



Nicht jeder Abgrund hat ein Geländer
"In Deutschland gilt derjenige, der auf Schmutz hinweist, als viel gefährlicher, als derjenige, der den Schmutz macht."
Kurt Tucholsky








Wird nicht alles gesteuert, gedreht, gewendet, wie es der Regierung paßt - nicht nur unserer, sondern auch in der Türkei und anderen Ländern ?
Was z.B. Christian Wulff über den Islam gesagt hat, kam doch sowieso nicht von ihm, sondern stand in der Rede und warum ?
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Kuddel, Muddel, Mauschelei in den höchsten Etagen - wer glaubt, daß die Leute alle ehrlich sind, naja, der kann das glauben. Da wird zurecht gezuckt, was passend gemacht werden soll.Klar ist, dass Wulffs Rede ohne diesen einen Satz kein besonderes Echo gefunden hätte. Dass er über Ost- und Westdeutsche reden würde, war unvermeidlich und erwartbar. Und von der „bunten Republik“ hatte er bereits bei seiner Antrittsrede als Bundespräsident ein halbes Jahr zuvor gesprochen.
Die Geschichte des Satzes begann Mitte September 2010. Der Stern-Journalist Hans-Ulrich Jörges und der Medienmanager Walid Nakschbandi trafen sich zufällig auf einem Wochenmarkt in Berlin. Der gebürtige Afghane Nakschbandi war bedrückt. Er erzählte, wie sehr ihn die Debatte belaste, die Thilo Sarrazin mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ angestoßen hatte. Er fühle sich als Deutscher und Muslim verletzt. Nakschbandi spielte mit dem Gedanken, Deutschland den Rücken zu kehren. „Es geht um ein gesellschaftliches Zeichen“, sagte Nakschbandi zu Jörges. „Der Bundespräsident müsste sagen, dass der Islam zu uns gehört.“ Jörges drängte ihn, seine Gedanken aufzuschreiben, doch Nakschbandi wehrte ab. „Soll ich Wulff darauf ansprechen?“, fragte Jörges. Er hatte erst wenige Tage zuvor in einem Vieraugengespräch mit dem Bundespräsidenten über die bevorstehende Rede gesprochen. Auch das wollte Nakschbandi nicht. Jörges erzählte dennoch Wulffs Sprecher Olaf Glaeseker davon.
Zwei Tage später klingelte Nakschbandis Handy. Glaeseker war dran. Beide kannten sich seit vielen Jahren, verstanden sich gut. Sie redeten lange über Sarrazin. Nakschbandi erinnert sich daran, dass es ein sehr intensives Gespräch war. „Könntest du das in Form eines Briefes an den Bundespräsidenten schreiben und per E-Mail zuschicken?“, habe Glaeseker ihn gefragt. Auch Wulff und Nakschbandi kannten sich, sie hatten sich bei einer Gesprächsrunde im Haus von Nakschbandi kennengelernt.
Der Medienmanager verfasste einen drei Seiten langen Text. Er schrieb über „Ängste“ und „Befürchtungen“, über „Pauschalurteile“ und „Verletzungen“. Und weiter: „Es gibt nicht wenige Deutsche mit Migrationshintergrund, die sich angesichts der jetzigen Diskussion von diesem Land innerlich abwenden und ihr Leben in ihrem gemütlichen Mikrokosmos einrichten. Um dies zu verhindern, ist die Stimme eines ernsthaften Mahners und Versöhners gefragt.“ Von einem wie Wulff. Nakschbandi schrieb, er selbst sei überzeugt, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Glaeseker schickte mehrere SMS an Nakschbandi, hielt ihn auf dem Laufenden. Wie toll er selbst den Brief finde, dass Wulff ihn jetzt auch auf dem Tisch habe, dass er ihn nun gelesen habe. Glaeseker rief Nakschbandi ein weiteres Mal an: „Ich soll dir sagen, wie sehr dein Text Herrn Wulff bewegt hat. Darf er Teile davon in seine Rede einbauen?“ In der Nacht vor dem 3. Oktober erhielt Nakschbandi eine E-Mail von Glaeseker. Im Anhang war die finale Version der Rede. Zur Ansicht, natürlich vertraulich.
Wulff wusste, dass der Satz über den Islam heftige Reaktionen hervorrufen würde. Zwar hatte der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble bereits 2006 etwas Ähnliches formuliert: „Der Islam ist Teil Deutschlands und Europas.“ Aber es war halt nur der Innenminister und nicht der höchste Repräsentant des Staates.
- wer hat christian wulffs rede geschrieben redenschreiber von christian wulff -Es gab etliche Menschen in Wulffs Umfeld, die ihn vor dem Satz warnten. Auch seine Ehefrau Bettina, eine erfahrene PR-Frau, soll ihm abgeraten haben, heißt es aus Wulffs Umfeld. Womöglich hat Wulff seinen Redenschreibern den Satz zunächst verschwiegen, um sich noch mehr Gegenwind zu ersparen. Jemand aus dem Umfeld von Wulff behauptet sogar, der Satz sei am Tag vor der Rede gestrichen und dann wieder reingeschrieben worden. Andere bestreiten diese Darstellung.
SI VIS PACEM, PARA BELLUM
Grön is det Lunn, Road is de Kant, Witt is de Sunn
Deet is det Woapen van 't hillige Lunn




Woher willst Du Spinner den Inhalt kennen, wenn nur ein paar Zitata vor Deinen Augen umhergewandelt sind?
Schon diese Aussage bestätigt meine Annahme, daß Du hier bist, um Stimmung in politisch korrekter Wunschvorstellung zu verbreiten.
Eine weitere Antwort kannst Du unterlassen, weil ich Dir nicht mehr antworten werde mit deiner Diskussionsart.
Nicht jeder Abgrund hat ein Geländer
"In Deutschland gilt derjenige, der auf Schmutz hinweist, als viel gefährlicher, als derjenige, der den Schmutz macht."
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