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Thema: Russland in Not

  1. #1401
    Mitglied Benutzerbild von Dr Mittendrin
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    z,Minga
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Die Zeiten des Tauschhandels sind vorueber -
    man erhaelt auf diesem Wege nicht immer die benoetigte Ware!
    Mit irgendeiner harten Waehrung muessen die Waren
    schon in Rechnung gestellt und bezahlt werden - dem
    Rubel fehlt hierzu halt die notwendige Akzeptanz weltweit -
    mach was dagegen!

    Der Rubel muss nicht weltweit eingesetzt werden.

    Man klopfte sogar mal in Russland an den Euro zu retten.
    Weil sie solide Bilanzen haben.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  2. #1402
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    [QUOTE=Dr Mittendrin;7618428]
    Zitat Zitat von Daggu Beitrag anzeigen
    Guter Franz, du hast dich jetzt ein bisschen verfranzt, denn Russlands Handelsbilanzüberschuss, der hilft Russland und das offensichtlich, in dieser fatalen Krise eindeutig nicht. Du kennst die Ursachen, die Hintergründe und die Auswirkungen dieser Krise, irgendwelche russische [/B]

    die wären für die Griechen sehr interessant

    Auch den IWF interessiert das.
    Ungläubiger Thomas
    Gut, dann formulieren wir es so, wie es die Kreml-Boys gerne lesen möchten: vor lauter Handelsbilanzüberschüssen ist Russland in die schärfste Krise seit 1998 gestürzt. Der Rubel verbrannte dabei leider ein wenig, aber die Handelsbilanzüberschüsse sind riesig. Eine der größten Banken musste gerettettettett werden, aber der Handelsbilanzüberschuss ist riesig. Der Leitzins wurde um sage und schreibe 17% erhöht, aber der Handelsbilanzüberschuss ist riesig.
    Dr. Mittendrin schreibt hier zwar nur Stuss, aber dafür ist der Handelsbilanzüberschuss, der Russen, riesig.

  3. #1403
    Mitglied Benutzerbild von Kurti
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Hast du selbsternannter Wirtschaftssachverstaendiger ueberhaupt jemals eine Waehrungskrise erlebt? Z.B. fuer die notwendigen Ersatzteile waren die bras. Unternehmen seinerzeit bereit, jeden Preis fuer den US-Dollar zu akzeptieren. Ich schreibe aus persoenlicher Erfahrung - und was hast du zu bieten?
    Whatever you do, do no harm!

  4. #1404
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Rikimer Beitrag anzeigen
    Wie wird die Welt in etwa zwei Jahren aussehen, wenn die Sanktionen gegen Russland keinen Erfolg haben und die Gegenstrategie Russlands, naemlich Ostausrichtung, sich konsequent niederschlaegt? Darueber denkt hier keiner nach. Und was das dann fuer negative Folgen vor allem fuer die Wirtschaft und die politische Macht der EU haben wird.
    Da denken auch hier einige nach, unter anderem der klügste Kopf, den ich auf dem Gebiet kenne:

    Zitat Zitat von Hans-Werner Sinn
    Sicherlich war die Annexion der Krim ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Halbinsel wurde 1954 innerhalb der Sowjetunion von Russland an die Ukraine abgegeben und blieb nach 1991 weiter Teil der Ukraine, was allseits akzeptiert wurde. Einseitige Grenzveränderungen darf es in Europa nicht geben. Wir sollten aber nicht übersehen, dass der Anstoß für die Krise vom Westen kam. Mit den Avancen, die die Nato Georgien, Moldawien und der Ukraine in den vergangenen Jahren gemacht hat, wurde Russlands Schwarzmeerflotte im einzigen eisfreien Hafen des Landes umzingelt.

    Wenn Präsident Obama meint, Russland sei nur eine regionale Macht, die sich so etwas gefallen lassen müsse, irrt er. Russland hat sich ähnlich energisch gewehrt, wie es seinerzeit die USA in der Kuba-Krise taten. Es hat sich des Instrumentes eines Referendums bedient. Das hätte man sich auch ganz anders vorstellen können.

