ja auch keine Stimmung machen, wenn sich keine Angriffsfläche bietet, gelle?
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