    Gerade Deutschland, das durch seinen Angriffskrieg Millionen von Russen den Tod brachte und mit russischer Hilfe das Glück der friedlichen Wiedervereinigung erfuhr, steht in der Verantwortung, den Konflikt mit Russland zu deeskalieren.
    ...
    Der Freihandel mit einem Land, dessen Spezialisierung auf Rohstoffe komplementär zur Industrie-Spezialisierung Westeuropas liegt, verspricht besonders große Handelsgewinne – viel größere jedenfalls als der Freihandel zwischen ähnlichen Volkswirtschaften. Während der Freihandel mit den USA, über den die Politik derzeit verhandelt, Vorteile für die beteiligten Länder hat, könnte sich der Einschluss Russlands in ein Freihandelsabkommen sich für alle Beteiligten als wahre Goldgrube erweisen. Freihandel ist kein Nullsummenspiel. Er dient allen. Er erlaubt die Spezialisierung und Arbeitsteilung, die die Quelle allen Wohlstandes ist. Freihandel können auch Länder betreiben, die sich nicht politisch nahe stehen. Und durch die Schaffung gegenseitiger Abhängigkeiten ist Freihandel gleichzeitig friedensstiftend.

    Deutschland hat bislang keine sichtbare Russland-Politik, obwohl Kanzlerin Angela Merkel bestens mit dem Land vertraut ist. Viele Integrationschancen wurden vertan.
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    Der von der Politik vielfach beschworene Aufschwung in Deutschland scheint nicht zu kommen: Ifo-Chef Hans-Werner Sinn und EZB-Direktor Yves Mersch sehen Deutschland am Rande einer Rezession. Eine nicht unwesentliche Rolle scheinen die Sanktionen gegen Russland zu spielen.
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    Zu Deiner Signatur: Man könnte meinen, Körner hätte das Merkel erlebt.
    „Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)

  5. #1405
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Hast du selbsternannter Wirtschaftssachverstaendiger ueberhaupt jemals eine Waehrungskrise erlebt? Z.B. fuer die notwendigen Ersatzteile waren die bras. Unternehmen seinerzeit bereit, jeden Preis fuer den US-Dollar zu akzeptieren. Ich schreibe aus persoenlicher Erfahrung - und was hast du zu bieten?
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  6. #1406
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Rikimer Beitrag anzeigen
    Ich stelle die Fragen mal anders:

    Wo glaubst du wird Europa, wo wird Russland, wo werden die USA, China etc. nach einem bzw zwei Jahre von heute aus gesehen stehen? Meiner Meinung veraendert sich die Welt derzeit drastisch. Es ist klar, Russland hat sich eigentlich eine Westausrichtung erhofft, weil ein Handel Russland mit z. B. Westeuropa mehr erbracht haette, sowohl fuer Deutschland, als auch Russland. Was wir heute haben entspricht vielleicht dem Interesse der USA, aber nicht dem etwa Deutschlands, oder Russlands. Wer hat vor allem profitiert? China! Es bekommt nun alle moeglichen Projekte mit Russland zu den besten Konditionen. Aber auch die Tuerkei wird in Zukunft zu einem Energiehub ausgebaut, von wo es auch Druck gen Europa ausueben kann und zu einer groesseren Macht aufsteigen kann, langfristig gesehen, auch in Bezug auf den Balkan gesehen. Was wir hier besprechen sind kurzfristige Turbulenzen, vor allem auf den Rubel, welcher, nach allen finanzorientierten englischsprachigen Seiten, welche ich lese, nicht auf Fundamentaldaten hin begruendet werden kann, sondern nur mit politisch motivierter Spekulation, gruendend auf die politische Zusammenarbeit Saudi-Arabien-USA. Aber was werden die langfristigen Konsequenzen sein? Hier wird, basierend auf die emotional hoch aufgebauschten Meldungen der deutschen Medien, nur kurzfristig gedacht, gemeint das Russland schon zusammen brechen wird. Was aber wenn sich die westlichen Strategen verrechnen? Wie wird die Welt in etwa zwei Jahren aussehen, wenn die Sanktionen gegen Russland keinen Erfolg haben und die Gegenstrategie Russlands, naemlich Ostausrichtung, sich konsequent niederschlaegt? Darueber denkt hier keiner nach. Und was das dann fuer negative Folgen vor allem fuer die Wirtschaft und die politische Macht der EU haben wird.
    Das ist ein guter, ein lesenswerter und ein fundierter Beitrag, Rikimer, aber zu spekulieren, was in zwei Jahren sein wird, oder mich in Visionen zu ergehen, wer sich und wann endgültig in das wirtschaftliche Abseits manövriert, das ist mir - wie schon gesagt, einfach zu spekulativ. Die Russland-Krise ist noch lange nicht ausgestanden und wir wissen noch nicht einmal, in welcher Phase sich dieser Wirtschaftskrieg überhaupt befindet.
    Lassen wir uns also überraschen, was uns das neue Jahr bringen wird.

  7. #1407
    Mitglied Benutzerbild von Kurti
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Da denken auch hier einige nach, unter anderem der klügste Kopf, den ich auf dem Gebiet kenne: ...
    Russland oder besser gesagt der Putin muss lernen sich nach der NATO- und EU-Decke zu strecken, unter der seine westlichen Nachbarn leben wollen.
    Whatever you do, do no harm!

  8. #1408
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Da denken auch hier einige nach, unter anderem der klügste Kopf, den ich auf dem Gebiet kenne:


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    Zu Deiner Signatur: Man könnte meinen, Körner hätte das Merkel erlebt.
    Da gebe ich dir recht, dieser Mann scheint zu wissen, worüber er schreibt und einige Dinge sind nicht von der Hand zu weisen. Allerdings finde ich dieses "Einsprengsel" ein wenig fehl am Platz:

    Gerade Deutschland, das durch seinen Angriffskrieg Millionen von Russen den Tod brachte und mit russischer Hilfe das Glück der friedlichen Wiedervereinigung erfuhr, steht in der Verantwortung, den Konflikt mit Russland zu deeskalieren.
    denn auf dem internationalen Geschäftsparkett dürfte das nicht groß interessieren, aber der Weg nach Osten, also mit den Kaufleuten und nicht mit den Landsknechten, der sollte schon beschritten werden.

  9. #1409
    Tod den Eliten Benutzerbild von Rikimer
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Daggu Beitrag anzeigen
    Das ist ein guter, ein lesenswerter und ein fundierter Beitrag, Rikimer, aber zu spekulieren, was in zwei Jahren sein wird, oder mich in Visionen zu ergehen, wer sich und wann endgültig in das wirtschaftliche Abseits manövriert, das ist mir - wie schon gesagt, einfach zu spekulativ. Die Russland-Krise ist noch lange nicht ausgestanden und wir wissen noch nicht einmal, in welcher Phase sich dieser Wirtschaftskrieg überhaupt befindet.
    Lassen wir uns also überraschen, was uns das neue Jahr bringen wird.
    Nur was machen die Medien denn anderes als wild in der Luft herum zu spekulieren? Und das vor allem basierend auf kurzfristige Effekte, ohne den Langzeiteffekt zu betrachten? Was ist das? Das ist doch sehr unbefriedigend. Man macht noch nicht einmal den Versuch dazu. Wozu dann ueberhaupt noch Zeitungen lesen oder Fernsehen schauen?
    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
    (Theodor Körner 1791-1813)

  10. #1410
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Russland oder besser gesagt der Putin muss lernen sich nach der NATO- und EU-Decke zu strecken, unter der seine westlichen Nachbarn leben wollen.
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